Produktbild: Die Wissenschaft der Fermentation

Die Wissenschaft der Fermentation Die lebensverändernde Kraft der Mikroben | Mit praktischen Tipps und Rezepten

3

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

83038

Erscheinungsdatum

10.03.2026

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1275 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ferment. The Life-Changing Power of Microbes

Übersetzt von

Petra Huber + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783755811985

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

83038

Erscheinungsdatum

10.03.2026

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1275 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ferment. The Life-Changing Power of Microbes

Übersetzt von

  • Petra Huber
  • Sara Riffel

Sprache

Deutsch

EAN

9783755811985

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Mal etwas, das lecker UND gesund ist

VolkerM am 12.05.2026

Bewertungsnummer: 3136331

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe die Fermentation zu Hause erst vor einem halben Jahr entdeckt, interessiere mich aber seitdem sehr dafür. Tim Spector hat als Ernährungsmediziner schon länger damit zu tun und weiß auch mehr darüber. Er gehört zur seriösen Gruppe seines Berufsstandes, die weniger mit marktschreierischen Parolen als mit kritischem Blick die Studienlage interpretieren. Viele, wenn nicht sogar die meisten Ernährungswissenschaftler sind aus wissenschaftlicher Sicht ziemlich windige Akteure, die schlecht designte Studien zu Aussagen aufbauschen, die gar nicht in ihnen stecken. Spector geht in seinem Buch sehr systematisch vor. Nach einer Einleitung, in der das Prinzip der Fermentation vorgestellt wird und wie es sich von anderen Methoden unterscheidet, werden verschiedene Fermentate im Detail betrachtet, zum Beispiel Kimchi, Kefir, Wein oder Essig. Zuerst stellt er die regionale und historische Herkunft vor und wie man es grundsätzlich herstellt. Dann stellt er die Frage der Fragen: Wie gesund ist das jeweilige Lebensmittel? Dafür zieht er die belastbare wissenschaftliche Studienlage heran und benennt sehr klar, was man wirklich weiß und was die unseriösen Vertreter seiner Zunft oder die Lebensmittelindustrie versprechen, aber nicht halten können. Zum Schluss gibt es immer einen Abschnitt zur Kaufberatung. Das war für mich oft der überraschendste Teil, denn was da in der Industrie getrickst wird, ist manchmal schwer zu glauben. Beispiel Sauerkraut: Das meiste im Laden ist gar nicht fermentiert, sondern nur mit Essig, Salz und Zucker sauer eingekochtes Weißkraut. Echtes Sauerkraut wird dagegen fermentiert, schmeckt ganz anders und ist vor allem gesund. Die Kaufberatung sollte man also auf jeden Fall lesen. Am Schluss jeden Kapitels findet man noch die 5 wichtigsten Fakten zum jeweiligen Lebensmittel, quasi als Fazit. Auf den letzten 50 Seiten beschreibt Spector sehr detailliert (Grund)Rezepte für einige der einfacher herzustellenden Fermentate, vor allem in wilder Fermentation. Die gehen selten schief und wenn doch, merkt man das schnell. Ich kann da aus Erfahrung sprechen. Das Kapitel ist kurz und bei weitem inhaltlich nicht so breit aufgestellt wie einige der neueren Fermentations-“Kochbücher“, die wesentlich praxisnäher sind. Fermentieren ist nicht kompliziert. Es macht Spaß und eröffnet ganz neue Geschmackshorizonte. Wenn man dann noch weiß, welchen Gesundheitsnutzen es hat, macht es gleich doppelt Spaß.

Mal etwas, das lecker UND gesund ist

VolkerM am 12.05.2026
Bewertungsnummer: 3136331
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe die Fermentation zu Hause erst vor einem halben Jahr entdeckt, interessiere mich aber seitdem sehr dafür. Tim Spector hat als Ernährungsmediziner schon länger damit zu tun und weiß auch mehr darüber. Er gehört zur seriösen Gruppe seines Berufsstandes, die weniger mit marktschreierischen Parolen als mit kritischem Blick die Studienlage interpretieren. Viele, wenn nicht sogar die meisten Ernährungswissenschaftler sind aus wissenschaftlicher Sicht ziemlich windige Akteure, die schlecht designte Studien zu Aussagen aufbauschen, die gar nicht in ihnen stecken. Spector geht in seinem Buch sehr systematisch vor. Nach einer Einleitung, in der das Prinzip der Fermentation vorgestellt wird und wie es sich von anderen Methoden unterscheidet, werden verschiedene Fermentate im Detail betrachtet, zum Beispiel Kimchi, Kefir, Wein oder Essig. Zuerst stellt er die regionale und historische Herkunft vor und wie man es grundsätzlich herstellt. Dann stellt er die Frage der Fragen: Wie gesund ist das jeweilige Lebensmittel? Dafür zieht er die belastbare wissenschaftliche Studienlage heran und benennt sehr klar, was man wirklich weiß und was die unseriösen Vertreter seiner Zunft oder die Lebensmittelindustrie versprechen, aber nicht halten können. Zum Schluss gibt es immer einen Abschnitt zur Kaufberatung. Das war für mich oft der überraschendste Teil, denn was da in der Industrie getrickst wird, ist manchmal schwer zu glauben. Beispiel Sauerkraut: Das meiste im Laden ist gar nicht fermentiert, sondern nur mit Essig, Salz und Zucker sauer eingekochtes Weißkraut. Echtes Sauerkraut wird dagegen fermentiert, schmeckt ganz anders und ist vor allem gesund. Die Kaufberatung sollte man also auf jeden Fall lesen. Am Schluss jeden Kapitels findet man noch die 5 wichtigsten Fakten zum jeweiligen Lebensmittel, quasi als Fazit. Auf den letzten 50 Seiten beschreibt Spector sehr detailliert (Grund)Rezepte für einige der einfacher herzustellenden Fermentate, vor allem in wilder Fermentation. Die gehen selten schief und wenn doch, merkt man das schnell. Ich kann da aus Erfahrung sprechen. Das Kapitel ist kurz und bei weitem inhaltlich nicht so breit aufgestellt wie einige der neueren Fermentations-“Kochbücher“, die wesentlich praxisnäher sind. Fermentieren ist nicht kompliziert. Es macht Spaß und eröffnet ganz neue Geschmackshorizonte. Wenn man dann noch weiß, welchen Gesundheitsnutzen es hat, macht es gleich doppelt Spaß.

Wenn Essen lebendig wird und der Darm mitfühlt

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 23.04.2026

Bewertungsnummer: 3118405

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zwischen blubbernden Gläsern, würzigen Düften und dem leisen Versprechen von Gesundheit entfaltet sich ein Buch, das mehr ist als ein Trendthema. Fermentation bekommt hier eine Stimme, die zugleich wissenschaftlich fundiert und überraschend alltagsnah klingt. Jede Seite fühlt sich an wie ein Gespräch, das komplexe Zusammenhänge greifbar macht, ohne jemals belehrend zu wirken. Besonders berührt hat mich die Art, wie Wissen und Neugier miteinander verwoben werden. Der Blick auf den eigenen Darm verändert sich fast unmerklich, wird bewusster, achtsamer, lebendiger. Plötzlich sind es nicht mehr nur Lebensmittel, sondern kleine, aktive Welten, die Einfluss auf Wohlbefinden und Stimmung nehmen. Auch die praktischen Einblicke geben ein Gefühl von Machbarkeit. Fermentation verliert ihren mystischen Schleier und wird zu etwas, das sich ruhig und selbstverständlich in den Alltag einfügt. Dabei entsteht eine leise Begeisterung, selbst aktiv zu werden, Dinge auszuprobieren und dem eigenen Körper etwas Gutes zu tun. Ein Buch, das nicht laut überzeugen muss, sondern durch Klarheit, Wärme und fundiertes Wissen lange nachwirkt.

Wenn Essen lebendig wird und der Darm mitfühlt

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 23.04.2026
Bewertungsnummer: 3118405
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zwischen blubbernden Gläsern, würzigen Düften und dem leisen Versprechen von Gesundheit entfaltet sich ein Buch, das mehr ist als ein Trendthema. Fermentation bekommt hier eine Stimme, die zugleich wissenschaftlich fundiert und überraschend alltagsnah klingt. Jede Seite fühlt sich an wie ein Gespräch, das komplexe Zusammenhänge greifbar macht, ohne jemals belehrend zu wirken. Besonders berührt hat mich die Art, wie Wissen und Neugier miteinander verwoben werden. Der Blick auf den eigenen Darm verändert sich fast unmerklich, wird bewusster, achtsamer, lebendiger. Plötzlich sind es nicht mehr nur Lebensmittel, sondern kleine, aktive Welten, die Einfluss auf Wohlbefinden und Stimmung nehmen. Auch die praktischen Einblicke geben ein Gefühl von Machbarkeit. Fermentation verliert ihren mystischen Schleier und wird zu etwas, das sich ruhig und selbstverständlich in den Alltag einfügt. Dabei entsteht eine leise Begeisterung, selbst aktiv zu werden, Dinge auszuprobieren und dem eigenen Körper etwas Gutes zu tun. Ein Buch, das nicht laut überzeugen muss, sondern durch Klarheit, Wärme und fundiertes Wissen lange nachwirkt.

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Die Wissenschaft der Fermentation

von Tim Spector

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Julian Kufferath-Sieberin

OSIANDER Tübingen

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5/5

Eine uralte Kulturtechnik neu betrachtet

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon seit Jahrtausenden fermentieren Menschen, um ihre Speisen haltbar zu machen, ihnen neue Geschmäcker zu verleihen oder um alkoholische Getränke herzustellen. Während Fermentationsprozesse die längste Zeit auf Erfahrungswissen basierten, wissen wir heute ganz genau welche mikrobiologischen Prozesse bei der Herstellung von Bier, Kimchi oder Kefir (um nur mal ein paar auf Fermentation basierende Speisen zu nennen) ablaufen. Was aber bis dato noch nicht ausreichend erforscht wurde, ist die Frage, ob bzw. wie fermentierte Lebensmittel unser Darmmikrobiom und unsere Gesundheit verbessern können. Insbesondere dieser Frage widmet sich das Buch "Die Wissenschaft der Fermentation" des britischen Mediziners Tim Spector. Außerdem gibt es Porträts verschiedener fermentierter Lebensmittel, Rezepte zum selbst ausprobieren und einen Ausblick auf die Zukunft der Fermentation. Wussten Sie z.B., dass Insulin für Diabetiker*innen, welches früher aus Schweinemägen gewonnen wurde, heutzutage mittels sogenannte "Präzisionsfermentation" hergestellt wird? Dabei werden Mikroorganismen genetisch so verändert, dass sie durch ihren Stoffwechsel ein bestimmtes Endprodukt produzieren. Diese Technik kann aber noch viel mehr. So wird aktuell z.B. daran gearbeitet, Milchproteine auf diese Weise herzustellen. Das würde uns ermöglichen, unsere gewohnten Milchprodukte weiter zu konsumieren, aber Tierleid beenden und Umweltfolgen reduzieren. Genießen Sie dieses lesenswerte Buch am besten bei einem Glas kühlem Kefir, Kombucha oder Bier (auch Bier ist ein fermentiertes Getränk, wobei zumindest alkoholhaltige Varianten allenfalls der seelischen Gesundheit zuträglich sind) in der Frühlingssonne.
  • Julian Kufferath-Sieberin
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Eine uralte Kulturtechnik neu betrachtet

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon seit Jahrtausenden fermentieren Menschen, um ihre Speisen haltbar zu machen, ihnen neue Geschmäcker zu verleihen oder um alkoholische Getränke herzustellen. Während Fermentationsprozesse die längste Zeit auf Erfahrungswissen basierten, wissen wir heute ganz genau welche mikrobiologischen Prozesse bei der Herstellung von Bier, Kimchi oder Kefir (um nur mal ein paar auf Fermentation basierende Speisen zu nennen) ablaufen. Was aber bis dato noch nicht ausreichend erforscht wurde, ist die Frage, ob bzw. wie fermentierte Lebensmittel unser Darmmikrobiom und unsere Gesundheit verbessern können. Insbesondere dieser Frage widmet sich das Buch "Die Wissenschaft der Fermentation" des britischen Mediziners Tim Spector. Außerdem gibt es Porträts verschiedener fermentierter Lebensmittel, Rezepte zum selbst ausprobieren und einen Ausblick auf die Zukunft der Fermentation. Wussten Sie z.B., dass Insulin für Diabetiker*innen, welches früher aus Schweinemägen gewonnen wurde, heutzutage mittels sogenannte "Präzisionsfermentation" hergestellt wird? Dabei werden Mikroorganismen genetisch so verändert, dass sie durch ihren Stoffwechsel ein bestimmtes Endprodukt produzieren. Diese Technik kann aber noch viel mehr. So wird aktuell z.B. daran gearbeitet, Milchproteine auf diese Weise herzustellen. Das würde uns ermöglichen, unsere gewohnten Milchprodukte weiter zu konsumieren, aber Tierleid beenden und Umweltfolgen reduzieren. Genießen Sie dieses lesenswerte Buch am besten bei einem Glas kühlem Kefir, Kombucha oder Bier (auch Bier ist ein fermentiertes Getränk, wobei zumindest alkoholhaltige Varianten allenfalls der seelischen Gesundheit zuträglich sind) in der Frühlingssonne.

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