Das Gefühl von Unendlichkeit
Roman. »Eine mitreißende Geschichte über Liebe, Freundschaft und dem unbändigen Wunsch nach Erfolg – koste es, was es wolle.« Lucy Clarke
Ein zärtlicher wie erschütternder Roman über die Nuancen der Liebe und ihre Vergänglichkeit
Es fühlt sich an wie ein Urknall, als Zoe im Vorlesungssaal von Harvard auf den charismatischen Jack trifft. Von einer Sekunde auf die andere verändert sich alles, Zoe ist wie elektrisiert, wenn sie zusammen sind. Tagsüber führen sie einen spielerischen Wettkampf um die Anerkennung ihrer Professoren, nachts diskutieren sie in tiefgehenden Gesprächen ihre Ideen und Träume. Schnell entwickeln sie Gefühle füreinander. Als sie eine Entdeckung machen, die nicht nur die Welt der Chemie, sondern auch das ganze Land in Aufruhr versetzt, werden Zoe und Jack von einer Welle aus Anerkennung und Erfolg mitgerissen. Doch der steigende Druck stellt ihre Liebe auf eine harte Probe. Und als Jack droht, daran zu zerbrechen, muss Zoe alles, woran sie je geglaubt hat, infrage stellen.
»Dieses Buch hat mir den Atem und mein Herz geraubt.« Chris Whitaker
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3.9/5.0
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Liiiiiebs
Bewertung am 22.06.2026
Bewertungsnummer: 3174663
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Es war eine dieser Geschichten, die sich langsam in einem entfalten, Schicht für Schicht, bis man plötzlich merkt: Man fühlt mit, denkt mit, leidet mit – und wird dieses Buch so schnell nicht mehr vergessen.
Ein vielschichtiger Roman über Herkunft, Erfolg und das, was uns innerlich prägt
Im Zentrum der Geschichte stehen zwei sehr unterschiedliche Charaktere – und genau diese Gegensätze machen den Roman so stark. Die Hauptfiguren stammen aus völlig verschiedenen Welten: Die eine Seite geprägt von Sicherheit, Struktur und einem unterstützenden Umfeld; die andere von Verlust, Unsichtbarkeit, finanziellen Sorgen und emotionalen Wunden, die tief sitzen.
Die Autorin zeigt eindrucksvoll, wie stark die eigene Herkunft unsere Sicht auf die Welt prägt – selbst dann, wenn man auf den ersten Blick das Gleiche erlebt oder die gleichen Chancen bekommt. Was passiert, wenn man plötzlich im Rampenlicht steht, etwas Großes erreicht, aber die inneren Zweifel, das alte Selbstbild oder die „unsichtbare“ Geschichte einen immer wieder zurückzuziehen scheint? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.
Charaktere, die im Kopf bleiben
Die Protagonistin (deren Name ich hier nicht spoilern möchte) ist ein echtes Kunstwerk: Sie wirkt nach außen stark, vielleicht sogar kühl – aber in ihrem Innersten tobt ein Sturm aus Erinnerungen, Selbstzweifeln und der Frage, ob sie sich diesen Erfolg überhaupt verdient hat. Sie trägt eine schwere Last mit sich, die sie nur selten nach außen zeigt. Ihre Entwicklung im Laufe des Romans ist schmerzhaft, ehrlich und zugleich unglaublich inspirierend.
Im Kontrast dazu steht eine Figur, die aus einer privilegierteren Welt stammt – deren Selbstverständnis von Erfolg, Zugehörigkeit und Stabilität ganz anders geprägt ist. Doch auch hier kratzt der Roman bewusst an der Oberfläche und zeigt: Auch dort, wo vermeintlich alles leicht aussieht, brodeln Ängste und Unsicherheiten.
Diese Gegenüberstellung ist niemals plakativ, sondern feinfühlig und tiefgründig erzählt. Man versteht beide Seiten – und erkennt, wie leicht Missverständnisse entstehen können, wenn man nicht hinter die Fassade blickt.
Wie unterschiedlich fühlt sich Erfolg an – je nachdem, woher man kommt?
Einer der zentralen Gedanken des Romans ist die Frage, wie sehr der eigene Hintergrund beeinflusst, wie man mit Erfolg umgeht. Für manche ist er ein natürlicher Schritt, eine logische Konsequenz. Für andere ist er mit Schuldgefühlen verbunden, mit Angst, den „falschen Leuten“ zu gefallen oder den alten Wurzeln zu entgleiten. Die Autorin zeigt diesen inneren Konflikt mit großer Sensibilität – und das macht das Buch so besonders.
Sprachlich stark und emotional tief
Was mich besonders beeindruckt hat, ist der Stil: Die Sprache ist mal nüchtern, mal poetisch, mal brutal ehrlich – je nachdem, was die Situation verlangt. Sie hat mich durch Höhen und Tiefen geführt, mich zum Nachdenken gebracht und an vielen Stellen tief bewegt. Manche Absätze habe ich mehrmals gelesen, weil sie so viel Wahrheit und Schmerz in sich trugen.
Fazit
„Das Gefühl von Unendlichkeit“ ist kein Buch, das man mal eben nebenbei liest. Es fordert, berührt und bleibt. Die Kontraste zwischen den Charakteren, die sozialen Unterschiede, die inneren Kämpfe – all das wird so fein und klug erzählt, dass man sich lange damit beschäftigen kann.
Zoe + Jack = Reaktion mit Nebenwirkungen
Bewertung am 29.07.2025
Bewertungsnummer: 2553473
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Was als Campus-Roman beginnt, entfaltet sich schnell zu einer vielschichtigen Geschichte über Leidenschaft – für Wissenschaft, für Träume und für einen Menschen, der einen komplett aus der Bahn wirft.
Zoe und Jack begegnen sich mit einem Knall: Zwei brillante Köpfe, die sich gegenseitig herausfordern, befeuern und tief berühren. Die Chemie zwischen ihnen ist nicht nur im Labor explosiv, sondern auch emotional. Die Szenen an der Uni – der intellektuelle Schlagabtausch, das gemeinsame Forschen, die Diskussionen über Ideen – machen richtig Spaß und wirken sehr authentisch.
Spannend wird es, als ihre wissenschaftliche Entdeckung plötzlich zum Politikum wird. Ruhm, öffentliche Aufmerksamkeit und Erwartungsdruck türmen sich auf – und langsam beginnt das Bild zu bröckeln. Die zweite Hälfte des Buchs driftet spürbar in dunklere, nachdenklichere Themen ab, was nicht jeder Leserin gefallen wird. Aber gerade das macht es realistisch: Denn nicht jede Liebesgeschichte überlebt den Sturm, selbst wenn sie mit einem Feuerwerk beginnt.
Meinung aus der Buchhandlung
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Spannend von der ersten Seite! Das Leben ist Chemie und was passiert, wenn man diese Chemie ewig werden lassen könnte? Also den Alterungsprozess stoppen!
Das "Gefühl der Unendlichkeit" ist eine einfühlsame Geschichte über große Fragen, viel Verantwortung und echte Gefühle. Wem kann man wirklich vertrauen? Und wem möchte man vertrauen? Große, große Empfehlung!
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Erst dachte ich "Liest sich wie >>Eine Frage der Chemie<<, nur in jung." Am Anfang hatte der Roman auch den Anschein, genau das zu liefern. Wird dann später aber in eine andere Richtung tiefgängig und klug, die man vielleicht anhand des Klappentext erahnen hätte können (den habe ich aber erst auf halber Strecke durch den Roman gelesen :D).
Ein von außen wie von innen sehr schönes Buch.
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