Die Briefeschreiberin
Roman - Der gefeierte Spiegel- und Nr.1-Bestseller der New York Times, ausgezeichnet mit dem »Women’s Prize for Fiction« – jetzt in einer wunderschönen Schmuckausgabe
Vom Geheimtipp zum New York Times-Nr.1-Besteller: Entdecken auch Sie Ihr neues Lieblingsbuch
Der mehrfach preisgekrönte Spiegel-Bestseller jetzt in wunderschöner und liebevoll gestalteter Geschenkausgabe – mit Lesebändchen, gestaltetem Vorsatz und Goldveredlung. Das ideale Geschenk für einen lieben Menschen – und für sich selbst.Jeden Morgen greift Sybil van Antwerp zu Füller und Papier und schreibt: an ihren Bruder, an ihre beste Freundin, an Autorinnen und Autoren. Sie hält fest, was sie begeistert, bewegt oder verärgert. Und dann gibt es da den einen Brief, an dem sie seit Jahren arbeitet, ohne ihn jemals abzusenden ...
Mit ihren dreiundsiebzig Jahren nutzt Sybil ihre Klugheit und ihren geistreichen Humor, um die Welt in Wort zu fassen. Doch jenseits ihrer umfassenden Korrespondenz hält sie die Menschen, die sie liebt, seit drei Jahrzehnten auf Abstand. Bis eine Nachricht aus ihrer Vergangenheit sie zwingt, sich dem schmerzhaftesten Kapitel ihres Lebens zu stellen.
Nun muss Sybil jenen Brief abschicken, an dem sie all die Jahre geschrieben hat. Und sie muss den Mut finden, sich selbst zu vergeben.
Ein Leben in Briefen, zutiefst berührend und unvergesslich – Sybil von Antwerp wird sich auf unvergleichliche Weise in Ihr Herz schreiben.
»›Die Briefeschreiberin‹ wird Sie zum Lachen und zum Weinen bringen, und es wird Sie zum Nachdenken anregen, wie es nur die besten Romane tun. Lesen, lesen, lesen Sie es! Und dann kaufen Sie es für jeden, der Ihnen am Herzen liegt!« Fran Littlewood
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
5/5
18.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Großartig!
Ein Leben in Briefen…
Genau so ist diese besondere Geschichte geschrieben, in Briefen, handgeschrieben. Briefe sind die Leidenschaft von Sybil van Antwerp, seit Kindheit. In ihnen kann sie sich am besten ausdrücken, aussprechen was sie als gesagtes Wort vielleicht nicht tun würde. Sybils Briefe sind scharfzüngig, ehrlich, pragmatisch, hinterfragend und reflektierend. Sybil wirkt in ihren Briefen taff, selbstbewusst, fast unerschütterlich.
Ihre Briefe werden im Verlauf des Buches zu ihrer Lebensgeschichte. Einem Leben das Höhen aber auch erschütternde Tiefen erfahren hat. Ein Leben auf das sie nun mit über siebzig Jahren zurückblickt. Sybil, so polemisch sie ihre Briefe teils schreibt, so verletzlich ist sie dahinter. Eine Frau die vieles bereut und die mit ablaufender Zeit bereit ist, sich den schwierigen Momenten in ihrem Leben noch einmal zu stellen, zu verzeihen, zu klären, zu entschuldigen und somit ihren Frieden zu finden.
Ein sehr berührendes Buch, ein lebensnahes und echtes Buch. Eine Geschichte über die Höhen und Tiefen eines Lebens. Ein sehr besonderes Leseerlebnis. Das ganze Buch besteht aus einem ununterbrochenen Schreibverkehr, einige Kontakte ziehen sich durch das ganze Buch hindurch, doch immer wieder kommen neue dazu, was die ganze Spannung aufrechterhält. Und dann schreibt sie seit Jahren an diesem einen Brief, den sie nie abschicken wird…
Eine Familiengeschichte die berührt, eine Protagonistin die stets hinterfragt, nicht zuletzt sich selber. Eine Geschichte über Verlust, Liebe, Familie und unerwartete Wendungen im Leben. Eine Hommage an das geschriebene Wort, das für immer bleibt und das Gefühle oft besser ausdrücken kann als Gesprochenes es je könnte. Großartig!
Laura F.
5/5
13.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Schön und angenehm zu lesender Roman
Die Erzählung durch die Korrespondenz per Brief hat mir besonders gut gefallen. Man wollte direkt immer weiterlesen, um die Antworten auf die Briefe zu erfahren. Sehr empfehlenswert
Laura. R
aus Dauchingen
5/5
28.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
Große Emotionalität: Es gilt als tief berührendes „Herzensbuch“, das den Mut zu ehrlichen Worten feiert. Würde es auf jeden Fall weiter empfehlen. Sehr emotional. Würde ich auf jeden Fall nochmal lesen.
Bewertung
5/5
28.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Was uns einmal schützt, kann uns später im Weg stehen
Ich habe „Die Briefeschreiberin“ an einem Tag gelesen. Das überrascht bei einem Roman, der fast ausschließlich aus Briefen besteht und dessen wichtigste Ereignisse teilweise Jahrzehnte zurückliegen. Virginia Evans erzeugt aber einen bemerkenswerten literarischen Sog. Nicht durch Cliffhanger oder spektakuläre Wendungen, sondern dadurch, dass man Sybil Van Antwerp Seite für Seite neu zusammensetzen muss.
Die entscheidende Katastrophe ihres Lebens liegt zu Beginn des Romans bereits fast vierzig Jahre zurück: der Tod ihres achtjährigen Sohnes Gilbert.
Evans erzählt jedoch keine gewöhnliche Geschichte über verdrängte Trauer, die irgendwann endlich zugelassen wird. Das wäre mir zu einfach.
Mich hat etwas anderes an diesem Roman beschäftigt.
Sybil hat nach diesem Verlust eine Form gefunden, weiterzuleben. Sie arbeitet, argumentiert, ordnet, unterscheidet Verantwortlichkeiten, bleibt unabhängig und hält Distanz. Als ehemalige Juristin ist sie hervorragend darin, einem Geschehen eine vernünftige Form zu geben.
Das ist zunächst keine Schwäche.
Es rettet sie.
Interessant wird der Roman dadurch, dass diese Art des Weiterlebens über Jahrzehnte funktioniert. Was einmal Schutz gewesen sein mag, ist irgendwann kaum noch von Persönlichkeit zu unterscheiden. Sybil ist eben rational. Sybil ist eben unabhängig. Sybil braucht eben niemanden.
Vielleicht ist genau das einer der klügsten Gedanken des Buches: Wir wissen irgendwann selbst nicht mehr, welche unserer Eigenschaften einfach „wir“ sind und welche einmal entstanden sind, weil wir sie dringend gebraucht haben.
Die Briefe setzen Jahrzehnte später ein und erstrecken sich über fast zehn Jahre. Dadurch erleben wir Sybils Veränderung nicht als rückblickende Erklärung einer geläuterten alten Frau. Ein früher Brief ist keine spätere Erinnerung an ihr früheres Denken.
Er ist dieses Denken.
Dann antwortet jemand.
Eine Tochter erinnert sich anders. Ein ehemaliger Ehemann bringt eine gemeinsame Vergangenheit zurück. Andere Menschen erzählen Sybil von Wirkungen ihres Handelns, während sie selbst vor allem ihre Gründe kennt.
Und langsam verändert sich etwas.
Nicht indem Sybil feststellt, dass alles, was sie bisher gedacht hat, falsch gewesen sei. Vielmehr kann sie irgendwann mehrere Wahrheiten gleichzeitig ertragen:
Sie hatte Gründe.
Diese Gründe waren für sie damals real.
Sie hat dennoch Menschen verletzt.
Und sie kann dafür Verantwortung übernehmen, ohne deshalb ihr gesamtes früheres Selbst verwerfen zu müssen.
Gerade diese Trennung von Verstehen und Freisprechen, von Verantwortung und Selbstverurteilung, finde ich außerordentlich gelungen.
Auch die Trauer verändert sich dadurch. Gilbert muss nicht vergessen werden. Sybil muss ihren Sohn nicht „loslassen“. Etwas anderes geschieht: Sein Tod muss irgendwann nicht mehr bestimmen, wie viel Nähe zu den Lebenden sie riskieren darf.
Das ist ein feiner Unterschied – und für mich der eigentliche Kern des Romans.
Die Briefform trägt diesen Gedanken hervorragend. Anfangs bietet sie Sybil kontrollierte Nähe. Sie kann auswählen, formulieren und korrigieren. Sie muss die unmittelbare Reaktion des anderen nicht sehen.
Aber Briefe haben einen Nachteil, wenn man die eigene Geschichte gern unter Kontrolle behalten möchte:
Sie können beantwortet werden.
Damit wird aus dem Schreiben allmählich etwas anderes. Andere Menschen bekommen Raum innerhalb von Sybils Geschichte. Ihre Erinnerungen widersprechen ihr nicht immer frontal; manchmal verschieben sie nur einen Akzent. Gerade dadurch wirken sie.
Und hier entsteht auch der enorme Sog des Romans.
Man will weniger wissen, was als Nächstes passiert, als endlich verstehen, was damals wirklich passiert ist und was diese Vergangenheit mit Sybil gemacht hat. Evans verteilt Informationen sehr geschickt. Namen, Andeutungen und scheinbar nebensächliche Sätze bekommen oft erst viel später ihr Gewicht. Man liest zunehmend wie ein Ermittler in einer Biografie.
Einige Nebenhandlungen tragen für mich weniger zur eigentlichen Tiefe des Romans bei. Besonders die Geschichte um Sybils Adoption erweitert ihr Leben und passt durchaus zur Frage, wie unvollständig das eigene Wissen über sich selbst sein kann. Sie ist aber eher ein erzählerischer als ein philosophischer Motor. Der eigentliche Roman liegt für mich woanders: bei Gilbert, bei der Familie und bei der Frage, wie eine einmal notwendige Schutzform ein ganzes Leben prägen kann.
Vielleicht besteht Reife deshalb nicht darin, irgendwann endgültig herauszufinden, wer man wirklich ist.
Vielleicht besteht sie darin, sich selbst nicht mehr abschließend erklären zu müssen.
Sybil wird am Ende keine andere Frau. Ihre Intelligenz, ihre Eigenständigkeit und auch ihre Sperrigkeit bleiben.
Aber sie gewinnt etwas zurück, das sie beinahe verloren hatte:
die Möglichkeit, anders zu reagieren, ohne sich dabei selbst zu verlieren.
Und vielleicht ist das die stärkste Aussage dieses ungewöhnlich emotionalen Romans:
Manchmal müssen wir nicht erkennen, dass das, was uns geschützt hat, falsch war. Wir müssen nur irgendwann stark genug werden, es nicht mehr zu brauchen.
Ein kluger, emotionaler und formal erstaunlich spannender Roman, der mich weit stärker hineingezogen hat, als ich es von seiner stillen Briefform erwartet hätte.
Bewertung
5/5
24.08.2026
eBook (ePUB)
Die Geschichte entschleunigt, unterhält und berührt
Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen. Obwohl es auf den ersten Blick nichts besonderes hermacht, hat es mich mitten ins Herz getroffen.
Vielleicht lag es auch an meiner, (nicht ganz) Namensvetterin, in jedem Fall war ich neugierig geworden, auf:
„ Jeden Morgen greift Sybil van Antwerp zu Füller und Papier und schreibt: an ihren Bruder, an ihre beste Freundin, an Autorinnen und Autoren. Sie hält fest, was sie begeistert, bewegt oder verärgert. Und dann gibt es da den einen Brief, an dem sie seit Jahren arbeitet, ohne ihn jemals abzusenden ...“
Das macht nicht nur auf den ersten Blick neugierig.
Sybil ist eine wahnsinnig authentische und ehrliche Person, vor allem in ihren Briefen. Da geht’s auch schon mal etwas „ehrlicher“ zu und das zu Gunsten des Lesers. Das macht Spaß und verbindet. So überrascht es mich nicht das sie mir schnell ans Leseherz wächst. Überhaupt empfinde ich den Schreibstil, nach anfänglichen leichten Schwierigkeiten zwar als etwas holprig, aber nach und nach finde ich mich ein.
So verschlossen sich Sybil der Welt gegenüber gibt, umso neugieriger werde ich was ihr widerfahren ist. Das erfährt man nach und nach in Rückblenden die einen in einen Strudel ziehen und einen nicht mehr frei geben.
Überhaupt erwacht in mir eine neue Begeisterung für Briefe ( auch wenn ich lieber welche bekomme als zu schreiben).
Das Buch entschleunigt, unterhält und berührt. Von mir gibt’s 5 Sterne.
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5/5
02.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Lesenswerter Briefroman
Ein wunderbarer Debütroman! Es ist die Lebensgeschichte der pensionierten Juristin Sybille van Antwerb in Briefen. Viele hat sie geschrieben und viele sind zurückgekommen. Briefe an Freunde, Familienangehörige und auch an Behörden zählen dazu und im Laufe des Buches werden ganze Lebensentwürfe sichtbar allein durch die Briefe. Auch das Leben von Sybille van Antwerb ist tragisch durch den Verlust eines Kindes und die darauffolgenden Scheidung von ihrem Mann, der eigentlich immer ihr Seelenverwandter war. Die Ehe hat die Trauer nicht ausgehalten.
Bald kann die Protagonistin keine Briefe mehr schreiben, denn sie wird erblinden.
Auch die Beziehung zu ihren Kindern ist nicht die Beste und muss geklärt werden.
Und eine Liebe spielt ebenso nochmals eine Rolle.
Ein absolut lesenswerter Briefroman, dem man viele Leser wünscht.
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5/5
01.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Eine Hommage an ein vergangenes Leben, das bis zum Ende voller Überraschungen sein kann
Eine ergreifende Geschichte die ganz in Form von Briefwechseln erzählt wird. Das ist normalerweise nicht unbedingt mein Favorit ist, aber bei diesem Buch hat es wirklich funktioniert.
Sybil reflektiert über ihr vergangenes Leben. Sie denkt über die Verbindungen nach, die sie geknüpft hat und was sie für sie bedeuten. Während sie damit kämpft, blind zu werden, gibt sie immer noch ihr ganzes Leben in diese Briefe: ihre Liebe, ihre Trauer und ihre Hoffnung.
Ein sehr inspirierendes und für mich zum Nachdenken anregendes Buch, das wirklich wunderschön und wunderbar lesbar geschrieben ist. Es ist eine Hommage an ein vergangenes Leben, das bis zum Ende voller Überraschungen sein kann!! Nicht ohne Grund der Gewinner des Women's Prize for Fiction dieses Jahr!
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5/5
02.06.2026
eBook (ePUB)
Mein Sommertipp 2026!
Das ist für mich ein perfektes Buch für den Sommer! Nicht, weil es irgendwie leicht, nett und unterhaltsam ist, sondern weil es eine gute Prise Ernst und Anspruch in sich trägt, sehr schön geschrieben ist und sich dank des Briefformats sehr flüssig lesen lässt. Also, ich schreibe wirklich nicht gerne, aber Sybil hätte ich sehr gerne als Brieffreundin.
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5/5
11.09.2025
eBook (ePUB)
Mit Füller und Papier
Zeit ihres Lebens hat die pensionierte Juristin Sybil van Antwerp Briefe verfasst, an Freunde, Familienmitglieder, Fremde und auch an AutorInnen. So lernt der Lesende Sybil nach und nach kennen, denn sie greift fast täglich zu Füller und Briefpapier, um mit wunderbarem Witz, schonungsloser, manchmal ruppiger und dennoch treffsicherer Wortgewandtheit aufzuschreiben, was sie stört, bewegt, begeistert oder auch tief betrübt. Gleich einem Puzzle entsteht so nach und nach Sybils Lebensweg. Wir lernen Ihre Kinder kennen, ihren Exmann und weitere für sie wichtige Menschen. Wir tauchen ein in Sybils Gedanken- und Gefühlswelt, meisterhaft von Virginia Evans ausbalanciert zwischen Tiefgang und einer gewissen humorvollen Leichtigkeit. Sybils Briefe haben mich zum Lachen gebracht und auch zum Weinen, so schnell werde ich sie nicht vergessen.
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