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Giftiger Grund Kriminalroman | »Lesen!« Sebastian Fitzek

196

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3 cm

Gewicht

419 g

Farbe

Neon Gelb / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56846-0

Beschreibung

Rezension

»Das neue Werk des preisgekrönten Autors ist pure Magie. Schnörkellos. Kurze Sätze. Direkt. Perfekte Dialoge."Giftiger Grund" verströmt Kultgeruch.« ("n-tv.de")
"Der psychologisch vielschichtige Kriminalroman führt tief in die deutsche Provinz – dorthin, wo niemand mehr so genau hinschauen will. Hochspannend, erschütternd und absolut süchtig machend!" ("Magdeburger-News.de")
"Der beste Krimi ohne Ermittler, den ich seit Ewigkeiten gelesen habe." Christian Sprenger ("sprenger spricht (Podcast)")
"Der Hamburger Thomas Knüwer hat es wieder getan: Auch sein neues Buch ist außergewöhnlich." ("Hamburger Abendblatt")
»Wie schon in seinem furiosen Debüt [...] beweist Knüwer wieder ein Talent für Horror und unheimliche Räume. Gruselig, brutal und weit mehr als ein Krimi.« ("DER STANDARD")
»Sein schnörkelloser Schreibstil erzeugt Gänsehaut und ist definitiv nichts für schwache Nerven. Der psychologisch vielschichtige Roman könnte einer der besten Krimis des Jahres werden.« ("Frankfurter Rundschau Online")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3 cm

Gewicht

419 g

Farbe

Neon Gelb / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56846-0

Herstelleradresse

Droemer HC
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • Bewertung

    5/5

    29.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Außergewöhnliche Story

    „Giftiger Grund“ ist der neue Kriminalroman von Thomas Knüwer und beeindruckt vor allem durch seine Außergewöhnlichkeit und Unvorhersehbarkeit. Joran ist ein junger Mann, der nach mehreren Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen wird und versucht, sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Charu ist eine Influencerin mit einer Glitzerkatze, die Storys über Lost Places dreht und Edda ist ein kleines Mädchen, das sich Nacht für Nacht hinausschleicht und sich in einer stillgelegten Tankstelle versteckt. Das Schicksal führt die drei zusammen und sie erleben ereignisreiche sowie erschütternde Begegnungen. Dieser Krimi ist definitiv anders als typische Genrevertreter und ich konnte zu keiner Zeit vorhersehen, wie die Geschichte enden würde. Genau das hat das Leseerlebnis besonders spannend gemacht. Die Charaktere wirken sehr authentisch und ihre Erlebnisse gehen unter die Haut. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und habe besonders mit Joran mitgefühlt. Das Ende ist überraschend und gelungen – und ganz zum Schluss gibt es noch einen besonderen Kniff, der die Geschichte perfekt abrundet. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen.

  • ech

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    26.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Intensiver Roman, der weit mehr als "nur" ein Krimi ist

    Mit diesem Buch gelingt dem Autor Thomas Knüwer ein intensives Krimi-Drama, dass mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte. Gekonnt leuchtet er die unterschiedlichen Facetten der zwischenmenschlichen Abgründe aus und transportiert sie in Form einer spannenden Geschichte.    Auf dem Gelände einer stillgelegten Tankstelle kreuzen sich die Wege dreier Menschen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Joran hat gerade erst eine siebenjährige Haftstrafe abgesessen, weil er mit zwei Komplizen die Tankstelle überfallen und dabei einen Menschen mit dem Messer verletzt hat. Als er nachschauen will, ob sich die Beute von damals noch im Versteck, das er ohne Wissen seiner Komplizen gewählt hat, befindet, findet er dort statt des Geldes die Leiche seines ehemaligen Freundes und Mittäters Aras. Die Fotografin Charu hat sich auf Lost Places spezialisiert und versucht, sich über die Bilder einen Namen zu machen und Geld mit ihnen zu verdienen. Und dann ist da noch das Mädchen Edda, das Nacht für Nacht im Schlafanzug und Gummistiefeln an den Füßen zur Tankstelle kommt. Schon bald ist das Schicksal der Drei untrennbar miteinander verknüpft.   Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Dabei erleben wir das Geschehen zunächst abwechselnd durch die Augen von Joran und Charu, die in ihren jeweiligen Kapiteln auch als Ich-Erzähler fungieren und uns dabei hautnah an ihren Ängsten und Zweifeln teilhaben lassen. Später kommt dann auch noch die Perspektive von Edda dazu. Wie schon im Vorgänger „Das Haus, in dem Gudelia stirbt“, sprengt das Buch die Grenzen des normalen Kriminalromans, auch wenn das sehr hohe Niveau dieses Buches nicht mehr ganz erreicht wird. Dennoch bietet das Buch neben spannender Unterhaltung viel Stoff zum Nachdenken und hallt weit über sein Ende hinaus nach.   Wer auf dramatische und atmosphärisch dichte Kriminalromane mit starken Figuren steht, wird hier bestens bedient und spannend unterhalten.

  • Petra Sch.

    aus Gablitz

    5/5

    29.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    ein außergewöhnlicher, spannender Plot

    4,5 Sterne In dieser außergewöhnlichen Geschichte begleiten wir zwei junge Menschen, die irgendwann aufeinandertreffen: einerseits ist das der 26jährige Joran, der fast 7 Jahre im Gefängnis saß. Wegen einer Jugenddummheit, durch die ungewollt ein Mensch verletzt wurde. Und dann ist da Charu, die aus Geldmangel bei ihrer älteren Schwester eingezogen ist und ihr weniges Geld mit Social Media verdient: sie postet Aufnahmen von Sonnenaufgängen an Lost Places im Zeitraffer, dekoriert immer mit einer selbst gebastelten Glitzerkatze, ihrem Markenzeichen. Als Charu genau jene Tankstelle für ihr nächstes Video auswählt, bei der vor 7 Jahren Joran das Pech ereilt hat, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Denn Joran, von seinem Vater verstoßen und ohne Glück in der Jobsuche, will in einem Schacht in der Nähe der Tankstelle nach dem Geld suchen (heiße 700 Euro), das er damals dort versteckt hat. Ohne zu ahnen, dass der Schacht bereits von seinem einen Freund "belegt" ist, der vor 7 Jahren mit dabei war. Und der von Marvin, dem dritten im Bunde von damals bereits, dort gefunden wurde. Und Charu entdeckt auf ihren Aufnahmen ein kleines Mädchen, das mitten in der Nacht in die Waschanlage der Tankstelle kommt und es sich dort auf einer Matratze gemütlich macht. Wo sie auch Charus Glitzerkatze entdeckt und mitnimmt. Sie muss ständig an das Kind denken, und warum es mitten in der Nacht zu einer verlassenen Tankstelle geht. Die Geschichte zieht einen so in ihren Bann, denn sie ist nicht nur lebendig und mitreißend geschrieben, mit einer durchgehend beklemmenden Atmosphäre, sondern hat auch so einen außergewöhnlichen Plot, der einem noch nie untergekommen ist. Die Figuren sind auch alle so detailliert gezeichnet, wie es mir noch nicht oft untergekommen ist. Man kann sich in alle so gut hineinversetzen (auch in die unguten, leider.) Charu hat es auch nicht leicht im Leben; sie musste gezwungenermaßen bei ihrer Schwester einziehen und hat Stress mit deren Freund. Ich fand soo traurig, als die Schwester ihr nicht geglaubt hat. Aber ganz besonders habe ich mit Joran mitgefiebert, denn man bekommt an seinem Beispiel sehr gut vorgehalten, dass verurteilten Straftätern misstraut wird. Dass man ihnen nicht glaubt. Egal, wie gut und ehrlich sie es meinen. Und dass diese dann oft ungewollt (aber von der Umwelt dazu "gezwungen") doch wieder in alte Verhaltensmuster verfallen. Doch ich hätte ihn sooo gerne öfter mal geschüttelt: wach auf! Lass dir doch nicht alles gefallen! Verteidige dich (verbal)! Zu Edda, dem kleinen Mädchen, bekommt man nur langsam Zugang. Sie verhält sich auch sehr abweisend - den Grund dafür erfährt man im Laufe der Geschichte. Und dann entwickelt sich die Geschichte in eine Richtung, mit der ich nicht gerechnet hätte, und es gibt einen spannenden und actionreichen Showdown (und auch ein paar Leichen ;) Nur den Schluss hätte ich mir ein klein wenig abgeschlossener gewünscht. Dennoch hat mich die Geschichte so gefesselt, dass ich unbedingt mehr von diesem Autor lesen möchte! Fazit: Diese Geschichte überzeugt mit einem spannenden und außergewöhnlichen Plot, lebendigen Charakteren und einer überraschenden Wendung am Schluss.

  • Leseratte

    5/5

    29.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Story hat mir gut gefallen

    Der Klappentext hatte mich als Lost Places-Interessierte und Krimi-Fan natürlich sofort angesprochen. Die Geschichte, die abwechselnd von den Hauptcharakteren Charu, Joran und zum Ende hin Edda erzählt, hat mir gut gefallen. Der moderne Schreibstil hat mir bis auf die ein oder andere nicht so schöne Ausdrucksweise, gut gefallen. Da es jedoch zu der Altersklasse der Charaktere passt, kann ich hierüber hinwegsehen. Die Story hat mich dazu animiert, mitzuraten und hinter das Geheimnis von Edda zu kommen, was mir jedoch nicht sofort gelang. Dieser Aspekt hat diesen Kriminalroman trotz über 300 Seiten für mich durchgängig spannend gemacht und ich hatte es innerhalb von drei Tagen fertiggelesen. Dieses Buch war für mich das erste des Autors Thomas Knüwer und wird mit Sicherheit nicht das letzte von ihm sein, das ich lesen werde.

  • Bewertung

    aus Bannewitz

    5/5

    25.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Dunkel, dreckig, verdammt nah dran – „Giftiger Grund“ reißt dich mit in den Abgrund

    Bist du bereit für einen Krimi, der dich nicht nur packt, sondern innerlich zerlegt und nicht mehr loslässt. Definitiv, wenn du dich traust, in die Grauzonen von Schuld, Gewalt und Überleben einzutauchen – denn genau da spielt dieses Buch seine volle Wucht aus. Der Kriminalroman Giftiger Grund von Thomas Knüwer ist kein klassischer Whodunit, sondern ein intensiver Trip mitten hinein in menschliche Abgründe. 336 Seiten entfaltet sich eine Geschichte, die dich von der ersten Szene an am Kragen packt und nicht mehr loslässt. Schon der Einstieg knallt. Zwei Perspektiven, Joran und Charu, wechseln sich rasant ab und erzeugen sofort ein Tempo, das dich durch die Seiten jagt. Ein Ex-Häftling auf der Suche nach ein paar läppischen 700 Euro und findet stattdessen eine bekannte Leiche in einem Wald-Schacht. Eine Fotografin, die in einer verlassenen Tankstelle auf ein verstörtes Mädchen trifft. Fragen über Fragen, und du bist sofort mittendrin. Dann zieht das Ganze noch weiter an. Joran versucht irgendwie klarzukommen, doch das Leben zieht ihn gnadenlos zurück in alte Muster. Drogen, Gewalt und Entscheidungen, die kein Zurück mehr zulassen. Gleichzeitig bringt Charu eine völlig andere, feinere Energie rein, die aber zunehmend Risse bekommt. Ihre Neugier wird zum Risiko und die Begegnung mit dem verletzten Mädchen entwickelt sich zu einem düsteren Sog. Im Mittelteil eskaliert alles. Die Figuren wachsen zusammen, aber nicht im klassischen Sinne. Sie verstricken sich. Trauma, Missbrauch, Abhängigkeit und moralische Grenzüberschreitungen treffen mit voller Wucht. Besonders Charus Erlebnisse gehen brutal unter die Haut. Edda bekommt eine Tiefe, die erschüttert, und Joran bewegt sich gefährlich nah an einem Punkt ohne Wiederkehr. Es gibt keine Ermittler, keine klare Ordnung. Nur Menschen im Chaos ihrer Entscheidungen. Genau das macht diesen Krimi so anders und so stark. Und dann das Finale. Kein sauberes Auflösen, kein bequemes Durchatmen. Stattdessen ein harter, kompromissloser Abschluss, der alles auf den Kopf stellt. Aus Einzelkämpfern wird ein düsteres Bündnis, getragen von Angst, Notwehr und Geheimnissen. Gewalt wird zur Sprache der Verzweiflung. Die scheinbaren Lichtblicke wirken fast surreal, weil darunter alles weiter brodelt. Selbst kleine Hoffnungen haben einen bitteren Beigeschmack, selbst Joran bekommt zwar Halt, aber auch dieser ist tief in der Grauzone verankert. Was bleibt, ist ein Gefühl, das nachhallt. Dieser Krimi zwingt dich, Stellung zu beziehen. Er zeigt dir keine klare Grenze zwischen richtig und falsch. Er zeigt dir, wie schnell sie verschwimmen kann. Fünf von fünf Adrenalin-Schüben. Ein Krimi, der nicht nur gelesen wird, sondern sich in deinem Kopf festsetzt und dort noch lange weiterarbeitet. Manche Geschichten enden nicht gut oder schlecht – sie enden einfach ehrlich und genau das tut am meisten weh.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (196)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christine Wehrl

    Christine Wehrl

    OSIANDER Hallstadt – market

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    27.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Vorsicht Sogwirkung

    Zwei junge Erwachsene, ein Kind - ein Toter, der alles ins Rollen bringt - ein lost place, die örtliche verfallene Tankstelle. Sie kennen sich nicht, doch jeder von ihnen hat einen Grund, diesen Ort nachts aufzusuchen. Nach und nach öffnen sie sich einander, weil sie im Grunde nur eins wollen, erlöst zu werden von den Dämonen ihrer Vergangenheit. Die Geschichte ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben und wird langsam aufgebaut, bevor sie sich nach und nach zu einem großen Ganzen fügt. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil es für mich mit seiner besonderen Rahmenhandlung aus dem derzeitigem Krimi/Psychothriller Genre absolut heraussticht.
  • Zum Bewerterprofil von Eva Seitz-Brückner

    Eva Seitz-Brückner

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    07.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Lost Place

    Ein ungewöhnlicher Kriminalroman, der ohne ErmittlerIn auskommt. Drei verlorene Seelen treffen sich eher zufällig an einer aufgegebenen Tankstelle und finden dort eine Leiche. Einer der drei ist Joran wurde frisch aus dem Gefängnis entlassen und hofft, an der Tankstelle das Geld zu finden, das er dort vor sieben Jahren versteckt hat. Dort trifft er mitten in der Nachr auf Charu, die Lost Places fotografiert und auf Edda, ein kleines Mädchen im Schlafanzug. Und dieser Tote wird für alle drei zu einem nahezu unlösbaren Problem. Und was hat die kleine Edda mitten in der Nacht an eigenem solchen Platz zu suchen? Kein Krimi für schwache Nerven

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Bewertungen (2)

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