Produktbild: Frieda
Neu

Frieda Die Suche nach meiner vergessenen Urgroßtante

41

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

5556

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

8089 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104923819

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

5556

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

8089 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104923819

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    06.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Aufarbeitung einer Familientragödie im NS-Regime

    Das Buch „Frieda“ von Geraldine Oetken ist eine tief bewegende und akribisch recherchierte Spurensuche nach der in der Familie vergessenen Urgroßtante. Die Autorin beleuchtet das Schicksal einer Frau, die 1941 in einer Heil- und Pflegeanstalt im NS-System verstarb oder umgebracht wurde. Das Cover ist schlicht, aber eindringlich gestaltet und fängt die ernste Thematik passend ein. Geraldine Oetken schreibt unglaublich feinfühlig, respektvoll und klar. Sie setzt das schwere Thema der dezentralen „Euthanasie“ und des Umgangs mit psychischen Erkrankungen im Nationalsozialismus nachvollziehbar um, ohne reißerisch zu wirken. Da es sich um eine reale Familiengeschichte handelt, sind die Personen authentisch. Die Autorin haucht ihrer vergessenen Urgroßtante Frieda durch Archivalien und Krankenakten neues Leben ein. Man spürt auf jeder Seite das ehrliche Bemühen, Menschlichkeit in einem unmenschlichen System sichtbar zu machen. Das Buch ist wichtig und wertvoll, weil es sich gegen das generationsübergreifende Vergessen wehrt. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich für berührende Familiengeschichten und historische Aufarbeitung interessieren.

  • Bewertung

    5/5

    04.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    nachwirkend

    Frieda ist ein bewegendes und spurenhinterlassendes Buch, das mich zum nachdenken angeregt hat. Geraldine Oetken begibt sich auf die Suche nach dem Schicksal ihrer Urgroßtante, über die in ihrer Familie jahrzehntelang geschwiegen wurde. Aus spärlichen Hinweisen entsteht nach und nach das Bild eines Lebens, das während der Zeit des Nationalsozialismus viel zu früh ausgelöscht wurde. Man merkt deutlich, wie genau die Autorin recherchiert hat. Sie nimmt die Leserinnen und Leser mit in Archive, an historische Orte und durch zahlreiche Dokumente. Dabei geht es nicht nur um Friedas persönliche Geschichte, sondern auch um den Umgang mit Menschen mit Behinderung während des Nationalsozialismus. Die historischen Hintergründe werden verständlich eingeordnet. Gedanken und Gefühle werden offen geschildert und machen deutlich, wie belastend und gleichzeitig wichtig diese Spurensuche für sie ist. Diese persönliche Perspektive hat die Geschichte für mich besonders greifbar gemacht. Die Geschichte ist mehr als eine Erinnerung, es verdeutlicht das Schicksal der Menschen, deren Stimmen viel zu lange ungehört geblieben sind. Eine klare Empfehlung!

  • Bewertung

    aus Solingen

    4/5

    05.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Aufschlussreich

    In ihrem Roman begibt sich Geraldine Oetken auf Spurensuche ihrer Urgroßtante Frieda, die lange eine Leerstelle in der Familiengeschichte war. Niemand hat je von ihr erzählt oder wusste mehr, als das sie 1941 in einer Anstalt mit Behinderungen gestorben ist. Eine akribische Spurensuche beginnt. Mit diesem Roman wehrt sich die Autorin gegen das Vergessen, das sich durch die Familie und Generationen zieht. Mir gefiel die Idee des Buches gut, eine Spurensuche zu veröffentlichen, die zeigt wie schwierig es ist, überhaupt einen Faden zu finden. Die Autorin liefert viele Hintergrundinformationen zu dieser Zeit. Das hat mir gefallen, war jedoch zwischendurch ermüdend, weil die Beschreibung der Suche über mehrere Seiten ging, und keine neuen Erkenntnisse brachte. Vielleicht sollte es auch so sein, um zu zeigen, dass es viel Geduld braucht um überhaupt eine Spur zu finden. Trotzdem ist es spannend, dass die Autorin nicht aufgibt, um wenigstens um ein bisschen über Frieda zu erfahren. Gerade weil bis heute noch vieles verschwiegen wird, und viele aus dieser Generation bereits gestorben sind. Die Autorin hat einen sachlichen Schreibstil, mit einer persönlichen Note. Das Cover ist passend ausgewählt, weil eine Verbindung zwischen den beiden Leben darstellt. Im gesamten gebe ich dem Buch vier Sterne, weil einiges doch langatmig war.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    4/5

    20.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Die Spurensuche gestaltet sich äußerst schwierig

    Geraldine Oetken ist erstaunt. Welcher Name ist das, der mit auf dem Grabstein ihres Großvaters steht? Warum hat sie von dieser Person vorher noch nie etwas gehört und warum wurde innerhalb der Familie nie über sie gesprochen? Sie erfährt, dass es sich um ihre Urgroßtante Frieda handelt, die im Kloster Blankenburg untergebracht war und dort auch verstarb. Sie will nicht akzeptieren, dass Friedas Geschick verheimlicht wurde und begibt sich auf Spurensuche. Frau Oetken schreibt über viele Stunden der Recherche. Über Erfolge und Misserfolge. Gut, dass es mittlerweile Zugang zu Unterlagen gibt, die bis vor wenigen Jahren noch verschlossen waren. Einige Fragen wurden beantwortet, wiederum andere werden es wohl nie. Neben der Suche nach Unterlagen über Frieda schreibt Frau Oetken, wie Menschen mit Behinderungen von den Nationalsozialisten behandelt wurden. Das reichte von Versuchen mit neuen Medikamenten, über Tod durch Spritzen oder durch Verhungern. Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass die Ausrede, nichts von den Machenschaften der Nationalsozialisten gewusst zu haben, nicht stimmt. Das gilt auch für die Unterbringung Behinderter in Heimen und Anstalten. Einzig der Bischof von Münster, Clemens August Graf von Galen traute sich, den Mund aufzumachen. Danach war für kurze Zeit die „Vernichtung unwerten Lebens“ eingestellt. Hätten alle Wissenden so gehandelt, wie viel Leid wäre den Betroffenen wohl erspart geblieben? Das Thema ist nicht einfach und für Angehörige, die mit der Thematik befasst sind, gibt es etliche Punkte, die verstören können. Um so wichtiger ist es, dass solche Bücher von vielen Menschen gelesen werden. Wir alle müssen darauf achten, dass Parteien in deren Programmen von „unwertem Leben“ die Rede ist, niemals Regierungsverantwortung übernehmen dürfen. Nicht einfach zu lesen aber durchaus zu empfehlen.

  • S. L.

    aus Berlin

    4/5

    19.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Spurensuche

    Geraldine Oetkens Urgroßtante Frieda ist 1941 in einer Anstalt für Menschen mit Behinderungen gestorben. Viel mehr weiß man nicht über sie. Die Autorin will es herausfinden, ihre Verwandte aus dem Vergessen befreien. Wie packt sie das an? Was kann sie überhaupt noch finden? Sie lässt den Leser an ihren Gedanken und ihren Vorstellungen teilhaben. Wie könnte es gewesen sein, wie haben ihre Urgroßeltern die NS- Zeit erlebt? Antworten kann oder wollen ihre Verwandten kaum geben. Das verurteilt sie heftig. Auch scheint sie ständig genervt. Sie intensiviert ihre Spurensuche. Recherchelücken füllt sie mit eigenen emotionalen Vermutungen und Spekulationen. Zu Frieda gibt es nur wenige, meist bürokratische Hinweise. Geraldine Oetken weitet ihre Untersuchungen aus, befasst sich mit Orten, die mit weggesperrten Menschen in Zusammenhang stehen. Auch mit dem NS- Gesundheitssystem. Hungerkostenerlass, strukturelle Vernachlässigung, Bestrafungen und abwertende Beurteilungen sind an der Tagesordnung. Fakten werden benannt. Frau Oetken recherchiert gründlich. Aus den aus vielen Unterlagen bekannten Anmerkungen kommt sie zu Vorstellungen, wie Frieda und andere Insassen der Anstalten gelebt, nein, vegetiert haben. Nicht ausgedacht ist: ihr Leben jetzt, die Verwurzelung in der eigenen Familie, in der es viele Spuren am Mittun der Vorfahren gibt. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Geschichte.

Kundinnen und Kunden meinen

5

17

4

15

3

7

2

2

1

0

Bewertungen (41)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Frieda