Produktbild: Der Einsiedlersommer
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Anne Sverdrup-Thygeson

1. Der Einsiedlersommer

Der Einsiedlersommer Der große Sommerroman über die heilsame Kraft von Freundschaft und Natur

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64

23,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Heike Warmuth

Spieldauer

10 Stunden und 39 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

16.01.2027

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

118

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Franziska Hüther

Sprache

Deutsch

EAN

9783844948400

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Heike Warmuth

Spieldauer

10 Stunden und 39 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

16.01.2027

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

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118

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Franziska Hüther

Sprache

Deutsch

EAN

9783844948400

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  • Abc

    aus Raunheim

    5/5

    01.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Das Cover ist eher schlicht gestaltet und es gefällt mir sehr gut mit dem Käfer vorne drauf. „Der Einsiedlersommer“ von Anne Sverdrup-Thygeson ist ein berührender Roman über Verlust, Heilung und die Kraft der Natur. Die Geschichte greift aktuelle Themen wie Arten- und Naturschutz auf sehr feinfühlige Art auf. Die Biologin Eva flieht nach einem schmerzhaften Verlust aus Oslo in ein abgelegenes Dorf in der norwegischen Region Vestfold. Ihr Ziel: Sie sucht nach dem Eremitenkäfer, einer Art, die eigentlich als ausgestorben gilt. Dabei trifft sie auf ihre 76-jährige Nachbarin Olga. Die exzentrische Einsiedlerin kämpft erbittert gegen einen geplanten Steinbruch, der ihren geliebten, uralten Eichenwald zerstören würde. Es beginnt eine langsame, tiefgründige Annäherung zweier sehr unterschiedlicher Frauen. Das Buch regt sehr zum Nachdenken an und hat mich sehr berührt.

  • Werner L.

    aus Baden-Baden

    5/5

    29.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Still und gleichzeitig kraftvoll

    Anne Sverdrup-Thygeson hat mit „Der Einsiedlersommer“ einen Roman geschrieben, der mich sehr begeistert und tief berührt hat. Die Geschichte von Eva, die sich nach einem schmerzhaften Verlust in die norwegische Natur zurückzieht, und von der eigenwilligen Olga, die mit dem alten Eichenwald und seiner Geschichte eng verbunden ist, hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Besonders beeindruckt hat mich die wunderbare Atmosphäre des Romans. Die Naturbeschreibungen sind intensiv und lebendig, ohne jemals ausufernd zu wirken. Der Wald, die alten Eichen und die Suche nach dem Eremitenkäfer verleihen der Geschichte eine ganz eigene, stille Kraft. Gleichzeitig erzählt das Buch von Trauer, Einsamkeit, Erinnerung und der vorsichtigen Annäherung zweier sehr unterschiedlicher Frauen – auf eine warmherzige, kluge und unglaublich feinfühlige Weise. Eva und Olga sind zwei Figuren, die mir schnell ans Herz gewachsen sind. Ihre Beziehung entwickelt sich langsam, glaubwürdig und mit viel emotionaler Tiefe. Gerade diese leisen Töne haben mich sehr bewegt. Dazu kommt der Konflikt um den bedrohten Wald, der dem Roman eine zusätzliche Aktualität verleiht, ohne dass die Geschichte belehrend wirkt. Für mich ist „Der Einsiedlersommer“ ein wunderschöner, stiller und gleichzeitig kraftvoller Roman über Verlust, Heilung, Freundschaft und die Frage, was wir bewahren müssen – in der Natur und in uns selbst. Ein Buch, das nachhallt und das ich sehr gern weiterempfehle.

  • sollingschnecke

    5/5

    28.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Vertraute verlassen, Hoffnung schöpfen, Neustart wagen.

    Nach dem schlimmen Verlust ihres Babys bewirbt sich die Biologin Eva auf einen Sommerjob. In einer abgelegenen norwegischen Provinz soll sie nach dem Eremiten- einem Käfer- suchen. " Der Eremit. Der seltenste Käfer Norwegens, quasi auferstanden von den Toten, ein Symbol dafür, dass es immer noch Hoffnung gab. Sie würde ihn in diesem Sommer finden." Ihren Partner Eirik weiht sie erst in Ihre Pläne ein, nachdem sie bereits vor Ort ist. Eva wohnt in einer "heruntergekommenen Bruchbude", die sie von der Gemeinde gestellt bekommen hat. Sie lässt alles Vertraute hinter sich und hat als einzigen Umgang die exzentrische Eigenbrödlerin Olga, die ihre Nachbarin ist. Ich gebe " Der Einsiedlersommer" von Anne Sverdrup-Thygeson aus dem dtv- Verlag 5 Sterne aus folgende Gründen: 1. Der Roman überzeugt mich mit seiner Vielschichtigkeit. Meine erste Vermutung war, dass es sich "lediglich" um einen Naturtoman handelt. Dem ist nicht so. Die Natur spielt eine wichtige Rolle. Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Lebensraum sind ein großes Thema, aber viele weitere Themenfelder, u.a. Beziehung, Umgang mit der Vergangenheit, Kriegsfolgen, Mutter- Tochter- Beziehung, Verlust und Trauer, Interessenkonflikte innerhalb der Gemeinde, spielen eine große Rolle. 2. Die Autorin schreibt in einer wunderbar flüssigen und bildhaften Sprache. Besonders die Naturbeschreibungen sind grandios. "Die ausladenden Kronen der knorrigen Bäume badeten im Prinzessienrosa....". 3. Das Thema "Trauer" wird in mehreren Facetten dargelegt. Trauer um ein Kind, um unvorhergesehene Wendungen im Leben, um verpasste Chancen,um Ohnmacht, Hoffnung, Neuanfang... 3. Den Interessenkonflikt zwischen Landwirtschaft, Natur, Naherholungsgebiet im Gegensatz zum Abbau von nachhaltigem Baustoff und Profit, finde ich gelungen dargestellt. 4. Wie beeinflussen Ereignisse aus der der Vergangenheit unsere Gegenwart? Das ist eins meiner Lieblingsthemen und wird hier sehr gut aufgegriffen. 5. Und last but not least: Mir gefallen sehr die extrem ausdrucksstarken Charaktere. Für mich war es kein Roman, den ich mal eben so weggelesen habe. Ich habe vielmehr bewusst langsam gelesen und jedes Kapital genossen. Die Entwicklungen der zwischenmenschlichen Beziehungen und das Fortschreiten der verschiedenen Projekte, habe ich von außen sehr gerne betrachtet. Für mich war " Der Einsiedlersommer" ein besonderes Leseerlebnis mit dem Fazit, dass man manchmal das Vertraute verlassen muss, um Hoffnung zu erlangen, damit man zu einem Neustart gelangt.

  • Booksandmusic

    5/5

    28.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wieviel kann ein Mensch ertragen?

    Der Roman "Der Einsiedlersommer" von Anne Sverdrup-Thygeson ist eine Ode an die Freundschaft und an die Natur. Die Geschichte von Eva, die nach einem schweren Schicksalsschlag, den Sommer über in einem kleinen Ort in Norwegen verbringt, um zu sich zu kommen, zeigt viele Parallelen zu Olga, ihrer Nachbarin, die sie zunächst unter schwierigen Bedingungen kennenlernt. Doch Gemeinsamkeiten im Leben, Beharrlichkeit und Menschlichkeit führen diese beiden so unterschiedlichen Frauen zueinander. Sie brauchen einander. Die Grundgeschichte, die Suche nach dem bedrohten Käfer, bildet den Rahmen einer so viel tiefergehenden Geschichte, die mich in den Bann gezogen hat. Der Schreibstil der Autorin gefällt mit außerordentlich gut. Die LeserInnen werden in den Bann gezogen, Spannung wird in allen Themenbereichen aufgebaut und durch detailreiche Beschreibungen untermalt. Das Cover ist äußerst hochwertig gestaltet. Ein bunter Käfer auf zwei unterschiedlich farbigen Blättern ziert den Umschlag. Er ist ein wenig erhaben. Die Blätter könnten in meiner Vorstellung für die beiden Freundinnen stehen. Eine emotionale Nebengeschichte spricht auch diejenigen LeserInnen an, die gerne über Beziehungen und Liebeleien lesen. Die Beschreibung der Natur und die darin steckende starke Zuneigung, beeindruckt am meisten. Liebevolle Ideen und Ausschmückungen lassen das Herz von Naturfreunden höher hüpfen. Die ProtagonistInnen sind authentische Charaktere, die der Geschichte Menschlichkeit verleihen. Ich habe sie schnell lieb gewonnen und mich auf deren Seite geschlagen. Alles in allem ein unglaublich schöner Roman. Ich hoffe, es wird weitere geben von dieser großartigen Autorin. Vielen Dank für dieses Werk!

  • Ela

    5/5

    27.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein lebensbejahender Roman über die Kraft der Freundschaft und die Liebe zur Natur

    Anne Sverdrup-Thygesons Roman "Der Einsiedlersommer" handelt von einer jungen Biologin, Eva, die ihrem Auftrag nachgeht, in einem Dorf in Norwegen den vom aussterben bedrohten Eremitenkäfer zu suchen. Dort angekommen freundet sie sich Schritt für Schritt mit ihrer älteren Nachbarin Olga an. Die Lebenswege der beiden Frauen haben Überschneidungen, die sie einander noch näher bringen und ihnen helfen, unverarbeitete Erlebnisse aufzuarbeiten. Eingebettet in eine wunderschöne Naturkulisse erzählt die Autorin von Schmerz, Trauer und Verlust, von Familie, Heimat und Verbundenheit, von Freundschaft und der Liebe zur vielfältigen Natur, die uns umgibt. Auf feinfühlige Art und Weise bringt sie ihre Figuren den Leser*innen Stück für Stück näher und lässt daduch auch deren Eigenheiten nachvollziehbarer wirken. So habe ich vor allem für Olga mit jeder Seite mehr Sympathie empfinden können. Eingewoben in die Geschichte der Gegenwart beleuchtet Sverdrup-Thygeson zudem die Vergangenheit von Olga, zeigt, wie der Krieg Familien auseinandergerissen und unfassbares Leid über die Menschen gebracht hat. In diesem Zusammenhang erfahrt die Leserschaft etwas über Olgas Familiengeheimnis, das sie nachhaltig traumatisiert und zu dem Menschen gemacht hat, der sie ist. Sverdrup-Thygeson befasst sich in ihrem Werk zudem mit umweltpolitischen Fragstellungen. Sie zeigt ihrer Leserschaft eindrücklich, welch unterschiedliche Perspektiven bei umweltpolitischen Entscheidungen berücksichtigt werden müssen und regt dadurch zum Nachdenken an. Ich konnte mich in den Roman ab der ersten Seite hineinvertiefen und hatte die lebendig beschriebenen Wälder, die kleine Ortschaft und die Figuren klar vor meinem inneren Auge. Dass die Autorin selbst begeisterte Naturliebhaberin und -schützerin ist, wird auf jeder Seite greifbar. Ich mochte außerdem die Beschreibungen der Gefühlswelt der Protagonistinnen sowie der Beziehungsdynamiken und nahm die Lektüre als versöhnlich, hoffnungsvoll und lebensbejahend wahr. Dank Eva bewegt sich Olga immer weiter aus ihrem Schneckenhaus, wird mutig, am Ende sogar etwas rebellisch, und verwandelt ihre lange mit sich getragene Wut in die Stärke und den Mut, sich dem Leben auch im hohen Alter neu zu stellen. Die Vielfältigkeit der im Roman behandelten Themen sowie der bewegende Schreibstil der Autorin haben mir unglaublich gut gefallen und mir bei jedem Zur-Hand-Nehmen des Buches Lust aufs Weiterlesen gemacht. Ein Roman, der noch eine ganze Weile nachhallte und den ich nur empfehlen kann, vor allem Personen, die ebenfalls Naturliebhaber*innen sind und sich von dieser Stimmung im Buch mitreißen lassen möchten.

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