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Produktbild: Die kleine Schwester
Gebraucht Band 2

Die kleine Schwester

Aus der Reihe Philip Marlowe
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

127301

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2020

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3 cm

Gewicht

331 g

Farbe

Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Little Sister

Übersetzt von

Robin Detje

Sprache

Deutsch

EAN

2710002798192

Beschreibung

Rezension

»Auch in 100 Jahren wird man noch die Romane Raymond Chandlers lesen. Er ist der brillanteste amerikanische Autor aller Zeiten.« Ansgar Lange / Preußische Allgemeine Zeitung Preußische Allgemeine Zeitung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

127301

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2020

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3 cm

Gewicht

331 g

Farbe

Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Little Sister

Übersetzt von

Robin Detje

Sprache

Deutsch

EAN

2710002798192

EU-Ansprechpartner

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info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8|8032|Zürich|CH
info@diogenes.ch

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Bei Philip Marlowe ruft…

MaWiOr aus Halle am 26.09.2020

Bewertungsnummer: 2732659

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bei Philip Marlowe ruft zunächst eine Kleinmädchenstimme in einer heiklen Angelegenheit an. Ein paar Minuten später steht die junge Orfamay Quest in seinem Büro. Ein typisches Landei, das mit seinem braunen Schneiderkostüm und der randlosen Brille wie eine barmherzige Schwester aussieht. Sie kommt aus Manhattan, Kansas, und sucht in Los Angeles nach ihrem großen Bruder Orrin. Eigentlich hat Marlowe wenig Interesse an dem Fall, denn die Geschichte, die ihm das verklemmte Kleinstadtmädchen da auftischt, kommt ihm nicht ganz stimmig vor. Außerdem bietet sie ihm nur schäbige zwanzig Dollar an. Aber wie immer ist Marlowe gerade nicht gut bei Kasse, also macht er sich auf die Suche nach ihrem Bruder. Die Spur führt Marlowe nach Bay City in ein mieses Hotel, wo Orrin die letzten Monate Unterschlupf gefunden hatte. Inzwischen ist das Zimmer aber durch einen Fremden belegt. Als Marlowe ihn jedoch aufsuchen will, wird er von einer Frau niedergeschlagen und wenig später findet er den Zimmerbewohner mausetot auf seinem Bett, mit einem Eispickel im Genick. Kein schöner Tod durch Rückenmarksverletzung. Es bleibt jedoch nicht bei diesem einen Mord. Der Eispickel-Mörder schlägt noch einmal zu. Grund sind wohl kompromittierende Fotos, die ein aufstrebendes Filmsternchen in Begleitung eines berüchtigten Gangsters zeigen. Der Fall führt Philip Marlowe in die Welt der zweitklassigen Stars, der affektierten Agenten, Trinker, Neurotiker und süchtigen Reichen - alles Typen, den man lieber nicht den Rücken zukehren sollte. Ein Milieu, das aus dem Kleinstadtspießer Orrin Quest scheinbar in kürzester Zeit einen Massenmörder ge-macht hat. „Die kleine Schwester“ ist eine Geschichte von organisiertem Verbrechen und Erpressung. In dem Roman aus dem Jahre 1949 hat Raymond Chandler, der mit seiner Zeit in Hollywood nie zufrieden war, seine nicht immer positiven Erfahrungen mit der Filmmetropole und ihren Akteuren einfließen lassen. So hat er viele Kommentare zum Filmgeschäft, die nicht unmittelbar mit der Romanhandlung in Verbindung stehen, mit aufgenommen. Neben den halsbrecherischen Ermittlungen des Privatdetektivs verfügt der Krimi auch über einen Schuss Erotik. Der spannende Roman liegt jetzt in einer Neuübersetzung vor.

Bei Philip Marlowe ruft…

MaWiOr aus Halle am 26.09.2020
Bewertungsnummer: 2732659
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bei Philip Marlowe ruft zunächst eine Kleinmädchenstimme in einer heiklen Angelegenheit an. Ein paar Minuten später steht die junge Orfamay Quest in seinem Büro. Ein typisches Landei, das mit seinem braunen Schneiderkostüm und der randlosen Brille wie eine barmherzige Schwester aussieht. Sie kommt aus Manhattan, Kansas, und sucht in Los Angeles nach ihrem großen Bruder Orrin. Eigentlich hat Marlowe wenig Interesse an dem Fall, denn die Geschichte, die ihm das verklemmte Kleinstadtmädchen da auftischt, kommt ihm nicht ganz stimmig vor. Außerdem bietet sie ihm nur schäbige zwanzig Dollar an. Aber wie immer ist Marlowe gerade nicht gut bei Kasse, also macht er sich auf die Suche nach ihrem Bruder. Die Spur führt Marlowe nach Bay City in ein mieses Hotel, wo Orrin die letzten Monate Unterschlupf gefunden hatte. Inzwischen ist das Zimmer aber durch einen Fremden belegt. Als Marlowe ihn jedoch aufsuchen will, wird er von einer Frau niedergeschlagen und wenig später findet er den Zimmerbewohner mausetot auf seinem Bett, mit einem Eispickel im Genick. Kein schöner Tod durch Rückenmarksverletzung. Es bleibt jedoch nicht bei diesem einen Mord. Der Eispickel-Mörder schlägt noch einmal zu. Grund sind wohl kompromittierende Fotos, die ein aufstrebendes Filmsternchen in Begleitung eines berüchtigten Gangsters zeigen. Der Fall führt Philip Marlowe in die Welt der zweitklassigen Stars, der affektierten Agenten, Trinker, Neurotiker und süchtigen Reichen - alles Typen, den man lieber nicht den Rücken zukehren sollte. Ein Milieu, das aus dem Kleinstadtspießer Orrin Quest scheinbar in kürzester Zeit einen Massenmörder ge-macht hat. „Die kleine Schwester“ ist eine Geschichte von organisiertem Verbrechen und Erpressung. In dem Roman aus dem Jahre 1949 hat Raymond Chandler, der mit seiner Zeit in Hollywood nie zufrieden war, seine nicht immer positiven Erfahrungen mit der Filmmetropole und ihren Akteuren einfließen lassen. So hat er viele Kommentare zum Filmgeschäft, die nicht unmittelbar mit der Romanhandlung in Verbindung stehen, mit aufgenommen. Neben den halsbrecherischen Ermittlungen des Privatdetektivs verfügt der Krimi auch über einen Schuss Erotik. Der spannende Roman liegt jetzt in einer Neuübersetzung vor.

sprachlich ausgezeichnet

Bewertung aus Thun im Kanton Bern am 02.11.2025

Bewertungsnummer: 2643570

Bewertet: Hörbuch-Download

Der Krimi ist, wie alle Chandler-Krimis, grossartig geschrieben. Dieser Schreibstil, in welchem fast hinter jedem Satz ein kleines Parfüm Ironie, Witz und Humor ausgesprüht wird, ist eine wahre Lesefreude. Anspielungen und Querverweise, meistens in einer Weise präsentiert, die zu den Personen passen, erhöhen den Lesegenuss. Die Personen, begonnen mit Philippe Marlowe, gefolgt von allen anderen Stars und opaken Kerle aus der Unterwelt - sie haben allesamt faszinierende Charaktere. Die Geschichte ist, wie fast immer bei Chandler, hyper kompliziert, mehrstufig, querbezogen und was auch immer, so dass erst ganz am Schluss die finale Auflösung des Falles einleuchtend präsentiert wird. Einziger Wermutstropfen: Solch komplizierte Geschichten überfordern meine Lesekompetenz: Wenn man nicht auf die Technik der Zwischen-Zusammenfassungen oder der handschriftlich geschriebenen Erinnerungen zurückgreifen will, verliert man sehr schnell den Faden.

sprachlich ausgezeichnet

Bewertung aus Thun im Kanton Bern am 02.11.2025
Bewertungsnummer: 2643570
Bewertet: Hörbuch-Download

Der Krimi ist, wie alle Chandler-Krimis, grossartig geschrieben. Dieser Schreibstil, in welchem fast hinter jedem Satz ein kleines Parfüm Ironie, Witz und Humor ausgesprüht wird, ist eine wahre Lesefreude. Anspielungen und Querverweise, meistens in einer Weise präsentiert, die zu den Personen passen, erhöhen den Lesegenuss. Die Personen, begonnen mit Philippe Marlowe, gefolgt von allen anderen Stars und opaken Kerle aus der Unterwelt - sie haben allesamt faszinierende Charaktere. Die Geschichte ist, wie fast immer bei Chandler, hyper kompliziert, mehrstufig, querbezogen und was auch immer, so dass erst ganz am Schluss die finale Auflösung des Falles einleuchtend präsentiert wird. Einziger Wermutstropfen: Solch komplizierte Geschichten überfordern meine Lesekompetenz: Wenn man nicht auf die Technik der Zwischen-Zusammenfassungen oder der handschriftlich geschriebenen Erinnerungen zurückgreifen will, verliert man sehr schnell den Faden.

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Die kleine Schwester

von Raymond Chandler

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