ER GLAUBT DAS SPIEL LÄNGST VERLOREN - BIS SIE DIE REGELN ÄNDERT ...
Harper Shaw hat ihren Traum von einem erfolgreichen Blog schon fast begraben, als sie die Chance erhält, an der Seite von Ex-Quarterback Everett Knight ein Football Special von Mornings in Boston zu moderieren. Das Problem? Everett war der beste Freund ihres Bruders, bevor er ihn die Profikarriere kostete. Sie hasst Everett so sehr wie diesen Sport - er konnte sie jedoch nie vergessen. Durch seinen Unfall und das abrupte Karriereaus ist Everett verbittert, aber in Harpers Nähe fühlt es sich plötzlich so an, als hätte er wenigstens eine Chance darauf, die Vergangenheit zu kitten. Bald sind es nicht mehr nur die Einschaltquoten, die beide im Auge haben, und auch abseits der Kamera fliegen die Funken ...
'Wortmagie, tiefe Gefühle und Herzkribbeln - mit The Games We Play hat Anna Lane eine Geschichte erschaffen, die mitten ins Herz trifft.' Alicia Sommer
Band 3 der LOVE-ON-AIR-Trilogie von Anna Lane
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
EvieSk
5/5
10.08.2026
eBook (ePUB)
Das Spiel namens Leben
Harper und Everett waren früher gute Freunde, bis er die Karriere ihres Bruders zerstörte. Mittlerweile hat sie einen Blog, für den sie mehr Reichweite möchte und Everett hat nach einer Verletzung den Football an den Nagel gehangen. Nun sollen sie gemeinsam ein Football Special moderieren, aber können sie die Vergangenheit hinter sich lassen?
Sowohl Everett als auch Harper habe ich ins Herz geschlossen. Er ist gebrochen, zum einen wegen seiner Verletzung und zum anderen wegen der Vergangenheit. Deshalb ist er bitter und weiß nicht, was er mit seinem Leben anfangen soll. Doch der Einfluss von Harper tut ihm gut und es ist schön gewesen zu sehen, wie er durch sie, aber auch durch seine und ihre Freunde wieder aufblüht. Er ist ein sympathischer Kerl und man wünscht ihm nur das beste. Harper habe ich während dem Lesen bewundert. Sie hat es mit ihrer Familie nicht leicht, trotzdem versucht sie ihr Leben so zu leben, wie es sich für sie richtig anfühlt. Von ihrer Familie wurde sie immer klein gehalten und man interessiert sich nicht wirklich für sie, weshalb es einen freut zu lesen, dass sie nun Leute um sich herum hat, die sie unterstützen und aufbauen.
Die Handlung ist sehr unterhaltend. Die Idee mit dem Special hat mit gut gefallen und auch die Vergangenheit bringt einen spannenden Twist in die Geschicht. Denn Everett und Harper wollen herausfinden, was damals wirklich passiert ist. Zwar kommt man ab etwa der Hälfte drauf, das hat mich aber nicht gestört, denn es ist interessant gewesen zu erfahren, warum es so gelaufen ist, wie es gelaufen ist. In dem Buch geht es auch viel um Körperbilder und Körpergefühl, was ich wichtig, und hier gut eingebracht finde. Es geht aber auch darum, seinen eigenen Weg zu gehen und das zu machen, was einen glücklich macht. Das Ende ist sehr süß und ich habe mich sehr für die beiden gefreut.
Der Schreibstil ist toll. Obwohl das Buch recht viele Seiten hat, bin ich schnell durch die Geschichte gekommen, denn beide Protagonisten berühren einen mit ihren Erfahrungen und Schicksalen. Die Story hat viele schöne Momente, die einen zum Schmunzeln bringen, aber auch die ein oder andere Szene, die etwas schwerer ist.
Ich kann das Buch empfehlen, wenn man die Protagonisten aus den vorherigen Bändern wiedersehen und auch die Geschichte von Everett und Harper erfahren möchte. Diese ist emotional und schön, auch wenn nicht alles perfekt gelaufen ist. Außerdem ist die Geschichte lesenwert, weil die behandelten Themen wichtig sind und dem Buch viel Tiefe verleihen.
Melanie Haslinger
aus St.Michael i.Obersteiermark
5/5
22.07.2026
eBook (ePUB)
Schöner Abschluss
Das Cover entspricht ganz der Reihe und fügt sich sehr gut in die bestehende Reihe ein.
Mein Fazit:
Der Schreibstil ist sehr gut und man kommt gut durch die Geschichte. Sie wird aus der Sicht von Harper und Everett erzählt, was ich persönlich sehr liebe, weil man die Protas dadurch noch besser kennen und verstehen lernt.
Wir haben die beiden ja schon in den beiden Vorgängerbänden etwas kennen gelernt, aber natürlich nicht so genau wie hier.
Everett hat schon genug mit seiner Verletzung und dem Rücktritt zu kämpfen und dann wäre ja auch noch der Verlust seines besten Freundes. Und doch bietet sich ihm die Gelegenheit in einem neuen Format wieder über den Sport zu berichten. Doch er kann sich noch nicht damit anfreunden ob es das richtige ist.
Und als wäre es nicht schlimm genug ist auch noch Harper mit von der Partie die ihn nicht ausstehen kann (und doch kämpft er dafür, dass sie mit in die Show kommt).
Hier hat man wieder gesehen, obwohl eine Abneigung dabei ist, spürt man trotzdem dass zwischen den beiden auch eine Anziehung besteht und dann wollen sie auch noch der Sache mit ihrem Bruder auf den Grund gehen. Doch mit diesem Ausgang hätte ich nicht gerechnet.
Am Ende hat aber dann doch noch ein jeder das bekommen was er wollte - Everett hat seine Berufung gefunden und Harper ihren Blog gerettet. Natürlich hat es dazwischen auch nicht gut ausgehen, als der Streit zwischen Everett und ihrem Bruder in die Presse gekommen ist.
Und trotzdem gab es ein schönes Ende und es war auch schön die anderen Darsteller wieder zu treffen und auch zu sehen wie glücklich sie ihre Wege gegangen sind für mich war es ein schöner Abschluss der Reihe
Bewertung
5/5
21.07.2026
eBook (ePUB)
Große Gefühle und jede Menge Herz
Mornings in Boston – The Games We Play von Anna Lane hat mich von der ersten Seite an begeistert. Ich war sofort in der Geschichte drin und wollte unbedingt wissen, wie sich alles zwischen den Charakteren entwickelt. Es ist genau die Art von New-Adult-Romance, bei der man mitfiebert, mitfühlt und am Ende das Buch mit einem Lächeln zuklappt.
Besonders die Protagonisten haben mir richtig gut gefallen. Sie wirken authentisch, haben ihre Ecken und Kanten und bringen beide ihre eigene Vergangenheit mit. Gerade das hat ihre Entwicklung für mich so glaubwürdig gemacht. Die Chemie zwischen ihnen war von Anfang an spürbar und ich habe jede gemeinsame Szene genossen. Die Mischung aus humorvollen Dialogen, emotionalen Momenten und dem langsamen Annähern hat für mich perfekt funktioniert.
Auch das Setting in Boston hat der Geschichte eine besondere Atmosphäre verliehen. Zusammen mit dem College- und Sport-Feeling entstand eine richtig schöne Wohlfühlstimmung, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat. Gleichzeitig greift das Buch auch ernstere Themen auf, wodurch die Geschichte zusätzlich an Tiefe gewinnt.
Der Schreibstil von Anna Lane hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Er ist flüssig, gefühlvoll und angenehm zu lesen, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die Emotionen kamen bei mir jederzeit an und ich habe bis zum Schluss mit den Figuren mitgefiebert.
Insgesamt war Mornings in Boston – The Games We Play für mich eine emotionale, romantische und wunderschöne Geschichte mit liebenswerten Charakteren und ganz viel Herz. Ich habe jede Seite genossen und freue mich jetzt schon darauf, noch mehr aus dieser Reihe zu lesen.
marcello
4/5
13.07.2026
eBook (ePUB)
Reife und zarte Liebesgeschichte
Mit „The Games We Play“ findet die “Mornings in Boston”-Reihe bereits wieder ihr Ende. Während sich manche Reihen von den Veröffentlichungsdaten sehr ziehen, war hier richtig Zug drin und das war auf jeden Fall gut. Die Reihe hat mich mit den ersten beiden Bänden nicht restlos abholen können, aber durch die Veröffentlichungsspanne war ich gerne dabei, weil so nicht viel Zeit verging und für mich alles präsent war.
Für den finalen Band, der sich um Harper und Everett dreht, hat sich Anna Lane ein bisschen Anleihen bei Alicia Sommer genommen. Das wird auch in den Dankesworten bewusst angesprochen und da auch die LA Vipers angesprochen wurden, war die Verbindung auch sehr augenscheinlich. Ich finde es ja ohnehin immer süß, wenn sich Kolleginnen dann so verstehen, dass sie sich auch eine gemeinsame fiktive Welt teilen. Jetzt ist Football hier kein extrem dominantes Thema, speziell weil Everett durch seinen Unfall gar nicht mehr spielen kann, aber durch das neu geschaffene Format geht es um Football und ich fand das gut rübergebracht. Es geht vor allem darum, in der Preseason die Zuschauer schon mit dem Team vertraut zu machen, es geht also weniger um die Leidenschaft der Spiele, sondern viel mehr Analysen, persönliche Porträts, also das, was wir durch die aktuelle WM im Fußball an allen Ecken und Kanten finden. Dieses Format im Rahmen von Mornings in Boston zu haben, war auf jeden Fall eine clevere Idee, weil es sich organisch ergeben hat. So konnten die Welten gut verschmelzen, weil eigentlich Harper und Everett nicht intuitiv in die Welt von Penelope, Scarlett und Co. gepasst haben.
Ich fand, dass für mich die Handlung zu lange brauchte, um zu starten. Die Frage, ob sich Harper überreden lässt, für das Interview-Format zu arbeiten, hat sich gezogen. Auch wenn es rüberkam, warum sich Harper so lange gewunden hat, aber gleichzeitig wäre es clevrer gewesen, sie regelrecht dort hinein zu zwingen, dann wäre die eigentliche Handlung schneller los gegangen und man hätte über den Verlauf des Buchs hinweg auch mehr Arbeitsplatz-Situationen bringen können. Denn das war für mich wieder das Problem: Es gab tolle Ansätze, gerade wenn die beiden auf dem Gelände der Kingfishers waren, aber dann gab es wieder so lange Passagen abseits davon. Gerade in diesem Band hätte ich mir dann da auch mehr gewünscht, weil Harper sowohl für ihr eigenes Projekt als auch für den Job bei der Morningsshow als kritische Stimme inszeniert wird. Das ist doch so spannend. Ich habe da auch ein wenig an den Stil von Mounia Jayawanth denken müssen, die über das fiktive Magazin Purple Cloud viel dazu abwickeln konnte. Die Plattform hat sich Anna Lane auch geschaffen, hat sie dann aber nicht konsequent genug genutzt. Dass Harper beispielsweise mit Cherry in einen wichtigen Dialog kam, super, aber warum nicht mehr. Die Welt rund um Football hat sicherlich sehr viel dazu zu bieten.
Jetzt muss ich nochmal an den Anfang springen: Dafür dass der vermeintliche Verrat an Aiden, Harpers Bruder, so viele Jahre Funkstille verursacht hat, da ging es mir zu einfach, dass sie ihm auf einmal bereit war zu glauben, dass Everett ihren Bruder nicht verpfiffen hat und dass sie gemeinsam recherchieren wollten, wer es eigentlich gewesen sein könnte. Wenn es so schnell ging, dann ist für mich die Gewichtung des Dramas nicht nachzuvollziehen. Denn angeblich waren sie als Jugendliche enge Freunde und da wäre es doch viel sinniger gewesen, wenn Harper Everett dort geglaubt hätte, als nun all die Jahre später. Das waren zusammengenommen ein paar Sachen gleich zu Anfang, die nicht ideal waren, denn man will doch gut ins Leseerlebnis starten. Dann wiederum will ich aber auch festhalten, dass sich die Geschichte danach gefangen hat. Harper und Everett haben mir als Charaktere gut gefallen. Sie hatten beide genug Ballast, aber sie sind menschlich doch immer fair geblieben. Gerade bei Everett ist es mir extrem positiv aufgefallen. Zumal er auch trotz seines Rufs bei Frauen nie als Macho inszeniert wurde. Stattdessen hat er riesigen Respekt vor Harper gehabt und ihr jede Bühne gegönnt und er hat sie auch nicht ständig bevormundet, wie es andere männliche Protagonisten gerne tun. Deswegen fand ich die Liebesgeschichte sehr auf Augenhöhe. Es war zwar keine Geschichte mit übertriebener Chemie, aber es war eine sehr innige Entwicklung, bei der man doch gemerkt hat, dass sie sich vor langer Zeit schon mal kannten und daher auch flott eine andere Basis hatten.
Ein wiederkehrendes Thema ist auch die Einbindung von älteren Figuren. Harper hat quasi zwei ältere Mitbewohnerinnen und Everett bekommt in seinem Komplex eine neue Nachbarin. Das waren jeweils sehr schöne Szenen fürs Herz. Ich komme mit älteren Menschen auch immer gut klar und ich finde, dass man aus dem Miteinander so viel ziehen kann und das wurde hier rübergebracht. Ich fand auch Harpers Familiendrama sehr einnehmend. Ich habe richtig mit ihr gelitten. Auch wenn für mich offensichtlich war, was die Auflösung mit dem Verrat war, aber das war richtig aufgebaut, dass es einen belasten konnte, weil es so authentisch gemacht war. Daher fand ich es auch super, dass Lane uns hier keine Romantisierung am Ende aufgedrückt hat. Da habe ich dann auch wieder das gesehen, was ich mir für Harpers Arbeitsstimme mehr gewünscht hätte. Anna Lane kann authentisch und echt schreiben und will es nicht immer nur rosarot. Aber das kann sie noch konsequenter gestalten.
Fazit: „The Games We Play“ startete für mich nicht ideal, weil die Schwächen des Abschlussbandes ausgerechnet dort platziert waren. Gut, dass es schon der dritte Band war, da bin ich selbstverständlich dran geblieben. Anna Lane bringt die Reihe dann auch sauber über die Ziellinie. Ich habe viele Highlights bekommen, aber insgesamt lässt sich auch sagen, das sichtbare Entwicklungspotenzial wird sich hoffentlich in kommenden Reihen richtig entfalten.
jublo
3/5
19.07.2026
eBook (ePUB)
Gute Paarung, schwächere Erzählung
Anna Lane – Mornings in Boston. The Games We Play
(Love on Air 3)
Gute Paarung, schwächere Erzählung
Meine Meinung / Bewertung:
Wie bereits bei den anderen Büchern hatte ich ein wenig Probleme mit dem Schreibstil. Halbsätze werden teilweise nicht mit Komma oder Semikolon abgetrennt, sondern mit Punkten. Das verwirrt mich schon seit Buch eins. Hier sogar noch ein bisschen mehr, da mich die Storyline nicht davon ablenken konnte.
Denn diese hat mich nicht wirklich überzeugen können. Der Grundgedanke hat mir schon gefallen und ich war sehr neugierig auf die Geschichte. Doch fehlt der Geschichte der Fokus. Es gibt viel zu viele (Neben-)Handlungsstränge, die in meinen Augen sogar oftmals offen enden. Ich habe mir mehr als einmal die Frage stellen müssen, auf welches Problem ich mich wohl gerade konzentrieren soll. Ein bisschen fokussierter wäre für mich besser gewesen.
Das hätten auch die Charaktere verdient. Denn deren Gestaltung mag grundsätzlich zu überzeugen. Harper ist eine selbstbewusste Frau, Everett ein gebrochener Mann. Nimmt man das als Basis für die angedachte Geschichte, hat man riesiges Potenzial vor sich.
Mein Fazit:
Gute Charaktere, die sich ein bisschen in Wirrungen verlieren.
Sterne: 3 von 5!
Viel Spaß beim Lesen!
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