Ein zutiefst berührender Roman über das Erinnern, das Vergeben und die Sehnsucht, irgendwo anzukommen.Als Liesel ihre Großmutter Emmi auf eine Reise in die ehemalige Provinz Ostpreußen begleitet, sucht sie mehr als nur einen Ort – sie sucht Antworten. Antworten auf die Fragen, die zwischen den Generationen stehen, auf die Geheimnisse, die sich in vergilbten Kalendern und in Emmis Schweigen verstecken. Zwischen Birkenalleen, alten Gutshäusern und dem Rauschen der Ostsee entfaltet sich eine Geschichte von Verlust und Hoffnung, von Schuld und Liebe. Doch je näher Liesel der Vergangenheit kommt, desto deutlicher spürt sie: Heimat ist kein Ort, den man auf der Landkarte findet. Heimat sind die Menschen, die bleiben, wenn alles andere verschwindet.Ungekürzte Lesung mit Maximiliane Häcke9h 52min
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Nadine Dietz
aus Pforzheim
5/5
30.08.2026
eBook (ePUB)
Berührende Familiengeschicht
Dieser Generationsroman von Miriam Burdelski ist ihr Debüt. Der Klappentext hat mich gleich angesprochen und vorfreudig begann ich diese Geschichte.
Im Fokus stehen die 19jährige Enkelin Liesel, Mutter Melanie und Grossmutter Emmi.
Das Verhältnis zwischen Liesel und Melanie ist sehr distanziert und konfliktreich. Melanie hat sich kaum um Liesel gekümmert und diese Aufgabe hat Emmi übernommen.
Liesel möchte jetzt mehr über die traumatische Vergangenheit ihrer Oma erfahren, die mittlerweile im Altenheim lebt und an Demenz erkrankt ist. Sie möchte nach Ostpreußen reisen. Die Reise ist sehr abenteuerlich und emotional, denn mit an Bord sind der Altenpfleger Jascha und Emmi.
Liesel lernt auf dieser Fahrt viel über sich selbst und ihre Familie. Es war sehr berührend mitzuerleben, wie Liesel versucht, ihre Fragen zu beantworten, die das Leben ihrer Grossmutter betrifft.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr intensiv.
Erzählt wird aus Liesels Perspektive und so konnte ich mich noch besser in sie hineinversetzen.
Die Handlung umfasst Themen wie Demenz, Familie und Biographie und auch Schuld und Vergebeung. Dieser Roman hat mich sehr bewegt, er hat mich in seinen Bann gezogen, mir waren die Figuren nah und ich habe mit ihnen gelitten und auch gefreut.
Für mich war dieses Debüt tiefgründig, wsrmherzig, ehrlich und es hat mich nachdenklich gestimmt. Es gibt eine grosse Leseempfehlung und ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorin.
Bewertung
5/5
29.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
"Die Schwerkraft der Dinge "
Liesel plante eine Reise durch Deutschland und Polen zu dem ehemaligen Heimatdorf ihrer Großmutter Emmi als Art Selbstfindungstrip, von dem sie voller Zukunftspläne zurückkehren würde. Sie dachte dort vielleicht die Antworten auf ihre komplizierte Familiengeschichte zwischen Emmi und Melanie-Liesels Mutter, und ihr selbst finden zu können.
Jedoch zeigen sich ganz andere Herausforderungen, als der lebensfrohe Altenpfleger Jascha beschließt sie samt ihrer dementen Oma in seinem Auto mitzunehmen. Dadurch sammelt Liesel indes die Erfahrung, dass es wunderschön sein kann, egal wo man ist, wenn man mit Menschen unterwegs ist, die man liebt. Und sie erlebt das erste Mal, dass jemand nur für Liesel selbst da ist. Sie erfährt außerdem gewissermaßen Heilung für ihre ganze schwierige Lebens- und Beziehungssituation vorallem im Zusammenhang mit Melanie.
"Ich bin jemand, mit dem man befreundet sein möchte. Ich bin jemand, der mutig ist. Der diese verrückte Reise macht, mit allem, was dazu gehört. Ich bin jemand, der geliebt wird."
Der Schreibstil ist einfach und gleichzeitig gehoben, die zahlreichen Umschreibungen von kleinen Details beleben das Geschehen und bringen eine angenehme Langsamkeit, die geringfügig langatmig wirkte. Es sind Abschnitte, die Leichtigkeit und Freude beim Lesen bringen und dann zahlreiche die sentimental machen, dramatisch und trostlos erscheinen- eben wie das echte Leben.
Die Aufarbeitung vom Gefühl der Schuld ist genauso gut gelungen, wie die Auseinandersetzung mit offenen Fragen, die zur richtigen Zeit nicht gestellt wurden und regen zu reflektierenden Gedanken mit dem eigenen Leben an.
Zudem war die schwierige Thematik von Demenz bei Angehörigen, genauso wie der Alltag mit diesen sehr lebensnah sowie glaubhaft verpackt und brachte von der Zuseherposition witzige und schräge Situationen mit Emmi.
"Das alles hier ist das Ziel. Jeder Tag, jede Stunde, jeder Moment."
Es wurde erst ab 75% richtig emotional und in den letzten Kapiteln habe ich sogar Gänsehaut bekommen, wodurch sich die Gesamtbewertung, trotz kleiner Längen zu Beginn, so positiv auswirkt.
Das Wort "schön" kann ich jetzt jedoch einige Zeit nicht mehr lesen, es wurde defintiv genügend oft verwendet.
Fazit: Bei diesem Roman lohnt es sich dran zu bleiben, denn das Ende ist ein sehr gefühlvolles Highlight!
Sagota
Thalia Book Circle Community
5/5
24.08.2026
eBook (ePUB)
Sehnsucht nach Familie - eine Spurensuche
Mit “ist doch schön hier” von Miriam Burdelski legt die Autorin einen einfühlsamen, humorvollen, vielschichtigen und sehr gut zu lesenden Familienroman vor, der die LeserInnen (auch) in die deutsche Vergangenheit und nach Ostpreußen entführt. Verlegt wurde der Débutroman bei Blessing (HC, geb., 384 S.)2026.
Liesel beschließt, kurz nach dem Abitur zu den Wurzeln von Emmi, ihrer geliebten Großmutter zu reisen: Nach Kudern in Ostpreußen. Sie sucht Antworten auf Fragen, die mit der Vergangenheit in der Familiengeschichte zu tun haben. Auch die Selbstfindung (welches Studium, wie geht es weiter?) spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Emmi hat sie großgezogen, da ihre Mutter Melanie schon seit Langem in Depressionen verfiel, nur noch zu Hause ist und nicht in der Lage war, sich gut um ihre Tochter zu kümmern. Eines Tages findet Liesel auf einem Kalender den Hinweis “Tag der Entscheidung” - es ist ihr eigener Geburtstag! Was hat es damit auf sich?
Der 19jährige Jascha, ein polnischer Mitarbeiter im Pflegeheim “Alte Eichen”, in dem die demente Emmi nun untergebracht ist, bietet Liesel an, sie bis Danzig zu fahren. Als Emmi von den Reiseplänen der Enkelin hört, packt auch sie ihre Koffer - und wird kurzerhand von Liesel und Jascha “entführt”. Melanie findet die Reise der beiden gar nicht gut und muss nun eine Weile sehen, wie sie alleine zurechtkommt (Liesel kümmerte sich mehr um ihre Mutter als dies umgekehrt der Fall hätte sein sollen).
Auf der gemeinsamen Reise stellt Jascha fest, dass Liesel gerne etwas erleben würde, aber “nicht weiß, wie das geht” - dieser Umstand sollte sich während der Reise ändern; über Stettin, Wollin und Zopot gelangt die ungleiche Reisegruppe in ein polnisches malerisches Dörfchen, in dem sie ein kleines Häuschen mieten. (Sehr zum Missfallen zweier Nachbarn, die ‘schlechte Erfahrungen mit Deutschen’ machten). Hier wird Liesel selbstbewusster und lässt sich nicht vertreiben. Die kleine Anna flicht eines Nachmittags im Garten das Haar von Emmi und die Mutter (Marta) lädt alle kurzerhand zum Essen ein: Liesel und Jascha revanchieren sich und sowohl Emmi als auch die anderen sind sehr glücklich - wohl wissend, dass ihr Ziel Danzig nun nicht mehr weit entfernt ist (und Liesel immer mehr Zuneigung zu Jascha entwickelt, Nähe zulassen kann und merkt, wie unerfahren sie in Liebesdingen ist, ‘die Spielregeln nicht kennt’.
Zwischendurch hat Emmi durchaus klare Momente und man erfährt mit Liesel, was diese im Januar 1945 auf der Flucht nach Westen durchlebt hat; sie erzählt von Tanos, ihrem geliebten Rappen, der in der Ostsee versank und ein Rätsel eines weiteren Familienmitglieds von Emmi wird gelöst, das auf tragische Weise auf der Flucht umgekommen ist. In der Idylle im kleinen polnischen Häuschen erhält Liesel einen Anruf der Polizei: Melanie ist in einem Supermarkt gestürzt!
Hier ist die Reise für Emmi und Liesel zu Ende und sie fahren gemeinsam zurück nach Norddeutschland; Jascha bleibt in Danzig, wo er ein Gespräch mit seinem Onkel bezüglich seiner beruflichen Perspektiven führen will. Es war schön, auf der Reise (mit)zuerleben, wie Jascha den Abenteuerwillen von Liesel verstand, herauszukitzeln und ihr wohlmeinend den Spiegel vorhalten konnte. Beide wurden sicher Freunde fürs Leben oder auch mehr.
Gegen Ende des Romans muss Liesel (oder Ella?) noch eine Reise unternehmen, die sie diesmal alleine antritt: Ist von dem Haus in Kudern/Ostpreußen noch etwas zu sehen? Was ist mit dem vergrabenen Schatz, in dem Emmis Familie alles Wertvolle im Garten vergraben hatte?
Das Nachwort der Autorin besagt, dass sie mit diesem Roman ihrer eigenen Großmutter ein Denkmal setzen und ein Buch gegen das Vergessen schreiben wollte: Dies ist ihr m.E. sehr gut gelungen! Es ist sehr menschlich, zeitweise humorvoll, mit Charakteren, die man allesamt mögen muss und Fragen, die sicher exemplarisch für viele Vertriebene aus Ostpreußen, Pommern und Masuren stehen können. Schicksale, die von Verlust und Hoffnung, von Schuld und Liebe geprägt sind, die sich bis zur übernächsten Generation fortsetzen (können). Ungesagtes, das hier zur Sprache kommt und der Enkeltochter damit ermöglicht, den Bann von Traumatas zu brechen und in ihr eigenes Leben zu starten.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung an alle LeserInnen, die Familien- und Generationenromane mögen und dabei auch den gut recherchierten Bezug zu deutscher Geschichte bevorzugen. 5* von mir
Bewertung
5/5
24.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannender Roadtrip in die Vergangenheit
Miriam Burdelski präsentiert in „Ist doch schön hier“ einen beeindruckenden Roman über die großen Fragen des Lebens, zugleich ist das Buch sehr kurzweilig und X geschrieben. Im Buch stehen Menschen im Vordergrund, die keine Schlagzeilen machen, die nicht im Licht der Öffentlichkeit stehen. Und die uns vielleicht gerade deshalb mehr zu sagen haben als prominente Protagonisten der Zeitgeschichte.
Im Fokus stehen die 19jährige Liesel, die nach dem Abi unschlüssig ist, wie es weitergehen soll, und ihre an Demenz erkrankte Großmutter, die mittlerweile in einem Pflegeheim lebt. Aber auch die lethargisch agierende Mutter von Liesel ist zentraler Bestandteil der in diesem Buch erzählten Geschichte.
So begibt sich Liesel zusammen mit Emmi und deren Pfleger Jascha auf die Suche nach Antworten. Eine spannende Reise in das ehemalige Ostpreußen beginnt. Auf dieser Reise stehen drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen im Fokus, und so wird eine vielgestaltige Geschichte erzählt. Deutlich wird, wie in diesen verschiedenen Generationen mit den Themen Herkunft und Heimat (aber auch mit Erkrankungen wie Demenz) umgegangen wird. Der Blick richtet sich in „Ist doch schön hier“ nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Gegenwart, indem die Frage, wie wir heute leben (wollen), ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt wird. Gerade die Verknüpfung der verschiedenen Ebenen – Flucht und Vertreibung dort, der Roadtrip durch Polen hier – macht das Buch zu einem Leseerlebnis.
Entstanden ist auf diese Weise ein Buch, dessen Erzählung noch lange nachhallt. Unbedingte Leseempfehlung!
Jürg K.
5/5
21.08.2026
eBook (ePUB)
Berührender Roman
Miriam Burdelski erzählt ein gewaltiger und zutiefst berührender Roman über das Erinnern, das Vergeben und die Sehnsucht, irgendwo anzukommen. Was mich an dieser Geschichte sofort fesselte, ist Liesels stille Hartnäckigkeit. Sie reist nicht nur mit ihrer Grossmutter in ein Land, das geografisch fern ist, sondern in eine Vergangenheit, die emotional noch viel weiter entfernt liegt. Ostpreussen wird hier zu einem Resonanzraum, Birkenalleen, verlassene Gutshäuser, das raue Meer, wirkt wie eine Landschaft, die Erinnerungen konserviert, aber sie nicht freiwillig preisgibt. Emmis Schweigen ist dabei fast lauter als jede Erzählung. Man spürt, wie viel Schmerz, Schuld und vielleicht auch Scham in diesen vergilbten Kalendern stecken. Liesel sucht Antworten, doch eigentlich sucht sie Zugehörigkeit. Und genau darin liegt die Kraft des Romans. Er zeigt, wie brüchig familiäre Erzählungen sind, wie sehr sie von dem abhängen, was verschwiegen wurde. Je näher Liesel der Wahrheit kommt, desto deutlicher wird, dass Heimat kein Ort ist, den man betritt, sondern ein Gefühl, das man sich erarbeitet. Familie ist hier kein festes Fundament, sondern ein Gefüge, das man immer wieder neu zusammensetzt aus Erinnerungen, aus Mut, aus dem Willen zu vergeben. Für mich ist es ein Roman, der leise beginnt und tief nachhallt. Eine Geschichte über das Ankommen, das nicht in einem Ort endet, sondern in einem Menschen.
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5/5
26.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wer heißt heute schon noch Liesel?
Liesel steckt fest. Ihr Abi hat sie mit Ach & Krach geschafft & arbeitet jetzt in einer Autowaschanlage. Entscheidungen für ihr Leben zu treffen, fällt ihr ausnehmend schwer. Ihre Mutter verbringt ihre Tage auf dem Sofa & ist mehr oder weniger ein Totalausfall. Liesel wurde von ihrer Großmutter Emmi groß gezogen, die aber nun im Altersheim lebt & dement ist. Sie wuchs mit Oma Emmis Geschichten über Krieg & Flucht aus Ostpreußen auf. Für die Enkelin ist Emmi eine echte Heldin. Der Plan für eine letzte Reise in Emmis Vergangenheit ins ehemalige Ostpreußen existiert schon länger. Aber erst als der polnische Pfleger Jascha im Heim auftaucht, kommt der Stein ins Rollen. Dieser gnadenlose Optimist sieht Möglichkeiten, wo andere Probleme sehen. "Ist doch schön hier."
Ich mag Roadstories. Sie halten oft interessante Entwicklungen der Romanfiguren bereit. Reisende brauchen Mut & Offenheit. Denn alle Erlebnisse & Begegnungen verändern Menschen. Erst recht bei Reisen in die Vergangenheit. Lachen & Weinen liegen in diesem Roman eng beeinander, wie im echten Leben. Diese Geschichte habe ich quasi inhaliert.
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5/5
14.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehnsucht nach der alten Heimat
Liesel und ihre Großmutter Emmi fahren nach Ostpreußen — und finden dort nicht die Vergangenheit, sondern sich selbst. Burdelski erzählt von Geheimnissen zwischen den Generationen, von vergilbten Kalendern und dem Schweigen, das manchmal lauter spricht als Worte. Es ist eine Geschichte über Heimat, die nicht auf der Landkarte liegt, sondern in den Menschen, die bleiben. Der Ton ist zart und gleichzeitig kraftvoll, melancholisch ohne je in Schwermut zu versinken — darin liegt die große Kunst dieses Romans. Zwischen Birkenalleen und Ostseerauschen entfaltet sich eine Erzählung über Schuld, Vergebung und die Sehnsucht, irgendwo anzukommen.
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5/5
25.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wo Gegenwart und Vergangenheit ineinander fließen
Die 19 jährige Liesel weiß nicht so recht wie es nach dem Abitur im Leben weiter gehen soll. Zunächst begibt sie sich mit ihrer an Demenz erkrankten Oma auf eine Reise ins ehemalige Ostpreußen, wobei es um mehr geht als nur einen Ort. Es geht um Menschen auf Spurensuche nach Herkunft und Heimat, Erinnerungen und unausgesprochenen Familiengeheimnissen.
Miriam Burdelskis Erzählstil hat mich von der ersten Seite an begeistert. Feinfühlig schafft sie eine wunderbare Balance zwischen Schwere und Leichtigkeit. Auch ihre gelungenen, authentischen Figuren sind mir sehr ans Herz gewachsen. Hier passt das zusammenspiel aus Sprache, Charaktere und Thema einfach perfekt.
Eine sehr lesenswerte Familiengeschichte, die mich durchweg gefesselt hat und noch lange begleitet.
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4/5
26.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Schuld und Schicksal liegen nah beieinader
Liesel ist 19, hat gerade das Abitur gemacht und weiß nicht so recht wohin mit sich. Sie wurde von ihrer Großmutter Emmi großgezogen, da ihrer Mutter unter Depressionen leidet. Als Emmi zunehmend dement wird und kaum noch die vielen Fragen die Liesel zu ihrer Familie hat, beantworten kann, beschließt Liesel in die Heimat ihrer Großmutter, dem ehemaligen Ostpreußen, zu reisen. Es wird eine Reise in die Vergangenheit, wo ungeahnte Geheimnisse gelüftet werden und wo Schuld und Schicksal nah beieinander liegen. Diese Reise bringt nach und nach Antworten und Liesel auf den richtigen Weg zu sich selbst. Berührend und nachdenklich stimmend - ein wirklich schönes Buch.
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