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Jarka Kubsova

1. Im Licht des neuen Tages

Im Licht des neuen Tages

34

20,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Heike Warmuth + weitere

Spieldauer

8 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

26.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

160

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732489473

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

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Spieldauer

8 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

26.08.2026

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

160

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732489473

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  • maraAngel2107

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    25.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman zwischen Traum und Wirklichkeit

    Ein Cover voller Sehnsucht, dem Tage erwartungsvoll entgegen blickend, um die Nacht zu verabschieden. Hirsch und Rehe zeigen eine Aufmerksamkeit, ein Erkennen im Dunst des aufsteigenden Nebels. Es wirkt mystisch und zugleich hoffnungsvoll, sehr gelungen! Ich durfte eintauchen in eine Welt voller wundersamer Begegnungen, unterschiedlichster Erlebnisse und einem Geheimnis, das größere Kreise gezogen, und bis in die heutige Zeit ein Rätsel blieb.  3 Frauen, 3 Individuen und ein Weg, der über Märchen zum eigenen Selbst führt. Jarka Kubsova zeigt mit ihrem Roman eine unglaubliche Wertschätzung gegenüber Allem auf. Die Natur, besonders im Vordergrund der Wald, darf hier hautnah erlebt werden, eine Begegnung, die mehr als Spuren hinterlässt, ein Leben zwischen den Welten, wobei alles verbunden ist. Ich fühlte mich sofort heimisch in der kleinen Hütte, im Wald und bei allen Protagonisten. Die Autorin hat ein Gefühl für Herzenswärme, die für mich hier sehr deutlich zum Tragen kommt, eine Verbundenheit aufzuzeigen, die unglaublich realgetreu bei mir als Leserin angekommen ist. Sie beschreibt die Emotionen und auch eine Leichtigkeit, als würde man mitten im Roman stehen und die Bilder der Personen selber vor Augen haben, zweifeln, ob sie real sind, oder ob es Gedankenspiele sind, die uns Einsicht & Erkenntnis bringen.  Die Zeitensprünge, die immer mal wieder im Buch erscheinen, sind unglaublich gut in die Geschichte hinein verwoben, eine Flucht aus der Heimat, ohne zu wissen, ein Ankommen in einem Leben, in dem man nicht willkommen ist. Die Gefühle waren so deutlich spürbar, als hätte man selber diesen Weg angetreten, eine Angst gefühlt, die kaum in Worte zu fassen ist, und tief im Herz verwurzelt scheint. Manchmal erscheinen die Geschehnisse so real, dass man meinen könnte, die Autorin hätte diese Geschichte, ihren Roman, selber erlebt. Möglicherweise ist auch, wenn nur ein bisschen, Wahrheit mit eingeflochten. Es klingt nach märchenhaften Persönlichkeiten und doch scheint die Realität nicht fern zu sein. Von Wassermännern, die auch weinen können, von Mädchen, Frauen, die alleine im Wald leben und überleben können. Von Erlebnissen, die heute dergleichen geschehen, einfach nur wunderbar zusammen gefügt und sehr wertschätzend an die Leser heran getragen.  Dieser Roman ist unglaublich spannend, emotional & tiefgründig, wir dürfen loslassen lernen von Altem, wir dürfen vertrauen und die Dinge, die gemeinsam erlebt, verabschieden. Die Autorin zeigt uns auf, wie ähnlich doch Menschen Geschichten sein mögen, ob in vergangener oder bis in die heutige Zeit durchlebend. So dann und wann hatte ich ein Gefühl, als wären Viktorka & Elli eine Person, dieser Ausbruch von allem, ein Gefühl nicht in die Gemeinschaft zu passen und die Liebe zum Wald, der Natur, den Wildtieren. Die Ruhe suchend und in die Stille zu gehen, so viele Gemeinsamkeiten, die hier zum Tragen kommen, stimmen sehr nachdenklich. Ich fühlte eine tiefe Verbundenheit zu den drei Frauen, die mir sehr ähnlich scheinen, und somit war es auch irgendwie eine Reise zu mir selber.  Ich habe das Gefühl Jarka Kubsova möchte uns einige Botschaften mit auf den Weg geben, dass wir uns selber nicht verlieren, loslassen dürfen, unseren Traum, sowie unsere Bestimmung leben sollten. Auf unsere Intuition vertrauen, nicht alles ist schlecht was schlecht scheint und nicht alles gut, was uns vom Außen so vor gelebt wird. Hinschauen und hinterfragen, nicht urteilen, ohne beurteilen zu können. Neutral zu schauen und mitfühlend zu sein.  Ein Roman der tief berührt, die Emotionen weckt, die sehr zu Herzen gehen. Wunderschöne Orte durfte ich besuchen, ein Wehr, das Geschichte schrieb und Personen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Für mich dürfte der Roman gerne noch weiter gehen und die Geschichte von Viktorka & Elli zu Ende erzählt, Bozana, natürlich hier nicht vergessen. 5 Sterne hier von Herzen gerne vergeben. Der Roman ist eine Hymne an das Leben und die Eigenständigkeit, das Leben so zu gestalten, wie es gemeint ist, und sich für uns gut befindet. Eine unbedingte Empfehlung von mir für jeden, der auf der Suche ist, nach was oder wem auch immer, der Ruhe & Stille sucht, sowie diese im Herzen tragen möchte. Aufmerksam zu sein scheint, sowie verbunden mit dem Leben & Allem, seinen Weg beschreiten mag. Von außen zu schauen und im innen zu fühlen, ein Leben im Einklang, bei dem im Licht des neuen Tages, alles anders scheint.

  • gst

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    25.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wohlfühlbuch

    Die Autorin erzählt in diesem Roman von Elli, einer Schriftstellerin, die gerade unter einer Schreibblockade leidet. Während der Abgabetermin für ihr Manuskript immer näher rückt, erkrankt sie an einer chronischen Krankheit, die sie schon als Kind regelmäßig heimsuchte. Damals war sie noch Eliška und ihre Großmutter verkürzte ihr die Krankheitstage mit Märchenerzählungen. Erinnerungen daran lassen sie spontan nach Tschechien aufbrechen, dem Land, in dem sie geboren wurde. Sie will sich auf die Spur einer Frau begeben, die dort einst gelebt haben soll. Herausgekommen ist ein teilweise mystisches Märchen, das sich nicht nur gut liest, sondern mich auch vom Thema her im wahrsten Sinne des Wortes beschlagnahmt hat. Zum einen lebte ich von 2001 bis 2005 in Tschechien, so dass mir Božena Němcovás „Babička“ ebenso vertraut ist, wie manche der hier erwähnten Orte. Aber auch die Suche der Autorin nach ihren Wurzeln und das Aufdecken vieler Einzelheiten aus ihrer Vergangenheit haben mich in die Geschichte über Elli hineingezogen, deren Familie Tschechien noch vor 1989 verlassen hat. Vieles davon erfuhr die Ich-Erzählerin erst, als sie sich auf eine Recherchereise über eine Frau begeben hatte, die in Božena Němcovás Buch vorkommt. Für mich war Jarka Kubsovas Buch ein wahrer Leckerbissen. Ich tauchte tief ab und fühlte mich selbst wie in einer Märchenwelt. Viele Gedanken der Protagonistin waren mir sehr geläufig und ich konnte sie gut nachvollziehen. Während des Lesens erstanden lebendige Bilder vom Tal der Großmutter, in dem die tschechische Märchenerzählerin Božena Němcová gelebt haben soll. Nebenbei fand ich auch den Einblick der Autorin in ihre Arbeit als Schriftstellerin und die Probleme des Schreibens interessant. Die mystische Atmosphäre der beiden vorletzten Kapitel führte mich in eine Welt zwischen Realität und Traum; doch schon vorher war klar, dass dieses Buch künftig zu meinen Lieblingsbücher gehört. Die folgenden Zitate voller Lebensweisheit sprachen mich extrem an: „Aushalten ist manchmal das Einzige, das uns bleibt. Vor allem, wenn Ausweichen gar nicht möglich ist.“ „Wenn man ein Leben außerhalb des Herzens führt, dann bedeutet es, den Dingen nur noch zuzusehen, statt sie zu spüren. Und wenn man Dinge nicht mehr spürt, dann ist man auf eine gewisse Weise tot.“Fazit: Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen. Empfehlenswert für alle, die gerne mal Träumen und sich in anderen Sphären wohl fühlen.

  • Bewertung

    5/5

    23.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärisch und bewegend

    Das Buch vermittelt von Anfang an eine ganz besondere, mystische Atmosphäre. Man folgt Elli bei ihren Recherchen und will selbst bald wissen, was der "Waldfrau" Viktorka einst wirklich zugestoßen ist. Nach und nach hebt sich ein Vorhang nach dem nächsten. Man muss sich ein wenig einlassen können, aber dann ist es ein bewegendes Leseerlebnis.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    22.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärisch und märchenhaft

    Im Licht des neuen Tages von Jarka Kubsova ist nach Marschlande das zweite Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt, denn neben der tschechischen Sagenfigur Viktorka spielt der Wald die Hauptrolle in dem Roman. Elli ist Schriftstellerin, die gerade in einer Leseflaute steckt. Ihre Tochter Klara ist gerade ausgezogen, und Elli kommt mit der Trennung nur schwer zurecht. Ellis Freund Jan hat das Gefühl, dass Elli ihm Wichtiges aus ihrem Leben vorenthält und ihn auf Distanz hält. Elli stammt aus Pilsen in Tschechien, als Kind ist sie mit ihren Eltern nach Deutschland gekommen. Sie denkt oft an ihre babička (Tschechisch: Großmutter) zurück, die ihr in Deutschland sehr gefehlt hatte. Bei späteren Besuchen bedauerte sie es sehr, dass ihr Tschechisch immer schlechter wurde. In Deutschland legten ihre Eltern großen Wert darauf, sich anzupassen. „Gutes Deutsch, gutes Kind. Gute Ausländer. Mein Tschechisch wurde unnütz. Eingemottet von der Scham meiner Eltern wanderte es in die hintersten Ecken meines Gedächtnisses, wo es allmählich verstaubte.“ (S. 55) Das Buch Babička von Božena Němcová kennt in Tschechien jedes Kind, auch Ellis Mutter hatte ihr das Märchen vorgelesen. Elli beschließt, an den Ort zu fahren, wo Babička verfilmt wurde und die sagenumwobene Viktorka gelebt haben soll. Elli verirrt sich im Wald und trifft eine alte Frau, die ihr Viktorkas Geschichte erzählt. Als junges Mädchen wurde Viktorka von ihren Eltern verstoßen, von da an lebte sie allein im Wald. Der Legende nach soll sie ihr Kind in den Fluss geworfen haben. Elli begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit über Viktorka. Wow! Was für ein schönes Buch! In Tschechien kennt jeder die Märchen über Babička und Viktorka. Es hat mich fasziniert, wie Viktorka es geschafft hatte, ganz allein inmitten der böhmischen Wälder zu überleben. Tiere waren ihre einzigen Gefährten: Ein Rehkitz, ein Fuchs, eine Katze; Pilze, Kräuter und Beeren ihre Nahrung. Von Menschen hatte sie immer nur Grausamkeit erfahren. Die Darstellung des Lebens im Wald ist atmosphärisch und bildhaft. Ich denke, dass das Buch einige autobiographische Elemente enthält, da die Autorin aus Tschechien stammt. In Elli konnte ich mich gut hineinversetzen, da auch ich meine Kindheit in einem kommunistischen Land verbracht habe. Auch ich habe meine Oma sehr vermisst, und meine Eltern haben alles getan, um sich in Deutschland anzupassen. Von den Märchen der tschechischen Schriftstellerin Němcová ist in Deutschland „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ sehr bekannt, den Film schaue ich mir jedes Jahr in der Weihnachtszeit an. Jetzt kenne ich die Geschichte der Autorin und einer ihrer bekanntesten Figuren. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe fünf Sterne.

  • asc259

    aus Oelsnitz/Erzgebirge

    5/5

    20.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Waldgeschichten

    Als erstes habe ich noch einmal „Die Großmutter“ (tschechisch Babička) von Božena Němcová gelesen, weil sich dieser Roman darauf bezog. Ich kann mir schwer vorstellen, dass man „Im Licht des neuen Tages“ ohne diese Vorkenntnisse so viel abgewinnen kann, so wie mir das ging. In diesem Roman ging es um eine Randfigur aus Babička, der verrückten Viktoria. Und jetzt war die Babička eine Randfigur neben anderen Großmüttern, der von Božena Němcová und der von Elli Hajek, der Protagonistin. Einige Passagen aus „Die Großmutter“ wurden zitiert und einige Geschichten daraus wiedergegeben besonders die zu Viktoria. Es mag manchen befremden, weil es hier bunt durcheinander geht, was ist Gegenwart, was ist Vergangenheit, was ist aus „Die Großmutter“, was ist Traum. Wunderbar wurde dadurch aber alles miteinander verknüpft, sodass es ein Ganzes ergab. Die anfangs etwas komische Elli wurde mir Stück für Stück sympathischer, nachdem man die Hintergründe erfahren hat. Die Beziehung zu ihrer geliebten Großmutter in Pilsen, die durch die Flucht der Familie nach Österreich und Deutschland abrupt abriss, dem Willen zum Anpassen, was nie gelang, das Klammern an ihre erwachsene Tochter, die Unfähigkeit, zu ihrem Partner Nähe aufzubauen. In ihrem Werdegang findet Elli immer wieder Parallelen zu der Zeit von damals. Die heile Welt aus „Die Großmutter“ war alles andere als die damalige Realität. Und immer wieder Viktoria.

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    Johanna Seiferle

    OSIANDER Konstanz

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    5/5

    15.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spurensuche zwischen den Geschichten

    Um ihren Roman fertig zu schreiben, zieht Elli sich in eine Waldhütte zurück. Doch ihre Gedanken beginnen bald um eine ganz andere Geschichte zu kreisen. Das Märchen von Viktorka, das die tschechische Großmutter Elli oft erzählt hat, lässt sie nicht mehr los: Wer war diese Frau und warum lebte sie allein und von der Gesellschaft verstoßen im Wald? Einem Impuls folgend, reist Elli nach Tschechien, in den böhmischen Wald, der voller Geschichten steckt. Hier wird nicht nur Viktorkas Schicksal plötzlich greifbar. Elli beginnt, sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen - mit ihrer Kindheit in Tschechien, mit der Flucht über die Grenze, dem Aufwachsen in Deutschland. Jarka Kubsova lässt die Grenzen zwischen Märchen und historischen Begebenheiten, zwischen Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen. Große Erzählkunst!

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