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Artikelbild von Tage am Fluss
Jochen Mariss

1. Tage am Fluss

Tage am Fluss

Gesprochen von
231

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

687

Gesprochen von

Heike Warmuth + weitere

Spieldauer

8 Stunden

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822524

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

687

Gesprochen von

Spieldauer

8 Stunden

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822524

Herstelleradresse

Argon Verlag GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    02.08.2026

    Hörbuch (Audio)

    Ein wunderbares Buch, das lange nachhallt

    Sara kann es nicht fassen. Sie hat tatsächlich verschlafen und ihre Kunden warten an der Fähre. Einige erbost und andere gelassen. Da gibt es die Schüler, welche pünktlich zum Unterricht erscheinen müssen oder andere Leute, die wichtige Termine zu erledigen haben. Aber Sara kennt alle seit Jahren und auch die Nörgler ignoriert sie geflissentlich. Es sind immer die gleichen Passagiere, die ihre Fähre nutzen. Bis völlig unerwartet ein fremder Mann das Fährschiff betritt. Er ist verletzt und bittet darum, dass sie ihn versteckt. Zunächst war Sara klar, dass sie Leon nur vorübergehend aufnimmt. Sie säubert seine Wunde, verbindet sie und lässt ihn im Bett ihres verstorbenen Bruders schlafen. Kleidung, die sie Leon anbietet stammt von dem Bruder. Als der dann offenbart, dass er eigentlich länger bleiben möchte, zieht sie ihn für Reparaturen in Haus und Hof heran. Mit der Zeit vertrauen sich die beiden und Sara erzählt ihm von ihrem schlimmsten Alptraum in ihrer Vergangenheit. „Tage am Fluss“ ist ein Buch der leisen Töne. Der ansprechende Stil zog mich sofort in seinen Bann. Dazu gehört auch, dass die Hauptperson Sara sehr naturverbunden ist und diese Tatsache immer mal wieder thematisiert wird. Und ja, spannend ist das Buch ebenfalls. Die Sprecherin Heike Warmuth und ihr Kollege Nils Kretschmer haben den Inhalt perfekt vorgetragen. Ein Hörbuch, dass neben der guten Unterhaltung auch zum Nachdenken anregt.

  • wal.li

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    26.07.2026

    Hörbuch (Audio)

    Die Fähre

    Sara Harmsen übt einen Beruf aus, den es heutzutage kaum noch gibt. Sie steuert eine kleine Gierseilfähre über den Fluss. Autos können nicht übersetzen, aber Fußgänger und Radfahrer können Wegstrecke und Zeit einsparen, wenn sie die Fähre nehmen. Trotzdem gibt es eine Initiative für eine Brücke. Die Arbeit hat Sara von ihrem Vater übernommen, häufiger denkt sie aber an ihren kleinen Bruder Jan. Als Leon man könnte sagen auf ihrer Fähre strandet, erinnert dieser sie irgendwie an Jan. Auf Gesellschaft ist Sara allerdings nicht eingerichtet. Mit ihren sieben Hühnern und ihrem Hund Luna ist sie vollauf beschäftigt.  Eigentlich will Sara niemanden bei sich haben und sie hat, nachdem sie seine Wunde versorgt hat, Leon auch bedeutet, dass er wieder verschwunden sein soll, wenn sie zurückkommt. Aber ganz so hart mag sie dann doch nicht sein. Und so kommen sie und Leon sich näher. Leon nimmt an Saras Alltag teil und so nach und nach erzählen sie sich gegenseitig etwas aus ihrem Leben. Bei Sara kommen Erinnerungen hoch und Leon denkt so manches Mal daran, wieso er ursprünglich nach Erlengrund gekommen ist. Ein wenig schwanken sie zwischen Annäherung und sich entfernen. Die gemeinsame Zeit verändert sowohl Sara als auch Leon. Doch die viel Zeit wird ihnen vergönnt sein. Aus den Perspektiven von Sara und Leon kann man an der Zeit am Fluss teilhaben. Da ist es sehr passend, dass das Hörbuch von zwei Sprechern nämlich Heike Warmuth und Nils Kretschmer eingelesen wurde. Beide erfüllen ihre Aufgabe mit viel Einfühlungsvermögen in die handelnden Personen.  In der Handlung des Romans dreht es sich so ein wenig um alles. Die Umwelt, den Naturschutz, die persönliche Entwicklung der Protagonisten und letztlich auch um den Kampf für oder gegen eine Brücke. Man könnte meinen, der Ansatz ist etwas zu groß gewählt. Aber wie der Autor seine Bogen schlägt, passt sehr gut zusammen. Vielleicht gehen am Rande ein paar Einzelheiten verloren oder werden recht schnell abgehakt, aber dennoch fühlt man sich mit dem Buch irgendwie abgeholt und beschließt es mit einem Lächeln. Ein gelungenes Romandebüt, dessen Lektüre gerne empfohlen wird.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    3/5

    24.07.2026

    Hörbuch (Audio)

    Über diese Brücke geht man nicht

    Tage am Fluss vereint zwei sehr unterschiedliche Protagonisten, die zu einer ungewollten Zweckgemeinschaft werden. Jochen Mariss hat seinen Debütroman in der Nähe von Hamburg angesiedelt, Sara Harmsen betreibt eine kleine Fähre, die sie von ihrem Vater geerbt hat, und lebt ansonsten allein mit ihrer Hündin Lara am Rande des Dorfes Erlengrund. Eines Tages erscheint ein junger Mann, Leon, reichlich lädiert, ohne Geld oder Papiere. Sie versorgt seine Verletzungen und nimmt ihn bei sich auf. Er könnte ihr Sohn sein, zumindest vom Alter. In der Gemeinde sind die Leute nicht gut auf Sara zu sprechen, die kleine Fähre ersetzt nun mal keine richtige Brücke, besonders als Niedrigwasser der Fährverkehr zum Erliegen kommen lässt, kochen die Emotionen hoch. Aber Sara ist dickköpfig und nicht kooperativ, das für eine Brücke benötigte Land gehört ihr und das verkauft sie nicht. Niemals! Leon erweist sich als gelehriger Schüler in Sachen Landarbeit und Reparaturen, aber er ist auch ein sehr sturer Klimaaktivist. Deshalb weder fürs private Abzweigen von Wasser aus dem Fluss zu begeistern, noch für eine neue Brücke zu haben. Wenn man seinen Gedankengängen zuhört, mutet es wie Agitation und Propaganda aus dem ÖRR an. Natürlich liegt auch Sara die Natur am Herzen, aber aggressive Klimaaktivisten sind auch nicht ihr Fall. Dass die beiden noch so einiges voreinander verbergen, stellt sich im Laufe der Erzählung heraus. Sara wirkt gar ein bisschen verliebt, Leon ist das ein bisschen peinlich, aber auch er fühlt sich mit Sara verbunden. Wie sich das alles ausgeht, hört jeder am besten selbst. Die Vorlesestimmen von Sara und Leon sind Heike Warmuth und Nils Kretschmer. Der Argon Verlag hat mit der Auswahl der Sprecher wieder ein gutes Händchen bewiesen, Es macht Spaß, den beiden zuzuhören, so verschieden die Protagonisten, so anpassungsfähig sind die Sprecherstimmen. Mir hat das gefallen, auch wenn ich wahrlich kein Verfechter des Klimaaktivismus bin, Baumbesetzer und Leute, die Moltowcocktails auf Polizisten werfen finden meine Zustimmung nicht. Mariss verharmlost das etwas, wenn er z. B. von Mollies spricht, die ja tödliche Waffen sein können. Dass die olizisten nur als Bullen tituliert werden, mag ja in der Szene üblich sein, mich stößt das ab. Leon versucht, seine Taten im Wald zu vertuschen, was am Ende dabei heraus kommt, muss sich jeder bitte selbst anhören. Alles kann ich hier nicht verraten. Mariss Sprache ist poetisch, durch die Landschaftsbeschreibungen und die liebevolle Art des Umgangs zwischen Sara und Leon machte mir das Hörbuch auch Freude. Manchmal sind die Beschreibungen etwas langatmig, aber die Specherin Heike Warmuth fängt das auf. Der Leon ist mir etwas zu philosophisch geraten, auch die Stimmlage von Nils Kretschmer, der ab und an einen recht leidenden Ton anschlägt, ist nicht ganz mein Geschmack. Fazit: ein Hörbuch, das mir verschiedene Meinungen nahebrachte und das auch zum Nachdenken anregt. Die aufdringlichen Argumentationen bezüglich Klimawandel und Klimaaktivisten fallen bei mir trotz aller Bemühungen des Autors nicht auf fruchtbaren Boden. Sara im Buch sieht das anders. Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt. 3 Sterne.

  • Anna.Lysis

    Thalia Book Circle Community

    2/5

    09.08.2026

    Hörbuch (Audio)

    Leider nicht mein Hörbuch

    In Tage am Fluss erzählt Jochen Mariss von Sara, die eine Fähre betreibt. Als eines Tages Leon mit einer Kopfverletzung an Board kommt, versorgt sie ihn und gewährt ihm schließlich Unterkunft. Was als zufällige Begegnung beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einem gemeinsamen Alltag. Mit der Handlung bin ich leider nicht richtig warm geworden. Obwohl die Geschichte einige interessante und gesellschaftlich relevante Themen aufgreift, konnte sie mich nicht fesseln. Ich habe bis zum Ende keine richtige Verbindung zu den Figuren oder ihren Schicksalen aufgebaut und blieb emotional eher auf Distanz. Auch mit der Umsetzung als Hörbuch hatte ich meine Schwierigkeiten. Die beiden Sprecher wechseln sich beim Vorlesen ab, was grundsätzlich gut zur Erzählweise passt. Die Stimmen wirkten auf mich jedoch nicht passend zu den Figuren. Dadurch wurde ich immer wieder aus der Geschichte gerissen, statt tiefer in die Handlung einzutauchen. Schade, ich hatte mir von diesem Hörbuch deutlich mehr versprochen.

  • Angelika.Gizler

    aus Traunreut

    5/5

    08.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein echtes Sommerbuch

    „Tage am Fluss“ ist der Debutroman des deutschen Autoren Jochen Mariss. Der Roman ist erschienen bei dem Verlag Kiepenheuser & Witsch GmbH & Co. KG und umfasst 319 Seiten. Dies ist eine Geschichte über Freundschaft, Vertrauen, Verantwortung, über Nichtehrlichsein, sich Einlassen können, über Miteinander, Gewalt in der Familie, Bewältigung der Vergangenheit und über das Bewusstsein für die Umwelt. In diesem Buch lernen wir Sara, die Fährfrau und Leon, den Umweltaktivisten, kennen. Sara lebt allein auf ihrem kleinen Stück Land mit ihren Tieren. Sie fährt die Menschen tagtäglich über den Fluss, da es an dieser Stelle keine Brücke gibt, damit diese ihren Schulweg und den Weg zur Arbeit fortsetzen können, um keine Umwege zu fahren. Die nächste Brücke ist ungefähr 20 km entfernt. Der Bürgermeister von Erlengrund möchte gerne von Sara ein Stück Land kaufen, um dort, wo die Fähre jetzt fährt, eine Brücke zu bauen, aber Sara weigert sich, was hier schon einmal zu Konflikten führt. Eines Tages kommt Leon verletzt auf die Fähre und will sich übersetzen lassen, hat aber kein Geld dabei. Da es die letzte Fahrt für den Tag ist und er einen etwas ramponierten Eindruck macht, macht Sara eine Ausnahme und nimmt ihn mit und als er auf der Fähre mehr oder weniger zusammenbricht, nimmt sie ihn für „eine“ Nacht auf, damit er sich erholen kann. Doch aus einer Nacht wird mehr und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Es entsteht eine Freundschaft, die immer wieder Schwankungen unterzogen ist, da beide nicht ehrlich zueinander sind. Ihre Vergangenheiten sind zu schmerzhaft, um diese zu erzählen und führen deshalb immer wieder zu Konflikten. Aber nicht nur hier gärt ein Konflikt, auch die Befürworter der Brücke und Saras Weigerung spalten die Dorfgemeinschaft. Das Cover des Buches hat mir auch sehr geht gefallen, da es zu meinem Empfinden, dies ist ein Sommerbuch (es zeigt eine Frau im roten Badeanzug, die im Wasser schwimmt) sehr gut passte. Auch die immer wieder gärenden Konflikte und Probleme, passten zum Wetter und zu der Geschichte. Dieses Auf und Ab der Emotionen, die Sturheit von Sara und die Sanftheit/Verkrampftheit von Leon haben mich sehr berührt und mitgenommen. Die Verbissenheit der „Brückenbauer“ und manche rigorosen Maßnahmen stoßen auf Unverständnis. Das Buch hat mich mitgenommen, abgeholt und mich auch gut zum Ende geführt. Ein Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Es bekommt 4,5 Sterne von mir.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (231)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christiane Tillack

    Christiane Tillack

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf dem grünen Mond

    Auf einem Grundstück am Fluss namens " Auf dem grünen Mond" lebt die Fährfrau Sarah mit ihrer Hündin Luna. Als eines Tages ein junger Mann mit einer Verletzung auf ihrer Fähre zusammenbricht, nimmt sie ihn bei sich auf. Langsam kommen sich die beiden so unterschiedlichen Menschen näher und entdecken Gemeinsamkeiten in ihrem Einsatz für die Natur, das Klima und gegen den Bau einer geplanten Brücke an Sarahs Grundstück. Ein gut geschriebener Roman über das, was im Leben zählt, über die Bedrohung unseres Planeten durch den Klimawandel und über die kleinen Freuden.
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gegen den Strom schwimmen

    Mariss erzählt von Sara und Leon, zwei Menschen, die am Fluss lernen, ihre Wunden zu heilen und wieder zu leben. Nicht durch große Gesten, sondern durch die stille Arbeit an Hühnerstall und Obstwiese, durch das Vertrauen, das zwischen ihnen wächst. Das Buch ist eine Liebeserklärung an die Natur und gleichzeitig ein politisches Statement – wenn Sara und Leon sich gegen die geplante Brücke stellen, wird klar: Es geht um mehr als um zwei Menschen. Es geht um den Mut, für das einzustehen, was zählt.
  • Zum Bewerterprofil von Birgit Steinhauser

    Birgit Steinhauser

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ungewöhnlicher Sommer

    Die schroffe Fährfrau Sara Harmsen und der junge Umweltaktivist Leon müssen für einige Zeit auf Saras altem Hof eine Schicksalsgemeinschaft bilden. Wie die beiden unterschiedlichen Charaktere sich einander annähern und die Natur samt des Aspekts des Klimawandels darauf Einfluss nimmt, wird von Jochen Mariss einfühlsam und mitreißend erzählt. Der Autor wurde bekannt als Mitbegründer des Verlags Grafik Werkstatt und durch seine beliebten Bild-Text-Postkarten.
  • Zum Bewerterprofil von Christine Rittberger

    Christine Rittberger

    OSIANDER Waiblingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erfrischende Lektüre für heisse Tage

    Eine erfrischende Geschichte, in der aktuelle Themen verarbeitet werden. Aber im Vordergrund steht vor allem die Begegnung zwischen der eigenbrödlerischen Fährfrau Sara und dem Klimaaktivisten Leon. Der Text ist mal tiefgründig, mal leichtfüssig und immer zum Dranbleiben. Falls es mit Sara und Leon mal weitergehen sollte, ich wäre als Leserin auf jeden Fall dabei!

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