Leere Herzen

Roman

Juli Zeh

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Beschreibung

Sie sind desillusioniert und pragmatisch, und wohl gerade deshalb haben sie sich erfolgreich in der Gesellschaft eingerichtet: Britta Söldner und ihr Geschäftspartner Babak Hamwi. Sie haben sich damit abgefunden, wie die Welt beschaffen ist, und wollen nicht länger verantwortlich sein für das, was schief läuft. Stattdessen haben sie gemeinsam eine kleine Firma aufgezogen, "Die Brücke", die sie beide reich gemacht hat. Was genau hinter der "Brücke" steckt, weiß glücklicherweise niemand so genau. Denn hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod.

Als die "Brücke " unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald sind nicht nur Brittas und Babaks Firma, sondern auch beider Leben in Gefahr...

"Leere Herzen" ist ein provokanter, packender und brandaktueller Politthriller aus einem Deutschland der nahen Zukunft. Es ist ein Lehrstück über die Grundlagen und die Gefährdungen der Demokratie. Und es ist zugleich ein verstörender Psychothriller über eine Generation, die im Herzen leer und ohne Glauben und Überzeugungen ist.

"Juli Zeh kann erzählen, und wie!" Martin Ebel / Der Bund

Produktdetails

Verkaufsrang 6113
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 13.11.2017
Verlag Luchterhand
Seitenzahl 352
Maße (L/B/H) 22,2/14,6/3,4 cm
Gewicht 568 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-87523-1

Das meinen unsere Kund*innen

4.2/5.0

63 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

5/5

Kritisch, aber nicht nervig

Erst|Ein|Druck am 23.04.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Wegen des Schreibstils gefiel mir das Buch von den ersten Seiten an, doch bis man das erste Mal erfährt, was die Brücke wirklich tut, dauert es einige Seiten. Juli Zeh erzeugt Spannung, wie es sich für einen Thriller gehört. Mit Cliffhangern, unerwarteten Wendungen und spannenden Figurenkonstellationen treibt sie die Handlung an. Ich persönlich hatte die ganze Zeit das Bedürfnis, dieses erschreckende Buch weiterzulesen. Die Autorin schafft eine zeitliche Entfremdung, zugleich kann man aber ungefähr nachrechnen, in welchem Rahmen sich die Handlung bewegen muss, weil es immer wieder Hinweise aus der Vergangenheit gibt, die man in der Realität zeitlich einordnen kann. Das gefällt mir sehr gut, weil das Buch nicht starr eingeordnet wird. Die Charaktere sind durchdacht, aber außer den Hauptprotagonisten sind die anderen meiner Meinung nach eher flache Charaktere. Man taucht kaum in sie ein, sie wirken daher etwas unausgeformt im Gegensatz zu den anderen, was manchmal etwas verwirrend wirkte. Was ich jedoch am beeindrucksten finde, ist wie viel Kritik (häufig auch zwischen den Zeilen versteckte) das Buch enthält: (Br)exit-Bewegungen, Globalisierung, Männer denken immer noch, sie müssten das Geld verdienen, Ziellosigkeit der Menschen und fehlende Wertevorstellungen, menschliche Abgründe, fehlende Überzeugungen, Wählerverdruss und rechtspopulistische Parteien, die in Deutschland an die Macht kommen. Kurzzeitg habe ich mich gefragt, wo das Buch am Ende hinführen soll. Doch meiner Meinung nach ist Juli Zeh ein sehr gutes Ende gelungen. Eines mit einer Aussage dahinter, die sitzt und zum Nachdenken bringt. Wer ein gut geschriebenes, kritisches, unterhaltsames aber nicht nerviges Buch sucht, der wird hier fündig.

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Kritisch, aber nicht nervig

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Wegen des Schreibstils gefiel mir das Buch von den ersten Seiten an, doch bis man das erste Mal erfährt, was die Brücke wirklich tut, dauert es einige Seiten. Juli Zeh erzeugt Spannung, wie es sich für einen Thriller gehört. Mit Cliffhangern, unerwarteten Wendungen und spannenden Figurenkonstellationen treibt sie die Handlung an. Ich persönlich hatte die ganze Zeit das Bedürfnis, dieses erschreckende Buch weiterzulesen. Die Autorin schafft eine zeitliche Entfremdung, zugleich kann man aber ungefähr nachrechnen, in welchem Rahmen sich die Handlung bewegen muss, weil es immer wieder Hinweise aus der Vergangenheit gibt, die man in der Realität zeitlich einordnen kann. Das gefällt mir sehr gut, weil das Buch nicht starr eingeordnet wird. Die Charaktere sind durchdacht, aber außer den Hauptprotagonisten sind die anderen meiner Meinung nach eher flache Charaktere. Man taucht kaum in sie ein, sie wirken daher etwas unausgeformt im Gegensatz zu den anderen, was manchmal etwas verwirrend wirkte. Was ich jedoch am beeindrucksten finde, ist wie viel Kritik (häufig auch zwischen den Zeilen versteckte) das Buch enthält: (Br)exit-Bewegungen, Globalisierung, Männer denken immer noch, sie müssten das Geld verdienen, Ziellosigkeit der Menschen und fehlende Wertevorstellungen, menschliche Abgründe, fehlende Überzeugungen, Wählerverdruss und rechtspopulistische Parteien, die in Deutschland an die Macht kommen. Kurzzeitg habe ich mich gefragt, wo das Buch am Ende hinführen soll. Doch meiner Meinung nach ist Juli Zeh ein sehr gutes Ende gelungen. Eines mit einer Aussage dahinter, die sitzt und zum Nachdenken bringt. Wer ein gut geschriebenes, kritisches, unterhaltsames aber nicht nerviges Buch sucht, der wird hier fündig.

4/5

Nichts für allzu zart Besaitete; für Andere umso empfehlenswerter

Eberhard Landes am 24.03.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Nach den von mir ebenfalls rezensierten Büchern von Juli Zeh, dem Gesamtkunstwerk "Unterleuten" sowie "Nullzeit" und "Schilf" ist "Leere Herzen" das vierte von mir gelesene Juli-Zeh-Buch. Die Autorin lässt es entspannt, fast familiär idyllisch angehen: Da ist Britta mit ihrem Mann Richard und der 7jährigen Tochter Vera und da ist Janina mit ihrem Mann Knut und ihrer ebenfalls 7jährigen Tochter Cora. Die beiden Paare treffen sich zu einem gemeinsamen Abendessen und tauschen sich u.a. über ihre beruflichen Tätigkeiten und Pläne aus. Erste Zweifel an der Idylle kommen dem Leser, wenn er langsam erkennt, fast möchte man sagen "erkennen muß", worauf das Geschäftsmodell der von Britta betriebenen psychotherapeutischen Praxis mit dem Firmenname "Die Brücke" beruht. Und es wird immer klarer: Leere Herzen ist ein Psychothriller! Der 2017 entstandene Roman spielt ca. in den Jahren 2025 - 2030, wie aus einzelnen Anmerkungen ( "Merkel ist über siebzig") geschlussfolgert werden kann. Aus der heutigen AfD ist die BBB ("Besorgte Bürger Bewegeung") geworden, die die Kanzlerin stellt; eine Frau Wagenknecht (!) ist Innenministerin. Und aktuelle politische Themen sind Frexit, freeflandern und katalonienfirst. Rechtsradikale erschlagen Migranten, Nordafrikaner erschlagen priviligierte Gymnasiasten; das bedingungslose Grundeinkommen wird von jungen Männern genutzt, ihre Zeit auf den Parkbänken zu verbingen, in den Innenstädten werden gerade die letzten arabischen Lokale geschlossen und Negativzinsen sind normal. Soviel zum Umfeld. Die in der heutigen Zeit unvorstellbaren Methoden der Brücke mit Suizidgefährdeten, die von Brittas Partner Babak aus dem Darknet gefischt werden und das was Britta und Babak und ihre "Patientin" Julietta erleben und erleiden, tragen ebenfalls dazu bei, dass die Lektüre für Zartbesaitete immer weniger lesens-/ empfehlenswert wird; ganz anders für nicht so schwache Gemüter. Letzlich ein Apell von Frau Zeh an politikverdrossene NIchtwähler sich für die Grundlagen und gegen die Gefährdungen der Demokratie einzusetzen, wie er heftiger kaum sein könnte, was auch schon im Vorwort "Da. So seid ihr.“ zum Ausdruck kommt, aber natürlich erst nach der Lektüre verständlich wird.

4/5

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Eberhard Landes am 24.03.2020
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OSIANDER Metzingen

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Im Jahr 2025 ist das Schiff Merkel ruhmlos gesunken, stattdessen regiert die Besorgte-Bürger-Bewegung in Deutschland. Diese sorgt für eine immer konservativere Politik. Aus diesen Umständen hat Britta das Beste gemacht. Zusammen mit dem schwulen Iraker Babak hat sie die „Brücke“ ins Leben gerufen. Nach außen hin eine Therapieeinrichtung, eigentlich aber eine Vermittlungsagentur für Selbstmordattentäter. Als ein Konkurrent auf den Markt drängt und die „Brücke“ bedroht, sieht sie ihre Felle davonschwimmen und setzt alles daran, den Newcomer mit einem spektakulären Attentat zu übertrumpfen, doch erweist sich der Gegner als stärker als erwartet.
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Im Jahr 2025 ist das Schiff Merkel ruhmlos gesunken, stattdessen regiert die Besorgte-Bürger-Bewegung in Deutschland. Diese sorgt für eine immer konservativere Politik. Aus diesen Umständen hat Britta das Beste gemacht. Zusammen mit dem schwulen Iraker Babak hat sie die „Brücke“ ins Leben gerufen. Nach außen hin eine Therapieeinrichtung, eigentlich aber eine Vermittlungsagentur für Selbstmordattentäter. Als ein Konkurrent auf den Markt drängt und die „Brücke“ bedroht, sieht sie ihre Felle davonschwimmen und setzt alles daran, den Newcomer mit einem spektakulären Attentat zu übertrumpfen, doch erweist sich der Gegner als stärker als erwartet.

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Christine Kleber

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Britta und Babak führen sehr erfolgreich „Die Brücke“, eine psychologische Praxis für Suizidgefährdete. Ihre Therapie profitiert, genau wie die „Besorgte Bürgerpartei“ von der Angst der Menschen vor Terroranschlägen. Als bei einem Selbstmord-Attentat die Täter verhaftet werden, geraten sie in Panik. Wer steckt hinter dem Attentat? Ihr wohlgehütetes Geheimnis droht entdeckt zu werden. Spannend, futuristisch und erschreckend aktuell.
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Britta und Babak führen sehr erfolgreich „Die Brücke“, eine psychologische Praxis für Suizidgefährdete. Ihre Therapie profitiert, genau wie die „Besorgte Bürgerpartei“ von der Angst der Menschen vor Terroranschlägen. Als bei einem Selbstmord-Attentat die Täter verhaftet werden, geraten sie in Panik. Wer steckt hinter dem Attentat? Ihr wohlgehütetes Geheimnis droht entdeckt zu werden. Spannend, futuristisch und erschreckend aktuell.

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