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Im Licht des neuen Tages Roman

30

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1125

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2026

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,4/12,9/3,2 cm

Gewicht

386 g

Farbe

Camel / Dunkelbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397497-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1125

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2026

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,4/12,9/3,2 cm

Gewicht

386 g

Farbe

Camel / Dunkelbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397497-3

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Bewertung

    5/5

    23.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärisch und bewegend

    Das Buch vermittelt von Anfang an eine ganz besondere, mystische Atmosphäre. Man folgt Elli bei ihren Recherchen und will selbst bald wissen, was der "Waldfrau" Viktorka einst wirklich zugestoßen ist. Nach und nach hebt sich ein Vorhang nach dem nächsten. Man muss sich ein wenig einlassen können, aber dann ist es ein bewegendes Leseerlebnis.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    22.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärisch und märchenhaft

    Im Licht des neuen Tages von Jarka Kubsova ist nach Marschlande das zweite Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt, denn neben der tschechischen Sagenfigur Viktorka spielt der Wald die Hauptrolle in dem Roman. Elli ist Schriftstellerin, die gerade in einer Leseflaute steckt. Ihre Tochter Klara ist gerade ausgezogen, und Elli kommt mit der Trennung nur schwer zurecht. Ellis Freund Jan hat das Gefühl, dass Elli ihm Wichtiges aus ihrem Leben vorenthält und ihn auf Distanz hält. Elli stammt aus Pilsen in Tschechien, als Kind ist sie mit ihren Eltern nach Deutschland gekommen. Sie denkt oft an ihre babička (Tschechisch: Großmutter) zurück, die ihr in Deutschland sehr gefehlt hatte. Bei späteren Besuchen bedauerte sie es sehr, dass ihr Tschechisch immer schlechter wurde. In Deutschland legten ihre Eltern großen Wert darauf, sich anzupassen. „Gutes Deutsch, gutes Kind. Gute Ausländer. Mein Tschechisch wurde unnütz. Eingemottet von der Scham meiner Eltern wanderte es in die hintersten Ecken meines Gedächtnisses, wo es allmählich verstaubte.“ (S. 55) Das Buch Babička von Božena Němcová kennt in Tschechien jedes Kind, auch Ellis Mutter hatte ihr das Märchen vorgelesen. Elli beschließt, an den Ort zu fahren, wo Babička verfilmt wurde und die sagenumwobene Viktorka gelebt haben soll. Elli verirrt sich im Wald und trifft eine alte Frau, die ihr Viktorkas Geschichte erzählt. Als junges Mädchen wurde Viktorka von ihren Eltern verstoßen, von da an lebte sie allein im Wald. Der Legende nach soll sie ihr Kind in den Fluss geworfen haben. Elli begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit über Viktorka. Wow! Was für ein schönes Buch! In Tschechien kennt jeder die Märchen über Babička und Viktorka. Es hat mich fasziniert, wie Viktorka es geschafft hatte, ganz allein inmitten der böhmischen Wälder zu überleben. Tiere waren ihre einzigen Gefährten: Ein Rehkitz, ein Fuchs, eine Katze; Pilze, Kräuter und Beeren ihre Nahrung. Von Menschen hatte sie immer nur Grausamkeit erfahren. Die Darstellung des Lebens im Wald ist atmosphärisch und bildhaft. Ich denke, dass das Buch einige autobiographische Elemente enthält, da die Autorin aus Tschechien stammt. In Elli konnte ich mich gut hineinversetzen, da auch ich meine Kindheit in einem kommunistischen Land verbracht habe. Auch ich habe meine Oma sehr vermisst, und meine Eltern haben alles getan, um sich in Deutschland anzupassen. Von den Märchen der tschechischen Schriftstellerin Němcová ist in Deutschland „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ sehr bekannt, den Film schaue ich mir jedes Jahr in der Weihnachtszeit an. Jetzt kenne ich die Geschichte der Autorin und einer ihrer bekanntesten Figuren. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe fünf Sterne.

  • asc259

    aus Oelsnitz/Erzgebirge

    5/5

    20.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Waldgeschichten

    Als erstes habe ich noch einmal „Die Großmutter“ (tschechisch Babička) von Božena Němcová gelesen, weil sich dieser Roman darauf bezog. Ich kann mir schwer vorstellen, dass man „Im Licht des neuen Tages“ ohne diese Vorkenntnisse so viel abgewinnen kann, so wie mir das ging. In diesem Roman ging es um eine Randfigur aus Babička, der verrückten Viktoria. Und jetzt war die Babička eine Randfigur neben anderen Großmüttern, der von Božena Němcová und der von Elli Hajek, der Protagonistin. Einige Passagen aus „Die Großmutter“ wurden zitiert und einige Geschichten daraus wiedergegeben besonders die zu Viktoria. Es mag manchen befremden, weil es hier bunt durcheinander geht, was ist Gegenwart, was ist Vergangenheit, was ist aus „Die Großmutter“, was ist Traum. Wunderbar wurde dadurch aber alles miteinander verknüpft, sodass es ein Ganzes ergab. Die anfangs etwas komische Elli wurde mir Stück für Stück sympathischer, nachdem man die Hintergründe erfahren hat. Die Beziehung zu ihrer geliebten Großmutter in Pilsen, die durch die Flucht der Familie nach Österreich und Deutschland abrupt abriss, dem Willen zum Anpassen, was nie gelang, das Klammern an ihre erwachsene Tochter, die Unfähigkeit, zu ihrem Partner Nähe aufzubauen. In ihrem Werdegang findet Elli immer wieder Parallelen zu der Zeit von damals. Die heile Welt aus „Die Großmutter“ war alles andere als die damalige Realität. Und immer wieder Viktoria.

  • Bewertung

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie ein Märchen

    Elli Hajek zieht sich zum Schreiben in ein abgelegenes Haus im böhmischen Wald zurück. Dort erinnert sie sich an Viktorka, eine junge Frau, von der ihre tschechische Großmutter erzählt hat. Viktorka soll nach einem schweren Ereignis für wahnsinnig erklärt worden sein und fortan allein im Wald gelebt haben. Als Elli erfährt, dass sie wirklich existiert hat, beginnt sie nach ihrer Geschichte zu suchen – und muss sich dabei auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen. „Im Licht des neuen Tages“ von Jarka Kubsova, erschienen im S. Fischer Verlag, verbindet zwei Frauenschicksale mit einer geheimnisvollen, märchenhaften Atmosphäre. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich etwas gebraucht habe, um hineinzufinden. Die Sprache ist wunderschön und sehr bildhaft. Besonders die Beschreibungen des Waldes waren für mich ein Highlight. Die Geschichte hat etwas Magisches und Mystisches, wirkt dabei aber trotzdem erstaunlich realistisch. Besonders mochte ich das leise Verschwimmen von Wahrheit und Fiktion, die ruhige Erzählweise und die große Liebe zur Natur. Für mich fühlte sich das Buch selbst ein bisschen wie ein Märchen an.

  • Bewertung

    aus Darmstadt

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geheimnisvolle Atmosphäre

    Es geht um die Schriftstellerin Elli, die sich in ein Haus im Wald zurückzieht und dort über ihre tschechischen Wurzeln, ihre Großmutter und verdrängte Erinnerungen nachdenkt. Eine alte Geschichte über die geheimnisvolle Viktorka führt sie schließlich nach Tschechien und immer tiefer in ihre eigene Vergangenheit. Ich mag Geschichten, in denen Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben werden und nach und nach Geheimnisse ans Licht kommen. Auch die geheimnisvolle Atmosphäre und der angenehme Schreibstil haben mir gut gefallen. Es tauchen immer wieder Frauen auf, die in der Vergangenheit häufig falsch beurteilt oder zum Schweigen gebracht wurden, das fand ich sehr interessant. Auch die Landschaft wurde sehr bildhaft und stimmungsvoll beschrieben und die märchenhaften und mystischen Elemente haben gut dazu gepasst. Ich habe etwas Zeit gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Es war kein klassischer Pageturner, aber sehr atmosphärisch und emotional geschrieben.

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    Johanna Seiferle

    OSIANDER Konstanz

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spurensuche zwischen den Geschichten

    Um ihren Roman fertig zu schreiben, zieht Elli sich in eine Waldhütte zurück. Doch ihre Gedanken beginnen bald um eine ganz andere Geschichte zu kreisen. Das Märchen von Viktorka, das die tschechische Großmutter Elli oft erzählt hat, lässt sie nicht mehr los: Wer war diese Frau und warum lebte sie allein und von der Gesellschaft verstoßen im Wald? Einem Impuls folgend, reist Elli nach Tschechien, in den böhmischen Wald, der voller Geschichten steckt. Hier wird nicht nur Viktorkas Schicksal plötzlich greifbar. Elli beginnt, sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen - mit ihrer Kindheit in Tschechien, mit der Flucht über die Grenze, dem Aufwachsen in Deutschland. Jarka Kubsova lässt die Grenzen zwischen Märchen und historischen Begebenheiten, zwischen Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen. Große Erzählkunst!

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