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Institut für gute Mütter Roman | Der New York Times Bestseller über Mutterschaft in einem autoritären Staat begeistert nicht nur Barack Obama

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

90351

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.03.2023

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/4 cm

Gewicht

480 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The School for Good Mothers

Übersetzt von

Friederike Hofert

Sprache

Deutsch

EAN

2710004461483

Beschreibung

Rezension

»Jessamine Chans Debütroman – in einer eindrucksvoll kühlen Sprache erzählt – ist eine bitterböse Satire auf die immer toxischeren Gesellschaftsverhältnisse in den USA.« ("SWR2 Lesenswert")
»Chan treibt den auf alleinerziehende Mütter ausgeübten Druck auf die Spitze.« ("Maxima")
»Chan erweist sich als fulminante Chronistin einer emotionalen Hölle; man entkommt dem existenziellen Ringen der ebenso liebenden wie ohnmächtigen Protagonistin nicht.« ("Der Freitag")
»Originell erschreckend« ("The New York Times, The New York Times")
»Fans von Celeste Ngs ›Kleine Feuer überall‹ werden begeistert sein.« ("Elle, ELLE")
»Explosiv! ... Ein intensives, unaufdringliches Debüt, das zweifellos eine Diskussion darüber auslösen wird, was eine gute oder schlechte Mutter ausmacht.« ("Oprah Daily, Oprah Daily")
»In der Tradition von Autor:innen wie Margaret Atwood und Kazuo Ishiguro ... ein bemerkenswerter, mitreißender Roman.« ("Vogue, Vogue")
»Eine clevere Prämisse, umgesetzt in schlanker, klarer Prosa – ›Der Report der Magd‹ für die Generation ›Squid Game‹.« ("The Telegraph, The Telegraph")
»Empörend aktuell« ("The New York Times Book Review, The New York Times Review")
»Ein faszinierendes dystopisches Drama, das mit Tiefe und Gefühl auf komplexe Fragen der Kindererziehung eingeht.« ("Kirkus Reviews, Kirkus Reviews")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

90351

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.03.2023

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/4 cm

Gewicht

480 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The School for Good Mothers

Übersetzt von

Friederike Hofert

Sprache

Deutsch

EAN

2710004461483

Herstelleradresse

Ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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1 Sterne

„Gute Mutter“ nach Vorschrift – ein Roman, der unter die Haut geht

Pfitzipfei aus Niederbayern am 13.11.2025

Bewertungsnummer: 2653328

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Institut für gute Mütter von Jessamine Chan hat mich emotional extrem bewegt. Die Ausgangssituation klingt wie ein überspitzter Albtraum, fühlt sich beim Lesen aber erschreckend real an. Ein einziger fataler Tag, ein Moment der Überforderung, und plötzlich entscheidet ein System darüber, ob eine Frau eine gute Mutter ist oder nicht. Frida als Protagonistin ist unglaublich intensiv beschrieben. Ihre Erschöpfung, ihre Schuldgefühle, ihre Sehnsucht nach ihrer Tochter und die ständige Angst, bewertet und verurteilt zu werden, habe ich beim Lesen sehr mitgefühlt. Besonders bedrückend fand ich ihren Aufenthalt im Institut: KI-Puppen als Kinderersatz, normierte Zuneigungsübungen, Überwachung bis ins Kleinste. Das erinnert an bekannte Dystopien, wirkt aber nie an den Haaren herbeigezogen, sondern eher wie ein möglicher, beunruhigender Zukunftsblick. Der Schreibstil ist klar, direkt und gleichzeitig nachdenklich. Chan braucht keine großen Effekte, um unter die Haut zu gehen. Manches im Institut wirkt bewusst wiederholend und zermürbend, was die Erfahrung der Figuren sehr gut einfängt, aber stellenweise auch etwas zäh sein kann. Insgesamt überwiegt für mich eindeutig die Wirkung der Geschichte. Das Buch hält unserer Gesellschaft einen Spiegel vor und stellt Fragen, die lange nachhallen, zum Beispiel wer sich das Recht nimmt, über Eltern und ihre Fehler zu urteilen. Für mich ist Das Institut für gute Mütter ein starkes, wichtiges und aufwühlendes Buch. Keine leichte Kost, aber eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne von mir.

„Gute Mutter“ nach Vorschrift – ein Roman, der unter die Haut geht

Pfitzipfei aus Niederbayern am 13.11.2025
Bewertungsnummer: 2653328
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Institut für gute Mütter von Jessamine Chan hat mich emotional extrem bewegt. Die Ausgangssituation klingt wie ein überspitzter Albtraum, fühlt sich beim Lesen aber erschreckend real an. Ein einziger fataler Tag, ein Moment der Überforderung, und plötzlich entscheidet ein System darüber, ob eine Frau eine gute Mutter ist oder nicht. Frida als Protagonistin ist unglaublich intensiv beschrieben. Ihre Erschöpfung, ihre Schuldgefühle, ihre Sehnsucht nach ihrer Tochter und die ständige Angst, bewertet und verurteilt zu werden, habe ich beim Lesen sehr mitgefühlt. Besonders bedrückend fand ich ihren Aufenthalt im Institut: KI-Puppen als Kinderersatz, normierte Zuneigungsübungen, Überwachung bis ins Kleinste. Das erinnert an bekannte Dystopien, wirkt aber nie an den Haaren herbeigezogen, sondern eher wie ein möglicher, beunruhigender Zukunftsblick. Der Schreibstil ist klar, direkt und gleichzeitig nachdenklich. Chan braucht keine großen Effekte, um unter die Haut zu gehen. Manches im Institut wirkt bewusst wiederholend und zermürbend, was die Erfahrung der Figuren sehr gut einfängt, aber stellenweise auch etwas zäh sein kann. Insgesamt überwiegt für mich eindeutig die Wirkung der Geschichte. Das Buch hält unserer Gesellschaft einen Spiegel vor und stellt Fragen, die lange nachhallen, zum Beispiel wer sich das Recht nimmt, über Eltern und ihre Fehler zu urteilen. Für mich ist Das Institut für gute Mütter ein starkes, wichtiges und aufwühlendes Buch. Keine leichte Kost, aber eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne von mir.

spannende Thematik

Bewertung am 10.02.2025

Bewertungsnummer: 2408568

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sehr gut geschriebenes Buch, das sich leicht lesen lässt. Die Thematik ist besonders und zugleich ergreifend. Man möchte immer weiter lesen, um zu erfahren, ob Frida ihre Tochter zurück bekommt und fiebert mit ihr mit.

spannende Thematik

Bewertung am 10.02.2025
Bewertungsnummer: 2408568
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sehr gut geschriebenes Buch, das sich leicht lesen lässt. Die Thematik ist besonders und zugleich ergreifend. Man möchte immer weiter lesen, um zu erfahren, ob Frida ihre Tochter zurück bekommt und fiebert mit ihr mit.

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Institut für gute Mütter

von Jessamine Chan

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Sarah Kleczka

OSIANDER Bietigheim

Zum Portrait

5/5

Faszinierendes dystopisches Drama

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Frida Liu, eine chinesisch stämmige Akademikerin, Ende 30, frisch geschieden, Mutter einer kleinen Tochter hat einen "richtig schlechten Tag", der ihr Leben für immer verändert. Die überforderte und erschöpfte Mutter lässt ihre einjährige Tochter Harriet alleine zuhause um kurz im Büro vorbeizuschauen...Ein Nachbar beobachtet das und verständigt die Polizei. Frida wird zu einem Fall für den Kinderschutz. Für Frida beginnt nun ein Leben unter staatlicher Beobachtung. Erst zuhause, dann im Rahmen eines neuartigen Programm zu welchem sie verurteilt wird. Das Sorgerecht für Harriet wird Gust, ihrem Exmann übertragen. Im Institut für gute Mütter wird Frida vom Familiengericht dazu verurteilt ein Jahr lang zu beweisen, dass sie eine gute Mutter ist. Wenn sie dieses Programm erfolgreich abschließt, hat sie die Chance das Umgangs- und Sorgerecht für ihre kleine Tochter zurück zu bekommen. Wenn nicht, sieht sie ihre Tochter vielleicht nie wieder... Man kommt als Leser nicht umhin, Frida dafür zu verurteilen, dass sie ihre Tochter Harriet alleine gelassen hat, aber man fühlt und leidet mit ihr, da die Konsequenzen dafür in keinerlei Hinsicht gerechtfertigt sind. Die Geschichte von Jessamine Chan ist emotional, ergreifend und sehr erschreckend. Man kann die Verzweiflung, die Ängste und die Hoffnung der verurteilten Mütter deutlich spüren.
  • Sarah Kleczka
  • Buchhändler/-in

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5/5

Faszinierendes dystopisches Drama

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Frida Liu, eine chinesisch stämmige Akademikerin, Ende 30, frisch geschieden, Mutter einer kleinen Tochter hat einen "richtig schlechten Tag", der ihr Leben für immer verändert. Die überforderte und erschöpfte Mutter lässt ihre einjährige Tochter Harriet alleine zuhause um kurz im Büro vorbeizuschauen...Ein Nachbar beobachtet das und verständigt die Polizei. Frida wird zu einem Fall für den Kinderschutz. Für Frida beginnt nun ein Leben unter staatlicher Beobachtung. Erst zuhause, dann im Rahmen eines neuartigen Programm zu welchem sie verurteilt wird. Das Sorgerecht für Harriet wird Gust, ihrem Exmann übertragen. Im Institut für gute Mütter wird Frida vom Familiengericht dazu verurteilt ein Jahr lang zu beweisen, dass sie eine gute Mutter ist. Wenn sie dieses Programm erfolgreich abschließt, hat sie die Chance das Umgangs- und Sorgerecht für ihre kleine Tochter zurück zu bekommen. Wenn nicht, sieht sie ihre Tochter vielleicht nie wieder... Man kommt als Leser nicht umhin, Frida dafür zu verurteilen, dass sie ihre Tochter Harriet alleine gelassen hat, aber man fühlt und leidet mit ihr, da die Konsequenzen dafür in keinerlei Hinsicht gerechtfertigt sind. Die Geschichte von Jessamine Chan ist emotional, ergreifend und sehr erschreckend. Man kann die Verzweiflung, die Ängste und die Hoffnung der verurteilten Mütter deutlich spüren.

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Marion Müller

OSIANDER Reutlingen

Zum Portrait

4/5

Beklemmendes Was-wäre-wenn-Szenario

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein beklemmendes Szenario: Nachdem Frida ihr Kleinkind unbeaufsichtigt zu Hause gelassen hat, wird ihr das Sorgerecht entzogen, ihre Wohnung wird videoüberwacht. Erst sieht sie die Tochter gar nicht, dann selten und nur unter Aufsicht. Um wieder mit ihr zusammenleben zu dürfen, wird sie ein Jahr lang mit hunderten anderer Mütter kaserniert und soll mit Hilfe von unbarmherzigen Trainerinnen an einem KI-Kind beweisen, dass sie eine gute Mutter sein kann. Auch hier findet rund um die Uhr Überwachung statt, Psychoterror und harte Strafen sind an der Tagesordnung. So manche Mutter zerbricht daran. Hier wird sehr konsequent vorgeführt, was passieren kann, wenn demokratisch geprägtes Zusammenleben in ein totalitäres System umschlägt.
  • Marion Müller
  • Buchhändler/-in

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4/5

Beklemmendes Was-wäre-wenn-Szenario

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein beklemmendes Szenario: Nachdem Frida ihr Kleinkind unbeaufsichtigt zu Hause gelassen hat, wird ihr das Sorgerecht entzogen, ihre Wohnung wird videoüberwacht. Erst sieht sie die Tochter gar nicht, dann selten und nur unter Aufsicht. Um wieder mit ihr zusammenleben zu dürfen, wird sie ein Jahr lang mit hunderten anderer Mütter kaserniert und soll mit Hilfe von unbarmherzigen Trainerinnen an einem KI-Kind beweisen, dass sie eine gute Mutter sein kann. Auch hier findet rund um die Uhr Überwachung statt, Psychoterror und harte Strafen sind an der Tagesordnung. So manche Mutter zerbricht daran. Hier wird sehr konsequent vorgeführt, was passieren kann, wenn demokratisch geprägtes Zusammenleben in ein totalitäres System umschlägt.

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