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Julian sammelt lieber Wörter und schreibt Gedichte als Fußball zu spielen. Anisa ist frech, laut - ein schillerndes Mädchen, das durch den Park wirbelt. Viel weiß Julian nicht über sie, aber er mag die Buchstaben in ihrem Namen. Julian ist eher zart und wird immer wieder gemobbt. Eines Tages geht Anisa dazwischen und fordert den überraschten Angreifer zu einem Fußballspiel heraus. Danach ist für Julian nichts mehr wie es war.
Behutsam, mit viel Wärme und feinem Gespür erzählt Benjamin Lebert davon, wie stark derjenige ist, der Schwäche zeigt.
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Julian ist in Anisa Verknallt....
Bewertung am 26.06.2023
Bewertungsnummer: 1968281
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Julian ist in Anisa Verknallt. Aber er ist eher zurückhaltend und leider ein totaler Außenseiter. Anisa ist das komplette Gegenteil: Mutig, lässt sich von niemanden etwas sagen unglaublich cool und beliebt. Eine wunderschöne Geschichte über Mut, Freundschaft und Zusammenhalt.
Freundschaft mit Anlaufschwierigkeiten
_ich lese_ am 26.03.2023
Bewertungsnummer: 1908732
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Julian hat Epilepsie und er schwärmt sehr für Anisa. Anisa hat vor nichts Angst, sie spielt super Fußball und ist einfach toll. Dann sollen Anisa und Julian zusammen gegen zwei Klassenkameraden Fußball spielen und es geht um so viel mehr als nur den Sieg.
Mir hat die Geschichte von der ersten Seite an gefallen, eine eher ruhige Geschichte mit einem "Helden" mit großem Herzen. Julian ist vielleicht nicht der sportlichste, aber er ist ein toller Freund. Das muss auch Anisa feststellen, als sie sich auf ihn einlässt. Mir gefiel das Thema, die Charaktere waren interessant und vielseitig und Julian war tatsächlich ein Held für Anisa. Allerdings ist das Cover sehr gewöhnungsbedürftig, daher spricht es die jungen Leser wahrscheinlich eher nicht wirklich an. Dabei ist es eine ganz großartige Geschichte die absolut empfehlenswert ist.
Meinung aus der Buchhandlung
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Julian bewundert die coole Anisa aus dem Wacholderpark. Sie ist ein echter Wirbelwind und ein Fußballass. Julian spielt kein Fußball, sein Hobby ist es, Wörter zu sammeln. Er ist Epileptiker und hat von dem fiesen Diego den Spitznamen “Zitteraal” bekommen. Warum nur muss Anisa immer mit diesem Fiesling abhängen? Irgendwie scheinen alle Mädchen auf Diego zu stehen. Eines Tages spioniert Julian Anisa und Diego hinterher und wird Zeuge, wie sie in das abgebrannte Bootshaus an der Alster einbrechen. Jens Jeschke, der unsympathische Hausmeister, erwischt Julian auf dem Gelände, doch er verrät Anisa und Diego nicht. Auch der Polizei, die wegen des immer noch ungeklärten Brandes ermittelt, sagt er nichts. Für Diego ist klar: Julian hat sie nur deshalb nicht verraten, weil er sie erpressen will. Nichts liegt Julian ferner, doch Diego und seine Kumpels machen ihn trotzdem gnadenlos fertig - bis Anisa eingreift und sich auf Julians Seite schlägt. Diego sagt, wenn Anisa und Julian ihn und seinen Kumpel Henri in einem Fußballspiel (2 gegen 2) besiegen, wird er Julian in Zukunft in Ruhe lassen. Sollte Diego jedoch gewinnen, wird er Julian bei der Polizei als den gesuchten Brandstifter präsentieren. Anisa ist außer sich. Julian hat doch gar nichts getan. Sie hasst es, wenn jemand so auf Schwächere losgeht. Die Zeit läuft. Es ist nicht mehr lange bis zum Spiel. Der unsportliche Julian versagt beim Training total. Er schafft es nicht, ein einziges Tor zu schießen. Diego und Henry sehen, wie Julian sich anstellt und lachen sich kaputt. Anisa ist kurz davor aufzugeben. Doch dann naht die Rettung in Gestalt von Herrn Wong. Der freundliche China-Restaurant-Besitzer mit dem Kugelbauch macht den Kindern Mut. Er erzählt ihnen, dass er früher mal in der Bundesliga als Mittelfeldspieler gespielt hat. Mit seiner Hilfe werden sie das Spiel gewinnen. Da ist er sich sicher. Seiner Mutter erzählt Julian, dass er in Herrn Wongs Restaurant hilft, denn sie hat ihm tatsächlich einen Ferienjob bei Hausmeister Jeschke arrangiert, damit er keinen “Blödsinn” mehr macht. Sie hat ja keine Ahnung, und wie Jeschke sie anschmachtet, findet Julian einfach nur widerlich. In der Schule lässt der Geschichtslehrer gegenüber Anisa einen rassistischen Kommentar fallen: “Wir sind hier nicht auf Bali, wo man die ganze Zeit im Baströckchen in der Hängematte liegt und aus Kokosnüssen trinkt. Du musst dich anstrengen, Bali-Mädchen!" Keiner sagt was, nur Julian meldet sich und verlangt von dem Lehrer, dass dieser sich sofort entschuldigt, denn was er gesagt hat, ist rassistisch und falsch. Plötzlich stellt sich die ganze Klasse hinter Julian, so dass der Lehrer schließlich einknickt und sich entschuldigt. Anisa ist beeindruckt, wie mutig Julian sich für sie eingesetzt hat. Sie erzählt ihm, dass sie als kleines Kind an Leukämie erkrankt war und ihre Familie nach Deutschland kam, um ihr die beste medizinische Behandlung zukommen zu lassen. Die beiden starten das Geheimtraining mit Herrn Wong. Dessen Bewegungen sind vielleicht nicht mehr so fließend, aber er hat immer noch einen super Schuss drauf. Er will die Kinder voll unterstützen und ihnen Trikots und vor allem Publikum besorgen. Schließlich kennt er das ganze Viertel. Anisa ist beeindruckt. Julian hat so ein Kribbeln im Bauch, wenn er mit Anisa zusammen ist. Das fühlt sich schön an. Die beiden sind ein tolles Team, aber werden sie auch das Spiel gewinnen?
Eine ganz besondere Freundschaftsgeschichte zwischen zwei Kindern, die unterschiedlicher nicht sein könnten! Zum Schluss sind die beiden unzertrennlich und gemeinsam stärker als alle Fieslinge, die ihnen blöd kommen. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den beiden. Ich finde, so ist die Geschichte sowohl etwas für Jungs als auch für Mädchen. Das Buch ist eher dünn, was ein Anreiz für Wenigleser und schwache Leser ist, dennoch steckt in dem kleinen Buch eine großartige Geschichte!
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Julian mag Anisa: Anisa, die aus Bali kommt, die gut kicken kann und sehr mutig ist. So ganz anders als Julian, der unter Epilepsie leidet und sich am liebsten mit Wörtern beschäftigt. Als Julian Anisa eines Tages folgt, hat seine Entdeckung ungeahnte Folgen für beide.
Ein kleines, aber feines Buch über Mut, wahre Stärke und Zusammenhalt.
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