Leere Herzen

Roman

Juli Zeh

(87)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00
20,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

11,00 €

Accordion öffnen
  • Leere Herzen

    btb

    Sofort lieferbar

    11,00 €

    btb

gebundene Ausgabe

20,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch

ab 10,89 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

ab 8,95 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Sie sind desillusioniert und pragmatisch, und wohl gerade deshalb haben sie sich erfolgreich in der Gesellschaft eingerichtet: Britta Söldner und ihr Geschäftspartner Babak Hamwi. Sie haben sich damit abgefunden, wie die Welt beschaffen ist, und wollen nicht länger verantwortlich sein für das, was schief läuft. Stattdessen haben sie gemeinsam eine kleine Firma aufgezogen, "Die Brücke", die sie beide reich gemacht hat. Was genau hinter der "Brücke" steckt, weiß glücklicherweise niemand so genau. Denn hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod.

Als die "Brücke " unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald sind nicht nur Brittas und Babaks Firma, sondern auch beider Leben in Gefahr...

"Leere Herzen" ist ein provokanter, packender und brandaktueller Politthriller aus einem Deutschland der nahen Zukunft. Es ist ein Lehrstück über die Grundlagen und die Gefährdungen der Demokratie. Und es ist zugleich ein verstörender Psychothriller über eine Generation, die im Herzen leer und ohne Glauben und Überzeugungen ist.

"Juli Zeh kann erzählen, und wie!" Martin Ebel / Der Bund

Produktdetails

Verkaufsrang 49418
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 13.11.2017
Verlag Luchterhand
Seitenzahl 352
Maße 22,2/14,6/3,4 cm
Gewicht 568 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-87523-1

Buchhändler-Empfehlungen

Tanja Punzet, Osiander-Buchhandlung

Im Jahr 2025 ist das Schiff Merkel ruhmlos gesunken, stattdessen regiert die Besorgte-Bürger-Bewegung in Deutschland. Diese sorgt für eine immer konservativere Politik. Aus diesen Umständen hat Britta das Beste gemacht. Zusammen mit dem schwulen Iraker Babak hat sie die „Brücke“ ins Leben gerufen. Nach außen hin eine Therapieeinrichtung, eigentlich aber eine Vermittlungsagentur für Selbstmordattentäter. Als ein Konkurrent auf den Markt drängt und die „Brücke“ bedroht, sieht sie ihre Felle davonschwimmen und setzt alles daran, den Newcomer mit einem spektakulären Attentat zu übertrumpfen, doch erweist sich der Gegner als stärker als erwartet.

Christine Kleber, Osiander-Buchhandlung

Britta und Babak führen sehr erfolgreich „Die Brücke“, eine psychologische Praxis für Suizidgefährdete. Ihre Therapie profitiert, genau wie die „Besorgte Bürgerpartei“ von der Angst der Menschen vor Terroranschlägen. Als bei einem Selbstmord-Attentat die Täter verhaftet werden, geraten sie in Panik. Wer steckt hinter dem Attentat? Ihr wohlgehütetes Geheimnis droht entdeckt zu werden. Spannend, futuristisch und erschreckend aktuell.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
87 Bewertungen
Übersicht
40
31
11
4
1

Gesellschaft der Gleichgültigkeit?!
von Jojo_95 am 17.08.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Werk "Leere Herzen", war das erste Werk von Juli Zeh, welches ich gelesen habe. Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich "Leere Herzen" nicht gelesen hätte, wenn es nicht Teil eines Uni-Seminars gewesen wäre, da weder das Cover noch der Klappentext mich auf Anhieb angesprochen haben und es auch eher aus dem Rahmen dessen fäl... Das Werk "Leere Herzen", war das erste Werk von Juli Zeh, welches ich gelesen habe. Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich "Leere Herzen" nicht gelesen hätte, wenn es nicht Teil eines Uni-Seminars gewesen wäre, da weder das Cover noch der Klappentext mich auf Anhieb angesprochen haben und es auch eher aus dem Rahmen dessen fällt, was ich gerne lese. Es hat mich aber dennoch sehr überrascht, mich tatsächlich fesseln können und hat mir beim Lesen auch viel Spaß bereitet. "Leere Herzen" zeichnet ein in einer gewissen Art realistisches, aber überspitztes und auch erschreckendes Zukunftsszenario (2025) und schafft es aufgrund dessen und aufgrund oder trotz der politischen Elemente die Spannung konstant aufrecht zu erhalten. Während des gesamten Buches steigt die Spannungskurve konstant an, ohne erwähnenswert Spannungsabfälle und erreicht seinen Höhepunkt am Ende. Wer allerdings eine Spannungskurve eines Thrillers oder ähnlichem erwartet, könnte hier etwas enttäuscht werden. Die dennoch stetig steigende und vorhandene Spannung, das am Ende eines jeden Kapitels neue Fragen aufgeworfen werden und innerhalb der Kapitel nur gerade so viele Fragen beantwortet werden, um der Frustration der Leser*innen vorzubeugen und die Neugierde aufrecht zu erhalten, sorgt dafür, dass der/die Leser*in „Leere Herzen“ nicht mehr aus der Hand legen möchte. Interessant war auch, dass man sich mit der Protagonistin (Britta Söldner) eher weniger/gar nicht identifizieren und auch nicht mit ihr sympathisieren konnte. Dabei wirkt sie aber immer noch wie eine „normale“ Person – aber was ist schon „normal“? Auch wenn der Zugang zu den einzelnen Charakteren schwierig ist, kann man von der Geschichte gepackt werden. Besonders gefallen hat mir aber, dass Juli Zeh es mit „Leere Herzen“ schafft, dass man darüber nachdenkt, ob und in welcher Ausprägung sich die im Buch beschriebene Politikverdrossenheit, Gleichgültigkeit und das Fehlen von Überzeugungen und Meinungen in unserer Realität zu finden sind und ob sie die Grundlage für ein ähnliches Szenario in der Zukunft bieten könnte. Beeindruckender fand ich aber noch, dass Juli Zeh es schafft, dass man anfängt über sich selbst nachzudenken und sein eigenes Handeln hinterfragt. Man fragt sich z.B. Habe ich Überzeugungen? Wenn ja, welche und würde ich für diese auch eintreten? Wenn nein, warum und könnte ich dann die Entscheidungen und Handlungen anderer (in allen möglichen Situationen) akzeptieren, ohne mich darüber zu echauffieren und aufzuregen? Oder ist es für mich wichtig Stellung zu beziehen (zu den verschiedensten Themen) und für meine Überzeugungen einzutreten? Das Szenario in diesem Werk hält vielleicht nicht immer unserer Realität statt, aber es regt dennoch zum Nachdenken und Reflektieren an. Juli Zeh zeigt mit „Leere Herzen“ auf, dass in unserer Gesellschaft die Gleichgültigkeit immer mehr (wenn auch langsam) zu nimmt und es jetzt an der Zeit ist zu handeln und nicht erst dann, wenn es eigentlich schon zu schon zu spät ist – und das macht sie, ohne den Zeigefinger zu erheben. Zum Schluss ist noch zu sagen, dass „Leere Herzen“ sehr flüssig und leicht geschrieben ist. Der/Die Leser*in kann der Geschichte gut folgen und wird wie bereits erwähnt oft auf die Folter gespannt. In sich ist das Werk schlüssig und hält an der ein oder anderen Stelle eine Überraschung bereit, die ich nicht erwartet hätte. Leider werden bis zum Schluss nicht alle Fragen geklärt, die sich beim Lesen ergeben. Ich hatte viel Spaß beim Lesen von „Leere Herzen“ auch wenn es hier und da vielleicht kleine Schwäche aufweist und vermutlich auch nicht für jeden etwas ist. Um was es im Einzelnen genau geht und was genau es mit der Brücke auf sich hat, muss allerdings jeder selbst herausfinden.

Hält der Realität nicht wirklich stand
von einer Kundin/einem Kunden aus Garbsen am 27.06.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Man merkt so ein wenig, dass der Lernprozess Juli Zeh`s entweder noch nicht abgeschlossen war oder sie die ihr eigene politische Gesinnung nicht so recht herauszuhalten vermochte. Das gelingt ihr in den aktuellen Romanen weitaus besser. "Leere Herzen" hat teilweise das Niveau eines Schüleraufsatzes, was sich schon an unterkomple... Man merkt so ein wenig, dass der Lernprozess Juli Zeh`s entweder noch nicht abgeschlossen war oder sie die ihr eigene politische Gesinnung nicht so recht herauszuhalten vermochte. Das gelingt ihr in den aktuellen Romanen weitaus besser. "Leere Herzen" hat teilweise das Niveau eines Schüleraufsatzes, was sich schon an unterkomplexen Namensgebungen, wie "Besorgte Bürger Bewegung" festmachen lässt. Sonderlich gut gealtert ist das Buch auch nicht, wenn man sich anschaut, wer heute Grundrechte einschränkt, den Förderalismus aushebelt und EU Verträge bestenfalls für grobe Richtlinien hält (Stichwort : Schuldenunion). Heute sind es die Bürger, die sich gegen diese Auswüchse auflehnen, die von Linken als "Rechte" (gleich Rechtsextrem) und "besorgte Bürger" gelabelt werden. Wer für das Grundgesetz eintritt, der ist ein Leugner, VT`ler et al. Nun wird sich der ein oder andere Leser fragen, was dies mit dem Roman zu tun hat. Nun, für mich war es ein tiefer Einblick in das linke Befinden, weil ich immer mehr zu dem Schluss komme, dass alle Zuschreibungen, die man dem pol. Gegner andichtet, in Wahrheit reine Projektion sind. Die Taten sprechen für sich. Leider verhält es sich auch so, dass man über diesen Roman nicht mehr sagen kann, der aus seiner guten Grundidee kaum etwas macht. Das sprachliche Vermögen, welches ich an Frau Zeh sehr schätze, blitzt immer wieder auf. Der Plot selbst ist kaum erwähnenswert und plätschert leise vor sich hin. Es wirkt, als wusste sie selbst nicht so recht, wohin sie wollte. Hauptsache irgendwas mit rechts/links und das ist doppelt schade. Denn ich halte die Suizid Thematik für ausgesprochen wichtig und finde es traurig, diese für politische Agenden auszuschlachten, und zwar auf dem Niveau einer Schülerzeitung. Das Juli Zeh in der Lage ist, Dinge halbwegs differenziert zu betrachten, hat sie ja nachgewiesen. Wobei ich immer noch auf das Beleuchten des Teile und Herrsche Spiels warte, welches hier seit mindestens 16 Jahren läuft. Links gegen rechts, Alt gegen Jung, Arm gegen Reich und das neueste Ding ist das Klima Gedöns - initiiert von Milliardären. Zum Wohle der einfachen Bevölkerung und künftiger Generationen. Hihi... Aber vielleicht kommt das ja noch, in "Über Menschen" hat sie ja bereits erste Ansätze gezeigt, die ein wenig Anlass zur Hoffnung geben. Fazit : "Leere Herzen" kann man sich weitgehend sparen, da größtenteils belanglos.

Juli Zeh
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 10.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ansich ein spannendes Thema. Aber in meinen Augen leider sehr langatmig. Ich wurde von der Geschicht nicht wirklich gefesselt und bin der Meinung, dass es sehr oberflächlich gehalten wurde.. Schade, der Titel versprach mehr..


  • artikelbild-0