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Produktbild: Kleine Schwächen
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Kleine Schwächen Roman. »Ein literarisches Ausnahmetalent.« Karl Ove Knausgård

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

62645

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,4/12,5/2,1 cm

Gewicht

345 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ordinary Human Failings. A Novel

Übersetzt von

Stefanie Ochel

Sprache

Deutsch

EAN

2710004916907

Beschreibung

Rezension

»Originell und gewagt.« David Nicholls
»Ein großer Wurf!« The Guardian
»DIE Millenial-Autorin, die man auf dem Schirm haben muss.« The Daily Telegraph
»Ein literarisches Ausnahmetalent.« Karl Ove Knausgård

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

62645

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,4/12,5/2,1 cm

Gewicht

345 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ordinary Human Failings. A Novel

Übersetzt von

Stefanie Ochel

Sprache

Deutsch

EAN

2710004916907

Herstelleradresse

Kjona Verlag
Zweibrückenstraße 3
80331 München
DE

Email: hello@kjona.eco

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Was, wenn die Mörderin ein Kind ist?

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 06.06.2026

Bewertungsnummer: 3160098

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Besonders beeindruckt hat mich, wie scharfsinnig die Mechanismen von Vorverurteilung und Klassismus offengelegt werden. Der Roman zeigt, wie schnell Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Lebensumstände oder ihres sozialen Status abgestempelt werden. Erschreckend fand ich, dass selbst ein Kind nicht vor Vorurteilen geschützt ist und wie schnell ihm aufgrund seiner Herkunft und seiner Lebensumstände ein schlechter Charakter zugeschrieben wird.  Es werden unbequeme Fragen über Schuld, Verantwortung und die Art gestellt, wie wir Menschen beurteilen. Sehr eindrcklich fand ich, dass Armut und schwierige familiäre Verhältnisse oft wie ein gefundenes Fressen für Vorurteile wirken. Der Roman macht sichtbar, wie schnell Menschen aufgrund ihrer sozialen Situation als verdächtig, unfähig oder minderwertig wahrgenommen werden, ohne dass man sich die Mühe macht, hinter die Fassade zu blicken.  Auch die Darstellung von Mutterschaft und der schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung fand ich sehr beeindruckend. Der Roman zeigt, dass sich nicht jede Frau automatisch über eine Schwangerschaft freut und auch nicht jede Frau leicht in eine Mutterrolle findet. Mir hat dieser differenzierte Blick sehr gut gefallen, weil die Rolle der Frau als Mutter oft  überidealisiert wird. Der Roman zeigt Beziehungen nicht geschönt, sondern in all ihrer Komplexität, geprägt von Verletzungen, Erwartungen und ungelösten Konflikten.  Am meisten liebe ich Bücher, die mich nicht nur berühren, sondern auch zum Nachdenken bringen. Geschichten, die mir neue Perspektiven eröffnen, meine eigenen Gedanken hinterfragen und mich etwas über mich selbst lernen lassen. „Kleine Schwächen“ war genau so ein Buch für mich. Es hat mich immer wieder dazu gebracht, meine eigenen Urteile, Vorverurteilungen, Annahmen und Reaktionen zu beobachten. Für mich liegt darin die besondere Stärke dieses Romans.  Für mich war dieses Buch sehr stark! Ich möchte es LeserInnen empfehlen, die wie ich, Bücher lieben, die nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen und den Blick auf sich selbst und andere Menschen erweitern.

Was, wenn die Mörderin ein Kind ist?

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 06.06.2026
Bewertungsnummer: 3160098
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Besonders beeindruckt hat mich, wie scharfsinnig die Mechanismen von Vorverurteilung und Klassismus offengelegt werden. Der Roman zeigt, wie schnell Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Lebensumstände oder ihres sozialen Status abgestempelt werden. Erschreckend fand ich, dass selbst ein Kind nicht vor Vorurteilen geschützt ist und wie schnell ihm aufgrund seiner Herkunft und seiner Lebensumstände ein schlechter Charakter zugeschrieben wird.  Es werden unbequeme Fragen über Schuld, Verantwortung und die Art gestellt, wie wir Menschen beurteilen. Sehr eindrcklich fand ich, dass Armut und schwierige familiäre Verhältnisse oft wie ein gefundenes Fressen für Vorurteile wirken. Der Roman macht sichtbar, wie schnell Menschen aufgrund ihrer sozialen Situation als verdächtig, unfähig oder minderwertig wahrgenommen werden, ohne dass man sich die Mühe macht, hinter die Fassade zu blicken.  Auch die Darstellung von Mutterschaft und der schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung fand ich sehr beeindruckend. Der Roman zeigt, dass sich nicht jede Frau automatisch über eine Schwangerschaft freut und auch nicht jede Frau leicht in eine Mutterrolle findet. Mir hat dieser differenzierte Blick sehr gut gefallen, weil die Rolle der Frau als Mutter oft  überidealisiert wird. Der Roman zeigt Beziehungen nicht geschönt, sondern in all ihrer Komplexität, geprägt von Verletzungen, Erwartungen und ungelösten Konflikten.  Am meisten liebe ich Bücher, die mich nicht nur berühren, sondern auch zum Nachdenken bringen. Geschichten, die mir neue Perspektiven eröffnen, meine eigenen Gedanken hinterfragen und mich etwas über mich selbst lernen lassen. „Kleine Schwächen“ war genau so ein Buch für mich. Es hat mich immer wieder dazu gebracht, meine eigenen Urteile, Vorverurteilungen, Annahmen und Reaktionen zu beobachten. Für mich liegt darin die besondere Stärke dieses Romans.  Für mich war dieses Buch sehr stark! Ich möchte es LeserInnen empfehlen, die wie ich, Bücher lieben, die nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen und den Blick auf sich selbst und andere Menschen erweitern.

Wie beschreibt man unsere Gesellschaft?

ReadingFoxy aus Leipzig am 24.04.2026

Bewertungsnummer: 3118951

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie beschreibt man unsere Gesellschaft? Ein Buch so intensiv, dass man eine Zeit benötigt, um es zu verarbeiten. Es geht um Lucy. Die Zehnjährige gerät unter Mordverdacht, nachdem eine jüngere Freundin stirbt. Der Fall sorgt für große gesellschaftliche Spannungen, verstärkt durch Klassenunterschiede und Vorurteile gegenüber Lucy und ihrer Mutter Carmel. Während Medien und Öffentlichkeit eine Hetzjagd starten, werden Themen wie Fremdenhass, Misogynie und die belastete Vergangenheit der beiden sichtbar. Mit einem Kind in einem ähnlichen Alter musste ich des Öfteren Pausen einlegen und habe daher etwas länger für das Buch gebraucht. Aber es ist dennoch ein wichtiges Buch. Denn das Buch beschreibt nicht nur Klassenunterschiede, sondern schafft es, sie richtig spürbar zu machen. Es regt zum Nachdenken darüber an, wie selbstverständlich unsere Privilegien oft wahrgenommen werden und wie schwer es ist, ihnen zu entkommen. Der Schreibstil ist intensiv, schonungslos und schönt absolut nichts. Aber das ist hier bei dieser Geschichte wichtig, um nicht wieder etwas zu romantisieren, bei dem es nichts zu romantisieren gibt. Es muss vor Augen geführt werden, wie Menschen mit Menschen umgehen. Vor allem wenn sie “anders” sind als man selbst. Die Geschichte beleuchtet eindringlich Schuld, Trauma und die Frage nach Täterschaft bei einem Kind. Ein Buch, auf das man sich einlassen muss und sicher nicht für jede Situation geeignet ist, aber dennoch sollte es gelesen werden. ISBN: 978-3910372634 Autorin: Megan Nolan Verlag: Kjona ET: 17.02.26 Umfang: 256 Seiten

Wie beschreibt man unsere Gesellschaft?

ReadingFoxy aus Leipzig am 24.04.2026
Bewertungsnummer: 3118951
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie beschreibt man unsere Gesellschaft? Ein Buch so intensiv, dass man eine Zeit benötigt, um es zu verarbeiten. Es geht um Lucy. Die Zehnjährige gerät unter Mordverdacht, nachdem eine jüngere Freundin stirbt. Der Fall sorgt für große gesellschaftliche Spannungen, verstärkt durch Klassenunterschiede und Vorurteile gegenüber Lucy und ihrer Mutter Carmel. Während Medien und Öffentlichkeit eine Hetzjagd starten, werden Themen wie Fremdenhass, Misogynie und die belastete Vergangenheit der beiden sichtbar. Mit einem Kind in einem ähnlichen Alter musste ich des Öfteren Pausen einlegen und habe daher etwas länger für das Buch gebraucht. Aber es ist dennoch ein wichtiges Buch. Denn das Buch beschreibt nicht nur Klassenunterschiede, sondern schafft es, sie richtig spürbar zu machen. Es regt zum Nachdenken darüber an, wie selbstverständlich unsere Privilegien oft wahrgenommen werden und wie schwer es ist, ihnen zu entkommen. Der Schreibstil ist intensiv, schonungslos und schönt absolut nichts. Aber das ist hier bei dieser Geschichte wichtig, um nicht wieder etwas zu romantisieren, bei dem es nichts zu romantisieren gibt. Es muss vor Augen geführt werden, wie Menschen mit Menschen umgehen. Vor allem wenn sie “anders” sind als man selbst. Die Geschichte beleuchtet eindringlich Schuld, Trauma und die Frage nach Täterschaft bei einem Kind. Ein Buch, auf das man sich einlassen muss und sicher nicht für jede Situation geeignet ist, aber dennoch sollte es gelesen werden. ISBN: 978-3910372634 Autorin: Megan Nolan Verlag: Kjona ET: 17.02.26 Umfang: 256 Seiten

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Kleine Schwächen

von Megan Nolan

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Ines Englert

OSIANDER Heilbronn

Zum Portrait

5/5

Wie konnte es soweit kommen?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir sind im London der 90er Jahre, in einer Sozialsiedlung wird die dreijährige Mia tot aufgefunden. Schnell fällt der Verdacht auf die 10-jährige Lucy Green, die schon öfter durch riskante Spiele und Mutproben aufgefallen ist. Die Nachbarschaft ist sich einig, dass nur ein Kind aus solch zerrütteten Familienverhältnissen wie sie bei den Greens herrschen, zu so einer Tat fähig sei. Der Journalist Tom sieht in dieser Geschichte seine Chance, groß rauszukommen. Er ist zufällig vor Ort, als die Leiche gefunden wird und wittert eine exklusive erste Berichterstattung. Er befragt die Anwohner, die ihm bereitwillig über die irischen Einwanderer Auskunft geben. Den trinkenden Großvater Lucys, dessen alkohol- und drogensüchtigen Sohn und Carmel, Lucys junge Mutter, wunderschön, aber unnahbar und arrogant. Eine Familie, die mit dem Tod der warmherzigen Großmutter Rose, jegliche Sozialisation verloren hat. Tom bringt die Familie auf Verlagskosten in einem Hotel unter, offiziell, um sie aus der Schusslinie der aufgebrachten Nachbarn zu bringen. Dort versucht er, sie zum Reden zu bringen und hofft auf pikante Details aus dem Familienleben. Was sich bisher wie ein Krimi gelesen hat, mit einem skrupellosen Reporter der Regenbogenpresse als Ermittler, wird im zweiten Teil zum Psychogramm einer Familie. Wie konnte es so weit kommen? Was hat die Greens bewogen Irland zu verlassen? Was hat jedes Familienmitglied auf seine Art derart aus der Bahn geworfen? Und warum animiert Lucy die Kinder zu diesen gefährlichen Spielen? Nach und nach taucht der Leser ein in diese Familie mit all ihren Traumata, in die Geschichte hinter den Klischees der zerrütteten Familie. Zuerst entwickelt der Roman einen unglaublichen Sog aus Sensationslust und Fassungslosigkeit, doch im zweiten Teil herrschen Empathie und tiefes Verständnis vor. Man versinkt in dieser Geschichte, leidet mit den Protagonisten, möchte Carmel wachrütteln und Lucy in die Arme nehmen. Ein absolut lesenswerter, ein berührender Roman.
  • Ines Englert
  • Buchhändler/-in

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Wie konnte es soweit kommen?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir sind im London der 90er Jahre, in einer Sozialsiedlung wird die dreijährige Mia tot aufgefunden. Schnell fällt der Verdacht auf die 10-jährige Lucy Green, die schon öfter durch riskante Spiele und Mutproben aufgefallen ist. Die Nachbarschaft ist sich einig, dass nur ein Kind aus solch zerrütteten Familienverhältnissen wie sie bei den Greens herrschen, zu so einer Tat fähig sei. Der Journalist Tom sieht in dieser Geschichte seine Chance, groß rauszukommen. Er ist zufällig vor Ort, als die Leiche gefunden wird und wittert eine exklusive erste Berichterstattung. Er befragt die Anwohner, die ihm bereitwillig über die irischen Einwanderer Auskunft geben. Den trinkenden Großvater Lucys, dessen alkohol- und drogensüchtigen Sohn und Carmel, Lucys junge Mutter, wunderschön, aber unnahbar und arrogant. Eine Familie, die mit dem Tod der warmherzigen Großmutter Rose, jegliche Sozialisation verloren hat. Tom bringt die Familie auf Verlagskosten in einem Hotel unter, offiziell, um sie aus der Schusslinie der aufgebrachten Nachbarn zu bringen. Dort versucht er, sie zum Reden zu bringen und hofft auf pikante Details aus dem Familienleben. Was sich bisher wie ein Krimi gelesen hat, mit einem skrupellosen Reporter der Regenbogenpresse als Ermittler, wird im zweiten Teil zum Psychogramm einer Familie. Wie konnte es so weit kommen? Was hat die Greens bewogen Irland zu verlassen? Was hat jedes Familienmitglied auf seine Art derart aus der Bahn geworfen? Und warum animiert Lucy die Kinder zu diesen gefährlichen Spielen? Nach und nach taucht der Leser ein in diese Familie mit all ihren Traumata, in die Geschichte hinter den Klischees der zerrütteten Familie. Zuerst entwickelt der Roman einen unglaublichen Sog aus Sensationslust und Fassungslosigkeit, doch im zweiten Teil herrschen Empathie und tiefes Verständnis vor. Man versinkt in dieser Geschichte, leidet mit den Protagonisten, möchte Carmel wachrütteln und Lucy in die Arme nehmen. Ein absolut lesenswerter, ein berührender Roman.

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Jennifer Talwieser

OSIANDER Balingen

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5/5

Ein vielschichtiges Familiendrama

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die 10-jährige Lucy wird eines unvorstellbaren Verbrechens beschuldigt. Sie soll ein dreijähriges Mädchen aus der Nachbarschaft umgebracht haben. Während sich ein Reporter auf der Suche nach der großen Story bei der Familie einschmeichelt wird nach und nach jedes Familienmitglied unter die Lupe genommen. Aufgrund eines Skandals aus Irland nach London ausgewandert, gelten sie in ihrem Viertel als die Sozialschmarotzer. Dabei sind sie doch nur eine Familie mit gewöhnlichen kleinen Schwächen. Ein feinsinniges psychologisches Familiendrama, eine Gesellschaftskritik und dabei unfassbar spannend.
  • Jennifer Talwieser
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein vielschichtiges Familiendrama

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die 10-jährige Lucy wird eines unvorstellbaren Verbrechens beschuldigt. Sie soll ein dreijähriges Mädchen aus der Nachbarschaft umgebracht haben. Während sich ein Reporter auf der Suche nach der großen Story bei der Familie einschmeichelt wird nach und nach jedes Familienmitglied unter die Lupe genommen. Aufgrund eines Skandals aus Irland nach London ausgewandert, gelten sie in ihrem Viertel als die Sozialschmarotzer. Dabei sind sie doch nur eine Familie mit gewöhnlichen kleinen Schwächen. Ein feinsinniges psychologisches Familiendrama, eine Gesellschaftskritik und dabei unfassbar spannend.

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Kleine Schwächen

von Megan Nolan

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