Der Bernhardiner Cujo ist der Liebling von ganz Castle Rock. Eines Tages wird er von einer Fledermaus mit einem teuflischen Virus infiziert. Die Kleinstadtidylle verwandelt sich fortan in eine Hölle, die von einem mordgierigen Monster beherrscht wird ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Wuschel
aus Nußloch
5/5
18.01.2023
Hörbuch-Download
Das geht einfach unter die Haut!
Die Geschichten ohne übernatürlichen Horroranteil sind meist jene, die mir am ehesten unter die Haut gehen, denn der alltägliche Wahnsinn ist oft der schlimmste. So auch hier. Recht früh erfährt man bereits in welche Richtung sich alles entwickelt - denn bereits der Klappentext verrät das Wesentliche-, alles verläuft nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" und dieser ist mehr als packend. Zu Anfang, muss ich gestehen, hatte ich wirklich meine Schwierigkeiten Zugang zu finden, weil es doch sehr langatmig war, bis es dann endlich richtig los ging. Als dieser gewisse Punkt jedoch vorüber war, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu hören. Diese unfassbar eindringliche und einnehmende Erzählung. Diese absolut skurrile Situation. Ich empfehle jedem das Buch nicht im Hochsommer zu lesen oder zu hören, da ich denke, dass man die Geschichte sonst noch mehr fühlt.
Was mir mitunter besonders gefiel waren die gelegentlichen Ausflüge in Cujos Gedankenwelt. Denn es ist das eine die Veränderungen von außen zu betrachten und das andere es direkt mit zu erleben. Zudem verkennen wir aufgrund von Vermenschlichung unserer liebsten Vierbeiner oft, dass sie doch ganz anders denken als wir und das hat der Autor wirklich unglaublich gut getroffen. Doch auch die Ängste, die so mancher Mensch im Zusammenhang mit dem Hund zu Tage gefördert werden, sind nicht zu verkennen. King erzählt Cujos Geschichte und seiner Mitmenschen so großartig, dass mir noch heute mulmig wird, wenn ich daran denke.
Wer übrigens überlegt, ob er seinem Haustier gewissen Impfungen verabreichen soll, dem empfehle ich dieses Buch ganz besonders. Denn auch wenn Deutschland seit 2008 als Tollwut frei gilt, so war dies eben nicht schon immer so. Es hat einen guten Grund, warum auch viele Länder die entsprechende Impfung zur Einreise fordern, schließlich möchte man, dass die Krankheit eingedämmt, ausgerottet oder nicht wieder eingeschleppt wird.
Fazit:
Eine großartige, aber auch erschütternde Geschichte über die Folgen eines winzigen Versäumnisses.
Fabian T.
aus Wien
5/5
05.12.2021
Buch (Taschenbuch)
Toller Horror vom Meister!
Ich bin bereits mit guten Erwartungen an das Buch herangetreten und ich wurde sicherlich nicht enttäuscht! Die Charaktere sind wieder perfekt, dreidimensional beschrieben und auch gut in Szene gesetzt. Insgesamt liefert das Buch wirklich die ein oder andere Szene, bei der ich krasse Gänsehaut bekam. Der Bernhardiner Cujo ist eigentlich ein Liebling der ganzen Stadt! Zahm, liebevoll und gutmütig! Dies ändert sich schlagartig als er von einer Fledermaus gebissen wird und sich mit Tollwut infiziert. Von hier an beginnt ein Kampf um Leben und Tod für die Bewohner der Kleinstadt Castle Rock. Insgesamt sehr spannend und teilweise auch sehr emotional geschrieben. Ich muss ja ehrlicherweise sagen, dass ich fast Tränen in den Augen hatte, als King die Gedanken des Hundes beschreibt. Denn eigentlich will Cujo das alles gar nicht, aber er kann schließlich nicht mehr anders. Alles in allem kann ich sagen: Lest das Buch! Ihr werdet mit einer einzigartigen Story und tollem Horror belohnt!
Bewertung
5/5
17.08.2020
Buch (Taschenbuch)
Mir schlottern imemr noch die...
Mir schlottern imemr noch die Knie, Stephen King versteht es eben Spannung zu erzeugen!
Bewertung
5/5
09.10.2018
Buch (Taschenbuch)
Cujo ist ein realistischer und...
Cujo ist ein realistischer und beängstigender Thriller. Mich berührt dieses Buch sehr da es auch aus der Sicht des Hundes geschrieben ist. Ein Muss für King-Fans!
NiWa
5/5
18.06.2018
Buch (Taschenbuch)
Vom tollwütigen Monsterhund
Der Bernhardiner Cujo ist ein gutmütiges Ungetüm, das keiner Fliege etwas zu leide tut. Aber eines Tages wird er mit einem teuflischen Virus infiziert und wird zum blutdürstigen Monster, das um sich herum alles in Fetzen reisst.
"Cujo" ist ein Horror-Roman von Stephen King und hat schon richtig Kult-Status erreicht. Viel zu lange habe ich mir Zeit gelassen, um zu diesem Roman zu greifen. Ich habe die Seiten regelrecht inhaliert!
Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist der Bernhardiner Cujo. Cujo ist ein richtig großer Hund, der dafür mit einer großen Portion Gutmütigkeit gesegnet ist. Von seiner Familie wird er geliebt, von Nachbarn und Bekannten wird sein freundliches Wesen geschätzt. Kurz gesagt, wer Tiere mag, muss Cujo einfach lieben!
Seine Geschichte wird vor allem mit dem Schicksal zweier Familien verknüpft. Cujo selbst gehört der Sharp-Familie an, die aus seinem Jungen, der Frau und dem Mann besteht. Hier werden vor allem die Erzählstränge um die Frau und ihren Sohn in den Vordergrund gestellt, weil so manch unglückselige Fügung sich für andere als Glück entpuppen wird.
Hauptsächlich wird aber von Donna, Vic und dem kleinen Tad erzählt. Denn diese Familie wird eine sehr intensive Erfahrung mit Cujo haben, die ganz Castle Rock erschüttern wird.
Wer King kennt, weiß, dass er reichlich Hintergrundinformationen zu den Figuren liefert. Wobei gerade in diesem Roman ein kleines Rädchen das andere dreht, und viele minimale Ereignisse zum Fiasko führen. Ich mag diesen detaillierten Stil sehr gern, denn King greift gekonnt auf, wie wir Menschen ticken. Er dreht und wendet uns, und zeigt, das in jedem etwas Böses steckt.
Etliche Abschnitte werden aus Cujos Perspektive erzählt. Man fühlt, wie sehr er seinen Jungen mag, man spürt, dass er dem Mann gefallen will, und freut sich, wenn er gut gelaunt über die Felder rennt.
Doch dann geschieht das Unglück und Cujo wird mit einem infernalischen Tollwut-Virus infiziert. Auf seine lebensfrohe Art, legt sich ein blutgetränkter Schleier, der ihn zu einem zerfleischenden Monster macht. Zuerst fühlt er unstillbaren Durst, gegen den es keine Abhilfe gibt. Die Sonne brennt ihm in den Augen, weil die Krankheit an ihm nagt. Cujo weiß in seiner Verzweiflung nicht, wie ihm geschieht. Je weiter die Infektion fortschreitet, desto verzerrter und bösartiger wird seine Sichtweise, obwohl er eigentlich nur allen gefallen will.
Damit hat mich die Geschichte mitten ins Herz getroffen. Es ist für mich immer schwierig zu verkraften, wenn Tieren Unrecht widerfährt, weil sie es eben nicht verstehen können. Ein Tier vertraut seinen Besitzern das eigene Leben an und kann (wahrscheinlich) nicht nachvollziehen, warum es ungerecht behandelt wird. Dieses natürliche Unverständnis gibt mir zu knabbern, weil es doch zeigt, dass Tiere Schutzbefohlene des Menschen sind.
Trotz des ernsten, gesellschaftskritischen Hintergrunds ist „Cujo“ ein Horror-Roman und mit dem tollwütigen Riesenhund hat Stephen King erneut einen einwandfreien Schocker kreiert. Er spielt mit den Gefühlen des Lesers auf mehreren Ebenen. Man möchte Cujo lieb haben, ihn streicheln und mit ihm spielen. Aber dann wendet sich das Blatt, und der Wohlfühl-Hund wird zum blutrünstigen Splatter-Element.
Meiner Meinung nach ist Stephen Kings „Cujo“ ein wahnsinnig guter Horror-Roman, der ganz ohne mysteriöse Aspekte auskommt und sich am Grauen der Realität bedient. Daher vergebe ich das Prädikat „lesenswert“.
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5/5
03.07.2022
Buch (Taschenbuch)
Eine Mutter. Ein kleiner Junge. Und das Ungeheuer...
Eine Mutter sitzt mit ihrem kleinen Sohn im Auto. Die Batterie hat den Geist aufgegeben, sie kommen seit zwei Tagen nicht vom Fleck. Draußen? Da gibt es nichts außer einer einsamen Farm, der sengenden, gnadenlosen Sonne... und dem Ungeheuer! Cujo, der mal ein freundlicher, kinderlieber Bernhardiner war, bis er von einer tollwütigen Fledermaus gebissen wurde.... Das ist die Situation. Wie es dazu kam? Ganz schnell selber nachlesen, denn den beiden im Auto bleibt nicht mehr viel Zeit... Ein Klassiker!
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