Produktbild: Die Brooklyn-Revue
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Die Brooklyn-Revue Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2007

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

350

Maße (L/B/H)

19,2/11,5/2,4 cm

Gewicht

313 g

Originaltitel

The Brooklyn Follies

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

EAN

2710003471322

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2007

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

350

Maße (L/B/H)

19,2/11,5/2,4 cm

Gewicht

313 g

Originaltitel

The Brooklyn Follies

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

EAN

2710003471322

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Liebenswerter Roman mit ein paar Konstruktionsschwächen

Anne Baldauf aus Leipzig am 21.06.2013

Bewertungsnummer: 814614

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir lernen Nathan Glass, den Protagonisten und Erzähler der „Brooklyn Revue“ kennen, als er an seinen Geburtsort Brooklyn/NYC zurückkehrt, „um auf den Tod zu warten“. Er ist 59, hat soeben den Krebs besiegt, ist geschieden und vorzeitig pensioniert – vom Leben erwartet er rein gar nichts mehr. Von nun an ist sein Alltag bestimmt von Spaziergängen, Besuchen in seinem neuen Stammrestaurant sowie in einem Bücherantiquariat und von der Niederschrift eines ‚Buches menschlicher Torheiten‘, einem Kaleidoskop menschlicher Schwächen, Versprecher und Anekdoten, das er als Zeitvertreib im Alter anlegen will. Aber so ruhig bleibt es natürlich nicht. Es beginnt mit dem zufälligen Wiedersehen mit seinem Neffen Tom – einst ein vielversprechender feinsinniger Collegestudent, nun aber lebt er in einer heruntergekommenen Wohnung in New York und hält sich mit Nebenjobs über Wasser. Der Leser lernt die traurige Familiengeschichte von Nathan, Tom und vor allen von dessen Schwester Aurora kennen, die als Teenager ausgerissen war und erst in der Pornoindustrie und dann in den Fängen einer fundamentalistischen christlichen Sekte landete. Ihre Tochter Lucy taucht eines Tages bei Tom und Nathan auf, und eine Kette von Ereignissen und schicksalhaften Begegnungen wird in Gang gesetzt. Und schließlich plant Toms schrulliger Chef Harry, der Besitzer des Bücherantiquariats, auch noch einen millionenschweren Coup rund um ein gefälschtes Manuskript … „Die Brooklyn Revue“ (2005) von Paul Auster vereinigt auf circa 350 Seiten eine Fülle an menschlichen Schicksalen und unglaublichen Begegnungen, dass man sich als Leser so manches Mal wie in einer Seifenoper vorkommt. Natürlich finden ausgerechnet die beiden attraktiven, von der Männerwelt enttäuschten Mittdreißigerinnen zueinander, natürlich trifft Tom nach der Autopanne in Vermont genau diese eine Frau, … - die Liste ließe sich unendlich weiterführen. Das nimmt dem Roman allerdings nichts von seinem Charme. Paul Auster lässt seinen Erzähler Nathan das Geschehen mit so viel Witz und Scharfsinn berichten, dass die allzu auffällige Konstruiertheit meistens verschmerzt werden kann. Außerdem weiß das Buch den Leser an sich zu fesseln – eine gute Lektüre also für den Urlaub oder ein paar verschnupfte Tage daheim, wenn man mal viel Zeit zum Lesen hat.

Liebenswerter Roman mit ein paar Konstruktionsschwächen

Anne Baldauf aus Leipzig am 21.06.2013
Bewertungsnummer: 814614
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir lernen Nathan Glass, den Protagonisten und Erzähler der „Brooklyn Revue“ kennen, als er an seinen Geburtsort Brooklyn/NYC zurückkehrt, „um auf den Tod zu warten“. Er ist 59, hat soeben den Krebs besiegt, ist geschieden und vorzeitig pensioniert – vom Leben erwartet er rein gar nichts mehr. Von nun an ist sein Alltag bestimmt von Spaziergängen, Besuchen in seinem neuen Stammrestaurant sowie in einem Bücherantiquariat und von der Niederschrift eines ‚Buches menschlicher Torheiten‘, einem Kaleidoskop menschlicher Schwächen, Versprecher und Anekdoten, das er als Zeitvertreib im Alter anlegen will. Aber so ruhig bleibt es natürlich nicht. Es beginnt mit dem zufälligen Wiedersehen mit seinem Neffen Tom – einst ein vielversprechender feinsinniger Collegestudent, nun aber lebt er in einer heruntergekommenen Wohnung in New York und hält sich mit Nebenjobs über Wasser. Der Leser lernt die traurige Familiengeschichte von Nathan, Tom und vor allen von dessen Schwester Aurora kennen, die als Teenager ausgerissen war und erst in der Pornoindustrie und dann in den Fängen einer fundamentalistischen christlichen Sekte landete. Ihre Tochter Lucy taucht eines Tages bei Tom und Nathan auf, und eine Kette von Ereignissen und schicksalhaften Begegnungen wird in Gang gesetzt. Und schließlich plant Toms schrulliger Chef Harry, der Besitzer des Bücherantiquariats, auch noch einen millionenschweren Coup rund um ein gefälschtes Manuskript … „Die Brooklyn Revue“ (2005) von Paul Auster vereinigt auf circa 350 Seiten eine Fülle an menschlichen Schicksalen und unglaublichen Begegnungen, dass man sich als Leser so manches Mal wie in einer Seifenoper vorkommt. Natürlich finden ausgerechnet die beiden attraktiven, von der Männerwelt enttäuschten Mittdreißigerinnen zueinander, natürlich trifft Tom nach der Autopanne in Vermont genau diese eine Frau, … - die Liste ließe sich unendlich weiterführen. Das nimmt dem Roman allerdings nichts von seinem Charme. Paul Auster lässt seinen Erzähler Nathan das Geschehen mit so viel Witz und Scharfsinn berichten, dass die allzu auffällige Konstruiertheit meistens verschmerzt werden kann. Außerdem weiß das Buch den Leser an sich zu fesseln – eine gute Lektüre also für den Urlaub oder ein paar verschnupfte Tage daheim, wenn man mal viel Zeit zum Lesen hat.

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Die Brooklyn-Revue

von Paul Auster

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Bianca Maul

OSIANDER Reutlingen

Zum Portrait

5/5

Bewertet: eBook (ePUB)

Nathan Glass hat eine gescheiterte Ehe und den erfolgreichen Kampf gegen Lungenkrebs hinter sich und ist nach Brooklyn gekommen, um dort zu sterben. Als er jedoch eines Tages seinen Neffen wiedertrifft, findet sein selbstgenügsames Warten auf den Tod ein Ende. Vielmehr beginnt nun für ihn sein zweites Leben, umrahmt von schillernden Personen, die alle ihre eigenen kleinen Geschichten haben. Diese reichen von gescheiterten Träumen, über die Liebe, Drogen bis hin zum Kunstbetrug.nAuster erzählt humorvoll, melancholisch und ungewohnt liebevoll von diesen Menschen. Er verknüpft die einzelnen Geschichten geschickt und schafft daraus ein Bild, das das Leben in seiner ganzen Fülle darstellt. „Die Brooklyn-Revue“ ist ein unterhaltsamer, spannender, nachdenklicher Roman, der nicht zuletzt durch Austers sprachliche Fähigkeiten lesenswert ist.
  • Bianca Maul
  • Buchhändler/-in

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5/5

Bewertet: eBook (ePUB)

Nathan Glass hat eine gescheiterte Ehe und den erfolgreichen Kampf gegen Lungenkrebs hinter sich und ist nach Brooklyn gekommen, um dort zu sterben. Als er jedoch eines Tages seinen Neffen wiedertrifft, findet sein selbstgenügsames Warten auf den Tod ein Ende. Vielmehr beginnt nun für ihn sein zweites Leben, umrahmt von schillernden Personen, die alle ihre eigenen kleinen Geschichten haben. Diese reichen von gescheiterten Träumen, über die Liebe, Drogen bis hin zum Kunstbetrug.nAuster erzählt humorvoll, melancholisch und ungewohnt liebevoll von diesen Menschen. Er verknüpft die einzelnen Geschichten geschickt und schafft daraus ein Bild, das das Leben in seiner ganzen Fülle darstellt. „Die Brooklyn-Revue“ ist ein unterhaltsamer, spannender, nachdenklicher Roman, der nicht zuletzt durch Austers sprachliche Fähigkeiten lesenswert ist.

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