Ein Mann streut Sand aus Süditalien auf den Straßen von Berlin aus. In Zeiten des Kriegs ist solch ein Verhalten nicht nur seltsam, sondern verdächtig. Der Kommissar, der den kuriosen Fall übernimmt, stößt unter dem Sand auf eine Geschichte von Liebe und Tabu zwischen zwei Männern und einer Frau. Ein Zeitbild von 1914, aus drei ungewöhnlichen Perspektiven.
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06.10.2021
Buch (Taschenbuch)
Während 1915 im Deutschen Reich die anfängliche Kriegseuphorie der Ernüchterung weicht und alles Ungewöhnliche als verdächtig gilt, wird der Kunsthistoriker Jacob Tolmeyn verhaftet, weil er auf den Straßen Tütchen mit Sand entleert. Doch welche Motive, welche Erlebnisse veranlassen Tolmeyn, der zuvor eine Forschungsexpedition in Süditalien leitete, zu seinem Handeln? Ist er womöglich ein Saboteur, gar ein Mörder? Auf einzigartige Weise und in feinfühliger Sprache gelingt es Christoph Poschenrieder, die feindselige Atmosphäre des Ersten Weltkrieges einzufangen und zu zeigen, wie dieser seinen dunklen Schatten auf einzelne Schicksale wirft.
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