Produktbild: Fundamentalös

Fundamentalös Roman

11

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

18788

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/3,9 cm

Gewicht

524 g

Farbe

Grau / Schwarz

Auflage

2

Originaltitel

Fundamentally

Übersetzt von

Jasmin Humburg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-00644-7

Beschreibung

Rezension

»Nussaibah Younis legt einen hoch lesenswerten, rasanten Roman über eine überforderte UNO-Mitarbeiterin vor. Sie war gut beraten, ihrem mit so ernsten Themen befassten Roman reichlich Komik beizugeben. An Sitcoms geschult, schreibt sie brillante Dialoge, die mit ihrem Witz den Akteuren und Lesern psychische Entlastung schenken.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Younis sensibilisiert uns auf satirische und damit unterhaltsame, aber nicht verharmlosende Weise für ein Thema, das wir lieber ausblenden würden.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Schreiend komisch und dann wieder ernst schildert Younis Nadias Bestreben, sich in einem Meer von Korruption über Wasser zu halten und das Richtige zu tun. Wer neue Lektüre mit Scharfsinn, Herz und Humor sucht, wird hier fündig.« ("Aachener Zeitung")
»Lachend geht die Welt zugrunde: Nussaibah Younis schreibt unterhaltsam über schwere Kost. Wer hätte gedacht, dass Deradikalisierungsprogramme so großes Kino sein können? Ein Debüt, das erfrischend anders ist.« ("Buchkultur")
»Filmreife Comedy-Szenen entlarven bürokratische Erstarrung. Nussaibah Younis’ Debütroman fundamentalös steckt voller unerwarteter Situationskomik, ist aber im Grunde bitterernst.« ("Neues Deutschland")
»Nussaibah Younis weiß, wovon sie in ihrem Blockbuster-Debütroman fundamentalös erzählt. Und so sind ihr aberwitziger Ritt durch den bürokratischen Irrsinn, ihr Blick auf Korruption und Doppelmoral des akademischen Elite-Aktivismus’ und ihr zuweilen frotzelnder Umgang mit postkolonialem Idealismus weniger boshafter Zynismus denn von der Realität inspiriert.« ("kulturnews")
»Nussaibah Younis, Friedensforscherin und anerkannte Irak-Expertin, hat mit ihrem Debütroman einen Kracher hingelegt. Die Autorin transportiert die Unfassbarkeit eines gebeutelten Landes mit großer Klugheit und Slapstick-Humor und macht aus einer Tragödie eine Komödie.« ("MarieOn")
»Dieser Roman lacht dem Extremismus ins Gesicht – das witzigste Debüt des Jahres.« ("The Times")
»Mit bissigem Humor entlarvt fundamentalös Bürokratie, Scheinheiligkeit, und Korruption in Aktivismus und Akademia. Der Roman behandelt Themen wie Radikalismus und Rassismus, Glaube und Freundschaft. Begleitet von der Erkenntnis, dass große Veränderungen und Neuanfänge langsame und niemals einfache Prozesse sind.« ("The Guardian")
»Lustig, respektlos, clever und schockierend: Fundamentalös erzählt von einer jungen Frau, die im Ausland zum Fundamentalismus erzogen wird, und vor allem davon, was passiert, wenn sie wieder nach Hause will. Ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der UN, erzählt mit Witz und Insiderwissen – und ganz sicher nicht, was man erwarten würde.« ("Jury des Women’s Prize for Fiction")

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18788

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/3,9 cm

Gewicht

524 g

Farbe

Grau / Schwarz

Auflage

2

Originaltitel

Fundamentally

Übersetzt von

Jasmin Humburg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-00644-7

EU-Ansprechpartner

Unionsverlag AG
mail@unionsverlag.ch

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck oHG
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE
produktsicherheit@beck.de

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5 Sterne

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3 Sterne

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1 Sterne

(0)

Schweres Thema - hervorragend verpackt

Bewertung am 25.03.2026

Bewertungsnummer: 3088616

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dr. Nadia Amin, ca. Mitte 30, Dozentin für Kriminologie an der UCL in London, wird nach Jahren von ihrer großen Liebe Rosy verlassen. Am Boden zerstört beschließt sie ein Sabbatical zu nehmen und geht für einen Job bei der UN in den Irak. Sie soll ein Programm zur Deradikalisierung von IS-Anhängerinnen leiten. Vor Ort im Stützpunkt in Bagdad lernt sie ihre Kollegen und Kolleginnen kennen, bildet ein Team, tritt in einige Fettnäpfchen und lernt die Gepflogenheiten in dieser anderen Welt kennen. Konfrontiert mit der Realität wird schnell klar, dass zwischen Idealismus, Engagement und realen Gegebenheiten riesige Lücken klaffen. Bürokratie, Korruption und Befindlichkeiten wirken sich stark auf das Gelingen aus. Zitat S. 76: "Wenn man das Wort "Zuständigkeitsbereich" hört, weiß man, dass man es mit Arschlöchern zu tun hat." Das Camp in Ninawa, in dem die IS-Frauen leben, liegt 400 km von Bagdad entfernt im Nordwesten des Irak. Dort lernen Nadia und ihr Team die Frauen kennen und treffen auf Sara, eine junge Frau aus London, die sich bereits mit 15 Jahren dem IS angeschlossen hat. Nadia fokussiert sich auf Sara, setzt alles daran sie zu "retten". Beide Frauen wuchsen in London auf und sprechen dieselbe freche respektlose Sprache. Im Buch folgen wir Nadias Gedanken und erfahren in kurzen Rückblenden Details aus ihrem bisherigen Leben. Sie wuchs als Muslima auf. Der Vater starb als sie noch ein Kind war. Die Mutter erzieht sie streng gläubig. Erst an der Universität legt Nadia ihr Kopftuch ab und auch ihren Glauben. Der daraus resultierende Konflikt mit der Mutter wirkt sich stark auf ihr Leben aus, bis sie im Camp einen folgenschweren Entschluß fasst. Schon das Cover entspricht dem jungen, frechen, manchmal derben Ton, den die Autorin in ihrem Debütroman anschlägt. Sie entlarvt den trägen Apparat der Institutionen, das ewige Hinterherhinken bei der Lösung der Weltprobleme. Jugend, modernes Leben, Idealismus, Herkunft bestimmen Nadias Engagement. Ich konnte lachen, war betroffen und folgte einer spannenden Handlung. Ein unterhaltsamer Roman, der nachdenklich macht und mir ein wenig mehr die Tür aufgemacht hat, um den Blick auf ein Weltbild zu werfen, das mir so fern ist. Klare Leseempfehlung von mir!

Schweres Thema - hervorragend verpackt

Bewertung am 25.03.2026
Bewertungsnummer: 3088616
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dr. Nadia Amin, ca. Mitte 30, Dozentin für Kriminologie an der UCL in London, wird nach Jahren von ihrer großen Liebe Rosy verlassen. Am Boden zerstört beschließt sie ein Sabbatical zu nehmen und geht für einen Job bei der UN in den Irak. Sie soll ein Programm zur Deradikalisierung von IS-Anhängerinnen leiten. Vor Ort im Stützpunkt in Bagdad lernt sie ihre Kollegen und Kolleginnen kennen, bildet ein Team, tritt in einige Fettnäpfchen und lernt die Gepflogenheiten in dieser anderen Welt kennen. Konfrontiert mit der Realität wird schnell klar, dass zwischen Idealismus, Engagement und realen Gegebenheiten riesige Lücken klaffen. Bürokratie, Korruption und Befindlichkeiten wirken sich stark auf das Gelingen aus. Zitat S. 76: "Wenn man das Wort "Zuständigkeitsbereich" hört, weiß man, dass man es mit Arschlöchern zu tun hat." Das Camp in Ninawa, in dem die IS-Frauen leben, liegt 400 km von Bagdad entfernt im Nordwesten des Irak. Dort lernen Nadia und ihr Team die Frauen kennen und treffen auf Sara, eine junge Frau aus London, die sich bereits mit 15 Jahren dem IS angeschlossen hat. Nadia fokussiert sich auf Sara, setzt alles daran sie zu "retten". Beide Frauen wuchsen in London auf und sprechen dieselbe freche respektlose Sprache. Im Buch folgen wir Nadias Gedanken und erfahren in kurzen Rückblenden Details aus ihrem bisherigen Leben. Sie wuchs als Muslima auf. Der Vater starb als sie noch ein Kind war. Die Mutter erzieht sie streng gläubig. Erst an der Universität legt Nadia ihr Kopftuch ab und auch ihren Glauben. Der daraus resultierende Konflikt mit der Mutter wirkt sich stark auf ihr Leben aus, bis sie im Camp einen folgenschweren Entschluß fasst. Schon das Cover entspricht dem jungen, frechen, manchmal derben Ton, den die Autorin in ihrem Debütroman anschlägt. Sie entlarvt den trägen Apparat der Institutionen, das ewige Hinterherhinken bei der Lösung der Weltprobleme. Jugend, modernes Leben, Idealismus, Herkunft bestimmen Nadias Engagement. Ich konnte lachen, war betroffen und folgte einer spannenden Handlung. Ein unterhaltsamer Roman, der nachdenklich macht und mir ein wenig mehr die Tür aufgemacht hat, um den Blick auf ein Weltbild zu werfen, das mir so fern ist. Klare Leseempfehlung von mir!

Außergewöhnlich, witzig und authentisch

Magdalena aus Köln am 13.03.2026

Bewertungsnummer: 3074965

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fundamentalös von Nussaibah Younis, aus dem Englischen von Jasmin Humburg ist ein witziges und kluges Buch über eine britische Kriminologin, die im Auftrag der UNO in einem Flüchtlingscamp mit IS-Frauen arbeitet. Sie ist für ihre Deradikalisierung und Rückführung in die Heimatländer zuständig. Nadia ist Dozentin für Kriminologie in London. Sie wurde muslimisch erzogen, hält sich jedoch nicht an muslimische Gesetze, trägt kein Kopftuch und lebt in einer Beziehung mit ihrer großen Liebe Rosy. Als Rosy sie betrügt und verlässt, meldet sich Nadia bei der UNO in Bagdad, wo ihr einige Monate zuvor eine Stelle im Flüchtlingscamp angeboten wurde. „Die ganze Welt hatte mit dem Problem der IS-Bräute zu tun, die nach dem Ende des Kalifats ausgemustert wurden: Waren sie gefährlich, sollte man sie in ihre Heimat zurückschicken, war das überhaupt rechtlich, ethisch und politisch möglich?“ (S. 102) Bei ihrem Kennenlernbesuch im Camp lernt sie die 19jährige Sara kennen. Auch Sara hat als Muslimin in London gelebt, bevor sie einige Jahre zuvor ihrer besten Freundin in den Irak gefolgt ist. Sie wurde von einem Mitglied der IS geheiratet. Nach seinem Tod wurde Sara ins Camp gebracht, ihre kleine Tochter wurde ihr weggenommen, sie lebt bei ihren irakischen Großeltern. Nadia identifiziert sich mit Sara, sie will, dass Sara gemeinsam mit ihrer Tochter nach Großbritannien zurückkehrt. Doch eine Rückkehr auf legalem Wege gestaltet sich schwierig. „Dieser Roman lacht dem Extremismus ins Gesicht – das witzigste Debüt des Jahres“ (The Times) – Dem kann ich nur zustimmen, ich musste beim Lesen oft laut lachen. „Ich fürchte, ihr Vorhaben entspricht nicht unseren Inklusionsrichtlinien. Jesus, Maria und Josef auf der Regenbogenflagge, wollte die mich verarschen? Selbst wenn die Frauen unschuldig, Opfer von Ausbeutung geworden waren, sollten wir ihnen nur helfen können, wenn wir eine verkappte Pansexuelle ausfindig machten? Die Logik im britischen Verwaltungsapparat war der wahre Vorbote für den Niedergang Großbritanniens.“ (S. 82) Neben der gescheiterten Beziehung zu Rosy und der rein sexuellen zum UN-Kollegen Tom nimmt die Mutter-Tochter-Beziehung viel Raum ein. Es war schön mitzuverfolgen, wie sich die beiden nach einem jahrelangen Kontaktabbruch wieder angenähert haben und sich die Mutter am Ende sogar als eine große Hilfe erwiesen hat. Die Autorin ist Friedensforscherin und Irak-Expertin, sie hat eigene berufliche Erfahrungen mit IS-Frauen im Irak gesammelt. Der Roman ist zwar fiktiv, doch die Themen und Charaktere sind sehr authentisch. Gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe fünf Sterne.

Außergewöhnlich, witzig und authentisch

Magdalena aus Köln am 13.03.2026
Bewertungsnummer: 3074965
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fundamentalös von Nussaibah Younis, aus dem Englischen von Jasmin Humburg ist ein witziges und kluges Buch über eine britische Kriminologin, die im Auftrag der UNO in einem Flüchtlingscamp mit IS-Frauen arbeitet. Sie ist für ihre Deradikalisierung und Rückführung in die Heimatländer zuständig. Nadia ist Dozentin für Kriminologie in London. Sie wurde muslimisch erzogen, hält sich jedoch nicht an muslimische Gesetze, trägt kein Kopftuch und lebt in einer Beziehung mit ihrer großen Liebe Rosy. Als Rosy sie betrügt und verlässt, meldet sich Nadia bei der UNO in Bagdad, wo ihr einige Monate zuvor eine Stelle im Flüchtlingscamp angeboten wurde. „Die ganze Welt hatte mit dem Problem der IS-Bräute zu tun, die nach dem Ende des Kalifats ausgemustert wurden: Waren sie gefährlich, sollte man sie in ihre Heimat zurückschicken, war das überhaupt rechtlich, ethisch und politisch möglich?“ (S. 102) Bei ihrem Kennenlernbesuch im Camp lernt sie die 19jährige Sara kennen. Auch Sara hat als Muslimin in London gelebt, bevor sie einige Jahre zuvor ihrer besten Freundin in den Irak gefolgt ist. Sie wurde von einem Mitglied der IS geheiratet. Nach seinem Tod wurde Sara ins Camp gebracht, ihre kleine Tochter wurde ihr weggenommen, sie lebt bei ihren irakischen Großeltern. Nadia identifiziert sich mit Sara, sie will, dass Sara gemeinsam mit ihrer Tochter nach Großbritannien zurückkehrt. Doch eine Rückkehr auf legalem Wege gestaltet sich schwierig. „Dieser Roman lacht dem Extremismus ins Gesicht – das witzigste Debüt des Jahres“ (The Times) – Dem kann ich nur zustimmen, ich musste beim Lesen oft laut lachen. „Ich fürchte, ihr Vorhaben entspricht nicht unseren Inklusionsrichtlinien. Jesus, Maria und Josef auf der Regenbogenflagge, wollte die mich verarschen? Selbst wenn die Frauen unschuldig, Opfer von Ausbeutung geworden waren, sollten wir ihnen nur helfen können, wenn wir eine verkappte Pansexuelle ausfindig machten? Die Logik im britischen Verwaltungsapparat war der wahre Vorbote für den Niedergang Großbritanniens.“ (S. 82) Neben der gescheiterten Beziehung zu Rosy und der rein sexuellen zum UN-Kollegen Tom nimmt die Mutter-Tochter-Beziehung viel Raum ein. Es war schön mitzuverfolgen, wie sich die beiden nach einem jahrelangen Kontaktabbruch wieder angenähert haben und sich die Mutter am Ende sogar als eine große Hilfe erwiesen hat. Die Autorin ist Friedensforscherin und Irak-Expertin, sie hat eigene berufliche Erfahrungen mit IS-Frauen im Irak gesammelt. Der Roman ist zwar fiktiv, doch die Themen und Charaktere sind sehr authentisch. Gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe fünf Sterne.

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Fundamentalös

von Nussaibah Younis

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Anne Madeleine Meyer

OSIANDER Neustadt

Zum Portrait

5/5

Radikal ehrlich und überraschend komisch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Fundamentalös“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Der Roman ist fesselnd, humorvoll, bissig und sehr persönlich. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die zwischen radikaler Prägung, politischer Realität und ihrem eigenen Wunsch nach Selbstbestimmung steht. Younis erzählt spannend, oft komisch, manchmal bitter und bleibt dabei immer nah dran an den Figuren. Besonders eindrücklich fand ich den Einblick in den Islam aus einer Perspektive, die man von außen so nicht kennt. Es geht um Glauben, Identität und Zugehörigkeit, aber ohne erhobenen Zeigefinger. Stattdessen mit Tempo, Ironie und viel Gefühl. Ein Roman, der unterhält, bewegt und lange nachwirkt.
  • Anne Madeleine Meyer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Radikal ehrlich und überraschend komisch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Fundamentalös“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Der Roman ist fesselnd, humorvoll, bissig und sehr persönlich. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die zwischen radikaler Prägung, politischer Realität und ihrem eigenen Wunsch nach Selbstbestimmung steht. Younis erzählt spannend, oft komisch, manchmal bitter und bleibt dabei immer nah dran an den Figuren. Besonders eindrücklich fand ich den Einblick in den Islam aus einer Perspektive, die man von außen so nicht kennt. Es geht um Glauben, Identität und Zugehörigkeit, aber ohne erhobenen Zeigefinger. Stattdessen mit Tempo, Ironie und viel Gefühl. Ein Roman, der unterhält, bewegt und lange nachwirkt.

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