Produktbild: Das Tarot Café
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Das Tarot Café Healing Fiction aus Korea: cosy, klug, warmherzig. Eine Hommage an das Gespräch zwischen zwei Menschen

10

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32529

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.09.2026

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,7/14/2,8 cm

Gewicht

460 g

Farbe

Lichtgrau / Aubergine

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

The Tarot Card Reading Café

Übersetzt von

Sebastian Bring

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0277-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32529

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.09.2026

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,7/14/2,8 cm

Gewicht

460 g

Farbe

Lichtgrau / Aubergine

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

The Tarot Card Reading Café

Übersetzt von

Sebastian Bring

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0277-9

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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  • Gedankenlabor

    5/5

    10.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ganz wunderbares Buch!

    „Das Tarot Café“ von Moon Hye Joung, aus dem Koreanischen übersetzt von Sebastian Bring, reiht sich wie ich finde sehr schön in das Genre der Healing Fiction ein. Es ist eine Geschichte die nicht mit großen Gesten arbeitet sondern ihre Wirkung eher leise und behutsam entfaltet und gerade das hat mir einfach sehr sehr gut gefallen! Innerhalb der Erzählweise spürt man eine gewisse Distanz, diese empfand ich aber nicht als kühl sondern habe es eher als erzählerische Perspektive empfunden, die es ermöglicht einen umfassenderen Blick auf die Geschehnisse und die Menschen zu behalten. Gleichzeitig bleibt man auf emotionaler Ebene sehr nah an der Protagonistin Seryeon und darf ihre Entwicklung ganz langsam miterleben. Seryeon legt in einem Café regelmäßig Tarotkarten für andere Menschen und dabei taucht sie ein ganzes Stück weit in deren Leben ein. Sie hört ihre Geschichten, begleitet sie und hilft ihnen den eigenen Weg vielleicht ein wenig klarer zu sehen. Und während sie immer wieder anderen Menschen hilft Orientierung zu finden, beginnt sie selbst nach und nach ihren eigenen Weg zu erkennen. Besonders schön empfand ich dabei ihre Begegnung mit Jinju, mit dem sie zunächst aus beruflichen Gründen zusammenarbeiten soll. Zwischen den beiden entwickelt sich dann ganz allmählich eine tiefere Verbindung die sich für mein Empfinden wunderbar in die Geschichte einfügt. Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Nichts wirkt überstürzt oder aufgesetzt. Überhaupt liegt für mich die besondere Stärke des Buches in diesem langsamen Öffnen von Seryeon. Als Leser war ich ihr sehr nah während sie beginnt sich von alten Vorstellungen und Begrenzungen zu lösen und sich vorsichtig, Schritt für Schritt für ihren ganz eigenen Weg zu öffnen. Das Tarot wird dabei zu einem schönen erzählerischen Element wie ich finde. Es geht weniger darum die Zukunft vorherzusagen sondern darum innezuhalten, hinzusehen und vielleicht den Mut zu finden die eigenen Entscheidungen bewusst zu treffen. „Das Tarot Café“ ist für mich deshalb kein Buch gewesen das ich unbedingt schnell lesen wollte, sondern eine Geschichte in die ich mich selbst nach und nach einfach fallen lassen konnte und dessen Zwischentöne ich einfach unheimlich gern mochte! Wer Healing Ficton, ruhige sehr warmherzige Geschichten mag, der sollte auf jeden Fall mal einen Blick riskieren!

  • um.Buchseites.breite

    4/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tarot-Legungen

    Zusammenfassung Seryeon liest in einem Café die Zukunft mittels Tarot-Karten. Sie versucht sich hiermit über Wasser zu halten und mit ihrem vorherigen Leben abzuschließen. Doch bald taucht eine Bekannte auf und bietet ihr einen Job an. Sie soll mit einem bekannten Artist einen neuen Webtoon entwickeln. Eine Möglichkeit, die sie sich nicht entgehen lassen darf. Doch als sie Jinju kennenlernt, prallen zwei Welten aufeinander. Schreibstil und Gestaltung Der Schreibstil ist ruhig und entspannt. Wir begleiten Seryeon durch ihren Alltag und lernen die Hürden kennen, die sie in der Vergangenheit bewältigen musste, die sie zu dem Menschen gemacht haben, der sie ist. Die gesamte Geschichte ist in einzelne Kapitel unterteilt, an deren Ende je eine Tarotkarte erklärt ist. Diese Karte hat auch stets einen kleinen Bezug zu dem vorangegangenen Kapitel. Fazit Ein wirklich schönes Buch, welches zum Nachdenken anregt. Es gab einige Passagen, in denen ich schmunzeln musst und wirklich schöne Momente, in denen man merkte, wie Seryeon langsam zu heilen beginnt. Neben Jinju befindet sich noch der Ex-Freund Seryeons in einer noch nicht recht definierten Beziehung zu ihr, sodass es leichte Love-Triangle-Vibes gibt. Die Gestaltung ist wirklich liebevoll und die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Es war auch sehr erfrischend zu lesen, dass sich unsere Protagonistin nicht sofort auf den Love-Interest eingelassen hat, sondern nachdenkt und sich zunächst ihrer Gefühle klar wird.

  • maraAngel2107

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr Besonders Anders

    Das Cover wirkt auf mich ein wenig geheimnisvoll. Gut ausgewählte Farben , eine Kartenleserin im Café, macht schon Lust darauf, einmal in die Tiefe des Fragenden einzutauchen. In jedem Fall sehr gelungen und einladend, um eine Reise in besondere Welten zu starten. Die wunderschönen, abgedruckten Lotusblüten mit den Rückseiten der Tarot Karten, die einem beim Öffnen des Buches direkt ins Auge springen, sind wertvoll gestaltet und absolut passend zum Einband im Einklang. Sehr besondere Idee, dem Leser auf diese Art und Weise die Lust aufs Lesen zu versüßen! Ein sehr wertvoller Einstieg über den Prolog, der mich ein wenig zum Schmunzeln bringen durfte. Der Aufbau des Buches wirkt auf mich ziemlich gelungen, zu jedem Beginn eines Kapitels ist eine Tarot Karte abgedruckt, mit der dazu passenden Erklärung, die für mich allerdings eher bezogen auf die Kartenleserin als Allgemein einzuordnen zu sein scheint. Begleitet von einem leichten und sehr feinfühligen Schreibstil, dürfen wir eintauchen in eine Welt, die tiefgründig und sehr detailliert auf Fragen zu antworten vermag. Ein wunderschönes Café, sehr sanftmütige Protagonisten und eine Kulisse in der man sich als Leser sehr aufgehoben fühlen darf. Herzerwärmende Szenen werden hier an uns heran getragen, eine Protagonistin, die man zuerst nicht ganz einzuordnen weiß und von der man im Laufe des Buches lernen darf, wie man durch Fragestellungen bei Tarot Kunden, seine eigene Identität wieder finden mag und Wertschätzung sich selbst gegenüber. Viele Botschaften verstecken sich hinter den zu Papier gebrachten Zeilen, wir dürfen lernen los zu lassen, Altes abzugeben und zu hinterfragen, für das was wirklich wichtig im Leben zu sein scheint. Was passt zu uns, wie möchten wir selber sein und auch agieren. Letztendlich durfte ich mich durch die einzelnen Kartenlesungen von Sereyon auch ein wenig selber wiederfinden, es hat mich nachdenklich gestimmt, da beim Lesen sehr viele Hinweise auch auf unser eigenes Leben zwischen den Zeilen versteckt zu sein scheinen. Anders als erwartet ging es hier nicht vorrangig um die Klienten, die zur Kartenlesung gekommen sind, sondern eher um diejenige selber, die voller Selbstzweifel und Ängsten durchs Leben geht. Aufgrund ihrer Kindheit- & Jugenderlebnissen jedoch auch kein Wunder, dass sie sich selbst nicht annehmen konnte. Durch die einzelnen Botschaften, die sie für ihre Kunden zu berichten vermag, scheinen hier viele Dinge in ihr klar zu werden, zur Verarbeitung und Verinnerlichung, was bei mir als Leserin sehr deutlich zum Vorschein kam. Eine Geschichte die ziemlich spannend und sehr wertvoll begonnen hat, wird leicht und ausführlich erzählt, wobei am Ende, kurz vor Weihnachten auf einmal alles sehr plötzlich ging. Die Langsamkeit mit der im ersten Drittel erzählt wurde, begann sich zum Ende zu Schnelllebigkeit zu entwickeln, das hat mir persönlich nicht ganz so gut gefallen, daher auch einen Stern Abzug von mir. Im Gesamten jedoch ein Werk voller Wertschätzung, Träume, Selbstzweifel und Ängsten, angesammelt aus Erinnerungen & Erfahrungen. Eine Geschichte die nachdenklich stimmt und viele Überraschungen bereithält. Eine zarte Romanze, entstanden durch eine Geschäftsbeziehung im Kleinen, rundet das Ganze wundervoll ab und es zeigt sich zu keiner Zeit irgendwie Kitsch oder Langeweile auf. 4 Sterne aufgrund der für mich irgendwie entstandenen Hektik zum Ende des Buches hin, das fand ich irgendwie schade und dennoch ein gelungenes Werk im Ganzen. Ein sehr besonderer Roman, der sich ganz anders aufzeigt, als ursprünglich erwartet! Ich empfehle diesen gerne weiter, denn die Grundidee und Umsetzung sind perfekt gelungen!

  • Mary Graupner

    aus Waldbröl

    4/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wärmendes Buch für die kalte Jahreszeit

    Das Tarot Cafe ist ein Roman aus der sogenannten Wohlfühl- Literatur, ein Begriff , der mir bis dato nicht geläufig gewesen ist. Und Wohlfühlen tun sich nicht nur die Leser, sondern auch die Kunden der Hauptprotagonistin. In einem kleinen authentischen Cafe in Seoul liest Seryeon Tarotkarten und hilft Menschen dabei Ihren Weg zu finden, Zweifel aus dem Weg zu räumen und Entscheidungen zu treffen. Doch so sehr sie Ihren Kunden mit Rat zur Seite steht, sosehr sehnt sie sich selbst nach Struktur und Wandel in Ihrem Leben. Gerade durch ihre Selbstzweifel wirkt Seryeon nicht nur sympathisch , sondern authentisch. Vermutlich ist jeder von uns schon mal in solch einer Situation gewesen . Nach und nach erkennt sie, dass nicht nur Ihre Kunden einen Weg finden müssen, sondern dass es vor allem auch um sie und Ihr Leben geht. Der Leser begleitet sie auf diesem Weg der Selbsterkenntnis und gelangt irgendwann auch an den Punkt der Selbstreflektion. Die einzelnen Geschichten der Kunden werden zum Nebenschauplatz. Auch wenn ich hier etwas anderes erwartet hatte gefiel es mir sehr gut die Protagonistin auf Ihrem eigenen Weg langsam zu begleiten. Ganz nebenbei entwickelt sich auch noch eine Liebesgeschichte, die dem Wohlfühlcharakter nicht geschadet hat. Gerade jetzt wo der Herbst Einzug hält, ist dies das richtige Buch um sich Zuhause selber eine kleine Wohlfühlatmosphäre zu kreiiren. . Besonders gut hat mir neben dem Plot und der Protagonistin die Darstellung des Kartenlesens / Tarot gefallen. Denn dieses wurde ebenfalls sehr authentisch und ohne Zauber-Schnickschnack dargestellt. Es wird gezeigt, dass es dabei nicht darum geht jemanden die Zukunft vorher zusagen, sondern vielmehr einen Weg aufzuzeigen, eine Möglichkeit. Ein wärmendes und herzliches Buch, was einem die kältere Jahreszeit gut überstehen lässt und dabei de eigenen Gedanken auf eine angenehme Art und Weise anregt.

  • Steffi Sky

    aus Iserlohn

    4/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Realistischer Blick auf Tarot

    Ein Buch, das Tarot überraschend realistisch aufgreift und gerade dadurch aus der Masse heraussticht. Statt die Karten mit großem Hokuspokus oder vermeintlich unausweichlichen Schicksalsschlägen aufzuladen, zeigt die Geschichte Tarot eher in seiner eigentlichen Form: als Werkzeug zur Reflexion und als Möglichkeit, sich mit den eigenen Gedanken, Gefühlen und Lebenssituationen auseinanderzusetzen. Keine Karte ist grundsätzlich gut oder schlecht, und schon gar nicht bedeutet die Karte „Tod“ automatisch Verderben. Diese Haltung wird angenehm selbstverständlich in die Geschichte eingeflochten. Wir begleiten Seryeon, die in einem Café als Kartenlegerin arbeitet und dort auf ganz unterschiedliche Menschen trifft. Einen ihrer Kunden begegnet sie später in einem völlig anderen Zusammenhang wieder. Gleichzeitig hegt Seryeon selbst den Traum, irgendwann vom Schreiben leben zu können, doch das Leben spielt eben nicht immer so mit, wie man es sich vorgestellt hat. Und genau hier liegt für mich auch der eigentliche Fokus des Buches: Es geht weniger um die Menschen, für die Seryeon die Karten legt, sondern um Seryeon selbst und darum, wie sie versucht, ihren eigenen Weg zu finden. Wer aufgrund der Aufmachung oder des Klappentextes einen Cozy Read ähnlich „Bevor der Kaffee kalt wird“ erwartet, könnte allerdings überrascht sein. Das Buch erzählt nicht in erster Linie die Geschichten der Kund*innen. „Cozy“ ist hier eher das langsame Begleiten einer Protagonistin durch ihren Alltag und ihre Lebenssituation. Ein kleiner Schwerpunkt liegt außerdem auf Romance, ohne dass diese zum Hauptthema des Buches wird. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob die Liebesgeschichte für mich überhaupt notwendig gewesen wäre. Die Geschichte um Seryeon, ihren Schreibwunsch und ihren Umgang mit Tarot hätte für mich auch ohne diesen Aspekt funktioniert. Besonders schön fand ich die Illustrationen der jeweils behandelten Tarotkarten am Ende der Kapitel. Sie passen wunderbar zur ruhigen Gestaltung des Buches. Insgesamt ist es ein angenehm unaufgeregtes Buch. Für Menschen, die bisher wenig mit Tarot zu tun hatten, bietet es einen kleinen Einblick in eine wesentlich weniger mystifizierte Sichtweise auf die Karten. Und für Leser*innen, die sich bereits mit Tarot auskennen, ist es gerade deshalb eine schöne Überraschung.

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