Produktbild: Geschwister

Geschwister

45

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3057

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.06.2026

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

18,7/12/3,6 cm

Gewicht

516 g

Farbe

Aquamarin / Dunkellila

Auflage

1. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

Syskonfejden

Übersetzt von

Katharina Martl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5092-1

Beschreibung

Rezension

»Unglaublich, wie die Schwedin Moa Herngren es mit jedem Buch schafft, familiäre Kränkungen so aus den verschiedenen Perspektiven zu erzählen, dass man jeder Figur ihre Gefühle glaubt, such gar identifiziert...Erhellend!« Barbara Gärtner, DONNA, 07.2026

Produktdetails

Verkaufsrang

3057

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.06.2026

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

18,7/12/3,6 cm

Gewicht

516 g

Farbe

Aquamarin / Dunkellila

Auflage

1. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

Syskonfejden

Übersetzt von

Katharina Martl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5092-1

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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  • Bewertung

    5/5

    07.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toll

    Die erwachsenen Geschwister Ulrika, Andrea und Rasmus müssen sich, nach dem Tod des Vaters, gemeinsam um ihre Mutter kümmern. Es stehen Entscheidungen für die Zukunft der Familie an, zum Beispiel das erste Weihnachten ohne den Vater, wer erbt das Haus usw. Dadurch kommen alte Konflikte in der Familie wieder hoch und verdrängte Erinnerungen kehren zurück. Was für ein großartiger Roman. Nachdem ich schon begeistert von den beiden vorherigen Büchern war, musste ich dieses natürlich auch lesen. Ich selbst habe keine Geschwister und war mir nicht klar ob ich die Personen im Buch so nachempfinden kann. Und wie ich das konnte. Grundverschieden sind die drei Charaktere. Andrea fühlt sich nicht gesehen, Ulrika hatte viel Pech im Leben, ist ihrer Mutter sehr nah und Rasmus? Ja, gefühlt ist er einfach nur da aber er geht Konflikten aus dem Weg, will nicht auffallen. Diese Verhaltensmuster kennen sie aus ihrer Kindheit und die lernen wir in Rückblenden sehr gut kennen. Wie bei Moa Herngren bekannt, erzählt jeder Protagonist aus seinem jeweiligen Blickwinkel. Dabei erhält der Leser einen vielschichtigen Eindruck der Familiengeschichte. Und hier wird ganz deutlich klar wie unterschiedlich die Menschen sind und wie subjektiv Erinnerungen sein können. Der Schreibstil ist ruhig und ganz präzise. Wir lesen viele alltägliche Geschichten, die sicher dem ein oder anderen Leser bekannt vorkommen dürften. Und gerade in diesen vielen kleinen Momenten, werden die Konflikte sehr deutlich. Für mich ein besonderes Buch mit herausragender psychologischer Tiefe, dass ich euch natürlich wärmstens empfehle.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    07.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So toll, wie alle ihre Bücher!

    GESCHWISTER Moa Herngren ET: 08.06.26 Ulrika ist die Älteste von drei Geschwistern. Auf ihre fünf Jahre jüngere Schwester Andrea musste sie schon früh aufpassen. Als der Nachzügler Rasmus zur Welt kam, war Ulrika bereits ausgezogen. Nach dem Tod ihres Vaters treffen die drei Geschwister im Elternhaus aufeinander, um den Geburtstag ihrer Mutter zu feiern. Doch die Stimmung ist angespannt. Andrea ist überzeugt, dass die gesamte Verantwortung für die Familie auf ihren Schultern lastet und ihre Mühe kaum gewürdigt wird. Ulrika hingegen empfindet, dass ihre jüngere Schwester alles an sich reißt und nur ihre eigenen Wünsche gelten lässt. Rasmus, eher introvertiert und konfliktscheu, steht ständig zwischen den Fronten und hat Angst, mit seiner Meinung jemanden zu verletzen. Moa Herngren erzählt ihren neuesten Roman aus drei Perspektiven und lässt jedes der Geschwister ausführlich zu Wort kommen. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Bild einer Familie, in der alte Verletzungen, Missverständnisse und unausgesprochene Erwartungen das Miteinander prägen. Bereits ihre Romane Scheidung und Schwiegermutter haben mich begeistert, deshalb stand für mich außer Frage, auch dieses Buch zu lesen. Erneut gelingt es der Autorin, die Dynamik familiärer Beziehungen eindringlich und authentisch einzufangen. Nach dem Tod des Vaters geraten bestehende Konflikte und festgefahrene Rollenbilder noch stärker in den Fokus. Fazit: Ein tiefgründiger und emotionaler Roman über Familie, alte Verletzungen und die Frage, wie sehr unsere Vergangenheit unser Leben prägt. Mich hat die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt – auch wenn mich Andrea mit ihrer Art zeitweise regelrecht in den Wahnsinn getrieben hat. 5/5

  • Bewertung

    5/5

    06.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender Perspektivwechsel

    Der Roman "Geschwister" handelt von drei Geschwistern im erwachsenen Alter, die sowohl ihren Vater verlieren als auch Ihre Mutter. Die Zeit ist nicht einfach für die Geschwister, schnell entstehen bzw. tauchen tiefgreifende Konflikte wieder auf. Besonders dabei ist die Erzählweise. Der Leser taucht nacheinander in die Gedankenwelt von jedem "Kind". Dabei geht sie in die Erinnerungen aus der Kindheit und in die Zeit zwischen dem Tod von dem Vater und der Mutter. Die drei Geschwister werden hier sehr charaktervoll und authentisch beschrieben. Ich finde hier die Ausarbeitung der Autorin sehr gelungen. Auch sind die Dialoge und Konflikte sehr glaubhaft geschildert. Das Buch ist durch die drei Perspektiven recht lang geworden. Mich hat das nicht gestört und es wurde auch nicht langweilig. Ab und zu wäre ich gerne physisch in die Geschichte eingetaucht und hätte der Familie gern geholfen. Als Leser kann ich auf alle Fälle verinnerlichen, dass es wichtig ist auch die Perspektive des Anderen anzuhören. Gerade innerhalb der Familie oder beim Partner macht man das zu wenig. Für mich gibt es eine große Weiterempfehlung und das Buch gehört zu meinen Highlights des Jahres.

  • Murmel266

    aus Limburg

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Doppelleben

    Der Roman der Schriftstellerin Moa Herngren ist im Kein und Aber Verlag erschienen. Er hat mir hervorragend gefallen. Es ist das erste Buch, was ich von ihr gelesen habe und es werden mit Sicherheit weitere folgen. Die klare Schreibweise und die Einteilung in 3 Kapitel für die Geschwister Ulrika, Andrea und Rasmus hat mir zugesagt. Jedes der erwachsenen Kinder hat eine sehr eigene Sichtweise auf die Familiengeschichte. Auch aus dem Grund, weil nicht jede/jeder über alle Teile der Familiengeschichte gleich viel weiß. Ulrika, die als älteste Tochter eine besonders enge Verbindung zu ihrer Mutter hat. Sie wurde von klein auf mehr von ihrer Mutter informiert. Im Herzen eine Chaotin geblieben, fleißig, aber sie bekommt ihr Leben nicht auf die Reihe. Andrea, die von außen betrachtet sehr erfolgreich ist, Papas Liebling war und an meisten über seinen Tod trauert. Rasmus, der seltsam blass bleibt und nicht greifbar. Immer den ausgleichenden Part zwischen den Mädels bildet und keine verletzten möchte. Wir begleiten die Familie im ersten Jahr nach Papas Tod. Die Mutter hat jedes Fünkchen Kraft bereits im Lauf des Lebens verloren und ist bemüht alles in der Waage zu halten. Sehr schön ist auch das Bild der Geschwister auf dem Cover des Buches, als sie noch kleine Kinder waren.

  • Karouchi

    5/5

    04.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verletzungen, Missverständnisse und die Frage, ob Versöhnung möglich ist

    Familiengeschichten und die Dynamik zwischen Geschwistern haben mich schon immer interessiert. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch und es hat mich nicht enttäuscht. Die Autorin äzeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich Geschwister dieselbe Kindheit erleben können. Jeder erinnert sich an die Vergangenheit anders und jeder trägt seine eigenen Verletzungen mit sich. Dadurch gibt es keine einfachen Antworten und keine Figur, die nur gut oder nur schlecht ist. Besonders gut gefallen hat mir, wie realistisch die Beziehungen dargestellt werden. Viele Gespräche, Missverständnisse und Konflikte haben sich unglaublich authentisch angefühlt. Ich konnte die Gefühle und Entscheidungen aller Figuren nachvollziehen, auch wenn ich nicht immer mit ihnen übereingestimmt habe. Der Schreibstil ist ruhig und leicht zu lesen. Das Buch lebt nicht von großen Wendungen, sondern von den Figuren und ihren Beziehungen. Gerade das hat für mich den Reiz ausgemacht. Manchmal war die Geschichte etwas nachdenklich und emotional, aber genau das passt zum Thema. Das Buch regt dazu an, über die eigene Familie nachzudenken und sich zu fragen, wie unterschiedlich Erinnerungen sein können. Insgesamt ist Geschwister ein einfühlsamer Familienroman über alte Verletzungen, Missverständnisse und die Frage, ob Versöhnung auch nach vielen Jahren noch möglich ist.

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    Martina Kraus

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

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    5/5

    06.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Soziogramm einer Familie

    Schon in ihren vorhergehenden Romanen “Schwiegermutter” und “Scheidung” bewies die Autorin ihre Erzählkunst über Beziehungsdynamiken innerhalb der Familie. Auch in ihrem neuen Buch widmet sie sich diesem Thema. Drei Geschwister wachsen unter gleichen Bedingungen auf und doch nehmen alle ihre Kindheit unterschiedlich wahr und so stellt sich die Frage: kann man seinen Erinnerungen überhaupt trauen? Als auch noch Erbgegenstände verschwinden, wird alles auf den Kopf gestellt. Eine packend erzählte Familiengeschichte!

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