Produktbild: Silent Whispers - Wie Stimmen im Wind
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Silent Whispers - Wie Stimmen im Wind Roman | Bewegende Small Town-Romance mit Herzklopfen und einer besonderen Botschaft: das Debüt der SPIEGEL-Bestsellerautorin

46

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6747

Erscheinungsdatum

04.09.2026

Verlag

Between pages by Piper

Seitenzahl

372 (Printausgabe)

Dateigröße

7066 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783377903761

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ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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6747

Erscheinungsdatum

04.09.2026

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Between pages by Piper

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372 (Printausgabe)

Dateigröße

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Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783377903761

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  • Bewertung

    5/5

    02.09.2026

    eBook (ePUB)

    Eine gefühlvolle Geschichte

    Eine gefühlvolle Geschichte über Flucht, Vertrauen, alte Wunden und die Frage, ob ein Mensch wirklich vor seiner Vergangenheit davonlaufen kann Manchmal braucht es keinen großen Knall, um eine Geschichte emotional zu machen. Manchmal sind es gerade die leisen Momente, die am längsten nachhallen. Genau dieses Gefühl hatte ich beim Lesen von „Silent Whispers – Wie Stimmen im Wind“ von Sophia Como. Die Geschichte verbindet eine wunderschöne Small-Town-Atmosphäre mit einer emotionalen Liebesgeschichte und ernsteren Themen. Im Mittelpunkt stehen Giulia und Scott – zwei Menschen, die auf ganz unterschiedliche Weise versuchen, mit ihrer Vergangenheit klarzukommen. Beide tragen Geheimnisse mit sich herum und haben gelernt, niemanden zu nah an sich heranzulassen. Gerade dadurch entsteht zwischen ihnen eine besondere Dynamik. Eine Protagonistin auf der Flucht Giulia ist von Anfang an eine Figur, bei der man merkt, dass etwas nicht stimmt. Sie ist auf der Flucht und möchte auf keinen Fall, dass jemand herausfindet, wovor sie davonläuft. Als sie verletzt in den Wäldern von Coker Creek gefunden wird, bekommt ihre Flucht plötzlich eine unerwartete Wendung. Scott nimmt sie mit auf die Farm seiner Familie und ermöglicht ihr, sich in einem kleinen Cottage am Waldrand zu erholen. Für Giulia ist dieser Ort zunächst nur eine Zwischenstation. Sie möchte nicht bleiben und schon gar keine Beziehungen aufbauen. Doch genau das passiert. Je länger Giulia auf der Farm bleibt, desto mehr beginnt sie, sich dort zu Hause zu fühlen. Die Natur, die Ruhe und das Gefühl, zum ersten Mal seit langer Zeit ein wenig Sicherheit zu haben, geben ihr etwas zurück, das sie längst verloren geglaubt hat: Hoffnung. Ich mochte besonders, dass Giulias Entwicklung nicht plötzlich passiert. Sie fasst langsam Vertrauen und öffnet sich Stück für Stück. Dadurch wirkt ihre Entwicklung glaubwürdig und emotional. Scott – verschlossen, misstrauisch und trotzdem faszinierend Scott ist zunächst alles andere als leicht zu durchschauen. Er beobachtet Giulia misstrauisch, wirkt verschlossen und scheint seine Gefühle lieber hinter einer ziemlich dicken Mauer zu verstecken. Gerade dadurch wird er interessant. Hinter seiner abweisenden Art merkt man schnell, dass auch Scott seine eigenen Dämonen mit sich herumträgt. Er ist ebenfalls vor etwas aus seiner Vergangenheit auf der Flucht. Und genau hier liegt für mich eine der großen Stärken der Geschichte: Giulia und Scott sind sich ähnlicher, als sie zunächst glauben. Beide versuchen, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Beide haben Angst davor, verletzt zu werden. Und beide müssen lernen, dass man nicht ewig davonlaufen kann. Die Beziehung zwischen ihnen entwickelt sich deshalb eher langsam. Es ist kein Kennenlernen, bei dem plötzlich alles perfekt ist. Stattdessen gibt es Misstrauen, Unsicherheit, unausgesprochene Gedanken und immer wieder Momente, in denen man als Leser merkt: Da sind Gefühle, aber beide haben Angst davor, ihnen nachzugeben. Eine Liebe, die langsam wächst Besonders gefallen hat mir das Slow-Burn-Element der Geschichte. Die Gefühle zwischen Giulia und Scott entstehen nicht über Nacht. Sie entwickeln sich aus gemeinsamen Momenten, Blicken, Gesprächen und kleinen Gesten. Gerade diese leisen Momente passen wunderbar zum Titel „Silent Whispers“. Die Liebesgeschichte fühlt sich dadurch weniger wie eine reine Romance an, sondern vielmehr wie ein Teil eines größeren Heilungsprozesses. Giulia und Scott müssen erst lernen, sich selbst und anderen wieder zu vertrauen, bevor sie wirklich eine gemeinsame Zukunft haben können. Dabei fand ich es schön, dass nicht nur die romantischen Gefühle im Vordergrund stehen. Die Geschichte beschäftigt sich auch mit der Frage, wie schwer es sein kann, sich seine eigenen Ängste einzugestehen. Die Farm und die Atmosphäre Ein absolutes Highlight ist für mich die Atmosphäre. Die Farm, das kleine Cottage, die Wälder und die Weite der Natur bilden eine wunderschöne Kulisse für die Geschichte. Gleichzeitig hat diese idyllische Umgebung etwas Melancholisches. Es ist ein Ort, an dem die Figuren zur Ruhe kommen könnten – aber ihre Vergangenheit lässt sich natürlich nicht einfach abschütteln. Die Natur wird dadurch fast zu einem eigenen Bestandteil der Geschichte. Während draußen Ruhe herrscht, sieht es in Giulia und Scott ganz anders aus. Diese Gegensätzlichkeit hat mir sehr gut gefallen. Man bekommt beim Lesen ein starkes Gefühl für diesen kleinen Ort und die Abgeschiedenheit. Gerade für Fans von Small-Town-Romance ist das meiner Meinung nach ein großer Pluspunkt. Geheimnisse sorgen für Spannung Obwohl die Liebesgeschichte im Mittelpunkt steht, ist „Silent Whispers“ nicht ausschließlich eine ruhige Romance. Die Vergangenheit von Giulia und Scott sorgt immer wieder für Spannung. Man möchte wissen, was Giulia zur Flucht gebracht hat und welches Geheimnis Scott mit sich herumträgt. Dabei fand ich es spannend, dass die Vergangenheit nicht einfach nur als Hintergrundgeschichte dient. Sie beeinflusst die Entscheidungen der Figuren und ihre Beziehung zueinander. Immer wieder hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass sich die Ruhe nur wie eine dünne Decke über die eigentlichen Probleme gelegt hat. Irgendwann müssen die Geheimnisse ans Licht kommen. Und genau dieses Gefühl hält die Spannung aufrecht. Schreibstil Sophia Como schreibt flüssig und emotional. Besonders gut gefallen haben mir die ruhigeren Passagen, in denen Gefühle und Gedanken der Figuren im Mittelpunkt stehen. Der Schreibstil passt sehr gut zu der Geschichte. Er wirkt nicht hektisch, sondern lässt den Figuren Zeit, sich zu entwickeln. Allerdings gibt es auch einige Stellen, an denen man als Leser schon relativ früh erahnen kann, in welche Richtung sich bestimmte Dinge entwickeln. Für mich hat das die Geschichte aber nicht grundsätzlich schlechter gemacht, weil der Weg dorthin trotzdem interessant war. Gerade bei einer Romance finde ich es nicht schlimm, wenn man ungefähr weiß, dass die Figuren irgendwann zueinanderfinden. Entscheidend ist vielmehr, wie sie dorthin gelangen. Und dieser Weg ist bei Giulia und Scott emotional genug, um dranzubleiben. Was mir besonders gefallen hat Was für mich besonders gut funktioniert hat, ist die Kombination aus Romance, Geheimnissen, Vergangenheit und Natur. Die Geschichte vermittelt außerdem eine schöne Botschaft: Heilung bedeutet nicht, dass man seine Vergangenheit vergessen muss. Manchmal bedeutet Heilung vielmehr, zu akzeptieren, was passiert ist, und trotzdem wieder nach vorne zu schauen. Giulia und Scott müssen beide lernen, dass ein Neuanfang möglich ist. Aber dafür müssen sie sich ihren Ängsten stellen. Das macht ihre Geschichte für mich emotionaler als eine reine Liebesgeschichte. Kleine Kritikpunkte Ganz ohne Kritik kommt das Buch für mich allerdings nicht davon. An einigen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht. Manche Entwicklungen ziehen sich ein wenig, und bestimmte Dinge waren für mich relativ vorhersehbar. Auch hätte ich mir bei einigen Konflikten gewünscht, dass die Figuren früher und offener miteinander sprechen. Gleichzeitig ist genau dieses Nicht-Aussprechen ein Bestandteil ihrer Charaktere und ihrer Vergangenheit. Deshalb kann ich diesen Punkt nur bedingt als Kritik sehen. Wer schnelle Handlung und ständig neue Wendungen erwartet, könnte sich stellenweise etwas gedulden müssen. Wer dagegen emotionale Slow-Burn-Romance mit Atmosphäre und Charakterentwicklung mag, dürfte sich hier sehr wohlfühlen.

  • Frau K

    5/5

    21.08.2026

    eBook (ePUB)

    traumatisiert findet Heilung ihren Weg;

    Zitat:"Seine zerbrochene Seele passt perfekt in das große Loch in meinem Inneren..." Als Person mit eigenem Trauma, hat mich diese Geschichte sehr berührt,daher möchte ich anderen nahelegen,sich vor dem Lesen zu informieren. Sophia Como ist hier ein einfühlsamer und tiefgründiger Roman gelungen. Auf 232 Seiten (auf meinem Reader) startet man mit sehr bedrückende Gefühlen in die Handlung. Giulia ist auf der Fluch,tief verwurzelt in ihrer Angst als sie in Coker Creek/Tennessee strandet. Mit der Wahl, die angebotene Hilfe anzunehmen oder in der Wildnis zu sterben, entscheidet sie sich für die Hilfe und landet bei Scott und seiner Familie. Allerdings hat auch diese Familie Probleme. Für mich war es wunderbar zu lesen,wie Giulia ihre Angst angeht, wie sie Vertrauen lernt und Selbstbewusstsein. Wie sie mit ihrer ehrlichen, liebevollen Art Veränderungen bei Scotts Familie bewirkt.

  • Leser

    5/5

    20.08.2026

    eBook (ePUB)

    Toll

    In dem Buch geht es um Giulia, die verletzt in den Wäldern gefunden wird und vor ihrer Vergangenheit davonläuft. Sie zieht auf die Farm von Scotts Familie und findet dort langsam wieder etwas Ruhe. Gleichzeitig kommt sie Scott immer näher, der selbst mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat. Besonders gut gefallen hat mir das Setting, es war eine richtig schöne und gleichzeitig etwas geheimnisvolle Atmosphäre. Ich konnte mir die Umgebung beim Lesen sehr gut vorstellen. Auch die Beziehung zwischen Giulia und Scott fand ich schön. Beide tragen ihre eigenen Probleme mit sich herum und versuchen, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Dadurch wirkt ihre Verbindung nicht einfach nur wie eine typische Liebesgeschichte, sondern bekommt mehr Tiefe. Die Geschichte war emotional und ließ sich sehr angenehm lesen. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es war eine schöne Mischung aus Romance, Geheimnissen und emotionalen Momenten und ich habe die Geschichte von Giulia und Scott gerne verfolgt.

  • Thebooknista

    4/5

    04.09.2026

    eBook (ePUB)

    Leise, emotional und voller Hoffnung

    Silent Whispers – Wie Stimmen im Wind von Sophia Como ist eine gefühlvolle Small-Town-Romance, die mich vor allem durch ihre ruhige, melancholische Atmosphäre angesprochen hat. Es ist eine Geschichte über zwei Menschen, die beide ihr eigenes Päckchen tragen und versuchen, irgendwie mit ihrer Vergangenheit weiterzuleben. Dabei verbindet das Buch Romance mit ernsteren und emotionaleren Themen. Im Mittelpunkt stehen Giulia und Scott. Giulia sucht einen Neuanfang und landet eher ungeplant in Coker Creek, wo sie auf den ziemlich verschlossenen Scott trifft. Beide tragen Geheimnisse mit sich herum und gerade dieses Gefühl, dass unter der Oberfläche noch so viel verborgen liegt, hat mich von Anfang an neugierig gemacht. Besonders schön fand ich die Atmosphäre. Die Natur, die Farm und das kleine Cottage vermitteln immer wieder dieses Gefühl von Ruhe und Geborgenheit. Gleichzeitig steht diese Idylle in einem starken Kontrast zu der Schwere, die beide Charaktere mit sich herumtragen. Dadurch entsteht eine ganz besondere, teilweise fast melancholische Stimmung. Auch die Entwicklung zwischen Giulia und Scott mochte ich sehr. Hier geht es nicht darum, dass zwei Menschen aufeinandertreffen und innerhalb kürzester Zeit alles andere vergessen. Ihre Annäherung braucht Zeit. Scott ist zunächst ziemlich verschlossen und misstrauisch, während auch Giulia ihre Mauern hat. Gerade deshalb haben sich die kleinen Veränderungen zwischen ihnen für mich umso schöner angefühlt. Überhaupt sind es häufig die leiseren Momente, die mir besonders gefallen haben. Kleine Gesten, vorsichtige Annäherungen und Augenblicke, in denen man merkt, dass Vertrauen langsam wächst. Sophia Comos Schreibstil ist dabei angenehm flüssig und emotional. Ich konnte mich schnell in die Geschichte fallen lassen und mochte besonders, wie sie die Gefühle ihrer Figuren transportiert. Trotz der ernsteren Themen hat sich das Buch für mich nicht durchgehend schwer angefühlt. Auch Giulia und Scott fand ich als Charaktere interessant, gerade weil beide nicht perfekt sind. Sie haben Ecken und Kanten, treffen Entscheidungen, die man vielleicht nicht immer sofort nachvollziehen kann, und tragen Dinge mit sich herum, über die sie nicht einfach sprechen können. Dadurch wirkten sie für mich menschlich und verletzlich. Thematisch geht es für mich vor allem um Vertrauen, zweite Chancen, Heilung und die Suche nach einem Ort, an dem man endlich ankommen kann. Besonders der Gedanke, dass ein Zuhause nicht unbedingt nur ein bestimmter Ort sein muss, sondern auch mit den Menschen verbunden sein kann, bei denen man sich sicher fühlt, hat mir gefallen. Natürlich gibt es auch einige dramatischere Momente, aber gerade hier möchte ich bewusst nichts vorwegnehmen. Denn ein Teil der Spannung entsteht daraus, dass man zunächst nicht genau weiß, was hinter den Figuren und ihren Geheimnissen steckt. Silent Whispers – Wie Stimmen im Wind ist für mich eine gefühlvolle und stellenweise melancholische Romance, die von ihrer besonderen Atmosphäre und ihren verletzlichen Charakteren lebt. Wer Geschichten über Neuanfänge, zweite Chancen und zwei Menschen mag, die erst lernen müssen, ihre Mauern ein kleines Stück einzureißen, könnte sich hier sehr wohlfühlen. Von mir bekommt Silent Whispers – Wie Stimmen im Wind 4 von 5 Sternen.

  • Jessi

    3/5

    04.09.2026

    eBook (ePUB)

    Kaum Spannung oder Tiefgang

    Dies ist eine Rezension über die überarbeitete Neuausgabe von Silent Whispers (erstmals 2018 erschienen unter dem Titel "Wie Stimmen im Wind"), die erste Version habe ich nicht gelesen, daher werde ich keine Vergleiche ziehen können. Dies ist Sophia Comos Debütroman gewesen und es handelt sich dabei um eine Small-Town-Romance. Das Cover ist wirklich schön und ansprechend gestaltet, es wirkt etwas geheimnisvoll, spiegelt aber auch den Charakter einer Romance wieder. Ich finde es persönlich auch besser als das erste Cover. Man wird direkt in die Handlung geworfen und befindet sich mit Giulia auf der Flucht. Vor wem weiß man nicht, man fühlt diese Panik und Dringlichkeit, aber versteht nicht so wirklich vor wem sie davonläuft. Dabei trifft sie im Wald auf Scott und seine kleine Schwester Bonnie und wird wegen ihres stark verletzten Fußes dann zum Arzt mitgenommen, auch wenn sie sich am Anfang dagegen wehrt und versucht wegzulaufen. Scott ist dabei super skeptisch, wer diese Fremde ist, die wenig von sich mitteilt und sehr misstrauisch scheint und hat zunächst Schwierigkeiten ihr zu vertrauen. Als sie dann auf der Familienfarm eingestellt wird, nimmt die Handlung ihren Lauf. Giulia und Scott als Protagonisten fand ich erstmal schwer zu greifen. Beide sind sehr zurückhaltende, misstrauische Personen, die durch ihr Trauma eher für sich sind und schwer vertrauen. Irgendwie wurden mir auch beide nicht wirklich sympathisch, was vielleicht auch daran lag, dass sie nicht immer nachvollziehbar gehandelt haben. Giulia zum Beispiel verliert direkt am Anfang ihr Tagebuch und es fällt ihr erst viel später auf, was für mich nicht so realistisch wirkte. Scott ist grundsätzlich in einer miesen Stimmung und kalt, was erstmal super unsympathisch wirkte. Zwar versteht man es gegenüber seinem Onkel, aber nicht grundsätzlich. Daher war es schwer Sympathie für beide zu entwickeln. Eher die Nebencharaktere waren die Sympathieträger wie zum Beispiel Giulias neue Freundin Chris oder Scotts Großmutter Ruby. Wobei auch diese eher blass wirkten. Was mir auch gefehlt hat war diese Spannung vom Anfang, wo man sich noch gefragt hat vor wem sie davon läuft. Dies zieht sich leider nicht über das ganze Buch hinweg sondern wird nur hier und da wieder eingestreut, erzeugt dadurch aber keine Spannung oder Nervenkitzel. Es wirkt eher wie "vergessen". Auch Giulia wirkt auf einmal sehr unaufmerksam, obwohl einem als Leser bei einigen Stellen die Alarmglocken angehen und diese sich am Ende auch bewahrheiten. Es war also schon sehr vorhersehbar. Erst im Laufe der Handlung wird man mit beiden Protagonisten wärmer, man erfährt mehr über die Vergangenheit und den Grund warum sie sich so verhalten. Sie tauen beide immer weiter auf. Der Romance Teil hat mich aber auch nicht so richtig überzeugen können. Insgesamt geht es in diesem Buch viel um Vertrauen, nicht verarbeitete Traumata und Schuld. So sehr mir der Klappentext eigentlich gefallen hat, wird es da mysteriöser dargestellt, als es letztendlich im Buch behandelt wird. Leider konnten mich die Handlung und die Protagonisten nicht so wirklich überzeugen. Daher nur 3 Sterne.

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