Reality-TV im Jahr 2025: In der Gameshow Menschenjagd werden die Kandidaten zu Freiwild - gejagt von einem Killerkommando und der ganzen Nation. Wer überlebt, gewinnt eine Milliarde Dollar - und wird er dabei selbst zum Mörder, gibt es einen Bonus obendrauf. Benjamin braucht das Geld, um seine todkranke Tochter zu retten. ER weiß, dass es noch nie einen Überlebenden gab ...
Romanvorlage zur großen Kinoverfilmung
THE RUNNING MAN
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
5/5
13.10.2025
eBook (ePUB)
Klasse!
Was für ein Kultbuch! Spannend geschrieben, man hat bis zum Ende mitgefiebert. Ok, das Ende war ein wenig vorhersehbar, aber dennoch war die Geschichte kurzweilig und unterhaltsam.
Bewertung
5/5
18.08.2019
eBook (ePUB)
Interessantes und spannendes Buch
Im groben erinnert es an die Tribute von Panem, jeder tötet jeden, doch alles im typischen Stil von Stephen King, bzw Richard Bachman. Wie man es von Bachman kennt ist das Ende kein Happy End in dem Sinne.
Es baut gut Spannung auf, fesselt einen beim Lesen und nimmt interessante Wendungen.
Wenn man den Todesmarsch von King bzw Bachman gelesen hat und für gut befunden hat, ist dies ein Muss.
buecherfratz
aus Oberösterreich
3/5
28.08.2025
eBook (ePUB)
Durchwachsener Blick in unsere Gegenwart
In einer dystopischen Zukunft, in der Umweltverschmutzung und Atemwegserkrankungen zum Alltag gehören und von den Mächtigen systematisch vertuscht werden, klafft die soziale Schere zwischen Arm und Reich bedrohlich weit auseinander. Inmitten dieser trostlosen Welt lebt Ben Richards – ein arbeitsloser Mann aus der Unterschicht, der mit seiner Frau und seiner kranken Tochter am Rand der Gesellschaft ums Überleben kämpft. Um Geld für dringend benötigte Medikamente zu beschaffen, meldet sich Ben für eines der brutalen, von Network Games veranstalteten und live übertragenen Spiele an.
Die Spiele, bei denen die Teilnehmer Geld für ihre Familien gewinnen können, diese selbst aber oftmals nicht überleben, dienen nicht nur der Unterhaltung, sondern auch der Ablenkung von gesellschaftlichen Missständen. Sie glorifizieren die Reichen und machen die Armen zu Zielscheiben. Ben wird für das Spiel „Menschenjagd“ ausgewählt: Für jede Stunde, die er auf der Flucht überlebt, erhält seine Frau 100 Neu-Dollar. Sollte er es schaffen, 30 Tage lang zu entkommen, winkt ein Preisgeld von einer Milliarde Neu-Dollar. Doch der Preis ist hoch – Ben wird zum Staatsfeind Nr. 1 und zur lebenden Zielscheibe.
Stephen King schrieb diesen Thriller 1982 unter seinem Pseudonym Richard Bachman und verlegte die Handlung in das Jahr 2025 – eine Zukunftsvision, die als Vorlage für den Film „Running Man“ mit Arnold Schwarzenegger diente. Eine Neuverfilmung ist aktuell in Planung, was für mich Anlass war, die Geschichte in ihrer ursprünglichen Buchform zu lesen.
Der Schreibstil ist typisch King: unverblümt, teilweise derb und immer mit dem Finger in der Wunde. Gesellschaftskritik wird klug und ohne moralisch erhobenen Zeigefinger verpackt, bleibt aber dennoch eindringlich. Relativ unaufgeregt, fast nüchtern, wird die Geschichte des zum Feindbild gewordenen Mittellosen erzählt, der mit List versucht, seinen Verfolgern zu entkommen. Spannung im klassischen Sinne kommt selten auf, doch das Interesse an der Geschichte und ihren Themen trieb mich dennoch Seite um Seite voran. Faszinierend ist auch Kings Vorstellung der Zukunft aus Sicht der frühen 1980er – und ebenso erschreckend, wie nah manche seiner dystopischen Elemente der heutigen Realität kommen. Allerdings bleibt manches vage: Begriffe wie „Luftauto“ werden eingeführt, aber nicht näher erklärt, was Fragen offenlässt. Gleichzeitig tauchen veraltete Gegenstände wie Telefonzellen mit Vermittlung auf, die in unserer tatsächlichen Zukunft keine Rolle mehr spielen. Diese Mischung aus futuristischen und nostalgischen Elementen wirkt stellenweise unausgereift. Auch sprachlich gibt es Schwächen – sei es durch dürftige Formulierungen oder eine möglicherweise holprige Übersetzung. Einige Wendungen erscheinen konstruiert und wenig glaubwürdig, was das Lesevergnügen etwas trübt.
Fazit: Wer klassischen Stephen-King-Horror erwartet, wird enttäuscht. Auch in puncto Spannung, Aufbau und Stil gibt es mit Sicherheit packendere Werke. Doch Leserinnen und Leser, die offen sind für kritische Zwischentöne und eine düstere Gesellschaftsstudie, kommen beim Katz-und-Maus-Spiel in „Menschenjagd“ durchaus auf ihre Kosten.
Thorsten W.
aus Philippinen
3/5
09.06.2025
eBook (ePUB)
Solide
Auch wenn andere Kommentare es nahelegen: ein Pageturner ist dieses Buch nicht. Den Einstieg in die Geschichte finde ich sehr gelungen, die Schilderung der Aufnahmerituale des Senders und das Verhalten der Kandidaten. Hat mir wirklich gefallen. Doch als die Jagd beginnt, fällt die Spannung erst einmal ab. Es gibt keine Jäger, das Verfolgungsgefühl entspinnt sich allein im Kopf des Protagonisten. Das mag ja realistisch sein, war aber recht langweilig, eine Abhandlung über Verfolgungswahn oder ähnliche psychologische Werke sind nichts für mich. Mit dem Treffen auf seine ersten Helfer wird es dann spannender und auf dem Level verläuft der Rest der Geschichte. Interessant, durchaus spannend, aber gewiß nicht nervenzerfetzend. Mit einem Wort: solide.
Das Ende bekommt dann noch einmal einen besonderen Dreh, wobei mir unglaubwürdig erscheint, mit welchen Verletzungen der Protagonist noch handlungsfähig sein soll. Und seine allerletzte Tat: vorhersehbar.
Kein herausragendes Werk von King, aber deutlich besser, als eine seiner neuesten Kurzgeschichten. Und auch nicht aufdringlich politisch, wie ein Buch aus der Corona-Zeit von ihm, wenngleich "Menschenjagd" dystopische und sozialkritische Züge hat.
Bewertung
5/5
12.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Fantastisch
Als ich es las, hab ich mir genau dieses Ende gewünscht. Und es kam...
Was ein Spektakel!
Ich bin sehr gespannt auf die neue Film Adaption die dieses Jahr kommen soll. Diese soll sich auch mehr an die Buchvorlage halten.
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5/5
15.05.2026
eBook (ePUB)
Spannung wie nur Stephen King es kann!
Ein dystopisches 2025, in dem die Bevölkerung Reality-TV-Shows liebt. Auf der anderen Seite des Bildschirms: Menschen, die um ihr Leben kämpfen. Denn wer sich zu diesen Shows anmeldet, der wird vor laufender Kamera sterben. Die beliebteste Show: Menschenjagd. Wer sich bewirbt, wird von der gesamten Nation sowie einem Killerkommando gejagt. Wer überlebt, dem winken 1 Million Euro, wer dabei selber mordet bekommt noch einen Bonus obendrauf. Und um seine todkranke Tochter zu retten, würde Benjamin alles tun...
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4/5
14.07.2023
Buch (Taschenbuch)
Wer hat's erfunden?
Wenn man sich im Crash-TV so umschaut, dann scheint mir die Idee einer Fernsehsendung, bei der der Spieler im schlimmsten Fall (oder hier eher im Idealfall!) nicht überlebt eigentlich gar nicht so weit her geholt. So kommt King schon locker zwanzig Jahre vor die "Tribute von Panem" auf den netten Einfall, seine "Spieler" publikumswirksam sterben zu lassen- nur mit dem Unterschied, dass sich sein Held Ben Richards halbwegs freiwillig darauf einlässt. Bei der filmischen Umsetzung mit Herrn Schwarzenegger wurde dann aber doch einiges an der Handlung geändert- viel genutzt hat das aber nicht, finde ich!
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