Produktbild: Nach der Sonne schauen
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Nach der Sonne schauen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.10.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3599 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783608125993

Beschreibung

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Erscheinungsdatum

17.10.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3599 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783608125993

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  • Bewertung

    5/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leise Töne, große Themen!

    Ich habe „Nach der Sonne schauen“ von Martina Hefter wirklich gern gelesen – gerade weil dieses Buch so eigen ist und sich nicht darum bemüht, jedem zu gefallen. Was für ein wunderschönes Cover und dann diese raue Landschaft! Ehemaliger Tagebau, Wasser, Wind, Regen, Abraumhalden – und trotzdem steckt darin eine ganz eigene Schönheit. Iona will ihre Ruhe. Verständlich. Sie zieht sich zurück, macht die Tür zu und versucht, sich die Welt vom Leib zu halten. Tja – und dann kommen Bella und Nova. Ausgerechnet. Ich mochte das sehr, weil das Leben hier nicht mit großen Gesten zurückkommt, sondern einfach plötzlich vor der Tür steht und bleibt. Überhaupt sind es diese schrägen, leisen Details, die mir gefallen haben. Der Bildschirmhund zum Beispiel. Wer denkt sich so etwas aus? Martina Hefter schreibt klar, unaufgeregt und ohne großes Getöse. Und trotzdem hat mich vieles getroffen. Ich habe beim Lesen öfter gedacht: Ja. Genau so ist das manchmal. Für mich ein ungewöhnliches Buch mit Atmosphäre, Eigensinn und ganz viel Gefühl zwischen den Zeilen. Kein Buch, das laut „Lies mich!“ ruft. Aber eines, das man nach dem Zuklappen nicht so schnell wieder loswird.

  • Bewertung

    aus Weilrod

    5/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    super

    Die Überschrift oder Bezeichnung für dieses Buch lautet bei mir " Super ". Klingt sehr einfach, ist jedoch so. Meist sind Bücher und deren Bewertung ganz eng an das subjektive Empfinden geknüpft, was bestimmt auch hier der Fall ist. Nur, ich lese nicht wenige Bücher und oft ist es so, dass ich mich durch das eine oder andere Buch fast schleppen muss, was bestimmt nicht an der Qualität des geschriebenen liegt, sondern eher an meiner Empfindung wie ich das Buch aufnehmen. Aber gut, nun zu diesem Roman, der in einer wundervollen, fesselnden Art geschrieben ist. Es zieht den Leser sofort in die Seiten und lässt einen nicht mehr los, obwohl eigentlich nichts außergewöhnlich spannendes in diesem Buch passiert. Die Autorin ist einfach eine Meisterin im Erzählen. Besonders hat mich die Faszination um diese Hundeapp berührt. Das ein nicht existentes Wesen die Gefühle doch so bewegen kann. Gegenüber dem realen Hund aber doch etwas im Nachteil ist, ich betone etwas. Dies wird konkret in einem Augenblick in dem Eifersucht auf den realen Hund kurz aufflammt. Sicherlich können viele mit dieser Rezi wenig anfangen, dennoch solltest Du das Buch unbedingt lesen, es lohnt sich wirklich. Ich bin bewusst nicht näher auf die Handlung eingegangen, die wird im Klappentext schon erwähnt.

  • Feder im Wind

    5/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn sich das Leben wieder annähert

    Martina Hefter ist mit Nach der Sonne schauen ein ungewöhnlicher und sprachlich beeindruckender Roman gelungen, der mich auf ganz unterschiedliche Weise beschäftigt und berührt hat. Im Zentrum steht die Installationskünstlerin Iona Bartschok. Für einen Sommer zieht sie sich in eine ehemalige Tagebauregion im Leipziger Umland zurück, um dort an einem neuen Projekt zu arbeiten und vor allem, um Abstand zu gewinnen. Ein berühmter Malerkollege hat eines ihrer bedeutendsten Werke öffentlich beschädigt und mit dem Wort „Bullshit“ besprüht. Iona sucht deshalb zunächst ganz bewusst die Abgeschiedenheit. Doch mit der Ruhe ist es bald vorbei. Zunächst leistet ihr Robyn Gesellschaft, ein digitaler Hund auf einem Bildschirm. Dann taucht Bella auf, eine echte Hündin, die offenbar beschlossen hat, dass Iona von nun an ihr Mensch ist. Und schließlich steht auch noch Nova vor der Tür, die kämpferische Nichte des Vermieters. Fast unmerklich beginnt Ionas sorgfältig aufgebaute Distanz zu bröckeln und das Leben findet seinen Weg zurück zu ihr. Überhaupt lebt der Roman stark von Atmosphäre und Stimmungen. Die ehemalige Tagebaulandschaft mit ihren künstlichen Seen, dem Wind, dem Regen und den immer extremer werdenden Wetterphänomenen ist weit mehr als bloße Kulisse. Die Natur scheint beinahe eine eigene Stimme zu besitzen und spiegelt immer wieder Ionas innere Verfassung. Besonders begeistert hat mich Martina Hefters Sprache. Sie schreibt präzise und eindringlich, dabei aber nie schwer oder überladen. Mit feiner Ironie, Melancholie und philosophischer Neugier verwebt sie große Gegenwartsthemen miteinander: Kunst und deren Bedeutung, Einsamkeit und Nähe, Klimawandel, Vergänglichkeit und die zunehmende Technisierung unseres Lebens. Dabei gibt der Roman keine einfachen Antworten, sondern lässt Raum für eigene Gedanken. Auch das Cover passt für mich hervorragend zu dieser Geschichte. Es erschließt sich nicht auf den ersten Blick, und genau darin ähnelt es dem Roman. Fazit: Nach der Sonne schauen ist ein atmosphärischer, wirklich kluger und sprachlich starker Roman, der leise daherkommt und dennoch erstaunlich viel Nachdruck besitzt. Mir hat er ausgesprochen gut gefallen!

  • Cornelia

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine atmosphärische Suche nach Orientierung zwischen Hoffnung und Resignation

    Der neue Roman von Martina Hefter hat mich absolut begeistert. “Nach der Sonne schauen” beschreibt das, was die Protagonistin Iona Bartschok tut, wenn sie innehalten und sich neu orientieren muss. Genau hier setzt die Geschichte an: Nach einem Vandalismus-Angriff auf eines ihrer Kunstwerke flieht die Installationskünstlerin aus dem Alltag und zieht sich in eine verlassene Halle im ehemaligen Leipziger Tagebaugebiet zurück. Eigentlich möchte sie dort an einem neuen Projekt arbeiten. Doch was stattdessen geschieht, ist viel weniger greifbar. Die eigentliche Handlung entfaltet sich in der Landschaft, die von der Natur zurück erobert wird, im zufälligen Zusammentreffen mit Menschen und Tieren, die diese durchstreifen, sowie hauptsächlich, im Kopf der Künstlerin. Iona setzt sich intensiv mit sich selbst und den großen Fragen auseinander, die sie und uns bewegen: Was unterscheidet Alleinsein von Einsamkeit? Was macht Kunst aus? Wie stark durchdringt KI bereits unsere Existenz? Und wie sieht eine zukünftige Welt angesichts drohender Klimakatastrophen aus? Die Autorin springt durch die Zeit, verknüpft Episoden aus Ionas Kindheit, Jugend und Studienzeit mit den gegenwärtigen Beobachtungen. Über allem schwebt eine permanente, unterschwellig bedrohliche Atmosphäre, die auch für die Protagonistin spürbar, aber nie ganz greifbar wird. Angesichts ihres geplanten Werkes „Die Landschaft in fünftausend Jahren“ schwankt man als Leserin mit der Protagonistin hin und her – zwischen Dystopie und Utopie, zwischen lähmender Resignation und Hoffnung. Die wahren Hauptdarsteller dieses Romans sind jedoch die Natur und das Wetter. Die Kulisse wird so bildgewaltig beschrieben, dass man sich beim Lesen mitten in diesen Landschaften wiederfindet. Das hat mir außergewöhnlich gut gefallen. Großartig ist auch, wie fast beiläufig Mythologie, feministische Nuancen und treffende Gesellschaftskritik in die Erzählung eingeflochten werden. Ein rundum gelungenes, atmosphärisches Buch, dem ich aus voller Überzeugung die Höchstwertung gebe. Vielen Dank an Vorablesen für das Rezensionsexemplar!

  • Ulgu1978

    5/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In der Einöde

    In der Einöde Iona Bartschok ist Installationskünstlerin und begibt sich in eine Halle im ehemaligen Leipziger Tagebaugebiet. Ihr Ziel ist es, dort die dortige Umgebung als Modell in viertausend Jahren nachzubilden. Einzige Gesellschaft ist anfangs der digitale Hund Robyn, für den sie sich nur zeitweise erwärmen kann. Anders verhält es sich mit Bella, ein lebendiger Hund, der ihr zuläuft. Sie kümmert sich rührend um das Tier und "vergisst", ihn beim Tierheim abzugeben. Schließlich stößt auch noch Nova zu ihr, die Nichte ihres Vermieters, mit der sie sich nach anfänglichem Zögern anfreundet. Iona Bartschok erinnert sich während ihres Aufenthaltes dort in dieser menschenleeren Gegend an ihre Eltern und ihre Kindheit auf der Alm. Besonders zu schaffen macht ihr aber, dass ihre Installation "Das Baumhaus" mit einem Schimpfwort besprüht wurde. Sie kommt gedanklich immer wieder auf dieses Ereignis zurück, das sie viel mehr berührt als sie es sich selbst gegenüber zugeben will. "Nach der Sonne schauen" ist ein ruhiger Roman, der zeigt, dass der Mensch Gesellschaft braucht, auch wenn er es nicht zugeben will. Auch wird deutlich, wie sehr es in einem Menschen nachhallt, wenn er Beleidigungen erfährt. Und hier ist die Beleidigung mit einer Beschädigung verbunden, die nicht ausgebessert werden kann. Da Iona unvermutet immer wieder auf dieses Thema zurückkommt, wird deutlich, wie sehr sie dieses Ereignis beschäftigt. Besonders der Schreibstil von Martina Hefter hat mir gut gefallen. Auch wenn ich nicht immer alles nachvollziehen konnte was die Protagonistin bewegte, war sie mir doch sehr sympathisch.

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