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Der begrabene Riese Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

86114

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.11.2016

Verlag

Heyne

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/3,5 cm

Gewicht

342 g

Originaltitel

The Buried Giant

Übersetzt von

Barbara Schaden

Sprache

Deutsch

EAN

2710003554186

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Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

86114

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.11.2016

Verlag

Heyne

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/3,5 cm

Gewicht

342 g

Originaltitel

The Buried Giant

Übersetzt von

Barbara Schaden

Sprache

Deutsch

EAN

2710003554186

Herstelleradresse

Heyne
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: kundenservice@penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
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Fax: +49 89 41363333

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Lesen! Unvergessliche Schlussszene

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 29.08.2025

Bewertungsnummer: 2581050

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Der begrabene Riese“ von Kazuo Ishigu bewegt sich zwischen Fantasy und historischem Roman. Ishiguro entführt uns in das England des sechsten Jahrhunderts, eine Zeit geprägt von Dunkelheit und Unsicherheit nach einem barbarischen Bürgerkrieg. Doch anstelle einer klaren Erzählung über Helden und Abenteuer präsentiert uns der Autor ein vielschichtiges Geflecht aus Erinnerungsfetzen, ständigem Schmerz, Abenteuerreise und dem Nebel des Vergessens. Axl und Beatrice sind seit vielen Jahren ein Paar. In ihrem Dorf gelten sie als Aussenseiter, und man gibt ihnen deutlich zu verstehen, dass sie eine Belastung für die Gemeinschaft sind. Also verlassen sie ihre Heimat in der Hoffnung, ihren Sohn zu finden, den sie seit langer Zeit nicht mehr gesehen haben. Ihre Reise ist voller überraschender Begegnungen und Gefahren, und bald ahnen sie, dass in ihrem Land eine Veränderung heraufzieht, die alles aus dem Gleichgewicht bringen wird, sogar ihre Beziehung. Die Welt, die Ishiguro erschafft, ist von rätselhaften Elementen durchzogen: Drachen, magische Nebel und archaische Wesen, die entscheidend zur Atmosphäre beitragen, und mich von Anfang an in den Bann zogen. Was besonders heraussticht, ist die emotionale Tiefe, die er seinen Figuren verleiht - diese Last ist beim Lesen spürbar geworden. Während der Autor seine Figuren durch ein apokalyptisches England irren lässt, entfaltet sich langsam, wie Ishiguros rätselhafte Geschichte von verdrängter und vergessener Barbarei an unsere Gegenwart anklopft. Die Schlussszene ist grandios - einfach unvergesslich.

Lesen! Unvergessliche Schlussszene

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 29.08.2025
Bewertungsnummer: 2581050
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Der begrabene Riese“ von Kazuo Ishigu bewegt sich zwischen Fantasy und historischem Roman. Ishiguro entführt uns in das England des sechsten Jahrhunderts, eine Zeit geprägt von Dunkelheit und Unsicherheit nach einem barbarischen Bürgerkrieg. Doch anstelle einer klaren Erzählung über Helden und Abenteuer präsentiert uns der Autor ein vielschichtiges Geflecht aus Erinnerungsfetzen, ständigem Schmerz, Abenteuerreise und dem Nebel des Vergessens. Axl und Beatrice sind seit vielen Jahren ein Paar. In ihrem Dorf gelten sie als Aussenseiter, und man gibt ihnen deutlich zu verstehen, dass sie eine Belastung für die Gemeinschaft sind. Also verlassen sie ihre Heimat in der Hoffnung, ihren Sohn zu finden, den sie seit langer Zeit nicht mehr gesehen haben. Ihre Reise ist voller überraschender Begegnungen und Gefahren, und bald ahnen sie, dass in ihrem Land eine Veränderung heraufzieht, die alles aus dem Gleichgewicht bringen wird, sogar ihre Beziehung. Die Welt, die Ishiguro erschafft, ist von rätselhaften Elementen durchzogen: Drachen, magische Nebel und archaische Wesen, die entscheidend zur Atmosphäre beitragen, und mich von Anfang an in den Bann zogen. Was besonders heraussticht, ist die emotionale Tiefe, die er seinen Figuren verleiht - diese Last ist beim Lesen spürbar geworden. Während der Autor seine Figuren durch ein apokalyptisches England irren lässt, entfaltet sich langsam, wie Ishiguros rätselhafte Geschichte von verdrängter und vergessener Barbarei an unsere Gegenwart anklopft. Die Schlussszene ist grandios - einfach unvergesslich.

Der begrabene Riese

Bewertung am 11.11.2021

Bewertungsnummer: 1604128

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Erstaunlichste an Kazuo Ishiguros Buch ist weder seine überwältigende literarische Kraft, die traumwandlerische Schönheit der Sprache noch die Verknüpfung von Themen wie Vergessen, Krieg und Liebe im Alter, sondern die fast unerhörte Tatsache, dass es vom Feuilleton hervorragend besprochen wurde, OBWOHL es laut diesem Fantasy-Elemente enthält. Allein das Wort "Fantasy" evoziert bei den meisten Literaturkritikern eher Schnappatmung, und das sofortige Aussortieren des Buches in die Schmuddelecke folgt schneller als Sie "Aber..." sagen können.Tatsächlich ist "Der begrabene Riese" meiner Meinung nach nicht mehr Fantasy als es die Illias oder die Artus-Sage sind, vielmehr trifft vielleicht die Beschreibung als moderner Mythos zu.Im nebelverhangenen Britannien des 5. Jahrhunderts nach Christus suchen das alte Paar Axel und Beatrice nach ihrem Sohn, auch wenn sie kaum eine Erinnerung an ihn haben. Tatsächlich scheint der seltsame Nebel, der sich auf das Land gelegt hat, jedem die Erinnerung zu rauben; die Menschen gehen ihrem Tagewerk nach in dem dumpfen Bewusstsein, dass ihnen etwas fehlt. Aber schnell vergessen sie auch das wieder.Auf ihrer Irrfahrt durch das im wahrsten Sinne düstere Land, bevölkert von Drachen, Menschenfressern und gealterten Rittern vom lange untergegangenen Hof des legendären Artus, treffen sie auf Wistan, einen sächsischen Krieger, und sein Mündel Edwin, und das Schicksal führt sie alle schließlich an den Ort, an dem der im Titel erwähnte Riese schläft. Was es mit Letzterem wirklich auf sich hat, das ist eine der größten Überraschungen des Buches und wird hier natürlich nicht verraten. Lesen Sie unbedingt dieses Buch, allein das Ende wird Sie noch lange zum Grübeln bringen!Eine Rezension von Konstantin Klaiber für den November 2015

Der begrabene Riese

Bewertung am 11.11.2021
Bewertungsnummer: 1604128
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Erstaunlichste an Kazuo Ishiguros Buch ist weder seine überwältigende literarische Kraft, die traumwandlerische Schönheit der Sprache noch die Verknüpfung von Themen wie Vergessen, Krieg und Liebe im Alter, sondern die fast unerhörte Tatsache, dass es vom Feuilleton hervorragend besprochen wurde, OBWOHL es laut diesem Fantasy-Elemente enthält. Allein das Wort "Fantasy" evoziert bei den meisten Literaturkritikern eher Schnappatmung, und das sofortige Aussortieren des Buches in die Schmuddelecke folgt schneller als Sie "Aber..." sagen können.Tatsächlich ist "Der begrabene Riese" meiner Meinung nach nicht mehr Fantasy als es die Illias oder die Artus-Sage sind, vielmehr trifft vielleicht die Beschreibung als moderner Mythos zu.Im nebelverhangenen Britannien des 5. Jahrhunderts nach Christus suchen das alte Paar Axel und Beatrice nach ihrem Sohn, auch wenn sie kaum eine Erinnerung an ihn haben. Tatsächlich scheint der seltsame Nebel, der sich auf das Land gelegt hat, jedem die Erinnerung zu rauben; die Menschen gehen ihrem Tagewerk nach in dem dumpfen Bewusstsein, dass ihnen etwas fehlt. Aber schnell vergessen sie auch das wieder.Auf ihrer Irrfahrt durch das im wahrsten Sinne düstere Land, bevölkert von Drachen, Menschenfressern und gealterten Rittern vom lange untergegangenen Hof des legendären Artus, treffen sie auf Wistan, einen sächsischen Krieger, und sein Mündel Edwin, und das Schicksal führt sie alle schließlich an den Ort, an dem der im Titel erwähnte Riese schläft. Was es mit Letzterem wirklich auf sich hat, das ist eine der größten Überraschungen des Buches und wird hier natürlich nicht verraten. Lesen Sie unbedingt dieses Buch, allein das Ende wird Sie noch lange zum Grübeln bringen!Eine Rezension von Konstantin Klaiber für den November 2015

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von Kazuo Ishiguro

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