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Annette von Droste-Hülshoff

1. Die Judenbuche

Die Judenbuche

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Sven Görtz

Spieldauer

2 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.02.2011

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

25

Verlag

ZYX Music

Sprache

Deutsch

EAN

4056198052495

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Sven Görtz

Spieldauer

2 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.02.2011

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

25

Verlag

ZYX Music

Sprache

Deutsch

EAN

4056198052495

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Von der (selbstzerstörerischen) Macht der Wahrheit

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 13.01.2026

Bewertungsnummer: 3035058

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sophokles’ Ödipus ist ein Werk, dessen Alter man spürt – und das einen dennoch nicht loslässt. Die Handlung ist streng, fast unerbittlich konstruiert: Schritt für Schritt führt sie den Protagonisten zur Erkenntnis seiner eigenen Schuld, obwohl er nichts anderes wollte als Wahrheit und Gerechtigkeit. Besonders eindrucksvoll ist, dass Ödipus nicht an einem moralischen Fehltritt scheitert, sondern an seinem unbeirrbaren Erkenntnisdrang. Gerade dieser macht ihn modern. Sein Wunsch, alles wissen zu wollen, wirkt heute ebenso nachvollziehbar wie seine Weigerung, Warnungen zu akzeptieren. Am stärksten beeindruckt jedoch, dass Ödipus am Ende konsequent zu sich selbst steht: Er vollzieht den Fluch, den er selber ausgesprochen hat, nun an sich selbst und übernimmt damit vollständig Verantwortung für seine Taten – auch wenn sie unwissentlich geschahen. Diese Konsequenz wirkt umso eindringlicher im Kontrast zur Gegenwart, in der Schuld oft relativiert, verschoben oder anderen zugeschrieben wird. Die Sprache und Form schaffen zunächst Distanz, doch genau diese Distanz verstärkt die Wirkung des unausweichlichen Schicksals. Am Ende bleibt weniger Schock als vielmehr Beklemmung: die Erkenntnis, dass Wissen nicht immer befreit, sondern zerstören kann. Ödipus ist kein leicht zugängliches Werk, aber eines, das seine Leserinnen und Leser mit zeitlosen Fragen zurücklässt – über Schuld, Verantwortung und den Mut, die Konsequenzen der eigenen Erkenntnis zu tragen.

Von der (selbstzerstörerischen) Macht der Wahrheit

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 13.01.2026
Bewertungsnummer: 3035058
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sophokles’ Ödipus ist ein Werk, dessen Alter man spürt – und das einen dennoch nicht loslässt. Die Handlung ist streng, fast unerbittlich konstruiert: Schritt für Schritt führt sie den Protagonisten zur Erkenntnis seiner eigenen Schuld, obwohl er nichts anderes wollte als Wahrheit und Gerechtigkeit. Besonders eindrucksvoll ist, dass Ödipus nicht an einem moralischen Fehltritt scheitert, sondern an seinem unbeirrbaren Erkenntnisdrang. Gerade dieser macht ihn modern. Sein Wunsch, alles wissen zu wollen, wirkt heute ebenso nachvollziehbar wie seine Weigerung, Warnungen zu akzeptieren. Am stärksten beeindruckt jedoch, dass Ödipus am Ende konsequent zu sich selbst steht: Er vollzieht den Fluch, den er selber ausgesprochen hat, nun an sich selbst und übernimmt damit vollständig Verantwortung für seine Taten – auch wenn sie unwissentlich geschahen. Diese Konsequenz wirkt umso eindringlicher im Kontrast zur Gegenwart, in der Schuld oft relativiert, verschoben oder anderen zugeschrieben wird. Die Sprache und Form schaffen zunächst Distanz, doch genau diese Distanz verstärkt die Wirkung des unausweichlichen Schicksals. Am Ende bleibt weniger Schock als vielmehr Beklemmung: die Erkenntnis, dass Wissen nicht immer befreit, sondern zerstören kann. Ödipus ist kein leicht zugängliches Werk, aber eines, das seine Leserinnen und Leser mit zeitlosen Fragen zurücklässt – über Schuld, Verantwortung und den Mut, die Konsequenzen der eigenen Erkenntnis zu tragen.

jugend ohne gott

lara am 21.12.2025

Bewertungsnummer: 2682647

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jugend ohne Gott von Odön von Horvath ist ein unfassbar gut aber auch leicht verständlich geschriebenes Buch. Es zeigt die Machtausnutzung und genommene Freiheit des einzelnen im dritten Reich. Pflichtlektüre meiner Meinung nach,da man so leichte Vorurteile,die von den großen kommen,hervorsehen kann.

jugend ohne gott

lara am 21.12.2025
Bewertungsnummer: 2682647
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jugend ohne Gott von Odön von Horvath ist ein unfassbar gut aber auch leicht verständlich geschriebenes Buch. Es zeigt die Machtausnutzung und genommene Freiheit des einzelnen im dritten Reich. Pflichtlektüre meiner Meinung nach,da man so leichte Vorurteile,die von den großen kommen,hervorsehen kann.

Kundinnen und Kunden meinen

König Ödipus

von Sophokles

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Dorothee Droste

OSIANDER Schwäbisch Hall

Zum Portrait

5/5

Theater kann Ehen stiften!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin ein großer Fan von Wilhelm Tell! Nicht, weil ich in der siebten Klasse den kompletten Hohle-Gasse-Monolog auswendig lernen und vortragen musste (schlauer Zug vom Lehrer, der so mehrere Schulstunden nichts weiter zu tun hatte als Zuhören!), sondern weil ich dem Stück meinen Mann verdanke: zwei Sommer lang wurden wir nämlich bei den Freilichtaufführungen unserer Stadt als Statisten besetzt- lustigerweise als Brautpaar, das direkt nach obigem Monolog aufzutreten hatte. Insgesamt haben wir so etwa dreißigmal auf der Bühne geheiratet... naja, und irgendwann dann eben noch einmal. Diesmal richtig! Theater kann also Ehen stiften! Danke, Willi!
  • Dorothee Droste
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5/5

Theater kann Ehen stiften!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin ein großer Fan von Wilhelm Tell! Nicht, weil ich in der siebten Klasse den kompletten Hohle-Gasse-Monolog auswendig lernen und vortragen musste (schlauer Zug vom Lehrer, der so mehrere Schulstunden nichts weiter zu tun hatte als Zuhören!), sondern weil ich dem Stück meinen Mann verdanke: zwei Sommer lang wurden wir nämlich bei den Freilichtaufführungen unserer Stadt als Statisten besetzt- lustigerweise als Brautpaar, das direkt nach obigem Monolog aufzutreten hatte. Insgesamt haben wir so etwa dreißigmal auf der Bühne geheiratet... naja, und irgendwann dann eben noch einmal. Diesmal richtig! Theater kann also Ehen stiften! Danke, Willi!

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Sarah Michelle Schmidt

OSIANDER Aalen

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4/5

Erschreckend

Bewertet: eBook (ePUB)

In diesem Buch geht es nicht nur um das Schachspielen, sondern auch die vergangenen Zeiten die durch die Nazis geprägt waren. Eine erschreckende und dennoch spannende Geschichte. Die Schachnovelle von Stefan Zweig war ein kurzweiliges Erlebnis, welches sich zu lesen lohnt.
  • Sarah Michelle Schmidt
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4/5

Erschreckend

Bewertet: eBook (ePUB)

In diesem Buch geht es nicht nur um das Schachspielen, sondern auch die vergangenen Zeiten die durch die Nazis geprägt waren. Eine erschreckende und dennoch spannende Geschichte. Die Schachnovelle von Stefan Zweig war ein kurzweiliges Erlebnis, welches sich zu lesen lohnt.

Meinung aus der Buchhandlung

Wilhelm Tell

von Friedrich Schiller

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