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Der Afrik

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2023

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,9/12,6/1,8 cm

Gewicht

281 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002691509

Beschreibung

Rezension

»Sven Recker hat ein ganz konzentriertes, lakonisches, böses, mitreißendes und irgendwie weises Buch über diese wahre Geschichte geschrieben – ohne mit dem Zaunpfahl zu winken, und das ist die große Kunst. Aber dennoch: Man kommt gar nicht darum herum, das mit heute zu vergleichen – und sehr beschämt zu sein. Es ist wirklich ein herausragendes Buch.« Tobias Rüther, WDR5
»Es überwiegt Reckers Verdienst, auf nicht-voyeuristische Weise an ein kaum bekanntes Kapitel badischer Migrationsgeschichte in berührenden Schlaglichtern zu erinnern. Der Zeitpunkt könnte kaum besser sein.« René Zipperlen, Badische Zeitung

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2023

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,9/12,6/1,8 cm

Gewicht

281 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002691509

Herstelleradresse

Edition Nautilus
Schützenstraße 49 a
22761 Hamburg
DE

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Entwickelt einen Sog

Frau Freitag aus Tübingen am 14.09.2025

Bewertungsnummer: 2595508

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Erzählweise entwickelt einen überraschenden Sog, der einen das schmale Band ohne Probleme in ein bis zwei Tagen durchlesen lässt. Der wahre historische Hintergrund ist dabei so erschütternd, wie interessant. Eine kurze Lektüre, die einen aber mit mehr zurücklässt.

Entwickelt einen Sog

Frau Freitag aus Tübingen am 14.09.2025
Bewertungsnummer: 2595508
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Erzählweise entwickelt einen überraschenden Sog, der einen das schmale Band ohne Probleme in ein bis zwei Tagen durchlesen lässt. Der wahre historische Hintergrund ist dabei so erschütternd, wie interessant. Eine kurze Lektüre, die einen aber mit mehr zurücklässt.

Nur Mut - zugreifen

Bewertung am 24.12.2023

Bewertungsnummer: 2093661

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sven Recker erzählt in seinem gleichnamigen und an Tatsachen angelehnten Roman von Franz Xaver Luhr, genannt "Der Afrik". Im badischen Pfaffenweiler sendet man die arme Bevölkerung im Jahr 1853 mit allerlei Versprechungen bezüglich besserer Lebensbedingungen nach Algerien - Rückkehr unerwünscht. Um den Transport zu finanzieren, wird eine gerodete Waldfläche an Winzer verkauft und der Weinberg "Afrika" getauft. Die Auswanderer trifft schon auf dem Weg zu Land und Wasser Krankheit und Tod. In Algerien angekommen finden sie Chaos, Leid und Krieg - und erhalten trotz zahlreicher Hilferufe keinen Beistand aus der Heimat. Franz Xaver Luhr kehrt als Einziger zurück nach Pfaffenweiler, isoliert sich außerhalb in einer Hütte und hat nur noch ein Ziel: Den Weinberg in die Luft zu sprengen, der als Mahnmal seines zerstörten Lebens im Dorf thront. Während des Lesens dieses großartigen Romans hatte ich zunächst immer eine Graphic Novel in schwarz-weiß vor meinem geistigen Auge, in der sich der Afrik durch Zeit und Raum bewegt. Wo die Sprache der Hauptfigur versagt, kämpft der Erzähler um jedes Wort und dies auf poetische Art und Weise. Wie stellt man literarisch ein Trauma dar? Wie können Emotionen dargestellt werden, die durch Einsamkeit auf kein Gegenüber treffen? Welchen Sinn gibt es im Leben, wenn man macht- und heimatlos ist? Wo ist die Sprache, wenn niemand an deinen Worten interessiert ist? Die Geschichte hat mich emotional sehr bewegt und ich empfehle sie jedem, der offen für ungewöhnliche Sprachstile ist. Leider scheint dieses Buch bei den Lesern zu polarisieren und ich führe dies auf die besondere Erzähltechnik zurück. Seid mutig, öffnet euch für etwas Ungewohntes und greift bei diesem grandiosen Buch zu! Es ist so aktuell wie nie zuvor. 

Nur Mut - zugreifen

Bewertung am 24.12.2023
Bewertungsnummer: 2093661
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sven Recker erzählt in seinem gleichnamigen und an Tatsachen angelehnten Roman von Franz Xaver Luhr, genannt "Der Afrik". Im badischen Pfaffenweiler sendet man die arme Bevölkerung im Jahr 1853 mit allerlei Versprechungen bezüglich besserer Lebensbedingungen nach Algerien - Rückkehr unerwünscht. Um den Transport zu finanzieren, wird eine gerodete Waldfläche an Winzer verkauft und der Weinberg "Afrika" getauft. Die Auswanderer trifft schon auf dem Weg zu Land und Wasser Krankheit und Tod. In Algerien angekommen finden sie Chaos, Leid und Krieg - und erhalten trotz zahlreicher Hilferufe keinen Beistand aus der Heimat. Franz Xaver Luhr kehrt als Einziger zurück nach Pfaffenweiler, isoliert sich außerhalb in einer Hütte und hat nur noch ein Ziel: Den Weinberg in die Luft zu sprengen, der als Mahnmal seines zerstörten Lebens im Dorf thront. Während des Lesens dieses großartigen Romans hatte ich zunächst immer eine Graphic Novel in schwarz-weiß vor meinem geistigen Auge, in der sich der Afrik durch Zeit und Raum bewegt. Wo die Sprache der Hauptfigur versagt, kämpft der Erzähler um jedes Wort und dies auf poetische Art und Weise. Wie stellt man literarisch ein Trauma dar? Wie können Emotionen dargestellt werden, die durch Einsamkeit auf kein Gegenüber treffen? Welchen Sinn gibt es im Leben, wenn man macht- und heimatlos ist? Wo ist die Sprache, wenn niemand an deinen Worten interessiert ist? Die Geschichte hat mich emotional sehr bewegt und ich empfehle sie jedem, der offen für ungewöhnliche Sprachstile ist. Leider scheint dieses Buch bei den Lesern zu polarisieren und ich führe dies auf die besondere Erzähltechnik zurück. Seid mutig, öffnet euch für etwas Ungewohntes und greift bei diesem grandiosen Buch zu! Es ist so aktuell wie nie zuvor. 

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Der Afrik

von Sven Recker

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Martina Kraus

RavensBuch Osiander Friedrichshafen

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5/5

Eine Auswanderergeschichte anderer Art

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sven Recker ist mit “Afrik” eine sehr berührende und beeindruckende Geschichte gelungen. Hier sind die Vorzeichen umgekehrt – Arme Deutsche im 19. Jahrhundert wollte man loswerden und schickte sie als Wirtschaftsflüchtlinge nach Nordafrika. Diese kaum bekannte Migrationsgeschichte berührt sehr. Recker versteht es meisterhaft, der historischen Seite eine aktuelle Komponente zu geben. Die Sprache, die er verwendet, spiegelt das Archaische dieses Auswanderungslebens wider und so ist dieser Roman auch eine Mahnung an die Gegenwart. Ein wichtiger und großartiger Roman.
  • Martina Kraus
  • Buchhändler/-in

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5/5

Eine Auswanderergeschichte anderer Art

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sven Recker ist mit “Afrik” eine sehr berührende und beeindruckende Geschichte gelungen. Hier sind die Vorzeichen umgekehrt – Arme Deutsche im 19. Jahrhundert wollte man loswerden und schickte sie als Wirtschaftsflüchtlinge nach Nordafrika. Diese kaum bekannte Migrationsgeschichte berührt sehr. Recker versteht es meisterhaft, der historischen Seite eine aktuelle Komponente zu geben. Die Sprache, die er verwendet, spiegelt das Archaische dieses Auswanderungslebens wider und so ist dieser Roman auch eine Mahnung an die Gegenwart. Ein wichtiger und großartiger Roman.

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