Produktbild: Die Buchhandlung der Exilanten
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Uwe Neumahr

1. Die Buchhandlung der Exilanten

Die Buchhandlung der Exilanten Paris 1940 - Zuflucht und Widerstand.

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

3897

Gesprochen von

Peter Bieringer

Spieldauer

10 Stunden und 18 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

79

Verlag

C.H. Beck

Sprache

Deutsch

EAN

9783406848032

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

3897

Gesprochen von

Peter Bieringer

Spieldauer

10 Stunden und 18 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

79

Verlag

C.H. Beck

Sprache

Deutsch

EAN

9783406848032

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  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    01.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fundiert Recherchiert und flüssig lesbar

    Die Buchhandlungen von Adrienne Monnier und Sylvia Beach in der Rue de l’Odéon waren über Jahre ein Treffpunkt für Schriftsteller, Künstler und Menschen im Exil, die in Paris Schutz, Austausch und manchmal schlicht Hoffnung suchten. Uwe Neumahr erzählt diese Geschichte nicht nüchtern chronologisch, eher wie ein Geflecht aus Begegnungen, Freundschaften, Abhängigkeiten und politischen Umbrüchen. Obwohl es ein Sachbuch ist, liest es sich stellenweise fast wie ein historischer Roman. Die Figuren wirken greifbar, die Atmosphäre des damaligen Paris entsteht sehr lebendig und viele Szenen haben etwas so Erzählerisches, dass ich schlichtweg bewundert habe, wie diese umfangreichen Recherchen charmant vermittelt werden. Allerdings musste ich gestehen, dass ich anfangs mit gemischten Erwartung an das Buch heranging. Titel und Cover hatten bei mir zunächst den Eindruck eines klassischen Romans erweckt. Ich habe dann letztendlich Literaturgeschichte, Biografie und Zeitgeschichte zugleich in einer höchst zugänglichen Form gefunden, was ich wirklich super fand, denn ich muss gestehen, dass Sachbücher nicht zu meinen Favoriten zähle. In dieser Form macht die Fülle der neuen Informationen aber richtig Freude. Neumahr richtet den Blick nicht nur auf berühmte Namen wie James Joyce, Ernest Hemingway oder Walter Benjamin. Im Mittelpunkt stehen vielmehr zwei Frauen, die oft eher am Rand literarischer Geschichtsschreibung auftauchen, obwohl ohne sie vieles vermutlich nie möglich gewesen wäre. Adrienne Monnier und Sylvia Beach unterstützten Autorinnen und Autoren, vernetzten Menschen, organisierten Hilfe und schufen Räume, in denen Literatur weiterleben konnte, während Europa zunehmend auseinanderbrach. Die Menge an Namen, Beziehungen und historischen Entwicklungen verlangt beim Lesen Konzentration. Manchmal verliert sich das Buch kurz in Details, bevor es wieder zu seinen eigentlichen Hauptfiguren zurückkehrt. Trotzdem entsteht daraus ein faszinierendes Bild einer literarischen Szene zwischen Exil, Besatzung und Widerstand. Dass Neumahr ein so lebendiges Sachbuch geschrieben hat, dass man den Mensch wahrnimmt und die Fakten trotzdem aufsaugt, ist höchst beeindruckend.

  • Buch_im_Koffer

    aus Münster

    5/5

    30.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei ungewöhnliche Frauen in Zeiten des Widerstands

    'Shakespeare and Company'. Nahezu jedem Buchbegeisterten ist dieser Name sicherlich ein Begriff ,aber die wenigsten kennen vermutlich die bewegende und literarisch bedeutende Geschichte hinter dieser über die Grenzen Paris‘ hinaus berühmten Buchhandlung – und der nicht weniger bedeutenden Buchhandlung direkt gegenüber. Zu Beginn des 20. Jhds. galten die beiden Buchhandlungen ‚La Maison des Amis des Livres‘ – das Haus der Bücherfreunde – der Französin Adrienne Monnier und ‚Shakespeare and Company‘ der Amerikanerin Sylvia Beach an der Rue de l’Odéon als die Anlaufstellen schlechthin für Literatur, Kunst und Kulturschaffende. 'Grenzüberschreitungen waren Programm der beiden Frauen, nicht nur wegen ihrer Unabhängigkeit von gesellschaftlichen Konventionen und ihrer sexuellen Identität, sondern auch durch die künstlerische Avantgarde, die sie bevorzugten.' Große Namen gingen bei ihnen ein und aus und waren den beiden Inhaberinnen Zeit ihres Lebens eng verbunden. James Joyce, Gertrude Stein, Walter Benjamin, Gisèle Freund, Hemingway, Sartre und de Beauvoir. Neben ausgewählter Literatur zum Kauf etablierten sie als erste den Buchverleih, Diskussionsabende, Lesungen. Die Treffen der 'Potassons' wurde von ihnen initiiert, einer Gruppe von Freunden, die 'Literatur, Musik, Kunst aber auch die Freude an gutem Essen' gemeinsam zelebrierten. Uwe Neumahr schildert das Leben in der Rue de l’Odéon, und verknüpft dabei sehr geschickt das politische Zeitgeschehen mit der Geschichte der beiden Buchhandlungen, ihren Inhaberinnen und deren berühmten Kunden und Freunden. Literarische und gesellschaftliche Entwicklungen gehen so Hand in Hand mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs und der Besatzung Paris‘, mit Antisemitismus, Flucht und Verfolgung. Und während die Buchhandlungen ein Zufluchtsort und Anlaufstelle für die deutsch-jüdischen Exilanten werden, so zeigen gleichzeitig viele ausführliche Einzelschicksale, die Neumahr hervorragend recherchiert hat, was Menschlichkeit, Mut, Widerstand und unbeirrbares Festhalten an den eigenen Werten und Idealen leisten kann. Ein spannendes und einfühlsames Stück Zeit- und Literaturgeschichte, das Uwe Neumahr einmal mehr in seiner unnachahmlichen Art erzählt hat.

  • Eva

    5/5

    09.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kulturell-intellektueller Widerstand ohne Kompromisse

    Ich lese wirklich selten Sachbücher. Aber was soll ich sagen? Die Buchhandlung der Exilanten habe ich verschlungen. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und habe das Buch wie einen tragbaren Kraftquell mit mir herumgetragen. Sylvia Beach und Adrienne Monnier haben die literarische Landschaft des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt. Mir sind sie Leitsterne, Inspiration und dauerhafte literarische Glücksbringer. Uwe Neumahr entwickelt zwei Erzählstränge in zwei Zeitebenen, die sich langsam annähern. In den Zwanzigerjahren sind Shakespeare & Company und das Haus der Bücherfreunde Treffpunkt für Schriftsteller*innen, Intellektuelle und Künstler*innen. Die illuste Avantgarde steigt aus den Seiten und grüßt in Text und Bild. Ernest Hemingway, James Joyce, Sherwood Anderson, Man Ray, Sartre, Picasso, Gertrude Stein, Simone de Beauvoir. Ihr Credo waren Solidarität, Gemeinschaftssinn und Leichtigkeit. Vor allem aber Menschlichkeit. Aber dann besetzen die Deutschen 1940 Frankreich, die jüdischen Vertrauten, die Migrant*innen und selbst die Literatur, nach und nach geraten alle in Gefahr. Auch Sylvia Beach. Die beiden Frauen tun alles, um ihre Freunde wie Walter Benjamin oder Gisele Freund zu retten. Die Buchhandlungen werden Zellen des Widerstands. Bis Sylvia Beach selbst ins Internierungslager gebracht wird. Durch das Wechselspiel der Zeitebenen und historischen Ereignisse entsteht eine fesselnde Dramaturgie. Uwe Neumahr schildert diese Kapitel aus der besetzten Kunst- und Literaturmetropole voller literarischer Finesse und grosser Hingabe. Er erzählt von kulturell-intellektuellen Höhenflügen, von Verfolgung, allumfassender Menschlichkeit und zwei unfassbar faszinierenden Frauen. Sicher ist über die beiden schon viel geschrieben worden, aber dieser Aspekt ihrer bewegten Leben ist nicht nur lesenswert, sondern öffnet neue Horizonte. Ich habe es so gern gelesen und werde es in Ehren halten.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    20.02.2026

    eBook (ePUB)

    Welch ein berührendes Buch

    Im Nachwort schreibt der Autor Uwe Neumann, dass er einen Wunsch hat. Nämlich den, dass auch dieses Buch dazu beiträgt, dass die beiden doch recht unbekannten Frauen mehr Beachtung finden. Als die beiden Büchereien eröffnet wurden, dachte keine der Frauen daran, dass die Deutschen ihre Stadt Paris für sich vereinnahmen könnten. Und das ohne Widerstand der Franzosen. In den 1920er Jahren trafen sich in diesen Räumen sämtliche Künstler von Rang und Namen. Völlig ungezwungen verkehrten hier nicht nur Ernest Hemingway und Pablo Picasso. Es entwickelten sich Freundschaften, die die harten Jahre des Krieges überdauerten und wo die gegenseitige Hilfe überwiegend selbstverständlich war. Selbst die Ehefrau Hemingways suchte hier nach ihrem Mann, der allerdings mit seiner neuen Liebe Martha Gellhorn unterwegs war. Adrienne Monier gehörte „Das Haus der Bücherfreunde“ und Sylvia Beach „Shakespeare and Company“. Beide lebten von und für ihre Bücher und unterstützten die Autoren, wo sie nur konnten. "Die Buchhandlung der Exilanten" entführt den Leser in eine bewegte Zeit. Die Kapitel wechseln zwischen den Jahren vor und während des Krieges. Zuweilen ein wenig verwirrend aber nie langweilig. Da ich etliche der genannten Autoren durch ihre Werke kennenlernte, waren sie mir sofort sehr nah. Mich faszinierten die vielen Episoden der Akteure, die sich tatsächlich alle so ereigneten. Das heißt also, dass der Autor eine langwierige und umfangreiche Recherche durchführte. Die gehobene und sehr bildhafte Sprache machten das Lesen zu einem besonderen Vergnügen. Und die originalen Fotografien freuten mich nochmal extra. Ich konnte mir die Protagonisten so noch viel besser vorstellen. Ein tolles Buch, das ich zum Jahresende lesen durfte.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    5/5

    20.02.2026

    eBook (ePUB)

    Die Liebe zu den Büchern ist wie die Liebe zu den Menschen – unverzichtbar

    Mit der Thematik Exilschriftsteller habe ich mich 2025 bereits intensiv beschäftigt, dieses neue Buch bringt mich zu einem guten Abschluss. Bereits bei Uwe Wittstocks „Marseille 1940“ und dem 11. Band der Geschichte der deutschen Literatur „Schreiben in finsteren Zeiten“ von Gerhard Kiesel habe ich über Schriftsteller, die in Frankreich Exil suchten und gleichzeitig ihre Arbeit weiterführen wollten, einiges gelesen. Uwe Neumahr wendet sich dem Thema über die Unterstützer der Exilschriftsteller zu. In diesem Fall zuerst den beiden Buchhändlerinnen Adrienne Monnier und Sylvia Beach, die in Paris in der Rue de l’Odéon ihre Buchhandlungen führen. Adrienne Monnier, eine zupackende und empathische Frau, Pariserin durch und durch, nennt ihren Literaturtempel „Das Haus der Bücherfreunde“, die US-Amerikanerin Sylvia Beach findet den Namen „Shakespeare und Company“ passend. Schon kurz nach dem ersten Weltkrieg befreunden sich die beiden Frauen und es kommt zu einem regen Austausch der Gedanken; Neumahr verfolgt ihre Entwicklung über viele Jahre mit einzelnen Kapiteln, bis sich um 1943 die Geschichten vermischen. Es sind aufregende und anregende Jahre für die Buchliebhaberinnen und für die Literaten, in der Nachkriegszeit entstehen Freundschaften (aber auch Feindschaften), die sich bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und danach erstrecken. Der komplizierte Umgang mit einigen Künstlern bleibt den beiden Frauen nicht erspart, besonders deutlich wird das in Bezug auf James Joyce, dessen „Ulysses“ zuerst von Sylvia Beach verlegt wird, die aber viel zu gutmütig ist und von Joyce nicht den Dank erhält, der ihr zustünde. Aber ihr ist es wohl zu verdanken, dass die Welt den 16. Juni (1904) noch immer als Blooms-Day feiert. Als mit Beginn der Hitlerdiktatur Emigranten aus Deutschland in großer Zahl nach Frankreich, besonders nach Paris kommen, sind unter ihnen nicht wenige Schriftsteller und Künstler. Die Buchhandlungen von Adrienne Monnier und Sylvia Beach werden Anlaufpunkt für viele, deren Namen bereits bekannt sind. Neumahr widmet sich diesen Exilanten mit viel Spürsinn, seine Recherchen sind atemberaubend. Monnier und Beach, die nicht nur Kolleginnen im besten Sinne sind, sondern auch Liebhaberinnen sind, müssen ihre Liebe so gut es geht vor der Öffentlichkeit verbergen, auch in Paris ist freie Liebe nicht gleich freie Liebe. Dass sie dann jedoch, zumindest was das gemeinsame Leben in der Wohnung der Monnier angeht, getrenntere Wege gehen, liegt an einer der Exilanten, Gisele Freund. Adrienne Monnier wird diese junge deutsche Jüdin nicht nur beruflich unter ihre Fittiche nehmen und ihr alle möglichen Wege zum Erfolg insbesondere ihrer Fotografien ebnen, sie wird auch ihre (mütterliche) Liebhaberin. Doch die Freundschaft zu Sylvia Beach kann das nicht zerstören. Teil 2 und 3 beschäftigen sich mit der Zeit des Kriegsbeginns, als plötzlich vor allem deutsche Exilanten unter Generalverdacht gestellt und interniert wurden, und später im Buch mit der der Okkupation Frankreichs, mit den Repressalien nicht nur gegen Juden, auch gegen die allgemeine Bevölkerung. Als zum Beispiel Sylvia trotz aller Hilfsversuche interniert wird, zeigt sich Adriennes wahre Liebe und Freundschaft, sie unterstützt die Freundin ohne zu zögern mit allem, was sie ermöglichen kann. Aber auch andere erhalten ihre Hilfe in größter Not, Walter Benjamin, Arthur Koestler oder Siegfried Kracauer sind nur drei Namen, die ich nennen will. Dass damit nicht jedem das Leben gerettet werden konnte, dafür ist Walter Benjamin ein trauriges Beispiel, er nahm sich in Spanien das Leben, weil er keinen Ausweg mehr sah. Die beiden Buchhändlerinnen waren aber nicht nur praktisch veranlagt, besonders Adrienne Monnier schrieb auch selbst, verlegte Bücher und Zeitschriften, machte sich für viele literarische Ereignisse stark. Sylvia Beach übersetzte und zeigte eine große Liebe zu englischsprachigen Autoren, die bei ihr Hilfe fanden. Einer ist hervorzuheben: Ernest Hemmingway. Es ist nicht nur die Breite der Informationen über diese beiden Buchhändlerinnen und ihren Lebensweg, die mich beeindruckt hat, es ist auch die Tiefe, mit der Neumahr seine durch umfangreichste Recherchen ermittelten Details darbietet. Zeitweise läuft er aber Gefahr, dass die Informationen zu ausufernd wirken und ich beim Lesen hoffte, er würde bald wieder zu den Wurzeln, zu den beiden Frauen, zurückkehren. Nun bin ich aber kein Literaturwissenschaftler oder Historiker, ich bin nur ein interessiert lesender Rezipient seiner Arbeit. Und die ist famos! Der umfangreiche Anhang sollte nicht übersehen werden, die Anmerkungen bergen einige zusätzliche Details, unabhängig von den vielen Quellen. Die Literaturverzeichnisse sind ebenso reichhaltig wie das Personenverzeichnis. Fazit: ein Buch, das schon zu Jahresbeginn bei mir auf das oberste Treppchen der Sachbücher 2026 steigt. Selten habe ich eine solche Fülle an Informationen so gut lesbar aufbereitet erlebt. Ein Muss für Literatur- und Geschichtsliebhaber. 5 Sterne! Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.

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Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Martina Kraus

    Martina Kraus

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Stück Literaturgeschichte

    In dem neuen Werk von Uwe Neumahr wird wieder Literatur und Zeitgeschichte in eine spannende Erzählung verpackt. Es ist ein vielschichtiges und sehr facettenreiches Bild der französischen Gesellschaft während der deutschen Besatzung. Die wohl berühmtesten Buchhandlung Paris werden zu jener Zeit zum Zufluchtsort für viele Exilanten und Verfolgte. Uwe Neumahr vereint in seinem Buch viele bisher unerzählte und unentdeckte Geschichten.
  • Zum Bewerterprofil von Ursula Birkhold

    Ursula Birkhold

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei faszinierende, tatkräftige Frauen mit Leidenschaft für Literatur und Kultur

    Uwe Neumahr erzählt mit diesem Buch die beeindruckende Geschichte der geistesverwandten Frauen Adrienne Monnier und Sylvia Beach, die in den 1920er/30er Jahren in der Rue de l'Odeon zwei gegenüberliegende Buchhandlungen "La Maison des Amis des Livres" und "Shakespeare and Company" führten. Ihre Liebe zu Büchern und ihren Verfassern zog zahlreiche alte und neue Autoren an. Der Leser begegnet aber nicht nur James Joyce, Andre Gide, Simone de Beauvoir, Gisele Freund und zahlreichen anderen Kulturschaffenden, sondern auch dem Besatzungsoffizier Ernst Jünger und dem Sonderführer Gerhard Heller. Eine spannende Lektüre, die Einblicke nicht nur ins Leben und Wirken der beiden Frauen, sondern auch ins gesellschaftliche und politische Zeitgeschehen und das Denken und Handeln vieler Zeitgenossen bietet.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Schäfer-Stradowsky

    Sarah Schäfer-Stradowsky

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit großem Herzen für Menschen und Literatur

    Zwei außergewöhnliche Frauenpersönlichkeiten inmitten der bunten Literaturszene von Paris: herrlich unerschrocken und mit enormem Einsatz für Bücher und Menschen. Neumahr schildert kenntnisreich die Epoche und würdigt die prägenden beiden Buchhändlerinnen Sylvia Beach und Adrienne Monier auf einfühlsame Weise. Ein Buch, in dem man viel erfährt über namhafte Personen aus Zeit- und Literaturgeschichte.

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