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Gott hassen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.02.2023

Herausgeber

Clara Sondermann

Verlag

MÄRZ Verlag

Seitenzahl

235

Maße (L/B/H)

20,2/12,6/2,4 cm

Gewicht

353 g

Auflage

2

Originaltitel

A hate Gud

Übersetzt von

Clara Sondermann

Sprache

Deutsch

EAN

2710005025325

Beschreibung

Rezension

»Gott hassen ist teils Fiebertraum, teils Manifest, teils nostalgische Reminiszenz, mit einer kräftigen Dosis feministischer und Queer-Theorie für ein gutes Maß ... Chaotisch und doch geordnet taucht Hval tief in den Prozess der Selbstentdeckung ein. Ihre Sprache ist viszeral und eindringlich, körperlich und fleischlich.« Carolyn Ciesla, Booklist
»Dieser genreübergreifende Roman einer selbsternannten düsteren Kinderkönigin vermischt Feminismus und Okkultismus mit einem Hauch von Zeitreise.« Joshunda Sanders, Boston Globe
»[Ein] aufrührerischer, genreübergreifender Roman ... Die ganze Zeit über verwendet Hval eine klagende Wiederholung von Themen (darunter die feministische Wut), die ihre hexerischen Visionen belebt und die Bühne für einen wiedergeborenen Edvard Munch bereitet, der auf der Flucht vor dem rachsüchtigen Subjekt seines Gemäldes Pubertät ist. Hvals faszinierende Erkundung ist nichts für schwache Nerven, aber wer es düster mag, ist hier genau richtig.« Publishers Weekly
»Die Atmosphäre von Gott hassen ist an der Oberfläche düster und unversöhnlich, und doch verbirgt sich hinter diesem Eindruck eine zweite Geschichte über die Stärke und Solidarität verachteter Frauen.« David Renton, Morning Star
»[In] Gott hassen taucht Hval bis zu den Ellbogen in den dicken, schwarzen, chthonischen Glibber der Rebellion und Angst ein, und zwar durch das typisch skandinavische Medium des Black Metal. Die Black-Metal-Szene ist historisch gesehen extrem sexistisch, aber Hval fordert sie für die hasserfüllten, nihilistischen Teenager-Mädchen der Welt mit einer jahrzehntelangen Geschichte von filmischem Terrorismus, politischer Hexerei und satanischem Lärm zurück.« AV Club
»Was mit dem Verkleiden als Grufti und dem Fluchen in der Schule beginnt, wandelt sich zu Hexenzirkeln und fantastischen dämonischen, kannibalischen Banketten. Auf dem Weg dorthin befasst sich Hval mit der Rolle der Sprache (norwegisch, aber auch englisch) als Mittel zur Unterdrückung und Befreiung sowie mit der Rolle der digitalen Technologie in diesem Zusammenhang.« Mark Rappolt, ArtReview
»Hval ist einer der wenigen Musiker, die sich in die Welt der literarischen Fiktion vorwagen. Für Hval ist es eine Nebenbeschäftigung, die absolut Sinn macht und als Erweiterung ihres atmosphärischen Sounds und ihrer anschaulichen, neugierigen Texte funktioniert.« Leonie Cooper, The Guardian
»Es ist Hvals unbeirrbare Haltung gegenüber der Vermischung von Genres, die sowohl ihren Essays als auch ihrer bezaubernden, jenseitigen Musik die Anerkennung der Kritiker eingebracht hat … Hval ist am besten in ihren Momenten des dunklen Humors und in ihren Texten über Weiblichkeit.« Baya Simons, Financial Times
»Gott hassen hat viel Interessantes über die Einsamkeit und das Vergnügen jugendlicher Blasphemie zu sagen, wobei Totems der patriarchalen norwegischen Autorität wie Knut Hamsun, Henrik Ibsen, Edvard Munch und die lutherische Kirche ins Fadenkreuz der Erzählerin geraten.« George MacBeth, Asymptote
»Antibürgerlich und feministisch; durchdrungen von Überzeugung und Wut.« Cal Revely-Calder, Telegraph
»Seltsam und verführerisch, herausfordernd und manchmal sehr lustig ... eine Erinnerung daran, dass der Musiker und Autor Hval einer der faszinierendsten und provokativsten Künstler ist, die es derzeit gibt.« Teddy Jamieson, Herald
»Gott hassen behandelt die Lieblingsthemen jeder ängstlichen jungen Frau. Hexerei, Heavy Metal, Eingeweide und Hass. Es ist ein Buch in der großen Tradition von Kathy Acker und anderen Surrealistinnen, die durch Raum und Zeit in verschiedene Dimensionen tanzen.« India Lewis, The Arts Desk
»Eine ausgezeichnete, betörende Lektüre. Jenny Hvals musikalisches Talent macht sie zu einer natürlichen Romanautorin – ihr Schreiben fühlt sich oft an wie eine Mischung aus Lyrik und Essays. Gott hassen ist eine erschreckende, eindrucksvolle Mischung aus Okkultismus und weiblicher Unterdrückung.« Laura Mehers, The Independent
»In Gott hassen stellt Hval die Form und die Konventionen des Romans erneut in Frage: Eine lebendige, brodelnde Stimme erzählt eine Reihe apokalyptischer Ereignisse, die mit Essensschlachten, Black-Metal-Shows, schwarzer Magie und surrealen, hexenartigen Ritualen verbunden sind.« Alexandra Kleeman, Lit Hub
»Hval, die dafür bekannt ist, Körperbilder zu verwenden, um politische Ideen über Kunst auszudrücken, stellt kultische Rituale dar, um das zu untergraben, was sie als ›den restriktiven Rahmen unseres täglichen Lebens‹ betrachtet.« New Yorker
»Gott hassen ist fesselnd, überraschend und oft inspirierend … durchzogen von kraftvollen urbanen Bildern und markanten Wendungen.« Andrea Tallarita, PopMatters
»Wahrhaft transgressiv.« Terri-Jane Dow, Severine
»Fesselnd ... Wie die französische Philosophin Luce Irigaray erforscht auch Hval Ideen, wie eine feministische oder radikale Sprache klingen könnte.« Sukhdev Sandhu, The Guardian
»Hval ist durchdrungen von den Traditionen der Autofiktion und des theoretischen Romans ... Die Handlung strebt nach einem ›Fluchtweg aus Struktur und Rhetorik‹ und macht Platz für spannende Beobachtungen über Kunst, Magie und Wiedergeburt.« Jenn Pelly, Pitchfork (»Favorite Music Books of 2020»)
»Wenn Gott hassen ein Kunstwerk wäre, dann wäre es ein Munch – roh, dunkel und brodelnd.« Chloë Ashby, Times Literary Supplement
»Leser, die sich zu experimentellerer Literatur hingezogen fühlen, werden sich in Jenny Hvals Roman seltsam zu Hause fühlen. Trotz der verwirrenden Bilder und kryptischen Dialoge von Gott hassen ist die Erzählerin ein Individuum, das sich nach einer Existenz jenseits der Binarität von Licht und Dunkelheit, Gut und Böse sehnt; eine Stimme, die ein Leben lang unterdrückt wurde, weil ihr gesagt wurde, sie müsse gerettet werden, weil sie verloren sei, eine Stimme, die im Archetypus der Hexe keinen Ketzer oder Abweichler sieht, sondern etwas viel Elementareres: jemanden, der frei ist.« Zack Ravas, Zyzzyva
»[Hval] stürzt sich in die Vergangenheit des Black Metal, um einen alternativen, radikalen und wirklich befreienden Weg für die Existenz des Black Metal als dissidente Kunstform zu präsentieren.« William Peel, Overland
»In diesem wunderbar unverblümten, absolut einzigartigen Roman vermischt sich der Realismus mit dem Surrealen. Ich weiß nicht, wie Hval es gelingt, so viele disparate Elemente miteinander zu kombinieren, aber es ist ein Triumph. Wie eine nahtlose Verschmelzung von Virginie Despentes, Leonora Carrington und Rikki Ducornet und doch ganz Hval. Vielleicht sollten wir es eine Hvalution nennen.« Jeff VanderMeer
»Hvals Schreiben umfasst die Suche nach neuen Wegen, um Gedankenmuster, Erfahrungen und Geschichten auszudrücken - und ermutigt die Menschen, sich von der Logik zu lösen, anstatt nach den vertrauten Markern des institutionell akzeptierten kreativen Schreibens zu suchen.« Nathania Gilson, Hazlitt
»Zu sagen, dass Jenny Hval eine beeindruckende kreative Bandbreite hat, ist eine Untertreibung … Girls Against God ist ehrgeizig, mit einem Plot, der Zeitreisen, Black Metal, Hexerei und Filmtheorie vermischt.« Tobias Carroll, Tor

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.02.2023

Herausgeber

Clara Sondermann

Verlag

MÄRZ Verlag

Seitenzahl

235

Maße (L/B/H)

20,2/12,6/2,4 cm

Gewicht

353 g

Auflage

2

Originaltitel

A hate Gud

Übersetzt von

Clara Sondermann

Sprache

Deutsch

EAN

2710005025325

Herstelleradresse

März Verlag GmbH
Göhrener Straße 7
10437 Berlin
DE

Email: info@maerzverlag.de
Telefon: +493057713961
Fax: +493057713959

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Feministischer Metallroman

Bewertung am 18.04.2023

Bewertungsnummer: 1924390

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Ich notiere: "Ich hasse Gott" . Was für eine arrogante Aussage, aber ich habe einen arroganten Charakter ("Ich" -ist das nicht auch nur ein anderes Wort für "Gott" ?). Im Jahr 1990 hasse ich Gott.« | 7 Hval hält die Lesenden im Kopf von "Ich" , einer Frau, die chronologisch-realistisch von der Kraft ihres stillen einsamen Hasses der Jugend in Südnorwegen zu erzählen beginnt, wo alles nach weiß, hell und Harmonie zu streben scheint. Je weiter »Gott hassen« voranschreitet, desto verdrehter wird der Text, ohne die Orientierung zu verlieren, denn er taucht ab, wieder auf und zieht in die assoziativ zusammengehaltenen Gedanken von "Ich" hinein. "Ich" liebt Deathmetal, die subversiven zerstörerischen Anfänge, die eigentlich vor ihrer Zeit stattfanden. Aber kann ein Mädchen hassen ohne Schranken? Laut, hässlich, brüllend? Kann "Ich" Teil werden der absterbenden männlichen Metallkultur? Kann "Ich" eine Gemeinschaft finden, die sich stark fühlt und alles, wofür Südnorwegen steht, zerschlagen? "Ich" findet Venke und Therese. Sie bilden ein Band, ein magisches Dreieck und eine Band, einen Hexenbund des Hasses. Hass gibt Energie, sich zu wehren gegen Südnorwegen, gegen amerikanische Schreibkurse, gegen männliche Objektifizierung, gegen beengende Bewertungen und Wertesysteme. Hass macht "Ich" frei und ermöglicht ihre Kunst. Hval hat mit »Gott hassen« einen experimentellen Roman geschrieben, der fesselt. Die assoziativen Ketten schreiben sich in viele Richtungen und kommen immer wieder zurück. Ihre Kunst ist vielleicht nicht für alle, aber wer will schon Konsenz, mir hat besonders Hvals aktivierende Energie imponiert. »Gott hassen« war mal einnehmend, klug, radikal, subversiv und klar, dann wieder freidrehend, surreal, absurd und voller hassender Energie. Auch wenn ich nicht immer folgen konnte und wollte: Hot shit! Und Märzverlag, das passt sehr, ich könnte mir keinen passenderen deutschsprachigen Verlag vorstellen.

Feministischer Metallroman

Bewertung am 18.04.2023
Bewertungsnummer: 1924390
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Ich notiere: "Ich hasse Gott" . Was für eine arrogante Aussage, aber ich habe einen arroganten Charakter ("Ich" -ist das nicht auch nur ein anderes Wort für "Gott" ?). Im Jahr 1990 hasse ich Gott.« | 7 Hval hält die Lesenden im Kopf von "Ich" , einer Frau, die chronologisch-realistisch von der Kraft ihres stillen einsamen Hasses der Jugend in Südnorwegen zu erzählen beginnt, wo alles nach weiß, hell und Harmonie zu streben scheint. Je weiter »Gott hassen« voranschreitet, desto verdrehter wird der Text, ohne die Orientierung zu verlieren, denn er taucht ab, wieder auf und zieht in die assoziativ zusammengehaltenen Gedanken von "Ich" hinein. "Ich" liebt Deathmetal, die subversiven zerstörerischen Anfänge, die eigentlich vor ihrer Zeit stattfanden. Aber kann ein Mädchen hassen ohne Schranken? Laut, hässlich, brüllend? Kann "Ich" Teil werden der absterbenden männlichen Metallkultur? Kann "Ich" eine Gemeinschaft finden, die sich stark fühlt und alles, wofür Südnorwegen steht, zerschlagen? "Ich" findet Venke und Therese. Sie bilden ein Band, ein magisches Dreieck und eine Band, einen Hexenbund des Hasses. Hass gibt Energie, sich zu wehren gegen Südnorwegen, gegen amerikanische Schreibkurse, gegen männliche Objektifizierung, gegen beengende Bewertungen und Wertesysteme. Hass macht "Ich" frei und ermöglicht ihre Kunst. Hval hat mit »Gott hassen« einen experimentellen Roman geschrieben, der fesselt. Die assoziativen Ketten schreiben sich in viele Richtungen und kommen immer wieder zurück. Ihre Kunst ist vielleicht nicht für alle, aber wer will schon Konsenz, mir hat besonders Hvals aktivierende Energie imponiert. »Gott hassen« war mal einnehmend, klug, radikal, subversiv und klar, dann wieder freidrehend, surreal, absurd und voller hassender Energie. Auch wenn ich nicht immer folgen konnte und wollte: Hot shit! Und Märzverlag, das passt sehr, ich könnte mir keinen passenderen deutschsprachigen Verlag vorstellen.

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