Produktbild: Kostbare Tage
Gebraucht Band 4

Kostbare Tage

Aus der Reihe Ein Holt Roman
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.04.2021

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18/11,2/2,2 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Kaffee

Auflage

2

Originaltitel

Benediction

Übersetzt von

Pociao + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710002441036

Beschreibung

Rezension

»Einer der großen Erzähler-Realisten aus Amerikas endlosen Weiten.«
»Für mich ist Kent Haruf einer der großen amerikanischen Schriftsteller.«
»Haruf beherrscht die seltene Kunst, traurige Geschichten in einen schönen Roman zu verwandeln.«
»Wie man mit Harufs Figuren fühlt, riecht, schmeckt, wie man mit ihren Augen in die Welt blickt, gehört zum Besten, was die Literatur in der letzten Zeit hervorgebracht hat.«

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.04.2021

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18/11,2/2,2 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Kaffee

Auflage

2

Originaltitel

Benediction

Übersetzt von

  • Pociao
  • Roberto de Hollanda

Sprache

Deutsch

EAN

2710002441036

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29|80469|München|DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8|8032|Zürich|CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    aus Mellingen

    5/5

    08.10.2020

    eBook (ePUB 3)

    Kostbare Tage

    Kent Haruf ist ein wunderbarer Erzähler! Man kann sich gut in die einzelnen Personen hineinfühlen.

  • nicigirl85

    aus Ilsenburg

    5/5

    27.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sein letzter Sommer...

    Nachdem der Autor den interessierten Leser bereits mit "Unsere Seelen bei Nacht", "Lied der Weite" und "Abendrot" nach Holt entführt hat, geht es auch in diesem Roman an den gleichen zauberhaften Ort mit seinen besonderen Bewohnern. Dieser Teil kann von jedem gelesen werden, egal ob die Vorgänger bekannt sind oder nicht, aber einen Haruf kann man sich eigentlich immer gönnen. In der Geschichte geht es um Dad Lewis, dessen Leben langsam aber sicher ein Ende nimmt. Der Sommer wird sein letzter sein. Wie fühlen sich die letzten Lebenstage mit Krankheit an? Hat man alles richtig gemacht im Leben? Tut der Tod weh? Das Besondere bei Haruf ist gewiss die sehr gefühlvolle Erzählweise, die mich als Leser völlig in seinen Bann gezogen hat. Schon allein aufgrund des Schreibstils war ich emotional ergriffen und mitgenommen. Die Kleinstadt, in der sich jeder kennt, erinnerte mich stark an mein eigenes Umfeld und so kamen bei mir direkt Heimatgefühle auf. Man fühlt sich wohl beim Lesen und mag die dargestellten Figuren sehr. Dad Lewis hat einiges hinter sich im Leben. Die Päckchen, die er zu tragen hat, haben mich doch sehr erstaunt. Besonders berührt hat mich das Verhältnis zwischen Vater und Sohn. Egal wie viele Steine das Leben einem in den Weg legt, eine Familie sollte immer zusammenhalten. Mir hat gefallen, dass er vor seinem Ableben noch einiges klären will, sich aber wie im echten Leben nicht immer alles klären lässt und auch Wunden zurückbleiben. Die Sprünge zu anderen Figuren oder in andere Zeiten waren stets nachvollziehbar und schlüssig. Nie bin ich in der Handlung ins Schwimmen gekommen oder habe etwas nicht verstanden, eher fühlte es sich so an als wäre ich ein Teil der Geschichte. Der Roman hat sich für mich kurzweilig lesen lassen, aber mich emotional ganz schön aufgewühlt. Die Grundstimmung hatte für mich stets einen Hauch von Düsternis, was bei einem bevorstehenden Tod aber wahrscheinlich normal ist. Fazit: Der Ausflug nach Holt hat sich auf jeden Fall gelohnt, da mache ich gern wieder einen Abstecher hin. Klare Leseempfehlung von meiner Seite.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    25.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte vom Abschiednehmen

    Dad Lewis steht am Ende seines Lebens, er hat die endgültige Diagnose Krebs erhalten. So beginnt nun sein letzter Sommer in der Kleinstadt Holt, die er nie verließ. Seine Tochter Lorraine kehrt nach Hause zurück, um die Eltern zu unterstützen; zum Sohn Frank gibt es keinerlei Kontakt mehr. Während Dad Lewis sich krankheitshalber immer mehr aus den Geschehnissen der Kleinstadt zurückzieht, geht das Leben für die Anwohner weiter… Es ist eine traurige Geschichte vom Abschiednehmen, wenn Dad Lewis sich nach einem erfüllten Leben zunehmend auf seine Kleinfamilie zurückzieht und auf die Nachbarschaft, er, der immer ein offenes Ohr und ein weites Herz für die Anliegen seiner Mitmenschen hatte. Szenen seines Lebens tauchen vor ihm auf, Erlebnisse, die ihn geprägt haben. Manchmal allein, manchmal zusammen schließt er mit seinem Leben ab. Dem Autor Kent Haruf gelingt es, sowohl die Atmosphäre dieser fiktiven Kleinstadt aufleben zu lassen wie auch dem Schmerz um den Abschied genau den richtigen Raum zu geben. Dies ist bereits die dritte Geschichte, die ich von Kent Haruf gelesen habe, und wie alle davor hat auch diese mich berührt und nachdenklich hinterlassen. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

  • LadyIceTea

    aus Castrop-Rauxel

    5/5

    15.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach normal und doch besonders

    Es ist der letzte Sommer für Dad Lewis am Rand der Kleinstadt Holt – die er nie verließ, im Gegensatz zu seinem Sohn Frank, zu dem es keinerlei Kontakt mehr gibt, oder Tochter Lorraine, die nun zur Unterstützung zurückkehrt. Aber es kommen auch neue Gesichter und mit ihnen Geschichten: Die kleine Alice zieht im Nachbarhaus bei ihrer Großmutter ein, und der neue Reverend Lyle hat nicht nur mit den eigenwilligen Anwohnern, sondern auch mit der eigenen Familie zu kämpfen. Wer Bücher von Kent Haruf kennt, der weiß um sein Talent, ganz normale Dinge ganz besonders erscheinen zu lassen. „Kostbare Tage“ ist das vierte und letzte Buch des Autors und somit auch die letzte Begegnung mit der Kleinstadt Hold. Wie schon in den anderen drei Büchern, passiert auch in diesem nichts Gewaltiges, es geht einfach um einige der Bewohner und um das, was das Leben ausmacht. Kent Haruf erzählt in seiner entschleunigten, bodenständigen Art von den letzten Tagen die Dad Lewis noch bleiben. Er war kein berühmter Mann, kein Wohltäter oder Dergleichen. Er war ein Familienvater mit Fehlern, wie viele andere Menschen auch. Während seiner letzten Tage versucht er, mit den Menschen die ihm etwas bedeuten, ins Reine zu kommen. Wer hier ein perfektes Ende erwartet, der kennt das Leben nicht und Haruf richtet sich genau danach. Werder die Ereignisse, noch die Gespräche sind beschönigt oder besonders schön gestaltet. Sie sind oft rau, praktisch und einfach normal. Typisches Stilmittel ist dabei das vollkommene Fehlen von Anführungszeichen. Gespräche gehen einfach in Handlungen über. Ganz so, wie im echten Leben. Und all dies macht das Besondere an Kent Harufs Büchern aus. Sie sind herrlich normal. Sie spiegeln das normale Leben wieder. Ohne Filter oder Fantasie. Sie erzählen Geschichten, die das Leben schreibt und zwingen den Leser förmlich, den stoischen Takt mitzuverfolgen. Und ich wage zu behaupten, dass der Leser dazu mehr als bereit ist. Denn trotz fehlender Filter und Fantasie liegt dem Ganzen ein völlig eigener Zauber inne, der neugierig macht und durch den die Figuren schnell ans Herz wachsen. Jeder von uns könnte in irgendeiner Form ein Bewohner Holts sein und das ist ebenso besonders. Meine Rezension ist sehr allgemein auf all seine Bücher gehalten. Aber egal ob „Kostbare Tage“ oder eins seiner anderen Bücher, es trifft auf alle zu. Lest dieses Buch! Lebt euch in Holt ein. Trefft das normale Leben und normale Menschen und dann lest auch noch die anderen Bücher. Es lohnt sich!

  • HK1951/trucks

    5/5

    13.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Juwel

    Ein Juwel Dieses Buch fällt wieder unter die besonderen ihrer Art – die begegnen einem nicht so oft, sind wahre „Juwele“, an die man später immer nochmal zurückdenkt. „Es ist der letzte Sommer für Dad Lewis am Rand der Kleinstadt Holt – die er nie verließ, im Gegensatz zu seinem Sohn Frank, zu dem es keinerlei Kontakt mehr gibt, oder Tochter Lorraine, die nun zur Unterstützung zurückkehrt. Aber es kommen auch neue Gesichter und mit ihnen Geschichten: Die kleine Alice zieht im Nachbarhaus bei ihrer Großmutter ein, und der neue Reverend Lyle hat nicht nur mit den eigenwilligen Anwohnern, sondern auch mit der eigenen Familie zu kämpfen.“ Der leider schon verstorbene Kent Haruf hat das unnachahmliche Talent, die Dinge auf den Punkt zu bringen, erzählt bildhaft, ohne ins Schwafeln zu geraten und bringt den Leser zum Nachdenken. Die Personen sind sehr glaubhaft und authentisch dargestellt und man lebt und leidet mit ihnen mit, gerade mit Dad Lewis, der nicht mehr lange zu leben hat und sein Leben quasi noch einmal Revue passieren lässt. Sehr berührend, nachdenklich machend und schön erzählt, vielen Dank für dieses zauberhafte Buch !

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  • Zum Bewerterprofil von Andrea Hengelhaupt

    Andrea Hengelhaupt

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein neuer Buchtipp für Sie!

    Kent Haruf hat sechs Romane verfasst, die alle in der fiktiven Kleinstadt Holt bei Denver, Colorado, spielen. Sie wurden mehrfach prämiert, sein letzter Roman, „Unsere Seelen bei Nacht“ wurde mit Jane Fonda und Robert Redford verfilmt. Es sind Romane, die sich durch genaue Beobachtungen von Menschen und Beschreibung alltäglicher Ereignisse auszeichnen. „Kostbare Tage“ zeichnet die letzten Tage von Dad Lewis, der mit 77 Jahren die Diagnose Krebs bekommt. Nicht auf alles im Leben kann er ohne Reue zurückblicken. Er hat einerseits ein gutes Verhältnis zu seiner Frau und seiner Tochter, die sich nun liebevoll um ihn kümmern, aber zu seinem Sohn, den er aus dem Haus gejagt hat, gibt es keinen Kontakt mehr. Er hat in der Stadt einen Laden, von dessen Mitarbeitern er sich nun verabschiedet, er möchte ihn jetzt seiner Tochter übergeben.Das Leben in der Kleinstadt ist nicht immer beschaulich, eine Predigt des Pfarrers, in der dieser von Nächstenliebe spricht und davon, auch seine Feinde zu lieben, endet in einem aggressiven Streit und er wird beschimpft, ein Feind des Landes zu sein. Aber es gibt auch positive Erfahrungen, es gibt Zusammenhalt in Dad Lewis´ Umgebung, die Solidarität von Frauen aus der Nachbarschaft etwa, die sich um ein kleines Mädchen kümmern, sind positive Erlebnisse, die in wunderbaren Bildern beschrieben werden. Ein besonderes, kostbares Buch.

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