Produktbild: Das große Spiel

Das große Spiel Roman. »Was für ein Roman – klug, fesselnd und ein bisschen beunruhigend. Richard Powers ist ein begnadeter Erzähler.« Dörte Hansen

94

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4457

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Verlag

Penguin

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,7/12,6/3,4 cm

Gewicht

383 g

Farbe

Silbergrau / Zitronengelb

Originaltitel

Playground

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11434-5

Beschreibung

Rezension

»Ein Roman, der groß denkt – und groß fühlt. Powers ist ein Seismograph der amerikanischen Seele – und „Das große Spiel“ ist sein nächstes großes Kapitel.«

Produktdetails

Verkaufsrang

4457

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Verlag

Penguin

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,7/12,6/3,4 cm

Gewicht

383 g

Farbe

Silbergrau / Zitronengelb

Originaltitel

Playground

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11434-5

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    11.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ernsthaft schön

    Ozeane sind Heimat für etwa 90% der Biosphäre. Das Buch stand auf der Longlist von Booker Prize 2024 und ich wage zu behaupten, dass Jury den Text einfach nicht gelesen hat, weil es so viele Seiten (über 500) umfasst. Nur so kann ich mir die fehlende Shotlist-Nominierung erklären. Wir begleiten vier Hauptcharaktere auf ihrem Lebensweg: -Evelyne Beaulieu– eine Ozeanforscherin, die das Verhalten von Riesenmantas untersucht. -Ina Aroita– eine Künstlerin, die an den Stränden nach Materialien für ihre Skulpturen sucht. -Rafi Young– ein Bücherliebhaber, der von einer neuen Welt träumt. -Todd Keane– ein visionärer Computerexperte, der an einer revolutionären Idee arbeitet Alle sind in ihrer Ernsthaftigkeit und innerer Komplexität absolut ungewöhnlich und einmalig. Sie sind hochbegabt und nehmen ihrer Welt anders wahr als die meisten Menschen. Ihr persönlicher Weg ist nicht nur miteinander sondern auch mit der Natur selbst und mit der Natur der Dinge schicksalhaft verbunden. Auch wenn das Buch den Begriff „Spiel“ in sich trägt, sollte man sich nicht täuschen lassen. Es geht um das große Spiel im philosophischen Sinne. Dazu nur ein Zitat: „Ein endliches spiel wird in der Absicht, zu gewinnen gespielt, ein unendliches, um das Spiel in Gang zu halten“. Eine absolute Leseempfehlung. Ihr werdet wirklich eine tolle Zeit mit diesem Buch haben und vielleicht auch wie ich bis zu Tränen gerührt sein.

  • Bewertung

    5/5

    17.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefgang und Spannung

    „Das große Spiel“ ist mein erster Roman von Richard Powers und wir mit Sicherheit auch nicht mein letzter bleiben. Ich hatte glücklicherweise auch die Chance den Autor persönlich bei einer Lesung zu treffen, in welcher er noch einmal über seinen Schreibprozess und die verschiedenen Themen gesprochen hat. Ein wirklich sehr interessanter und intelligenter Mensch. Mit einer gelungenen Mischung aus Spannung und Tiefgang beleuchtet der Pulitzer-Preisträger die Ausbeutung unserer Welt in all ihren Facetten: Umweltzerstörung, Kolonialismus, Kapitalismus, KI und menschliche Beziehungen. Die vielschichtige Erzählweise über verschiedene Perspektiven und Zeitebenen bleibt dennoch leicht zugänglich. Ein beeindruckendes Werk, das mich tief bewegt hat und für welches ich eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen kann!

  • Bewertung

    5/5

    27.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atemberaubend!

    "Das große Spiel" ist ein atemberaubender Roman, der so komplex wie wunderschön ist. Vielschichtig und mit malerischen Beschreibungen erzählt Powers die Geschichte der Insel Makatea und der Charaktere. Themen wie KI und Umweltzerstörung, die auch in unserer Zukunft eine immer größere Rolle spielen werden, sind hier auf ergreifende Art eingebaut. Ein fesselndes und bewegendes Leseerlebnis!

  • anushka

    aus Berlin

    5/5

    24.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eingängiger Roman über die…

    Eingängiger Roman über die Gefahren unserer Zeit Evie Beualieu ist eine der ersten Meeresbiologinnen und eine der ersten mit Tauchgerät. Rafi Young ist ein schwarzamerikanischer Junge, dem seine Intelligenz Türen öffnet. Todd Keane ist Multimilliardär, der durch die Entwicklung eines sozialen Netzwerks reich geworden ist und den nun eine unheilbare Krankheit dahinrafft. Ina Aroita ist Halbinsulanerin und stammt von der polynesischen Insel Makatea. Ihrer aller Schicksale laufen auf der Insel Makatea zusammen, vor der Todds Firma die ersten schwimmenden Städte bauen will. Makatea soll als Basis für die Produktion und Zusammenfügung der Module fungieren. In einem Referendum wollen die knapp 90 Einwohner:innen Makateas darüber entscheiden. "Das große Spiel" ist ein komplexes Gefüge aus vor allem menschlichen Beziehungen. Viel wird erzählt von Evie und ihrem Werdegang, ihrer Beziehung zum Ozean und der faszinierenden Unterwasserwelt. Eine noch tragendere Rolle spielt aber die Freundschaftsbeziehung zwischen Rafi und Todd. Beide lernen sich schon zu Schulzeiten kennen. Todd ist Kind reicher Eltern und dennoch mit dysfunktionalem Elternhaus. Rafi kommt aus noch schlechteren Verhältnissen. Beide liefern sich immer wieder erbitterte Kämpfe im Schach und später im chinesischen Spiel Go. Während Rafi seiner Leidenschaft für Literatur nachgeht, begeistert sich Todd für das Programmieren und ist an vorderster Front als das Internet aufkommt. Ina Aroita stößt im Studium dazu und mischt die Freundschaft gehörig auf. Auch wenn der Klappentext sich sehr auf die schwimmenden Städte fokussiert, sind diese letztlich nur eine Randnotiz, ein Auslöser für die Erzählungen von der Insel Makatea, die bereits einmal von anderen Ländern für Phosphor ausgebeutet und zerstört zurückgelassen wurde. Auch über die Geschichte dieser Insel erfährt man viel. Hat man sich jedoch auf eine dystopische Geschichte über das Leben in schwimmenden Städten gefreut, wird man enttäuscht werden. Dennoch ist "Das große Spiel" ein sehr gelungenes Buch. Der Schreibstil ist flüssig und einfühlsam. Gerade in die Unterwasserwelt kann man sehr tief eintauchen, alles wirkt greifbar und überaus gut recherchiert. Die Freundschaftsgeschichte von Todd und Rafi hat die ein oder andere Länge, ist aber dennoch weitestgehend fesselnd, weil man verfolgt, wie auch die technischen Entwicklungen die Freundschaft beeinflusst, wenn der eine sagt, eine Maschine könne niemals so gut werden, um einen Menschen in Go zu schlagen, und der andere alles daran setzt, genau diese Maschine zu erfinden. Und nicht zuletzt erlebt man ein starkes Mitfühlen mit einer Insel und ihrer Gemeinschaft, die Traum aller Meeres- und Südseeenthusiast:innen ist, aber von der Welt asugenutzt und dann vergessen wurde, nur im jetzt wieder in den Mittelpunkt kapitalistischer Träume zu rücken. Die Vielfalt der Themen lässt sich schwer zusammenfassen. Powers greift letztlich viele Probleme unserer Zeit auf und während vordergründig die zahlreichen ökologischen Probleme thematisiert werden, wird im Hintergrund die Gefahr durch Künstliche Intelligenz immer greifbarer. Die Interpretation dieses Buches ist sehr individuell und auf vielen Ebenen möglich. Schon allein der Vielzahl der Meinungen im deutschen und englischen Feuilleton macht deutlich, dass jede Person, die dieses Buch gelesen hat, den Schwerpunkt anders legt. Und das finde ich die größte Überraschung an diesem sehr gelungenen und eingängigen Buch.

  • anushka

    aus Berlin

    5/5

    14.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eingängiger Roman über die Gefahren unserer Zeit

    Evie Beualieu ist eine der ersten Meeresbiologinnen und eine der ersten mit Tauchgerät. Rafi Young ist ein schwarzamerikanischer Junge, dem seine Intelligenz Türen öffnet. Todd Keane ist Multimilliardär, der durch die Entwicklung eines sozialen Netzwerks reich geworden ist und den nun eine unheilbare Krankheit dahinrafft. Ina Aroita ist Halbinsulanerin und stammt von der polynesischen Insel Makatea. Ihrer aller Schicksale laufen auf der Insel Makatea zusammen, vor der Todds Firma die ersten schwimmenden Städte bauen will. Makatea soll als Basis für die Produktion und Zusammenfügung der Module fungieren. In einem Referendum wollen die knapp 90 Einwohner:innen Makateas darüber entscheiden. "Das große Spiel" ist ein komplexes Gefüge aus vor allem menschlichen Beziehungen. Viel wird erzählt von Evie und ihrem Werdegang, ihrer Beziehung zum Ozean und der faszinierenden Unterwasserwelt. Eine noch tragendere Rolle spielt aber die Freundschaftsbeziehung zwischen Rafi und Todd. Beide lernen sich schon zu Schulzeiten kennen. Todd ist Kind reicher Eltern und dennoch mit dysfunktionalem Elternhaus. Rafi kommt aus noch schlechteren Verhältnissen. Beide liefern sich immer wieder erbitterte Kämpfe im Schach und später im chinesischen Spiel Go. Während Rafi seiner Leidenschaft für Literatur nachgeht, begeistert sich Todd für das Programmieren und ist an vorderster Front als das Internet aufkommt. Ina Aroita stößt im Studium dazu und mischt die Freundschaft gehörig auf. Auch wenn der Klappentext sich sehr auf die schwimmenden Städte fokussiert, sind diese letztlich nur eine Randnotiz, ein Auslöser für die Erzählungen von der Insel Makatea, die bereits einmal von anderen Ländern für Phosphor ausgebeutet und zerstört zurückgelassen wurde. Auch über die Geschichte dieser Insel erfährt man viel. Hat man sich jedoch auf eine dystopische Geschichte über das Leben in schwimmenden Städten gefreut, wird man enttäuscht werden. Dennoch ist "Das große Spiel" ein sehr gelungenes Buch. Der Schreibstil ist flüssig und einfühlsam. Gerade in die Unterwasserwelt kann man sehr tief eintauchen, alles wirkt greifbar und überaus gut recherchiert. Die Freundschaftsgeschichte von Todd und Rafi hat die ein oder andere Länge, ist aber dennoch weitestgehend fesselnd, weil man verfolgt, wie auch die technischen Entwicklungen die Freundschaft beeinflusst, wenn der eine sagt, eine Maschine könne niemals so gut werden, um einen Menschen in Go zu schlagen, und der andere alles daran setzt, genau diese Maschine zu erfinden. Und nicht zuletzt erlebt man ein starkes Mitfühlen mit einer Insel und ihrer Gemeinschaft, die Traum aller Meeres- und Südseeenthusiast:innen ist, aber von der Welt asugenutzt und dann vergessen wurde, nur im jetzt wieder in den Mittelpunkt kapitalistischer Träume zu rücken. Die Vielfalt der Themen lässt sich schwer zusammenfassen. Powers greift letztlich viele Probleme unserer Zeit auf und während vordergründig die zahlreichen ökologischen Probleme thematisiert werden, wird im Hintergrund die Gefahr durch Künstliche Intelligenz immer greifbarer. Die Interpretation dieses Buches ist sehr individuell und auf vielen Ebenen möglich. Schon allein der Vielzahl der Meinungen im deutschen und englischen Feuilleton macht deutlich, dass jede Person, die dieses Buch gelesen hat, den Schwerpunkt anders legt. Und das finde ich die größte Überraschung an diesem sehr gelungenen und eingängigen Buch.

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  • Zum Bewerterprofil von Verena Baumgartner

    Verena Baumgartner

    OSIANDER Lörrach

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine große Erzählung

    Was für eine große Freude, endlich ein neuer Roman von Richard Power und wieder erzählt er einfach meisterhaft! Diesmal ist der Ausgangspunkt eine Insel im Nirgendwo und der Handlungsrahmen bildet das große Mysterium Ozean. Raffiniert verknüpft Power den Lebensraum Unterwasser mit den Lebensgeschichten seiner vielschichtig gezeichneten Protagonisten. Ganz nebenbei werden die Themen unserer Zeit aufgegriffen und klug in die Handlung verwoben. Es gibt wenige Autoren, die so gekonnt naturwissenschaftliche und philosophische Themen literarisch verarbeiten können. Faszinierend, fesselnd, zukunftsweisend und mit einem Ende, das alles auf den Kopf stellt. Tolle Lesestunden sind garantiert.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Eppel

    Ulrike Eppel

    OSIANDER Villingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein raffiniert kluger Titel - stellt man beim Lesen fest

    Richard Powers kann es einfach - große Themen in wunderbare, erzählerische Meisterwerke ganz spielerisch einfließen lassen. Diesmal verknüpft er den Ozean, in all seiner Schönheit, Unergründlichkeit und unerlässlicher Wichtigkeit für unser Leben mit dem Schicksal vier ganz unterschiedlicher Lebensgeschichten. Jede einzelne davon eigentlich schon ein eigenes Buch wert. "Das große Spiel" des Lebens bringt mich wieder dazu, eine tiefe Verneigung vor dem Autor machen zu wollen.
  • Zum Bewerterprofil von Nicolai Horsch

    Nicolai Horsch

    OSIANDER Bietigheim

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vier Menschen, der Ozean und die große Frage, wohin die Reise geht

    Eine Taucherin, ein Techmilliardär, ein Pädagoge und eine Ureinwohnerin treffen sich auf einer Insel. Was wie ein Witz klingt, ist das Rückgrad der großartigen Erzählung "Das große Spiel" des Pulitzer-Preisträgers Richard Powers. Lose verknüpft durch die Memoiren des alternden Techmoguls begleiten wir das Schicksal dieser vier Menschen, die nicht wissen, dass eine Sache sie alle verbindet: die Liebe zu den Ozeanen dieser Welt und zu den Lebewesen, die sich darin tummeln. Dabei zeigt sich "Das große Spiel" als der literarische Beweis für eine bekannte Lebensweisheit: "der Weg ist das Ziel". Es geht hier nicht um eine straffe Handlung, die gradlinig auf einen emotionalen Höhepunkt hinsteuert. Wir erleben die Protagonisten auf der Suche nach sich selbst, nach ihrer Bestimmung und wie die Meere und ihre Bewohner sie nachhaltig prägen. Schicksalshafte Begegnungen und alles verändernde Entscheidungen wechseln sich ab mit Beschreibungen, die dem Leser das unbekannte Universum unter Wasser in atemberaubender Schönheit und Farbenpracht vor Augen hält. Powers Erzählung ist von nachdenklicher Tiefe und beeindruckender Wortgewalt, ein Buch, welches den Leser fordert, ihn aber auch reich beschenkt.

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