Ein spektakulärer Raub erschüttert Speyer: Das kostbarste Exponat des Historischen Museums der Pfalz - die älteste Weinflasche nördlich der Alpen - soll als Leihgabe nach Wien überführt werden. Doch der Römerwein wird noch auf der Salierbrücke aus einem gepanzerten Transporter gestohlen. Zurück bleiben ein toter Wachmann und ein Rätsel, das Polizei, LKA und internationale Experten gleichermaßen vor Herausforderungen stellt. Während der Druck für Kriminalhauptkommissar und Soko-Leiter Achill wächst, stürzt sich Gästeführer Sartorius in eigene Nachforschungen.
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Spannender Regionalkrimi
Gartenfee aus Berlin am 31.01.2026
Bewertungsnummer: 3031317
Bewertet: eBook (PDF)
Im Zentrum der Handlung steht ein außergewöhnlicher Fall: Die älteste Weinflasche nördlich der Alpen – ein unschätzbar wertvolles Exponat aus dem Historischen Museum der Pfalz – wird auf dem Weg als Leihgabe nach Wien aus einem gepanzerten Transporter entwendet. Zurück bleibt ein toter Wachmann, ein perfekt inszenierter Raub und ein Rätsel, das weit über einen gewöhnlichen Kunstdiebstahl hinausweist.
Was diesen Krimi besonders macht, ist Ittensohns Fähigkeit, ungewöhnliche Elemente und eine starke Prämisse zu einem stringenten und unterhaltsamen Plot zu verknüpfen. Der Fall fordert nicht nur die Polizei, sondern wirft auch den Gästeführer Sartorius in die eigenen Nachforschungen, während Kriminalhauptkommissar Achill und sein Team unter wachsendem Druck stehen.
Die Figuren sind lebendig und facettenreich gezeichnet: Achill überzeugt als nüchterner Ermittler mit klarem Blick, Sartorius sorgt mit seinem unkonventionellen Ansatz für frische Impulse – auch wenn manches an Vorwissen aus früheren Bänden zu vermissen scheint, lässt sich der Roman problemlos eigenständig lesen und genießen. Ich habe vor Beginn der Lektüre gar nicht mitbekommen, dass es schon sechs Vorgänger gibt, die ich mir jetzt besorgen und der Reihe nach lesen werde. Es lohnt sich.
Gute Unterhaltung
Gertie G. aus Wien am 20.02.2026
Bewertungsnummer: 3051891
Bewertet: eBook (PDF)
Dieser achte Krimi rund um KHK Frank Achill und dem Fremdenführer André Sartorius ist für mich der erste aus dieser Reihe. Worum geht’s?
Das kostbarste Ausstellungsstück des Speyerer Museums, eine Weinflasche mit Inhalt aus der römischen Antike, wird auf seiner Reise ins Kunsthistorische Museum in Wien gestohlen. Nein, nicht gestohlen, sondern regelrecht gekidnappt. Da bei dieser Kommandoaktion zunächst ein Wachmann der Sicherheitsfirma und wenig später sein Kollege im Krankenhaus stirbt, ist der Diebstahl Sache der Kripo Ludwigshafen.
Die Ermittlungen gestalten sich als äußerst schwierig, denn auch der Leiter des Museums kann keine entsprechende Aussage machen. Und als dann noch ein Erpresserbrief gemeinsam mit einem Wichtigtuer der Versicherung auftaucht, verstrickt sich der Fall im Kompetenzgerangel an dem nicht nur die Kripo Ludwigshafen, das LKA von Rheinland-Pfalz sondern neben der Versicherung auch das LKA Wien beteiligt sind.
Eines ist jedoch allen Beteiligten klar: Diese Aktion ist von Profis geplant und ausgeführt. Doch jeglicher Ermittlungsansatz fehlt. Achill holt seinen Freund Sartorius, der bereits mehrmals als Berater der Polizei in Erscheinung getreten ist, mit ins Boot, denn der kann abseits des engen gesetzlichen Rahmens, der die Polizei unterliegt, Erkundigungen einziehen.
Als Achill wegen eines Fehlschlages vom Fall abgezogen wird und sein Widersacher, der ungeliebte Tom Köhler, die Leitung der SOKO übernimmt, halten Achills Kollegen unter der Führung von KOK Verena Bertling zusammen, um den Fall zu lösen.
Wie es ihnen gelingt, das Objekt der Begierde wieder zu beschaffen und die Täter zu fassen, müsst ihr schon selbst lesen ...
Meine Meinung:
Es ist ja kein großes Geheimnis, dass sich einzelne Abteilungen in der Polizei besser oder weniger gut verstehen und so mancher Vorgesetzter eher seine eigene Reputation im Auge hat als das reibungslose Funktionieren. So sind auch hier kleine oder größere Gehässigkeiten und Intrigen im Spiel, die dann eskalieren als der Wichtigtuer der Versicherung mit seinem präpotenten Auftreten die Stimmung weiter aufheizt. Statt an einem Strang zu ziehen, verzetteln sich die Kolleginnen und Kollegen in einem persönlichen Kleinkrieg, der mit der Enthebung von KHK Achill endet.
Leider hat der Polizeichef Metzger dabei unbedingt ein glückliches Händchen als er Tom Köhler, der eigentlich für Vermögensdelikte zuständig ist, diese komplexe und verantwortungsvolle Aufgabe der Leitung der SOKO überträgt.
Es ist dem unkonventionellen Engagement von Bertling und dem Chef der Kriminaltechnik Trabold sowie der nicht ganz ungefährlichen Aktion von Sartorius zu verdanken, dass der Fall dennoch gelöst werden kann.
Obwohl dieser Krimi der acht einer Reihe ist, lässt er sich auch ohne Vorkenntnisse gut lesen. Lediglich die Andeutungen rund um den Gefängnisaufenthalt von Rita, geben Rätsel auf, die auf die anderen Krimis neugierig machen.
Der Krimi ist angenehm zu lesen und gibt Einblick in die oft mühsame Arbeit der Kriminalbeamten und der Kriminaltechnik.
Eine kleine Anmerkung: Die Phiole (kleines Glasfläschchen) wird mit Viole (Veilchen) verwechselt. Hat da das Korrektorat ausgelassen? Bitte in der nächsten Auflage korrigieren.
Fazit:
Dieser spannende, weil verzwickte Fall, hat mich gut unterhalten, weshalb ich ihn mit 4 Sternen bewerte.
Meinung aus der Buchhandlung
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In Ludwigshafen wird eine Leiche angeschwemmt. Der Tote war ein Wachmann, der den Transport einer antiken Weinflasche nach Wien begleiten sollte. Zunächst sieht es aber so aus, als wäre der Transport pünktlich am Ziel angekommen. Doch, nein, die Flasche wurde bereits auf der Salierbrücke gestohlen. Und die anderen Begleitpersonen haben eine schreckliche Zeit eingesperrt im einem Kofferraum verbracht, was einer der beiden nicht überlebt hat. 2 Tote für eine alte Flasche... Kommissar Achill soll die Soko leiten und vergallopiert sich so gewaltig, dass er diesmal seinen Freund Sartorius tatsächlich um Hilfe bitten muss. Der macht sich mit seiner Untermieterin Irina erstmal daran, den Überfall zu rekonstruieren, in der Hoffnung, dass der überlebende Zeuge sich danach wieder erinnern kann. Eine absolut filmreife Szene! Wird es nicht langsam Zeit, dass Speyer seine eigene Krimi-Serie bekommt?
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