Produktbild: Sieben Minuten nach Mitternacht
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Sieben Minuten nach Mitternacht Roman - (Illustrierte Ausgabe)

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

128100

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2011

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Illustriert von

Jim Kay

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

213

Maße (L/B/H)

21,5/24/2,5 cm

Gewicht

490 g

Originaltitel

A Monster Calls

Übersetzt von

Bettina Abarbanell

Sprache

Deutsch

EAN

2710003458842

Beschreibung

Rezension

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 26.12.11
Ein Wunder von einem Buch. Es gibt die Kraft wieder, die Geschichten in sich haben. Geschichten können einem die Möglichkeit geben, etwas zu erreichen, das unerreichbar erscheint. Sie können Seelentröster sein. Das Unerreichbare ist hier, Abschied zu nehmen, den Tod eines geliebten Menschen zuzulassen. Sieben Minuten nach Mitternacht ist ein weises Stück Literatur, das voller düsterer, märchenhafter Momente steckt. Es berührt, schüttelt einen durch und am Ende kann man seine Tränen nicht mehr zurückhalten. Die Geschichte der Autoren Patrick Ness und vor allem Siobhan Dowd passen zur Geschichte. Dowd starb 2007 nach einer schweren Krebserkrankung. Patrick Ness machte aus Dowds Idee nun ein Buch, das einem lange in Erinnerung bleibt.

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

128100

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2011

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Illustriert von

Jim Kay

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

213

Maße (L/B/H)

21,5/24/2,5 cm

Gewicht

490 g

Originaltitel

A Monster Calls

Übersetzt von

Bettina Abarbanell

Sprache

Deutsch

EAN

2710003458842

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Seht bewegend

Bianca aus Duisburg am 26.04.2026

Bewertungsnummer: 3120914

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Buch,dass mich zum perfekten Zeitpunkt getroffen hat. Sprachlich ist es leicht zu lesen, die Thematik jedoch nicht und liegt schwer im Magen ( CW ua Krebs, Mobbing) Es geht um Loslassen und aber auch Hoffnung. Realität und Phantasie verschmelzen wunderbar miteinander. Mich hat die Geschichte nicht losgelassen, pausieren musste ich es mehrere Male, da ich vor lauter Tränen nichts mehr lesen konnte. Mir hat es einen Denkanstoß gebracht, den ich gerade gebraucht habe.

Seht bewegend

Bianca aus Duisburg am 26.04.2026
Bewertungsnummer: 3120914
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Buch,dass mich zum perfekten Zeitpunkt getroffen hat. Sprachlich ist es leicht zu lesen, die Thematik jedoch nicht und liegt schwer im Magen ( CW ua Krebs, Mobbing) Es geht um Loslassen und aber auch Hoffnung. Realität und Phantasie verschmelzen wunderbar miteinander. Mich hat die Geschichte nicht losgelassen, pausieren musste ich es mehrere Male, da ich vor lauter Tränen nichts mehr lesen konnte. Mir hat es einen Denkanstoß gebracht, den ich gerade gebraucht habe.

Kraftvolles Plädoyer für Wahrheit

WortGewand aus Krefeld am 02.04.2026

Bewertungsnummer: 3097285

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Manche Geschichten finden uns nicht zufällig. Sie warten, bis wir bereit sind. Im Zentrum steht der 13-jährige Conor. Seine Mutter ist schwer krank, sein Alltag geprägt von Verantwortung, Überforderung und Einsamkeit. In der Schule wird er gemobbt, von Mitschülern ignoriert oder gezielt verletzt. Auch das ist eine Form von Schmerz, die oft übersehen wird: Wenn ein junger Mensch ohnehin schon trägt, was kaum tragbar ist und dann auch noch Halt im Außen fehlt. Nachts erscheint ihm ein Monster. Nicht, um Angst zu machen. Sondern um ihn mit etwas viel Schwererem zu konfrontieren: der Wahrheit. Dieses Buch ist keine einfache Geschichte. Es ist eine Einladung, hinzusehen. Auf Wut. Auf Schuld. Auf Angst. Auf Liebe. Und genau hier berührt es etwas, das wir auch aus der Psychologie kennen: Gefühle sind nicht dazu da, „gelöst“ zu werden. Sie wollen durchlebt werden. Resilienz entsteht nicht im Verdrängen, sondern im Durchgehen. Trauer ist kein Störfaktor eines funktionierenden Lebens. Sie ist Ausdruck von Verbundenheit. Von Bedeutung. Von Beziehung. Was mich beim erneuten Lesen besonders bewegt hat: Wie still Trauer oft ist. Wie diszipliniert. Conors Geschichte zeigt noch etwas anderes: Dass Schmerz viele Gesichter hat. Die Krankheit seiner Mutter. Die Abwesenheit seines Vaters. Das Mobbing in der Schule. Und die innere Zerrissenheit, die daraus entsteht. Und dass genau darin auch Entwicklung liegt. Dieses Buch ist für mich heute kein Jugendroman mehr. Es ist ein stilles, kraftvolles Plädoyer dafür, Wahrheit auszuhalten. Gefühle ernst zu nehmen. Und Abschied als Teil von Beziehung zu verstehen.

Kraftvolles Plädoyer für Wahrheit

WortGewand aus Krefeld am 02.04.2026
Bewertungsnummer: 3097285
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Manche Geschichten finden uns nicht zufällig. Sie warten, bis wir bereit sind. Im Zentrum steht der 13-jährige Conor. Seine Mutter ist schwer krank, sein Alltag geprägt von Verantwortung, Überforderung und Einsamkeit. In der Schule wird er gemobbt, von Mitschülern ignoriert oder gezielt verletzt. Auch das ist eine Form von Schmerz, die oft übersehen wird: Wenn ein junger Mensch ohnehin schon trägt, was kaum tragbar ist und dann auch noch Halt im Außen fehlt. Nachts erscheint ihm ein Monster. Nicht, um Angst zu machen. Sondern um ihn mit etwas viel Schwererem zu konfrontieren: der Wahrheit. Dieses Buch ist keine einfache Geschichte. Es ist eine Einladung, hinzusehen. Auf Wut. Auf Schuld. Auf Angst. Auf Liebe. Und genau hier berührt es etwas, das wir auch aus der Psychologie kennen: Gefühle sind nicht dazu da, „gelöst“ zu werden. Sie wollen durchlebt werden. Resilienz entsteht nicht im Verdrängen, sondern im Durchgehen. Trauer ist kein Störfaktor eines funktionierenden Lebens. Sie ist Ausdruck von Verbundenheit. Von Bedeutung. Von Beziehung. Was mich beim erneuten Lesen besonders bewegt hat: Wie still Trauer oft ist. Wie diszipliniert. Conors Geschichte zeigt noch etwas anderes: Dass Schmerz viele Gesichter hat. Die Krankheit seiner Mutter. Die Abwesenheit seines Vaters. Das Mobbing in der Schule. Und die innere Zerrissenheit, die daraus entsteht. Und dass genau darin auch Entwicklung liegt. Dieses Buch ist für mich heute kein Jugendroman mehr. Es ist ein stilles, kraftvolles Plädoyer dafür, Wahrheit auszuhalten. Gefühle ernst zu nehmen. Und Abschied als Teil von Beziehung zu verstehen.

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Sieben Minuten nach Mitternacht

von Patrick Ness, Siobhan Dowd

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Dorothee Droste

OSIANDER Schwäbisch Hall

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4/5

Gefühle sortieren in schweren Zeiten.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein schönes, trauriges, kurzes Buch. Conors "Baummonster" ist sein persönlicher Weg, sich mit dem langsamen Sterben seiner Mutter auseinander zu setzen. Tief in seinem Innern möchte er los lassen dürfen, fühlt sich aber gleichzeitig schuldig, dass er die Mutter nicht halten kann. Wenn man jemanden gehen lassen muss, hat das mit Schuld nichts zu tun. Gefühle erzählen aber oft etwas ganz anderes. Mit den drei Geschichten, die der Geist der Eibe Conor im Lauf der Zeit erzählt, hilft er ihm, diese Gefühle zu sortieren und richtig einzuordnen. Ein philosophisches Buch. Ab zwölf und gerne auch für Erwachsene.
  • Dorothee Droste
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4/5

Gefühle sortieren in schweren Zeiten.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein schönes, trauriges, kurzes Buch. Conors "Baummonster" ist sein persönlicher Weg, sich mit dem langsamen Sterben seiner Mutter auseinander zu setzen. Tief in seinem Innern möchte er los lassen dürfen, fühlt sich aber gleichzeitig schuldig, dass er die Mutter nicht halten kann. Wenn man jemanden gehen lassen muss, hat das mit Schuld nichts zu tun. Gefühle erzählen aber oft etwas ganz anderes. Mit den drei Geschichten, die der Geist der Eibe Conor im Lauf der Zeit erzählt, hilft er ihm, diese Gefühle zu sortieren und richtig einzuordnen. Ein philosophisches Buch. Ab zwölf und gerne auch für Erwachsene.

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Sieben Minuten nach Mitternacht

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