Produktbild: Die Lotosblüte
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Die Lotosblüte Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.05.2019

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/4,5 cm

Gewicht

777 g

Auflage

1

Originaltitel

Shim Chong - Yonkote Gil

Übersetzt von

Ki-Hyang Lee

Sprache

Deutsch

EAN

2710004818614

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Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.05.2019

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/4,5 cm

Gewicht

777 g

Auflage

1

Originaltitel

Shim Chong - Yonkote Gil

Übersetzt von

Ki-Hyang Lee

Sprache

Deutsch

EAN

2710004818614

Herstelleradresse

Europa Verlage GmbH
Johannisplatz 15, 81667 München
info@europa-verlag.com

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Eintauchen in eine fremde Welt

Bewertung aus Nürnberg am 24.06.2019

Bewertungsnummer: 1223100

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Roman entführt den Leser in eine fremde Welt, nach Asien ins 19 Jahrhundert. Der Europa Verlag hat hierfür ein sehr passendes Cover ausgesucht. Die Frau im bunten Kleid auf hoher See weckt Neugierde. Die junge Chong, deren Mutter jung verstorben ist, wird als 15 jähriges Mädchen von ihrer Stiefmutter an einen alten Chinesen verkauft. Chong nimmt ihr Schicksal in die Hand, ohne verbittert zu sein. Der Leser taucht ein in verschiedene Kulturen, mit Opium wird viel Geld verdient und Bordelle finden regen Zulauf. Dies sind drei Hauptmerkmale des Romans. Bitter als die junge Chong ihr Elternhaus verlassen muss und in der Ferne an einen alten chinesischen Mann verkauft wird. Aber Chong bläst kein Trübsal, sie lässt sich auf ihre Pflichten ein. Der alte Chen besucht sie auch nicht allzu oft und geht sanft mit ihr um. Chens Familie ist im Teehandel tätig, worüber man so einiges interessantes erfährt. Leider gibt es aber auch die Abhängigkeit vom Opium. Als Chen stirbt muss Chong Abstriche in Kauf nehmen. Als ihr der Sohn des Alten zu nahe kommt, flieht sie. Sie findet Schutz im "Tempel des Glücks und der Freude". Der Leser erfährt viel, wie das Leben dort funktioniert. Aber nichts ist von Dauer und Chongs Reise geht weiter. Sowohl Orte als auch Ehemänner wechseln und der Leser wird genauestens informiert. In diesen Freudentempel werden natürlich auch Kinder gezeugt. Als Chongs Freundin stirbt, kümmert sie sich liebevoll um deren Kleine. Dieser Ersatz-Mutter-Instinkt kommt immer wieder durch, so will sie z.B. ein Waisenhaus gründen. Und so erfahren wir viel über Chongs Leben, bis dieses zu Ende geht. Mir hat es viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Das Eintauchen in diese fremden Kulturen fesselte mich. Man liest über Essen und Traditionen, aber wie ich finde aber leider auch sehr viel über Prostitution. Ich hätte mir diesbezüglich etwas weniger Detailverliebtheit gewünscht. Die Übersetzerin hat gute Arbeit geleistet, die Sprache fand ich toll. Der koreanische Autor ist bekannt in seiner Heimat und bereits mit vielen Preisen ausgezeichnet. Der Roman wird Leser ansprechen, die interessiert sind an asiatischen Kulturen und Gepflogenheiten in der damaligen Zeit. Das Thema Prostitution zieht sich nahezu durch das gesamte Buch und wird oft genauestens beschrieben. Allerdings schafft der Autor das auf eine ganz besondere Art, die nicht schmuddelig auf den Leser wirkt. Mir hat es größtenteils viel Freude bereitet in diese fremde Welt einzutauchen.

Eintauchen in eine fremde Welt

Bewertung aus Nürnberg am 24.06.2019
Bewertungsnummer: 1223100
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Roman entführt den Leser in eine fremde Welt, nach Asien ins 19 Jahrhundert. Der Europa Verlag hat hierfür ein sehr passendes Cover ausgesucht. Die Frau im bunten Kleid auf hoher See weckt Neugierde. Die junge Chong, deren Mutter jung verstorben ist, wird als 15 jähriges Mädchen von ihrer Stiefmutter an einen alten Chinesen verkauft. Chong nimmt ihr Schicksal in die Hand, ohne verbittert zu sein. Der Leser taucht ein in verschiedene Kulturen, mit Opium wird viel Geld verdient und Bordelle finden regen Zulauf. Dies sind drei Hauptmerkmale des Romans. Bitter als die junge Chong ihr Elternhaus verlassen muss und in der Ferne an einen alten chinesischen Mann verkauft wird. Aber Chong bläst kein Trübsal, sie lässt sich auf ihre Pflichten ein. Der alte Chen besucht sie auch nicht allzu oft und geht sanft mit ihr um. Chens Familie ist im Teehandel tätig, worüber man so einiges interessantes erfährt. Leider gibt es aber auch die Abhängigkeit vom Opium. Als Chen stirbt muss Chong Abstriche in Kauf nehmen. Als ihr der Sohn des Alten zu nahe kommt, flieht sie. Sie findet Schutz im "Tempel des Glücks und der Freude". Der Leser erfährt viel, wie das Leben dort funktioniert. Aber nichts ist von Dauer und Chongs Reise geht weiter. Sowohl Orte als auch Ehemänner wechseln und der Leser wird genauestens informiert. In diesen Freudentempel werden natürlich auch Kinder gezeugt. Als Chongs Freundin stirbt, kümmert sie sich liebevoll um deren Kleine. Dieser Ersatz-Mutter-Instinkt kommt immer wieder durch, so will sie z.B. ein Waisenhaus gründen. Und so erfahren wir viel über Chongs Leben, bis dieses zu Ende geht. Mir hat es viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Das Eintauchen in diese fremden Kulturen fesselte mich. Man liest über Essen und Traditionen, aber wie ich finde aber leider auch sehr viel über Prostitution. Ich hätte mir diesbezüglich etwas weniger Detailverliebtheit gewünscht. Die Übersetzerin hat gute Arbeit geleistet, die Sprache fand ich toll. Der koreanische Autor ist bekannt in seiner Heimat und bereits mit vielen Preisen ausgezeichnet. Der Roman wird Leser ansprechen, die interessiert sind an asiatischen Kulturen und Gepflogenheiten in der damaligen Zeit. Das Thema Prostitution zieht sich nahezu durch das gesamte Buch und wird oft genauestens beschrieben. Allerdings schafft der Autor das auf eine ganz besondere Art, die nicht schmuddelig auf den Leser wirkt. Mir hat es größtenteils viel Freude bereitet in diese fremde Welt einzutauchen.

ein tiefer Einblick ins Asien des 19. Jahrhunderts

Marita Robker-Rahe aus Belm am 20.06.2019

Bewertungsnummer: 1222032

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Obwohl das Buch ein ordentlicher Wälzer ist, habe ich es doch relativ schnell durchgelesen, da ich es sehr interessant und aufschlussreich fand. Der Leser bekommt einen Einblick in das 19. Jahrhundert in Asien. Die Koreanerin Shim Chong wird als Mädchen in eine arme Familie geboren und als fünfzehnjährige an einen achtzig,jährigen Mann verkauft, dessen Geliebete sie wird. Nach seinem Tod wird sie die Gespielin des Sohnes und Kurtisane in seinen Freundenhaus. Doch auch hier ist ihre Reise noch nicht zu Ende, immer wieder wird sie weitergereicht, durch die Freundenhäuser des Landes, ohne an ihrem Schicksal etwas verändern zu können. Doch sie verliert nie den Mut und ihren Stolz und schafft es ihr Leben in eine andere Richtung zu lenken. In einer sehr bildhaften Sprache beschreibt der Autor das für uns doch so unbekante Leben einer Frau im 19. Jahrhundert in Asien. Viele politische Ereignisse , wie z.B. der Boxeraufstand vervollständigen diesen interessanten Roman, der sicherlich keine leichte Kost ist, mich aber fasziniert hat und den ich gerne gelesen habe. Ein wenig hat er mich an die Geisha erinert, ein Buch , dass ich vor vilen Jahren gelesen habe. Interessant und gut zu lesen.

ein tiefer Einblick ins Asien des 19. Jahrhunderts

Marita Robker-Rahe aus Belm am 20.06.2019
Bewertungsnummer: 1222032
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Obwohl das Buch ein ordentlicher Wälzer ist, habe ich es doch relativ schnell durchgelesen, da ich es sehr interessant und aufschlussreich fand. Der Leser bekommt einen Einblick in das 19. Jahrhundert in Asien. Die Koreanerin Shim Chong wird als Mädchen in eine arme Familie geboren und als fünfzehnjährige an einen achtzig,jährigen Mann verkauft, dessen Geliebete sie wird. Nach seinem Tod wird sie die Gespielin des Sohnes und Kurtisane in seinen Freundenhaus. Doch auch hier ist ihre Reise noch nicht zu Ende, immer wieder wird sie weitergereicht, durch die Freundenhäuser des Landes, ohne an ihrem Schicksal etwas verändern zu können. Doch sie verliert nie den Mut und ihren Stolz und schafft es ihr Leben in eine andere Richtung zu lenken. In einer sehr bildhaften Sprache beschreibt der Autor das für uns doch so unbekante Leben einer Frau im 19. Jahrhundert in Asien. Viele politische Ereignisse , wie z.B. der Boxeraufstand vervollständigen diesen interessanten Roman, der sicherlich keine leichte Kost ist, mich aber fasziniert hat und den ich gerne gelesen habe. Ein wenig hat er mich an die Geisha erinert, ein Buch , dass ich vor vilen Jahren gelesen habe. Interessant und gut zu lesen.

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Die Lotosblüte

von Hwang Sok-yong

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