Produktbild: Nora oder Ein Puppenheim

Nora oder Ein Puppenheim

73

14,80 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.01.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

84

Maße (L/B/H)

22,6/16/1,2 cm

Gewicht

295 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Marie Borch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86199-155-7

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.01.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

84

Maße (L/B/H)

22,6/16/1,2 cm

Gewicht

295 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Marie Borch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86199-155-7

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Die Fiktion des Vaterlandes

Madelyne Schaich am 08.07.2025

Bewertungsnummer: 2534357

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ödön von Horváth, ein (leider) längst vergessener Autor, verdeutlich in seinen Werken stets den Pazifismus und das Scheitern eines Individuums an der Gesellschaft. Dabei liegt den Figuren stets eine Ambivalenz zu Grunde, die sie nicht aufbrechen können und dies nur in der Resolution des eigenen Ichs- sei es durch das Beenden der eigenen Existenz oder dem entfliehen der amoralischen Gesellschaft. Die naive Kriegseuphorie einer hoffnungslosen Jugend, die vom Rand der Gesellschaft in den Fokus für ein Vaterland rücken möchte, um gesehen zu werden und Teilhabe an etwas Großem zu sein, bleibt am Ende verlassen zurück und ihnen wird für ihre Partizipation nichts zurückgegeben. Der Hauptmann als Schlüsselfigur, das Scheitern an dem fiktiven Konstrukt eines Vaterlandes, hinterfragt die Gründe für die Partizipation eines Krieges. Ein höchst kritisches Werk, das stets von hoher Relevanz sein wird.

Die Fiktion des Vaterlandes

Madelyne Schaich am 08.07.2025
Bewertungsnummer: 2534357
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ödön von Horváth, ein (leider) längst vergessener Autor, verdeutlich in seinen Werken stets den Pazifismus und das Scheitern eines Individuums an der Gesellschaft. Dabei liegt den Figuren stets eine Ambivalenz zu Grunde, die sie nicht aufbrechen können und dies nur in der Resolution des eigenen Ichs- sei es durch das Beenden der eigenen Existenz oder dem entfliehen der amoralischen Gesellschaft. Die naive Kriegseuphorie einer hoffnungslosen Jugend, die vom Rand der Gesellschaft in den Fokus für ein Vaterland rücken möchte, um gesehen zu werden und Teilhabe an etwas Großem zu sein, bleibt am Ende verlassen zurück und ihnen wird für ihre Partizipation nichts zurückgegeben. Der Hauptmann als Schlüsselfigur, das Scheitern an dem fiktiven Konstrukt eines Vaterlandes, hinterfragt die Gründe für die Partizipation eines Krieges. Ein höchst kritisches Werk, das stets von hoher Relevanz sein wird.

ich bin was ich lese

read_more_books aus Leverkusen am 19.03.2024

Bewertungsnummer: 2157906

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem Buch zeigt Stefan Zweig, dass eine Geschichte nicht über hunderte von Seiten haben muss, um einfach gut zu sein, um einen zu überzeugen und um tief in die Psyche eines Menschen einzudringen. Ich bin total begeistert von diesem Buch. Ich empfehle einfach, ohne große Erwartungen an, dieses Buch ran zu gehen und sich mitreißen zu lassen. Vielleicht aber nur vielleicht ist der Anfang etwas langatmig aber wenn man gegen Mitte des Buches ankommt, da wird das noch mal richtig richtig gut.

ich bin was ich lese

read_more_books aus Leverkusen am 19.03.2024
Bewertungsnummer: 2157906
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem Buch zeigt Stefan Zweig, dass eine Geschichte nicht über hunderte von Seiten haben muss, um einfach gut zu sein, um einen zu überzeugen und um tief in die Psyche eines Menschen einzudringen. Ich bin total begeistert von diesem Buch. Ich empfehle einfach, ohne große Erwartungen an, dieses Buch ran zu gehen und sich mitreißen zu lassen. Vielleicht aber nur vielleicht ist der Anfang etwas langatmig aber wenn man gegen Mitte des Buches ankommt, da wird das noch mal richtig richtig gut.

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Ein Kind unserer Zeit

von Ödön von Horváth

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Theresa Raupp

OSIANDER Schwäbisch Hall

Zum Portrait

5/5

Jemand musste Josef K. verleumdet haben...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

... der Satzanfang, der mich durch meine Kursstufe und mein Abitur begleitet hatte. Franz Kafkas "Der Proceß" war eine der wenigen Schullektüren, die ich ganz gelesen habe. Und ich war wohl eine der Wenigen, die sie auch noch gut fanden. Aber Kafkas Bildsprache, die sich nicht nur in seinen Romanen, sondern auch in senen kurzen Parabeln widerfindet, hatte mich immer in ihren Bann gezogen. Umso besser, dass nachfolgende Leser jetzt in den Genuss schöner Ausgaben kommen können - und sich nicht mit den Hamburger Leseheften bequemen müssen. "Der Proceß" ist nicht das einzige Werk Kafkas, das jetzt neu im Fischerverlag schön gebunden erschienen ist. Als Geschenk oder zum Sich-Selbst-Schenken geeignet.
  • Theresa Raupp
  • Buchhändler/-in

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5/5

Jemand musste Josef K. verleumdet haben...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

... der Satzanfang, der mich durch meine Kursstufe und mein Abitur begleitet hatte. Franz Kafkas "Der Proceß" war eine der wenigen Schullektüren, die ich ganz gelesen habe. Und ich war wohl eine der Wenigen, die sie auch noch gut fanden. Aber Kafkas Bildsprache, die sich nicht nur in seinen Romanen, sondern auch in senen kurzen Parabeln widerfindet, hatte mich immer in ihren Bann gezogen. Umso besser, dass nachfolgende Leser jetzt in den Genuss schöner Ausgaben kommen können - und sich nicht mit den Hamburger Leseheften bequemen müssen. "Der Proceß" ist nicht das einzige Werk Kafkas, das jetzt neu im Fischerverlag schön gebunden erschienen ist. Als Geschenk oder zum Sich-Selbst-Schenken geeignet.

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Dorothee Droste

OSIANDER Schwäbisch Hall

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5/5

Die Jugend von vorgestern hatte es halt auch nicht leicht...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

So schön. Und so traurig. Und dabei streng betrachtet total das Teenie-Stück! Denn Julia ist gerade mal vierzehn Jahre alt, Romeo nicht viel älter. Ach, was hab ich mit ihnen mit gefiebert und mit gehofft! Aber neben dem bekannten Familienzwist zwischen den Montagues und den Capulets haben die beiden auch einfach ein schlechtes Timing und ordentlich Pech- und trotzdem gelten sie als DAS romantische Liebespaar schlechthin. Naja gut, und eben auch das unglücklichste. Da konnten weder der Apotheker noch Bruder Lorenzo was dran ändern...
  • Dorothee Droste
  • Buchhändler/-in

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5/5

Die Jugend von vorgestern hatte es halt auch nicht leicht...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

So schön. Und so traurig. Und dabei streng betrachtet total das Teenie-Stück! Denn Julia ist gerade mal vierzehn Jahre alt, Romeo nicht viel älter. Ach, was hab ich mit ihnen mit gefiebert und mit gehofft! Aber neben dem bekannten Familienzwist zwischen den Montagues und den Capulets haben die beiden auch einfach ein schlechtes Timing und ordentlich Pech- und trotzdem gelten sie als DAS romantische Liebespaar schlechthin. Naja gut, und eben auch das unglücklichste. Da konnten weder der Apotheker noch Bruder Lorenzo was dran ändern...

Meinung aus der Buchhandlung

Der Prozess

von Franz Kafka

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