Produktbild: Bahnwärter Thiel. Textausgabe mit Kommentar und Materialien
Gebraucht Band 16123

Bahnwärter Thiel. Textausgabe mit Kommentar und Materialien Reclam XL - Text und Kontext

Aus der Reihe Reclam Gerhart Hauptmann
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

5491

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.07.2021

Abbildungen

mit 5 Abbildungen

Herausgeber

Max Kämper

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

85

Maße (L/B/H)

19,4/12,4/0,7 cm

Gewicht

94 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002696078

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

5491

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.07.2021

Abbildungen

mit 5 Abbildungen

Herausgeber

Max Kämper

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

85

Maße (L/B/H)

19,4/12,4/0,7 cm

Gewicht

94 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002696078

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

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jugend ohne gott

lara am 21.12.2025

Bewertungsnummer: 2682647

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jugend ohne Gott von Odön von Horvath ist ein unfassbar gut aber auch leicht verständlich geschriebenes Buch. Es zeigt die Machtausnutzung und genommene Freiheit des einzelnen im dritten Reich. Pflichtlektüre meiner Meinung nach,da man so leichte Vorurteile,die von den großen kommen,hervorsehen kann.

jugend ohne gott

lara am 21.12.2025
Bewertungsnummer: 2682647
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jugend ohne Gott von Odön von Horvath ist ein unfassbar gut aber auch leicht verständlich geschriebenes Buch. Es zeigt die Machtausnutzung und genommene Freiheit des einzelnen im dritten Reich. Pflichtlektüre meiner Meinung nach,da man so leichte Vorurteile,die von den großen kommen,hervorsehen kann.

»Der Grundsatz, nach dem ich entscheide, ist: Die Schuld ist immer zweifellos.«

Bewertung aus Bamberg am 27.10.2025

Bewertungsnummer: 2637753

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Der Grundsatz, nach dem ich entscheide, ist: Die Schuld ist immer zweifellos.« Wenn man Kafka liest, begibt man sich immer in eine andere Welt. Eine Welt, in der nichts sicher scheint und niemanden zu trauen ist, denn auch auf die eigene Wahrnehmung sei kein Verlass! So auch in diesem ersten Band, der von Kafka-Biograf und Experte Reiner Stach kommentierten Ausgabe, der Erzählungen. Die Erzählungen, beginnend mit seiner ersten Buchpublikation „Betrachtung“, sind geprägt von kranken, vom Schicksal geplagten, einsamen, aber auch wissbegierigen Figuren an teils abgelegenen Orten. Einige davon werden von der patriarchalen Macht von Kafkas Vater überschattet, die er literarisch verarbeitete und dadurch Einblicke in seine Familie gab. Auch wenn ich erst vor etwa drei Jahren alle Erzählungen Kafkas gelesen habe, kam es mir bei fast allen – mit Ausnahme „Der Verwandlung“ und „In der Strafkolonie“ – so vor, als läse ich sie zum ersten Mal. Bei den kurzen Texten ist das nicht wirklich verwunderlich, da deren Inhalt oftmals nicht so bedeutungsvoll ist und die mich persönlich auch nicht so begeistern können. Bei den längeren hat es mich jedoch mehr verwundert. Mein Highlight dieses Bands bleibt ganz klar „Die Verwandlung“, welche einfach zu dem Besten gehört, was Kafka geschrieben hat und ein unbedingtes Must-Read für alle ist, die sie bisher noch nicht gelesen haben. Aber auch die Erzählungen „Das Urteil“, „Erinnerungen an die Kaldabahn“ und besonders „Blumfeld, ein älterer Junggeselle“ haben mir gut gefallen und konnten mich überzeugen. Ohne Zweifel muss man Kafkas Texte mehrmals gelesen haben, um sie ansatzweise zu verstehen. Deshalb empfand ich, wie schon beim ersten Band dieser kommentierten Ausgabe zu dem Roman „Der Process“, die Kommentare von Reiner Stach hilfreich, um den thematischen und biografischen Kontext der Erzählungen zu erfassen.

»Der Grundsatz, nach dem ich entscheide, ist: Die Schuld ist immer zweifellos.«

Bewertung aus Bamberg am 27.10.2025
Bewertungsnummer: 2637753
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Der Grundsatz, nach dem ich entscheide, ist: Die Schuld ist immer zweifellos.« Wenn man Kafka liest, begibt man sich immer in eine andere Welt. Eine Welt, in der nichts sicher scheint und niemanden zu trauen ist, denn auch auf die eigene Wahrnehmung sei kein Verlass! So auch in diesem ersten Band, der von Kafka-Biograf und Experte Reiner Stach kommentierten Ausgabe, der Erzählungen. Die Erzählungen, beginnend mit seiner ersten Buchpublikation „Betrachtung“, sind geprägt von kranken, vom Schicksal geplagten, einsamen, aber auch wissbegierigen Figuren an teils abgelegenen Orten. Einige davon werden von der patriarchalen Macht von Kafkas Vater überschattet, die er literarisch verarbeitete und dadurch Einblicke in seine Familie gab. Auch wenn ich erst vor etwa drei Jahren alle Erzählungen Kafkas gelesen habe, kam es mir bei fast allen – mit Ausnahme „Der Verwandlung“ und „In der Strafkolonie“ – so vor, als läse ich sie zum ersten Mal. Bei den kurzen Texten ist das nicht wirklich verwunderlich, da deren Inhalt oftmals nicht so bedeutungsvoll ist und die mich persönlich auch nicht so begeistern können. Bei den längeren hat es mich jedoch mehr verwundert. Mein Highlight dieses Bands bleibt ganz klar „Die Verwandlung“, welche einfach zu dem Besten gehört, was Kafka geschrieben hat und ein unbedingtes Must-Read für alle ist, die sie bisher noch nicht gelesen haben. Aber auch die Erzählungen „Das Urteil“, „Erinnerungen an die Kaldabahn“ und besonders „Blumfeld, ein älterer Junggeselle“ haben mir gut gefallen und konnten mich überzeugen. Ohne Zweifel muss man Kafkas Texte mehrmals gelesen haben, um sie ansatzweise zu verstehen. Deshalb empfand ich, wie schon beim ersten Band dieser kommentierten Ausgabe zu dem Roman „Der Process“, die Kommentare von Reiner Stach hilfreich, um den thematischen und biografischen Kontext der Erzählungen zu erfassen.

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Jugend ohne Gott

von Ödön von Horváth

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Dorothee Droste

OSIANDER Schwäbisch Hall

Zum Portrait

5/5

Theater kann Ehen stiften!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin ein großer Fan von Wilhelm Tell! Nicht, weil ich in der siebten Klasse den kompletten Hohle-Gasse-Monolog auswendig lernen und vortragen musste (schlauer Zug vom Lehrer, der so mehrere Schulstunden nichts weiter zu tun hatte als Zuhören!), sondern weil ich dem Stück meinen Mann verdanke: zwei Sommer lang wurden wir nämlich bei den Freilichtaufführungen unserer Stadt als Statisten besetzt- lustigerweise als Brautpaar, das direkt nach obigem Monolog aufzutreten hatte. Insgesamt haben wir so etwa dreißigmal auf der Bühne geheiratet... naja, und irgendwann dann eben noch einmal. Diesmal richtig! Theater kann also Ehen stiften! Danke, Willi!
  • Dorothee Droste
  • Buchhändler/-in

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5/5

Theater kann Ehen stiften!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin ein großer Fan von Wilhelm Tell! Nicht, weil ich in der siebten Klasse den kompletten Hohle-Gasse-Monolog auswendig lernen und vortragen musste (schlauer Zug vom Lehrer, der so mehrere Schulstunden nichts weiter zu tun hatte als Zuhören!), sondern weil ich dem Stück meinen Mann verdanke: zwei Sommer lang wurden wir nämlich bei den Freilichtaufführungen unserer Stadt als Statisten besetzt- lustigerweise als Brautpaar, das direkt nach obigem Monolog aufzutreten hatte. Insgesamt haben wir so etwa dreißigmal auf der Bühne geheiratet... naja, und irgendwann dann eben noch einmal. Diesmal richtig! Theater kann also Ehen stiften! Danke, Willi!

Meinung aus der Buchhandlung

Wilhelm Tell

von Friedrich Schiller

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  • Produktbild: Bahnwärter Thiel. Textausgabe mit Kommentar und Materialien
  • Bahnwärter Thiel. Novellistische Studie

    Anhang
    1. Zur Textgestalt

    2. Anmerkungen

    3. Leben und Zeit

    4. Frühe Rezeption 54
    4.1 »Eine blutige Familiengeschichte aus der märkischen Heide«
    4.2 »Durch die ganze Dichtung geht ein schwermütiger lyrischer Zug«
    4.3 »Bietet unser Zeitalter … nichts, was der Aufgabe eines Dichters würdiger wäre?«

    5. Der Naturalismus (1880–1900) – Kunstrevolution zu Beginn der Moderne
    5.1 Conrad Alberti, Natur und Kunst
    5.2 Wilhelm Bölsche, Die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Poesie
    5.3 Karl Bleibtreu, Realismus und Naturwissenschaft

    6. Sprache und Erzähltechnik
    6.1 Neue Sprach- und Erzählmittel im Naturalismus
    6.2 Analyse und Interpretation einer Schlüsselstelle aus Bahnwärter Thiel

    7. Auseinandersetzung mit Technik und Industrialisierung – die Eisenbahn als literarisches Motiv um 1900
    7.1 Peter Rosegger, Als ich das erstemal auf dem Dampfwagen saß (1900)
    7.2 Ernst Stadler, Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht (1913)
    7.3 Johannes R. Becher, Lokomotiven (1914)
    7.4 Thomas Mann, Der Zauberberg (1924)

    8. Wissenschaftliche Deutungen
    8.1 Fritz Martini, »Der sogenannte Naturalist Hauptmann erzählt zum Mythischen hin«
    8.2 Helmut Scheuer, »Die Tötung Lenes … ein Akt des Selbsthasses, eine brutale Reaktion auf die … sexuelle Abhängigkeit«

    9. Moderne Adaptionen: Jan Brandt, Gegen die Welt (2011)

    10. Literaturhinweise