Deutliche Gebrauchsspuren z.B. Notizen. Könnte ein Mängelexemplar sein, aber voll funktionsfähig und lesbar. Die gelieferte Auflage und das Cover können ggf. abweichen.
Die Geschichte einer ungewöhnlichen ersten großen Liebe – und ein phantastischer Roman, wie er realistischer nicht sein könnteJeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Büchersüchtiges Herz³
Thalia Book Circle Community
5/5
19.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Der Autor schreibt grandios!
Ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass ich noch immer etwas sprachlos bin und es mir schwer fällt die richtigen Worte für dieses grandiose Buch zu finden.
Der Einstieg gelang mir ganz leicht. Der Autor schafft es mit wenigen Worten und einem lockeren und einfachen Schreibstil zu erklären, wie es in A’s Leben zugeht. So seltsam das eigentlich auch sein mag, von Anfang an klang das Ganze sehr glaubhaft für mich und ich hatte keine Probleme in diese Geschichte hinein zu finden. Es hat Spaß gemacht A dabei zu begleiten, jeden Tag jemand anders zu sein.
Hauptsächlich geht es im Laufe des Buches um die Liebesgeschichte zwischen A und Rhiannon. Können die beiden zusammen sein, auch wenn A jeden Tag jemand anders ist? Der Zwiespalt von Rhiannon ist gut nachzuvollziehen, genau wie jedoch A’s Gefühle. Ich konnte jede Reaktion und Handlung der Figuren verstehen und fühlte mich ihnen nah.
Ich finde die Idee der Geschichte toll und auch wenn es eher ein leisere Geschichte ohne Action oder großartige Spannung ist, musste ich das Buch an einem Nachmittag auslesen. Ich wollte einfach wissen, wie es weitergeht.
Womit der Autor mich jedoch am Meisten begeistern konnte, waren die kleinen Dinge am Rande.
Er bringt soviele Aspekte in seine Geschichte ein, welche heutzutage (leider) immernoch Probleme darstellen.
Es geht um verschiedene Religionen und Nationalitäten und das Menschen 98% gemeinsam haben, sich aber warum auch immer auf die 2% konzentrieren die sie unterscheidet und daraus Konflikte machen.
Darum, dass Menschen die depressiv sind, nicht einfach eine traurige Seele sind, sondern eine Krankheit haben, bei der die Seele jeden Tag gegen Körper kämpfen muss.
Er zeigt auf, dass Homosexualität etwas so normales ist, denn auch der Protagonist verliebt sich nie in ein Geschlecht - sondern immer in den Menschen.
Der Autor schafft es uns als Leser in einem Buch soviele verschiedene Leben von verschiedenen Menschen nahe zu legen. Ich hatte mehr als einmal Tränen in den Augen und war berührt. Ich wünsche mir, dass jeder auf der Welt dieses Buch liest und dadurch ein wenig mehr Empathie erlernt.
Fazit:
David Levithan schreibt so offen, so mitfühlend und so grandios! Er erschafft eine realistische Welt, die zeigt, dass alle Menschen akzeptiert werden sollten. Lest es, bitte, unbedingt!
Rockt mein Herz mit 5 von 5 Punkten!
Bewertung
5/5
10.08.2024
Buch (Taschenbuch)
Diese Geschichte hat mich so umgerissen,...
Diese Geschichte hat mich so umgerissen, ich habe es nicht kommen sehen. Jeden Tag ein anderer Körper, eine andere Familie, ein anderes Leben. Wie kann man sich da verlieben, geschweige denn eine Beziehung zu anderen Menschen aufbauen? Was macht eine Person aus?
violas_buecher
aus Miltenberg
5/5
07.07.2024
Buch (Taschenbuch)
Für mir ein klares Highlight bei den Jugendbüchern
Meinung
Schon der Klappentext klang superspannend. Jeden Tag wacht A in einem anderen Körper auf und verbringt den Tag darin. Klingt interessant, oder?
Zuerst möchte ich den super leichten und angenehmen Schreibstil ansprechen.
Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Also hatte ich den Roman innerhalb von einem Tag gelesen und geliebt.
Aber auch die Idee dahin mochte ich total gern. Jeder Tag war abwechslungsreich und komplett anders.
Manchmal waren es ehr schwere Tage, andere wiederrum waren lebendig und manchmal auch etwas voll mit Liebe.
A mochte ich total gern. Ich habe ihn gerne begleitet und er war mir von Anfang an sympathisch. Als er sich dann in Rhiannon verliebt hat, war es direkt um ihn geschehen und auch diese Seite von ihm konnte mich überzeugen.
Ich hätte gerne noch lange weitergelesen, jedoch kam nach ca 400 Seiten das Ende des Romans und ich bin natürlich nun sehr neugierig, wie es mit A und Rhiannon weitergeht.
Nun warte ich sehnsüchtig auf Band zwei, dass er auch neu verlegt wird.
Fazit:
Für mir ein klares Highlight bei den Jugendbüchern. Toller Schreibstil mit liebenswerten Protagonisten.
Bewertung
aus Ahrensburg
5/5
10.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Mitreißend, mitfühlen, spannend
Die Graphic Novel zu diesem außergewöhnlichen Roman habe ich euch bereits vorgestellt und jetzt möchte ich euch auch gerne die Geschichte selbst vorstellen. David Levithan ist ein großartiger Autor, der nicht nur eine besonders kreative Handlung erschaffen hat, sondern mich vor allem dank der großartigen Charaktere begeistern konntr.
Die Grundstory ist hierbei ganz besonders: Für A ist jeder Tag ein anderer, denn jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf. A erlebt somit jeden Tag neu. In einem anderen Körper und in einem anderen Leben. Doch dann kommt der eine Tag der alles verändern wird. Als A eines Tages auf Rhiannon trifft, ist es um ihn geschehen. Er verliebt sich. Doch wie kann er sie wiedersehen? Kann er ihr vertrauen? Wie könnte ihre gemeinsame Zukunft aussehen? Hat ihre Liebe überhaupt eine Zukunft? Kann er sich seinem Schicksal stellen und Rhiannon von sich überzeugen?
Man merkt schnell das diese Geschichte nicht so ganz lockerleicht, wie anfangs erwartet, ist. Dafür hat die zarte Liebesgeschichte zwischen A und Rhiannon sehr viel Tiefe und bietet viele interessante Gedankengänge, die zum Weiter- und Nachdenken anregen. Ich habe dieses ganz außergewöhnliche Buch sehr gerne gelesen. Und das lag sowohl an dem mehr als außergewöhnlichen Leben von A wie auch an den beeindruckenden Charakteren. Zudem schafft es der Autor die Gefühle und unterschiedlichen Charaktere aufs Papier zu bringen. Bereits in der Graphic Novel ist mir aufgefallen wie leicht man in die Handlung als Leser reingezogen wird und wie gekonnt der Autor die einzelnen Charaktere darstellt. Dabei erfährt man sehr viel über A und die einzelnen Menschen, in deren Körpern er aufwacht. Man erlebt die Höhen und Tiefen, und wird empathisch mit den Charakteren vertraut gemacht. Dieses Buch hat mich schwer beeindruckt und hat mir sehr viele anregende Lesestunden bereitet. Vor allem die berührende und warmherzige Art des Autors hat mir besonders gut gefallen. Was für ein außergewöhnliches Buch!
Der Duft von Büchern und Kaffee
5/5
04.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Mustread
Inhalt:
„A“ befindet sich exakt 24 Stunden im Körper eines Menschen. Um Mitternacht wechselt er zur nächsten Person. Er kann diese Sprünge nicht steuern. Er weiß nie, welcher Körper ihn als nächstes in Empfang nehmen wird. Sicher ist nur, dass es niemals der gleiche wie am Tag zuvor sein wird. Die Person, in dessen Körper er erwacht, war bislang immer genauso alt war wie er selbst. Und Sprünge über weite Strecken scheinen auch nicht möglich zu sein.
Als „A“ eines Morgens im Körper eines Jungen namens Justin erwacht, verändert sich sein Leben von Grund auf. Justin ist kein pflichtbewusster Mensch, das begreift „A“ schnell. Er hat nach einer durchzechten Nacht kaum geschlafen. Seine Eltern sind es gewohnt, dass er nicht viel mit ihnen spricht. Justin hört laute, schlechte Musik und er hat eine Freundin.
„A“ trifft das erste Mal am Schulspind auf Rhiannon. Diese ist so ganz anders als Justin. Sie ist aufmerksam, sie ist liebevoll, sie verhält sich anderen Menschen gegenüber aufgeschlossen und herzlich. Und sie liebt Justin von ganzem Herzen. Einen Jungen, der ihre Gefühle scheinbar gar nicht erwidert. Der ihre Anwesenheit kaum wahrnimmt und schon gar nicht zu schätzen weiß.
Doch heute steckt „A“ im Körper dieses gleichgültigen Jungen. Und „A“ sieht Rhiannon. Ihre Herzensgüte, die Liebe, die sie zu geben hat. Heute muss Rhiannon nicht zwei Mal fragen, ob Justin Zeit für sie hat. „A“ beschließt Rhiannon den schönsten Tag ihres Lebens zu schenken. Gemeinsam fahren sie ans Meer. Sie erzählen sich von ihren Träumen und Erinnerungen. Rhiannon wagt zu hoffen, dass Justin ihr mehr dieser Tage schenken wird. Doch „A“ weiß, dass ihre Hoffnungen bald zerstoben sein werden.
24 Stunden sind es, die „A“ mit Rhiannon hatte. Ob er will oder nicht. Dieser Tag findet sein Ende. Der nächste beginnt. In dem Körper eines anderen Menschen. Doch dieses Mal ist etwas anders. „A“ kann Rhiannon nicht vergessen. Er kann dieses Mädchen nicht gehen lassen. Und er wagt etwas, was er noch nie im Leben getan hat. Er öffnet sich ihr. Er verrät sein größtes Geheimnis und schenkt sich selbst und einer Fremden ein Stück weit Hoffnung. Es bleibt die Frage, welche Hindernisse die Liebe und das Sichverzehren nach einem Menschen überwinden kann.
Meinung:
„Letztendlich sind wir dem Universum egal“ war für mich ein Reread. Eine Geschichte, die ich nicht nur schon einmal gelesen, sondern auch bereits als Verfilmung erleben durfte. Ich wusste also, was mich in diesem Buch erwartet und dennoch – oder vielleicht auch gerade deswegen – habe ich diese Lektüre nahezu verschlungen.
David Levithan präsentiert seinen Lesern mit diesem Buch nicht nur eine herzerwärmende und unglaublich intensive Liebesgeschichte, sondern er regt mit „A“s Geschichte auch stark zum Nachdenken an.
Jeden Morgen erwacht „A“ im Körper eines anderen Menschen. Nie weiß er, was ihn am nächsten Tag erwartet. Manchmal wird der Körper von anderen als schön wahrgenommen. Es kann passieren, dass er als übergewichtiger Mensch kaum in der Lage ist, sich zu bewegen und vor Herausforderungen gestellt wird, die anderen fremd sind. An einem Morgen erwacht „A“ und merkt, dass er seinen Körper gar nicht mehr kontrollieren kann. Alles, was dieser möchte, ist vor die Tür gehen und sich etwas zu besorgen, dass ihm ein Gefühl von Kontrolle verleiht. Er verbringt einen Tag als ein Mädchen, das lebt, um zu arbeiten. Einen anderen als Leistungssportler, als Familienmensch, als jemand der geliebt wird und als jemand, der jeden Tag um die Aufmerksamkeit seiner Eltern und Freunde kämpfen muss. Geschlecht, Hautfarbe, Größe, Aussehen all das spielt für „A“ keine Rolle. Denn jeden Tag ist er jemand anders. Er lebt tagtäglich unzählige Leben und Schicksale.
„Letztendlich sind wir dem Universum egal“ ist ein Buch voller kleiner Geschichten. Voller Schicksale, die bewegen. Kein Leben ist gleich. Das Umfeld, das Aussehen, aber auch die Gesundheit (mental und körperlich), die Familie und Freunde. Es scheint, dass nicht das Bewusstsein der Menschen ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein ihr Bewusstsein bestimmt.
Jeden Morgen muss „A“ sich einem neuen Leben stellen. Jeden Tag muss er einen neuen Kampf ausfechten. Manchmal kann er sich entspannen und ein Leben genießen. Wichtig ist für ihn, dass er niemals ein Leben durcheinanderbringt. Er möchte sich so gut anpassen, wie es ihm möglich ist, um nur wenig zu verändern. Das ist er dem Menschen, dessen Körper er für einen Tag besitzt, schuldig, so findet „A“. Doch das ist manchmal schwieriger als gedacht.
Neben allerhand poetischen Beschreibungen und tiefsinnigen Reflexionen über das Leben sowie einer bewegenden Liebesgeschichte würzt David Leviathan sein Buch aber auch noch mit einer guten Portion Spannung. Denn eines Tages hat ein Junge nach dem Erwachen ein Gefühl davon, dass etwas nicht stimmt. Er kommt „A“ auf die Schliche. Er möchte sich wehren und andere vor diesem „Etwas“ warnen.
Fazit:
Was ist es, das unserem Leben Richtung gibt? „Die inneren Werte sind das, was zählt“, behauptet der Volksmund. Wer will das nicht glauben, wer sich nicht erhaben fühlen gegenüber Diskriminierungen, die Menschen erleben, nur weil sie nicht normschön, gehandicapt oder krank sind.
Dennoch sind gegenteilige Reaktionen auf diese Menschen allgegenwärtig. David Levithan schreibt mit „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ ein Buch, das hier zum Nach- und Umdenken anregt. Eine Aufforderung, sich gedanklich über den eigenen Tellerrand zu bewegen.
Selten bekommt man so viele überraschende und anregende Gedanken zum Zusammenhang von Sein und Psyche in so gut formulierter Form präsentiert. Ein im allerbesten Sinne erhebendes Buch.
„Letztendlich sind wir dem Universum egal“ hat daher meines Erachtens zu Recht einen Platz auf der Spiegel- und der Bestsellerliste der New York Times ergattert. Es hat zu Recht den deutschen Jugendliteraturpreis 2015 ergattert, wurde verfilmt und hat unzählige begeisterte Kritiken erhalten. 2024 hat sich der Verlag zu einer Neuauflage des Buches entschieden, das meiner Meinung nach in keinem Buchregal fehlen sollte.
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5/5
25.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Verwirrende Grundsituation- aber man fuchst sich erstaunlich schnell rein!
Die Seele A. hat keinen eigenen Körper und kein Geschlecht, altert aber normal und bleibt auch immer im selben Umfeld- nur eben täglich in einem neuen "Wirtskörper". Wenn sich so eine Seele verliebt, wie soll man der geliebten Person klar machen, dass man immer derselbe Mensch ist, egal ob männlich, weiblich, dick, dünn, schwarz oder weiß? Wie es A. und Rhiannon trotzdem schaffen, eine Beziehung zueinander aufzubauen, und ob sie eine dauerhafte Lösung für ihre Unzulänglichkeit finden- das war eine absolut faszinierende und spannende Erfahrung, und hätte ich, ehrlich gesagt, dem Buch am Anfang erstmal gar nicht zugetraut!
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