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Hamlet
Sein oder Nichtsein – an Hamlets berühmter Frage scheiden sich noch immer die Geister. Wie keine andere literarische Figur verkörpert Shakespeares Prinz von Dänemark den Typus des Zweiflers. Dem Geist seines ermordeten Vaters gab er das Versprechen, Rache zu nehmen für dessen Tod, doch alle Versuche, seinen Schwur zu erfüllen, führen ihn und die Seinen nur noch weiter ins Unglück. William Shakespeares Tragödie, entstanden um 1600, ist vielleicht das beste, sicher aber das wirkmächtigste seiner Stücke: Zahllose Neubearbeitungen und Verfilmungen bezeugen bis heute die Zeitlosigkeit des Stoffs.
- »Das größte aller literarischen Werke« (Alfred Tennyson)
- »Eines der Paradestücke Shakespeares« BR2
- Hamlet ist zeitlos - Rächer, Denker, Prokrastinator und Umstürzler zugleich.
- »So verblüffend modern – für alle Epochen wieder, und für jede Generation anders.« (SRF)
- »Mal präsentiert sich Hamlet als Protestierer gegen die Realpolitik der Alten, mal als feinfühliger Melancholiker.« (BR2)
- Ophelia zwischen »Weiblichkeit, Wahnsinn, Wasser und Tod« als wohl berühmteste Frau der Weltliteratur, als Projektionsfläche für ästhetische Künstlerfantasien und als Opfer patriarchaler Strukturen ewig faszinierend
- »Vielleicht ist [Hamlet] ja tatsächlich eine Welt-Figur: nicht nur ein weisser Mann aus dem kulturellen Westen, sondern eine globale Denkfigur. Das Zeug dazu hätte er – weil er so aufregend vielseitig ist. Weil die Krisen, in denen er sich findet, so universal sind. Das macht ihn brisant.« (SRF)
- »Es ist über Shakespeare schon so viel gesagt, daß es scheinen möchte, als wäre nichts mehr zu sagen übrig, und doch ist dies die Eigenschaft des Geistes, daß er den Geist ewig anregt..« (Johann Wolfgang Goethe)
Buch (Gebundene Ausgabe)
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