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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

67008

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.12.2011

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

415

Maße (L/B/H)

19,1/11,6/3 cm

Gewicht

370 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The fast men

Übersetzt von

Verena Koskull

Sprache

Deutsch

EAN

2710002195274

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

67008

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.12.2011

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

415

Maße (L/B/H)

19,1/11,6/3 cm

Gewicht

370 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The fast men

Übersetzt von

Verena Koskull

Sprache

Deutsch

EAN

2710002195274

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Der Wilde Westen oder wie er vielleicht wirklich war

Bewertung am 26.12.2011

Bewertungsnummer: 402806

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Tom McNab hat es mit dem Laufen! Bereits sein erster Roman „Trans-Amerika“ hat dieses Thema behandelt und auch „Finish“ handelt davon. Kein Wunder, denn der schottische Autor war selbst Leistungssportler und sogar zeitweise Trainer der britischen Leichtathletik-Nationalmannschaft. Es ist schon erstaunlich, dass man auch über so ein Thema absolut unterhaltsame und spannende Romane schreiben kann. Während sein erster Roman um einen großen Marathonlauf quer durch die USA Anfang der dreißiger Jahre spielte, geht er jetzt etwas weiter in der Zeit zurück. Wir sind im Wilden Westen in der Zeit der siebziger Jahre des 19. Jahrhunderts. Während an den beiden Küsten der USA schon große, zivilisierte Städte mit reichem, kulturellen Leben existierten, war der Westen noch ursprünglich und die Menschen freuten sich über jede Abwechslung ihres harten Alltags. Besonders gerne wurde auf alles Mögliche gewettet, denn so konnte man schnell zu viel Geld kommen. Die Hauptpersonen des Romans sind Moriarty, ein Läufer und Schauspieler, der mit seiner Frau Eleanor durch den Westen tingelt. Sie bringen zusammen Szenen aus Shakespeare und leichte Boulevard-Schwänke auf die Bühne. Zu ihrer Truppe gehören auch die beiden Sprinter Buck Miller und Billy Joe Speed. Gemeinsam verlocken sie die Einwohner des Westen, Wetten auf die Läufer abzuschließen. Dabei geht das Gespann nicht immer ehrlich vor. Und irgendwann im Laufe des Buches spitzt sich die Situation für alle zu. Doch es wird nicht nur die Zeit im Westen beschrieben. Tom McNab beschreibt auch in einzelnen Kapiteln, wo die Hauptakteure herkommen und wie sie zusammengefunden haben. Tom McNab hat einen wunderbar unterhaltsamen Roman über den Wilden Westen geschrieben. Allerdings ist diese Geschichte so ganz anders als wir sie aus den Western kennen. Es gibt wenig Schießereien, dafür umso mehr Wetten und Betrügereien. Doch ich kann mir vorstellen, dass es sich zum Teil genau so zugetragen hat. Denn das Leben dort war hart und wenig abwechslungsreich. Da hat man jede Möglichkeit ausgekostet, durch die man dem täglichen Trott entfliehen konnte: „Die ersten Jahre im Westen waren für Eleanor ein großes Abenteuer gewesen. Doch schon bald hatte sie begriffen, dass ihre in New York durch Groschenromane und romantische Stücke über das Pionierleben genährten Träume herzlich wenig mit der Wirklichkeit gemein hatten. Der Westen besaß keinen Theaterglanz, abgesehen von dem, den Schauspieler wie sie und Moriarty dorthin brachten. Stattdessen waren dort nichts als öde Weiten, extreme Hitze und Kälte, jäher Tod und die zehrende Gier nach goldenen Dollars.“ (S. 185) Dieses Buch ist ausgesprochen unterhaltsam und spannend zu lesen. Es ist ein herrlicher Roman über die Anfänge des Profisports. Man muss allerdings kein Sport-Fan sein, um Spaß an diesem Roman zu haben. Ich bin ein absoluter Sportmuffel und habe mich trotzdem köstlich amüsiert.

Der Wilde Westen oder wie er vielleicht wirklich war

Bewertung am 26.12.2011
Bewertungsnummer: 402806
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Tom McNab hat es mit dem Laufen! Bereits sein erster Roman „Trans-Amerika“ hat dieses Thema behandelt und auch „Finish“ handelt davon. Kein Wunder, denn der schottische Autor war selbst Leistungssportler und sogar zeitweise Trainer der britischen Leichtathletik-Nationalmannschaft. Es ist schon erstaunlich, dass man auch über so ein Thema absolut unterhaltsame und spannende Romane schreiben kann. Während sein erster Roman um einen großen Marathonlauf quer durch die USA Anfang der dreißiger Jahre spielte, geht er jetzt etwas weiter in der Zeit zurück. Wir sind im Wilden Westen in der Zeit der siebziger Jahre des 19. Jahrhunderts. Während an den beiden Küsten der USA schon große, zivilisierte Städte mit reichem, kulturellen Leben existierten, war der Westen noch ursprünglich und die Menschen freuten sich über jede Abwechslung ihres harten Alltags. Besonders gerne wurde auf alles Mögliche gewettet, denn so konnte man schnell zu viel Geld kommen. Die Hauptpersonen des Romans sind Moriarty, ein Läufer und Schauspieler, der mit seiner Frau Eleanor durch den Westen tingelt. Sie bringen zusammen Szenen aus Shakespeare und leichte Boulevard-Schwänke auf die Bühne. Zu ihrer Truppe gehören auch die beiden Sprinter Buck Miller und Billy Joe Speed. Gemeinsam verlocken sie die Einwohner des Westen, Wetten auf die Läufer abzuschließen. Dabei geht das Gespann nicht immer ehrlich vor. Und irgendwann im Laufe des Buches spitzt sich die Situation für alle zu. Doch es wird nicht nur die Zeit im Westen beschrieben. Tom McNab beschreibt auch in einzelnen Kapiteln, wo die Hauptakteure herkommen und wie sie zusammengefunden haben. Tom McNab hat einen wunderbar unterhaltsamen Roman über den Wilden Westen geschrieben. Allerdings ist diese Geschichte so ganz anders als wir sie aus den Western kennen. Es gibt wenig Schießereien, dafür umso mehr Wetten und Betrügereien. Doch ich kann mir vorstellen, dass es sich zum Teil genau so zugetragen hat. Denn das Leben dort war hart und wenig abwechslungsreich. Da hat man jede Möglichkeit ausgekostet, durch die man dem täglichen Trott entfliehen konnte: „Die ersten Jahre im Westen waren für Eleanor ein großes Abenteuer gewesen. Doch schon bald hatte sie begriffen, dass ihre in New York durch Groschenromane und romantische Stücke über das Pionierleben genährten Träume herzlich wenig mit der Wirklichkeit gemein hatten. Der Westen besaß keinen Theaterglanz, abgesehen von dem, den Schauspieler wie sie und Moriarty dorthin brachten. Stattdessen waren dort nichts als öde Weiten, extreme Hitze und Kälte, jäher Tod und die zehrende Gier nach goldenen Dollars.“ (S. 185) Dieses Buch ist ausgesprochen unterhaltsam und spannend zu lesen. Es ist ein herrlicher Roman über die Anfänge des Profisports. Man muss allerdings kein Sport-Fan sein, um Spaß an diesem Roman zu haben. Ich bin ein absoluter Sportmuffel und habe mich trotzdem köstlich amüsiert.

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von Tom McNab

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