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Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.06.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,7/12,2/2,6 cm

Gewicht

342 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Dakota Winters

Übersetzt von

Michael Schickenberg

Sprache

Deutsch

EAN

2710002652395

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.06.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,7/12,2/2,6 cm

Gewicht

342 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Dakota Winters

Übersetzt von

Michael Schickenberg

Sprache

Deutsch

EAN

2710002652395

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Lesepartie

    aus Bielefeld

    5/5

    27.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wahrhaftig und humorvoll

    Ein Roman, leichtfüßig erzählt, voller Humor und angereichert mit Geschichten über ehemalige Berühmtheiten des Showbiz. Es ist 1979 in New York. Im Iran werden US-Geiseln genommen, Carter kostet das die Präsidentschaftswahl und John Lennon fängt nach einem extremen Segelturn wieder an Musik zu schreiben. Mitten in all dem die Familie Winter, mit ihren Problemen und Hoffnungen. Allen voran Anton, der versucht sich aus dem Schatten des Vaters, den Meister der Talkshows, zu lösen und seinen eigenen Weg zu gehen, vom dem er nicht weiß, wie dieser aussehen soll. Die Frage, was man vom Leben will, scheint jede der Romanfiguren, ob fiktiv oder echt, umzutreiben. Anton sitzt dabei in der Zwickmühle. Einerseits möchte er seinem Vater helfen, andererseits will er sich nicht vereinnahmen lassen. Es sind nur kleine Schritte, die Anton wagt, aber er wird zusehends unabhängiger. Wir erfahren das Buddy nach seinem Zusammenbruch gereist ist, ohne seine Frau, ohne seine drei Kinder. Etwas, das die Familie verarbeiten muss. Denn auch nach Buddys Rückkehr ist nichts mehr, wie es zuvor war, auch wenn sich die Familie bemüht den Schein zu wahren. Tom Barbash findet den richtigen Ton für diese Situation, die auf den ersten Blick recht privilegiert erscheint, und dennoch das innerste der Familie erschüttert hat. Buddy muss nicht nur das Vertrauen der Programmchefs zurückgewinnen, sondern auch das Vertrauen seiner Familie. Die Charaktere sind wahrhaftig, was den Roman für mich besonders macht. Ich sah die Menschen vor mir, die Winters, ihre Freunde und Nachbarn. Es ist eine feinfühlige Geschichte, über die immer eine Hauch von Tragik schwebt, die mich an vielen Stellen zum Lachen, aber auch zum Nachdenken gebracht hat. Sie nimmt einen mit in eine vergangene Welt, die durch die Erzählung für eine kurze Zeit wieder greifbar wird. John Lennon spielt eigentlich nur eine Nebenrolle in dem Roman, doch auch er ist auf der Suche nach seiner persönlichen Bestimmung, über die Beatles hinaus. Wirklich präsent ist Lennon erst im letzten Drittel des Buches. In dem Moment, in dem es mit Buddys neuer Show, der Familie Winter, Anton und Lennon aufwärts geht, geschieht der Mord an John Lennon vor dem Dakota Builing. Natürlich weiß man, dass es kommt, dennoch stimmte es mich für einen Augenblick wehmütig. Fazit Es ist ein amüsanter Roman, der mit einer fabelhaften Leichtigkeit das New York der 70er und seine bekannten Bewohner aufleben lässt. Es war eine Freunde, die Familie Winter erleben zu dürfen.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    20.08.2020

    eBook (ePUB 3)

    Interessant

    Zum Inhalt: Der junge Anton kommt krank aus dem Freiwilligendienst in Afrika zurück. Zuhause erwartet ihn aber eher noch eine größeres Drama. Sein Vater Buddy Winter, ein berühmter Late-Night-Show Moderator hat live im Fernsehen einen Zusammenbruch erlitten. Anton soll ihm mit Hilfe weiterer Berühmtheiten wieder auf die Beine helfen. Meine Meinung: Schon lustig, wenn man ein Buch per Versehen anfragt und genau dass ist mir hier passiert und am Ende feststellt, dass das ein schönes Versehen war. Ich habe Anton und Buddy wirklich gerne begleitet. Es war ein Buch, dass einen Blick ins Showbiz erlaubte ohne zu voyeuristisch zu sein. Es ließ sowohl gutes als auch schlechtes der Zeit aber auch der Branche miterleben. Und nebenher zeigte es wie Vater und Sohn miteinander umgehen und ihren Weg finden. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ein Buch, dass ich versehentlich angefragt, aber dennoch genossen habe. Fazit: Interessant

  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    16.08.2020

    eBook (ePUB 3)

    There is no Business like Showbusiness

    Es gibt eine Frage, die Musikfans weltweit in zwei Lager spaltet: "Beatles oder Rolling Stones, wer gefällt dir besser?" Bei mir waren es seit jeher die Beatles, die sympathischen Pilzköpfe aus Liverpool, denn ich empfinde ihre Musik als eingängiger als die der Stones, mit der konnte ich einfach schon immer mehr anfangen, selbst als meine Musiklehrerin im Unterricht mein liebstes Beatles-Lied "Let it be" mit ihrer viel zu hohen Flötenstimme regelmäßig verschandelt hat. Reine Geschmackssache. Kürzlich habe ich erst den Film "Yesterday" geschaut, in dem über Nacht einfach mal die ganze Welt die Musik der Beatles vergisst und ein Kleinstadtmusiker die Gunst der Stunde für sich nutzt und mit den Klassikern der Band zu Ruhm kommt. Nicht lang danach fand auf Lovelybooks. de die Gewinnspielrunde zu "Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens" statt und ich wusste, das ich das Buch lesen wollte, natürlich wegen der Beatles und weil ich wissen wollte, inwiefern John Lennon dazu beigetragen hat, dass der Ich-Erzähler das beste Jahr seines Lebens hatte. Ich habe mich beworben und als eine der glücklichen ausgewählt, dass Buch lesen und rezensieren zu dürfen. Dankedafür, Lovelybooks. Im Buch geht es in erster Linie um einen amerikanischen Talkmaster, der auf der Bühne einen Nervenzusammenbruch erlitt und einfach alles von einem Tag auf den anderen hingeschmissen hat. Er lässt einfach alles stehen und liegen und begibt sich auf einen Trip um die Welt, um wieder zu sich selbst zu finden. In der Zwischenzeit erkrankt sein Sohn Anton, der nach Afrika zum Peace Korps gegangen ist, weil er es satt hatte, stets im Schatten seines berühmten Vaters zu stehen, an der Malaria und stirbt fast daran. Nach seinem Nahtoterlebnis kehrt er nach New York zurück, ins Dakota-Haus, wo das Who is Who der Fernseh-, Film- und Musikbranche wohnt. Und auch John Lennon mit Yoko Ono und ihrem gemeinsamen Sohn Sean. Diesem bringt Anton das Segeln bei, weshalb John sich mit einer gemeinsamen Segeltour zu den Bermudas revanchiert. Während der Reise und auch immer wieder an vereinzelten Stellen im Buch erzählt Lennon von den anderen Beatles, so erfährt man zum Beispiel, dass Paul McCartney mal am Flughafen (irgendwo im asiatischen Raum) mit Drogen erwischt wurde und das Ringo während seiner Kindheit beinahe an einer Blinddarmentzündung verstorben wäre und später noch an Tuberkulose erkrankte, ziemlich interessante Geschichten, wenn man sich mit den einzelnen Biographien der Beatles noch nicht großartig auseinandergesetzt hat. Und genau diese Infos haben bewirkt, dass ich mir die offizielle Beatles-Biographie bestellt habe, denn ich möchte noch mehr erfahren (Wissen, das ich nicht brauche, aber aufsauge wie ein Schwamm). Anton hilft seinem Vater, wieder zurück ins Fernsehen zu kommen, ist sich aber darüber im Klaren, dass er sich, sobald sein Vater wieder fest im Sattel sitzt, von ihm abnabeln und sich um eigene Projekte bemühen will. Buddys Comeback läuft nicht ganz so gut wie erwartet und so beschließt Anton, die Beatles in der Talkshow seines Vaters wieder zu vereinen. Doch leider ahnt man es irgendwie schon: Man schreibt den Dezember 1980. Im Januar soll die Wiedervereinigung stattfinden und jeder Beatles-Fan weiß, wieso sie nie stattfand. In "Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens" geht es viel um Zusammenbrüche jeder Art, Trips zu sich selbst, zur inneren Mitte und schließlich zur Selbstfindung. Man könnte meinen, die Geschichte währe ein gemeinsamer Song von John Lennon und Yoko Ono. Alles in allem hat Tom Barbash aber eine angenehme Art zu schreiben und man liest die Geschichte gern. Sie gibt nicht nur Einblick in das Leben diverser Stars, Sternchen und Talkmaster (vor allem mit Talkmaster habe ich mich nie zuvor beschäftigt), sie zeigt auch auf, das berühmte Menschen auch nur mit Wasser kochen. Und das Buch ist ein Muss für jeden John Lennon - Fan.

  • Bewertung

    aus Stadl-Paura

    4/5

    27.10.2022

    eBook (ePUB 3)

    Retro-feeling

    Sehr unterhaltsames porträt einer Dekade. Persönlich fand ich als beatlesfreund die Passagen mit John Lennon gelungen. Man meint, dabei zu sein,obwohl die Handlung großteils natürlich Fiktion ist.

  • Bewertung

    4/5

    23.08.2020

    eBook (ePUB 3)

    Eine Zeitreise in die späten 70er

    Mikrokosmos „Dakota Building“. Hier ist die Welt klein, man kennt sich und bleibt gern unter seinesgleichen. Und hier lebt auch Anton, Sohn des berühmten Late-Night-Talkers Buddy Winter. Er ist gerade von einer Friedensmission aus Afrika zurückgekehrt, weil er sich dort mit Malaria infizierte und sich nun auskurieren muss. Sein Vater wiederum hatte vor 2 Jahren einen Nervenzusammenbruch – vor laufenden Kameras. Auch er musste sich daher auskurieren, doch nun möchte er einen Neuanfang wagen, aber nur mit der Unterstützung seines Sohnes. Und so beginnen die beiden angeschlagenen Männer, Buddys Wiederaufstieg in Angriff zu nehmen. Die Vater-Sohn-Beziehung ist hochgradig toxisch, der Vater absolut abhängig von der Unterstützung und den Ansichten des Sohnes, der Sohn wiederum dabei, sich vom Vater zu emanzipieren, was ihm nur mäßig bis gar nicht gelingt. Und dann ist da noch John Lennon, mit dem Anton eine zarte Freundschaft verbindet. Etwas, das nur ihm gehört, auf das sein Vater keinen Zugriff hat. John gibt ihm das Gefühl, selbst etwas Wert zu sein, nicht nur in seiner Funktion als Buddys Sohn. Anton wiederum hilft John aus einer tiefen Krise. Beides geschieht ohne Berechnung oder Hintergedanken, sondern einfach nur, weil sich die beiden jungen Männer sympathisch sind und sich so nehmen, wie sie wirklich sind. Das nimmt enorm viel Druck von ihren Schultern und sie spüren ein Gefühl von Freiheit, das die beiden tief verbindet. Eine lesenswerte Geschichte, eingebettet in das gesellschaftliche und kulturelle Klima dieser Zeit. Eine tolle Kombination von realen und fiktiven Ereignissen und Personen und dabei so unterhaltsam wie eine Cocktailparty, auf der man sich unter das (prominente) Volk mischt und angeregt den Gesprächen lauscht.

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