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Was fehlt dir Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.07.2021

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

222

Maße (L/B/H)

21,6/13,1/2,5 cm

Gewicht

357 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

What are you going through

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

EAN

2710003609947

Beschreibung

Rezension

»Der Weg in den Tod, ebenso traurig wie zärtlich nachgezeichnet.« ("musikexpress")
»In ›Was fehlt dir‹ erzählt Sigrid Nunez so tiefgründig und leicht von ›Liebe und Ehre und Mitleid und Stolz und Mitgefühl und Opferbereitschaft‹, dass man sich wünscht, sie käme damit an kein Ende.« ("Bayern 2 - Diwan")
»Nunez' Art zu schreiben ist von unsentimentaler Magie, packend und sehr berührend.« ("Chemnitzer Morgenpost")
»In ›Was fehlt dir‹ gelingt es Sigrid Nunez, ein Höchstmaß an Empathie zu erzeugen« ("Landshuter Zeitung")
»Ein Roman zwischen Trauer und Trost, zwischen Lachen und Weinen, der uns mit der Gewissheit zurücklässt, das nichts mehr so ist, wie es einmal war.« ("Landshuter Zeitung")
»(...) das Buch ist durch seine zahlreichen literarischen Anspielungen und die Tiefe der philosophischen Erörterung auf jeden Fall auch mehr als nur imaginierte Geschichte. Dem Versagen der Menschheit setzt sie eine mitfühlende Frauenfreundschaft entgegen, die dem Sterben fürsorgliche Heiterkeit entgegensetzt.« ("n-tv Nachrichtenfernsehen")
»Wir verdanken der amerikanischen Literatur schon einige große Bücher über Tod und Sterben[...].In unserer pandemischen Gegenwart setzt nun Sigrid Nunez die Reihe mit einem berückend empathischen Roman über Einsamkeit und End- lichkeit, Freundschaft und Fürsorge fort.« ("Der Tagesspiegel")
»›Was fehlt dir‹ ist [...] ein hoffnungslos heiterer Roman, der ganz leicht und schwerelos die schweren Fragen Abschied und Tod und das Ende aller Dinge verhandelt.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Es ist ein leises, tröstliches Buch über Mitgefühl und die wichtigste aller Fragen: ›Wie geht es dir, was fehlt dir?‹« ("WDR")
»Wie bereits in „Der Freund“ vermag Sigrid Nunez auch in „Was fehlt dir“ in einem eher handlungsarmen Text, den sie in einem eleganten Plauderton formuliert, starke, hin und wieder provozierende Bilder zu platzieren und existentielle Themen zu verhandeln.« ("Deutschlandfunk")

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Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.07.2021

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

222

Maße (L/B/H)

21,6/13,1/2,5 cm

Gewicht

357 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

What are you going through

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

EAN

2710003609947

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
Prinzenstr. 85
10969 Berlin
Deutschland
Email: info@aufbau-verlage.de
Url: www.aufbau-verlag.de
Telephone: +49 30 283940
Fax: +49 30 28394100

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  • Bewertung

    aus Mainz

    5/5

    08.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Die namenlose Erzählerin…

    Die namenlose Erzählerin besucht eine Freundin, die mit Krebs im Endstadium im Krankenhaus liegt. Sie wohnt derweil bei einer pensionierten Bibliothekarin und deren Katze, die jedoch sehr zurückgezogen lebt und kaum mit ihrem Gast interagiert. Zwischen den Besuchen im Spital verliert sie sich in Gedanken über ihr Leben: ihren ehemaligen Partner, eine Frau aus dem Fitnessstudio – alles kann Ausgangspunkt für tiefe Reflexion werden. Die Begegnungen spiegeln eine große Bandbreite an unterschiedlichen Personen wider und zeigen so die Übel unserer Zeit: wie Frauen in der Öffentlichkeit behandelt und bewertet werden, wie wir mit Alten umgehen, und vor allem: wie wir mit dem Thema Tod und Sterben umgehen und was von uns bleibt, wenn wir einmal nicht mehr sind. Ebenso wie in ihrem vorherigen Roman „Der Freund“ ist es ein kleines Ereignis – dort der verlassene Hund, hier der Krankenhausbesuch – der eine interessante Reise in die Tiefe der menschlichen Natur initiiert. Die Erzählerin analysiert und hinterfragt ihre Erfahrungen und Erlebnisse, die jedoch gar nicht so persönlich sind, sondern letztlich jeden betreffen. Insbesondere mitzuerleben, wie ein enger Freund stirbt, kann die wichtigen Fragen im Leben aufwerfen. Das zentrale Moment ist das Leiden und die Frage, wie viel ein Mensch ertragen kann. Wie kann man in einer Welt leben, die keine Zukunft mehr hat, oder keine erstrebenswerte. Der Plot ist geradezu minimal, manchmal fast anekdotisch, in der Gesamtschau entsteht ein komplexes Bild der Persönlichkeit der Erzählerin. Sie ist traurig und desillusioniert, aber nicht verbittert. Sie kann Bindungen eingehen und Mitgefühl empfinden, auch wenn sie weiß, dass all dies endlich ist. Daher wird aber jeder Moment bedeutsam und sollte mit entsprechender Sorgfalt behandelt werden. Immer wieder auch erleben wir Einschübe, in denen wir von den Lesegewohnheiten der Erzählerin erfahren, womit die Autorin einmal mehr die Genregrenzen durchbricht und den Leser zum Nachdenken anregt. Insbesondere die Frage danach, inwieweit überhaupt etwas durch Sprache transferiert werden kann und wer das Recht hat, dies zu tun, gerade wenn es um Dinge von allgemeinem Interesse geht, lockt zum Versinken nicht nur in einen inneren, sondern ganz sicher auch zum äußeren Dialog.

  • Miss.mesmerized

    5/5

    08.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Sigrid Nunez - Was fehlt dir

    Die namenlose Erzählerin besucht eine Freundin, die mit Krebs im Endstadium im Krankenhaus liegt. Sie wohnt derweil bei einer pensionierten Bibliothekarin und deren Katze, die jedoch sehr zurückgezogen lebt und kaum mit ihrem Gast interagiert. Zwischen den Besuchen im Spital verliert sie sich in Gedanken über ihr Leben: ihren ehemaligen Partner, eine Frau aus dem Fitnessstudio – alles kann Ausgangspunkt für tiefe Reflexion werden. Die Begegnungen spiegeln eine große Bandbreite an unterschiedlichen Personen wider und zeigen so die Übel unserer Zeit: wie Frauen in der Öffentlichkeit behandelt und bewertet werden, wie wir mit Alten umgehen, und vor allem: wie wir mit dem Thema Tod und Sterben umgehen und was von uns bleibt, wenn wir einmal nicht mehr sind. Ebenso wie in ihrem vorherigen Roman „Der Freund“ ist es ein kleines Ereignis – dort der verlassene Hund, hier der Krankenhausbesuch – der eine interessante Reise in die Tiefe der menschlichen Natur initiiert. Die Erzählerin analysiert und hinterfragt ihre Erfahrungen und Erlebnisse, die jedoch gar nicht so persönlich sind, sondern letztlich jeden betreffen. Insbesondere mitzuerleben, wie ein enger Freund stirbt, kann die wichtigen Fragen im Leben aufwerfen. Das zentrale Moment ist das Leiden und die Frage, wie viel ein Mensch ertragen kann. Wie kann man in einer Welt leben, die keine Zukunft mehr hat, oder keine erstrebenswerte. Der Plot ist geradezu minimal, manchmal fast anekdotisch, in der Gesamtschau entsteht ein komplexes Bild der Persönlichkeit der Erzählerin. Sie ist traurig und desillusioniert, aber nicht verbittert. Sie kann Bindungen eingehen und Mitgefühl empfinden, auch wenn sie weiß, dass all dies endlich ist. Daher wird aber jeder Moment bedeutsam und sollte mit entsprechender Sorgfalt behandelt werden. Immer wieder auch erleben wir Einschübe, in denen wir von den Lesegewohnheiten der Erzählerin erfahren, womit die Autorin einmal mehr die Genregrenzen durchbricht und den Leser zum Nachdenken anregt. Insbesondere die Frage danach, inwieweit überhaupt etwas durch Sprache transferiert werden kann und wer das Recht hat, dies zu tun, gerade wenn es um Dinge von allgemeinem Interesse geht, lockt zum Versinken nicht nur in einen inneren, sondern ganz sicher auch zum äußeren Dialog.

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    20.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Abschied nehmen

    Eine in New York zurückgezogend lebende Schriftstellerin verliert plötzlich ihren besten Freund und Mentor. Er hat für sich den Freitod gewählt, was ihr als zusätzliche Last zur Trauerbewältigung auferlegt wird. Die zurückgebliebene dritte Ehefrau konfrontiert die Schriftstellerin kurz nach dem Tod mit einem angeblichen Wunsch ihres Ehemannes, sie, die Schriftstellerin, solle sich seines Hundes Apollo annehmen. Die Katzenliebhaberin hat bisher noch keine wirkliche Berührung mit Hunden gehabt und dabei auch eigentlich nichts vermisst. Sie nimmt ihn dennoch bei sich auf, was aufgrund seiner Größe, der kleinen Wohnung und dem Haustierverbot durchaus nicht unproblematisch ist... Die in Amerika beliebte Gegenwartsautorin Sigrid Nunez hat für ihren achten Roman "Der Freund" den "National Book Award" erhalten, was meine Aufmerksamkeit geweckt hat. Sie erzählt ihre Geschichte in einem aus meiner Sicht durchaus anspruchsvollen und auf diese Art auch fesselnden Schreibstil und thematisiert die Trauerbewältigung. Ihre namenlose Haupt-Protagonistin muss den Schmerz und die hinterlassenen Lücke, die ihr bester Freund hinterlassen hat, überbrücken. Dabei steht ihr die Harlekin-Dogge ihres verstorbenen Freundes zur Seite, die bei ihr eine völlig neue Sicht auf die Welt ermöglicht. Sie sieht in ihm ihren Freund zu dem sie niemals so vor-gedrungen ist, wie sie es gerne gehabt hätte. Es war immer eine Beziehung auf der Freundschaftsebene, aber dadurch auch viel intensiver als die drei Ehen, die er in der Zeit eingegangen ist. Gerade der Punkt des Freitodes kann sie nicht verstehen und lässt in ihr auch immer wieder Zweifel aufkommen, ob sie es nicht hätte verhindern können. Sie flüchtet sich in die Literatur und versucht so zu einer Erklärung und Ruhe zu kommen. Insgesamt ist "Der Freund" von Sigrid Nunez für mich ein nicht immer einfach zu lesender, aber sehr tiefgehender und berührender Roman. Die erhaltende Auszeichnung hat sich die Autorin aufgrund ihres Erzähltalents redlich verdient, so dass ich das Buch sehr gerne weiterempfehle und mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte.

  • Bewertung

    3/5

    23.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    Mehr eine Zitatensammlung ...

    Angeregt von den euphorischen Besprechungen in diversen Medien begann ich diesen Roman zu lesen ... Schnell war ich genervt vom sogenannten namedropping. Die zitierten Lebensweisheiten waren jede für sich erhellend, in dieser Häufung aber genauso ermüdend wie seinerzeit bei "Geh, wohin dein Herz dich trägt". Auch damals hatte ich das Gefühl, zu einer Minderheit zu gehören, welche dieses Buch nicht mochte.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    2/5

    19.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Das war so gar nicht meins

    Zum Inhalt: Hat das Schicksal von anderen etwas mit dem eigenen zu tun? Die Autorin sucht und findet Antworten darauf in den Begegnungen mit unterschiedlichsten Menschen, die mal traurig, mal mutig, mal zuversichtlich, mal krank sind. Meine Meinung: Das war mein erstes Buch der Autorin und ich hatte nicht so wirklich eine Vorstellung, auf was ich mich da so einlasse. Was mir wirklich gut gefallen hat, ist der Schreibstil, der eine gewisse Leichtigkeit hat und sich das Buch dadurch schon ziemlich flott lesen lässt. Rein inhaltlich sagte mir das Buch aber nichts, mich hat es nicht berührt und es wird ein Buch sein, dass ich sehr schnell wieder vergessen haben werde. Vielleicht war ich auch gerade nicht in der Stimmung für eine Buch, dass für mich so keinen roten Faden hatte. Am Ende war es nett, aber nicht mehr und hinterlässt keinen Eindruck. Fazit: Das war so gar nicht meins

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