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Ich an meiner Seite Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2023

Verlag

btb

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,4/11,7/2,2 cm

Gewicht

255 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002221591

Beschreibung

Rezension

»Überzeugend ist der Roman besonders dann, wenn sie Arthur ganz nahe kommt. Und wenn sie mit trockenem Humor unerschrocken zupackt.« ("Martina Läubli, Neue Zürcher Zeitung")
»Birnbacher fährt kauziges Personal auf und beweist damit einen ebenso dezenten wie umhauenden Witz.« ("Senta Wagner, Der Standard")
»Ich an meiner Seite ist ein tragikomischer Spass, der seine Pirouetten immer so setzt, dass man auf dem falschen Fuss erwischt wird.« ("Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung")
»Ehrlich und sensibel erzählt. Birnbacher beleuchtet nicht, sondern sie protokolliert, mit ehrlichem Interesse, enormer Sensibilität und angenehmer Zurückhaltung« ("Helena Adler, Deutschlandfunk Kultur")
»Birgit Birnbacher erzählt diese Außenseitergeschichte mit viel Witz und Empathie und zumeist mit den Augen ihrer Hauptfigur.« ("Andreas Wirthensohn, Wiener Zeitung")

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Akzeptabel

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2023

Verlag

btb

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,4/11,7/2,2 cm

Gewicht

255 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002221591

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Feinfühlige Erzählung über einen Wiedereinstieg

Nicole Kleber aus Eisenberg am 22.11.2023

Bewertungsnummer: 2073996

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Schon bald habe ich das Gefühl gehabt, dass kein Glanzbild mich hier rausbringen wird, sondern einzig und allein ich an meiner Seite.“ Arthurs Lebensgeschichte lässt einen nicht nur einmal laut aufstöhnen und die Arme nach im ausstrecken, und passiert so oder so ähnlich wohl trotzdem unzählige Male. Er wächst ohne Vater auf, der neue Partner der Mutter spricht nie mit ihm oder seinem Bruder Klaus, sondern grundsätzlich nur über ihn. Als die Erwachsenen beschließen nach Spanien auszuwandern und dort ein Sterbehospiz zu eröffnen, verliert Arthur das Wenige, das bis jetzt Halt bot. Als Klaus dann auch noch aus Spanien abhaut steht er recht verloren da – bis er sich mit zwei Mitschülern anfreundet, Milla und Princeton. Aus dieser Bekanntschaft entwickelt sich ein bisexuelle Dreiecksgeschichte die in einer Tragödie endet. Er verlässt Spanien, geht zurück nach Wien und gerät dort in einen Ausnahmezustand, der schließlich in einer Haftstrafe gipfelt … Jetzt, nach mehr als zwei Jahren Haft steht Arthur 22jährig endlich wieder draußen. Sein erster Weg führt ihn in seine Haftentlassenen-WG, ein von einer Therapie begleitetes Wohnprojekt. Der Therapeut, Konstantin Vogl, genannt Börd, soll Arthur helfen, zu einem stabilen Mitglied der Gesellschaft zu werden und zu seinen recht innovativen Methoden gehören Purzelbäume ebenso, wie das entwickeln einer Optimalversion Arthurs. „Sie sollen sich über diese Figur dermaßen klar werden, dass Sie sie in brenzligen Situationen ‚spielen‘ können, in sie hineinschlüpfen. Sich über etwas hinwegretten, indem Sie so tun, als wären Sie diese Version von sich, die bessere, die weichgezeichnete, die klügere. Und deshalb nicht straffällig werden.“ Auch das von Börd angeregte „Schwarzsprechen“ bei dem Arthur auf Band spricht, was ihn bewegt, ist Teil seiner Resozialisierungstherapie. Dadurch und in Rückblenden erfahren sowohl Börd als auch die Lesenden, WAS den stillen und intelligenten Jungen aus der Bahn geworfen hat. Auch welchen Gewalttaten er im Gefängnis ausgesetzt war, die ihm übelste Flashbacks bescheren. Wir gehen mit zu einer Wohnungsbesichtigung und erleben Absage um Absage auf seine Bewerbungen. Und wir lernen Graziella kennen, eine todkranke und glamouröse ehemalige Schauspielerin, die jetzt Arthurs Ersatzmutter spielt. Trotz allem glaubt man fest, dass er es schaffen wird – bis Börd wieder einmal ein verhängnisvoller Fehler passiert. Börd, der ein Alkohlproblem und Depressionen hat, den auch etwas aus der Bahn geworfen hat und der von seiner Optimalversion gerade ziemlich weit weg ist. Birgit Birnbacher hatte eine reale Vorlage für diesen großartig, oft mit Witz und Lakonie, immer aber feinfühlig, menschenfreundlich erzählten Roman. Das hat mich sehr gefesselt, sehr bewegt. Eine riesengroße #Leseempfehlung!

Feinfühlige Erzählung über einen Wiedereinstieg

Nicole Kleber aus Eisenberg am 22.11.2023
Bewertungsnummer: 2073996
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Schon bald habe ich das Gefühl gehabt, dass kein Glanzbild mich hier rausbringen wird, sondern einzig und allein ich an meiner Seite.“ Arthurs Lebensgeschichte lässt einen nicht nur einmal laut aufstöhnen und die Arme nach im ausstrecken, und passiert so oder so ähnlich wohl trotzdem unzählige Male. Er wächst ohne Vater auf, der neue Partner der Mutter spricht nie mit ihm oder seinem Bruder Klaus, sondern grundsätzlich nur über ihn. Als die Erwachsenen beschließen nach Spanien auszuwandern und dort ein Sterbehospiz zu eröffnen, verliert Arthur das Wenige, das bis jetzt Halt bot. Als Klaus dann auch noch aus Spanien abhaut steht er recht verloren da – bis er sich mit zwei Mitschülern anfreundet, Milla und Princeton. Aus dieser Bekanntschaft entwickelt sich ein bisexuelle Dreiecksgeschichte die in einer Tragödie endet. Er verlässt Spanien, geht zurück nach Wien und gerät dort in einen Ausnahmezustand, der schließlich in einer Haftstrafe gipfelt … Jetzt, nach mehr als zwei Jahren Haft steht Arthur 22jährig endlich wieder draußen. Sein erster Weg führt ihn in seine Haftentlassenen-WG, ein von einer Therapie begleitetes Wohnprojekt. Der Therapeut, Konstantin Vogl, genannt Börd, soll Arthur helfen, zu einem stabilen Mitglied der Gesellschaft zu werden und zu seinen recht innovativen Methoden gehören Purzelbäume ebenso, wie das entwickeln einer Optimalversion Arthurs. „Sie sollen sich über diese Figur dermaßen klar werden, dass Sie sie in brenzligen Situationen ‚spielen‘ können, in sie hineinschlüpfen. Sich über etwas hinwegretten, indem Sie so tun, als wären Sie diese Version von sich, die bessere, die weichgezeichnete, die klügere. Und deshalb nicht straffällig werden.“ Auch das von Börd angeregte „Schwarzsprechen“ bei dem Arthur auf Band spricht, was ihn bewegt, ist Teil seiner Resozialisierungstherapie. Dadurch und in Rückblenden erfahren sowohl Börd als auch die Lesenden, WAS den stillen und intelligenten Jungen aus der Bahn geworfen hat. Auch welchen Gewalttaten er im Gefängnis ausgesetzt war, die ihm übelste Flashbacks bescheren. Wir gehen mit zu einer Wohnungsbesichtigung und erleben Absage um Absage auf seine Bewerbungen. Und wir lernen Graziella kennen, eine todkranke und glamouröse ehemalige Schauspielerin, die jetzt Arthurs Ersatzmutter spielt. Trotz allem glaubt man fest, dass er es schaffen wird – bis Börd wieder einmal ein verhängnisvoller Fehler passiert. Börd, der ein Alkohlproblem und Depressionen hat, den auch etwas aus der Bahn geworfen hat und der von seiner Optimalversion gerade ziemlich weit weg ist. Birgit Birnbacher hatte eine reale Vorlage für diesen großartig, oft mit Witz und Lakonie, immer aber feinfühlig, menschenfreundlich erzählten Roman. Das hat mich sehr gefesselt, sehr bewegt. Eine riesengroße #Leseempfehlung!

Über das finden in dem Großen Ganzen

Bewertung am 18.02.2021

Bewertungsnummer: 499606

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine interessante Sichtweise eines Individuums, das sich verloren und Fehl am Platz fühlte. Ein Mensch, der sich mit dem Wandel der Gesellschaft seit seiner Inhaftierung nicht zurecht findet und die Dinge erfrischend anders sieht. Alltägliche Abläufe werden absurd dagestellt. Ich musste zwischendurch schmunzeln, da die Gedankengänge und die Gefühlswelten nicht nur zu der Sparte Ex-Knacki, sondern auch zu anderen sozialen Außenseitern passen könnte. Personengruppen, die sich stetig "beweisen" und "einzugliedern" haben. ich bin mir sicher, dass einige der Fragen, die sich die Hauptfigur stellt auch von einigen anderen gestellt werden.... Auch der "Helfer " Börd benimmt sich recht seltsam unsensibel. Einige Passagen waren ein literarisches Vergnügen, wenn auch die Spannungslosigkeit für einige Leser eher nicht das wahre sein könnte.

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Bewertung am 18.02.2021
Bewertungsnummer: 499606
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine interessante Sichtweise eines Individuums, das sich verloren und Fehl am Platz fühlte. Ein Mensch, der sich mit dem Wandel der Gesellschaft seit seiner Inhaftierung nicht zurecht findet und die Dinge erfrischend anders sieht. Alltägliche Abläufe werden absurd dagestellt. Ich musste zwischendurch schmunzeln, da die Gedankengänge und die Gefühlswelten nicht nur zu der Sparte Ex-Knacki, sondern auch zu anderen sozialen Außenseitern passen könnte. Personengruppen, die sich stetig "beweisen" und "einzugliedern" haben. ich bin mir sicher, dass einige der Fragen, die sich die Hauptfigur stellt auch von einigen anderen gestellt werden.... Auch der "Helfer " Börd benimmt sich recht seltsam unsensibel. Einige Passagen waren ein literarisches Vergnügen, wenn auch die Spannungslosigkeit für einige Leser eher nicht das wahre sein könnte.

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Ich an meiner Seite

von Birgit Birnbacher

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Lisa Walz

RavensBuch Osiander Ravensburg

Zum Portrait

5/5

Mein neuer Buchtipp für Sie!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich an meiner Seite" - ein Buch, das ich lange gar nicht im Blick hatte. Zufällig fiel es mir vor ein paar Tagen in die Hände - was für ein Glück!Die österreichische Autorin und Bachmann-Preisträgerin Birgit Birnbacher erzählt die Geschichte um den straffällig gewordenen Arthur, der wegen Online-Betrugs 26 Monate in Haft verbrachte. Gerade erst 22 Jahre alt und dennoch fast chancenlos, versucht sich dieser junge Mensch mit Hilfe seines schrägen Therapeuten und Bewährungshelfers Börd zurück ins Leben zu kämpfen. Als Soziologin hat die Autorin eine profunde Kenntnis des Systems. Mit großer Empathie und Authentizität umkreist sie literarisch die großen Fragen des Romans. Kann man seine Vergangenheit abstreifen und ein ganz neues Leben beginnen? Was ist man wert in einer Gesellschaft ohne die richtigen Zeugnisse und Papiere? Die Autorin erhebt sich bei dieser Entfaltung nie über ihre Figuren. Wie eine gute Psychologin nimmt sie eine warme, einfühlende und angenehme Zurückhaltung ein. Sie gibt den Menschen am Rande der Gesellschaft in ihrem feinsinnigen Roman eine Bühne. Denn wer bestimmt, ob jemand Teil der Gesellschaft ist oder ein "nützliches" Leben führt? "Ich an meiner Seite"- ein Buch, das ich bis zum Schluss mit allergrößter Begeisterung und Anteilnahme gelesen habe. Apropos Schluss...ein Ende mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe!
  • Lisa Walz
  • Buchhändler/-in

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Mein neuer Buchtipp für Sie!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich an meiner Seite" - ein Buch, das ich lange gar nicht im Blick hatte. Zufällig fiel es mir vor ein paar Tagen in die Hände - was für ein Glück!Die österreichische Autorin und Bachmann-Preisträgerin Birgit Birnbacher erzählt die Geschichte um den straffällig gewordenen Arthur, der wegen Online-Betrugs 26 Monate in Haft verbrachte. Gerade erst 22 Jahre alt und dennoch fast chancenlos, versucht sich dieser junge Mensch mit Hilfe seines schrägen Therapeuten und Bewährungshelfers Börd zurück ins Leben zu kämpfen. Als Soziologin hat die Autorin eine profunde Kenntnis des Systems. Mit großer Empathie und Authentizität umkreist sie literarisch die großen Fragen des Romans. Kann man seine Vergangenheit abstreifen und ein ganz neues Leben beginnen? Was ist man wert in einer Gesellschaft ohne die richtigen Zeugnisse und Papiere? Die Autorin erhebt sich bei dieser Entfaltung nie über ihre Figuren. Wie eine gute Psychologin nimmt sie eine warme, einfühlende und angenehme Zurückhaltung ein. Sie gibt den Menschen am Rande der Gesellschaft in ihrem feinsinnigen Roman eine Bühne. Denn wer bestimmt, ob jemand Teil der Gesellschaft ist oder ein "nützliches" Leben führt? "Ich an meiner Seite"- ein Buch, das ich bis zum Schluss mit allergrößter Begeisterung und Anteilnahme gelesen habe. Apropos Schluss...ein Ende mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe!

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Mara von der Fecht

OSIANDER Albstadt

Zum Portrait

5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach zwei Jahren im Gefängnis steht Arthur ohne Ausbildung, ohne Job und ohne Wohnung da. Zum Glück kommt er bei einem Therapeuten und und dessen eigenwilligem Resozialisierungsprojekt unter. Ziel ist es, eine Optimalform von Arthur zu kreieren, auf die er in Notsituationen jederzeit zugreifen kann, um damit einer neuen Straffälligkeit zu entgehen. Über verschiedene Erzählebenen erfährt man, welche dramatischen Situationen Arthur überhaupt in diese Lage gebracht haben und durch Birgit Birnbachers präzisen und unsentimentalen Blick auf ihre Figur leidet, hofft und bangt man mit ihm.
  • Mara von der Fecht
  • Buchhändler/-in

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach zwei Jahren im Gefängnis steht Arthur ohne Ausbildung, ohne Job und ohne Wohnung da. Zum Glück kommt er bei einem Therapeuten und und dessen eigenwilligem Resozialisierungsprojekt unter. Ziel ist es, eine Optimalform von Arthur zu kreieren, auf die er in Notsituationen jederzeit zugreifen kann, um damit einer neuen Straffälligkeit zu entgehen. Über verschiedene Erzählebenen erfährt man, welche dramatischen Situationen Arthur überhaupt in diese Lage gebracht haben und durch Birgit Birnbachers präzisen und unsentimentalen Blick auf ihre Figur leidet, hofft und bangt man mit ihm.

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