Produktbild: Serotonin
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Michel Houellebecq

1. Serotonin

Serotonin

Gesprochen von
21
13,99 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Christian Berkel

Spieldauer

9 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

07.01.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

229

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742409324

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Christian Berkel

Spieldauer

9 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

07.01.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

229

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Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742409324

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  • Gino Grögli

    aus Geroldswil

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Einfach Houellebecq

    Das Buch ist in einer guten Sprache geschrieben. Thema sehr aktuell. Wie immer mit viel Sex Scenen gespickt.

  • shoka (shuka) Golsabahi

    aus Berlin

    5/5

    20.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    schonungslos

    Eine schonungslose Abrechnung mit seinem Leben, schreibt der Protagonist in Houellebecq's Buch Serotonin. Über verpasste Gelegenheiten, verflossene Liebschaften und ein langweiliges Leben, das er seines nennen muss. Sehr gut geschrieben, gewürzt mich einem Hauch von Überheblichkeit.

  • Bewertung

    5/5

    28.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erst das Antidepressivum, dann der Kaffee, dann die Zigarette

    Der Protagonist, Florent-Claude Labrouste (seinen Vornamen hasst er), 46 Jahre, zieht eine Bilanz seines Lebens: er ist unglücklich, depressiv und gefangen in einer Beziehung mit einer Frau, die er hauptsächlich als Schlampe bezeichnet oder als Spinne, die ihn aussaugt und darauf wartet, dass er stirbt. Florent-Claude arbeitet im Landwirtschaftsministerium, seine Arbeit widert ihn an, er hat Landwirtschaft studiert, für Monsanto gearbeitet, Abgründe erlebt, ist resigniert. Um den Alltag zu überstehen, nimmt er gleich nach dem Aufwachen eine Captorix-Tablette – ein Antidepressivum – dann folgt der Kaffee, danach die Zigarette. In der Erzählung lässt der Protagonist sein Leben Revue passieren und das mit der Erinnerung an die Frauen seines Lebens. Florent-Claude ist gestört, respektlos (sogar der Leser wird zwischen den Klammersätzen belehrt), aber man verzeiht ihm und findet ihn sympathisch, denn es steckt viel Lebensweisheit zwischen den Zeilen, man kann die Resignation vollkommen nachvollziehen, man leidet mit ihm, aber man lacht auch unglaublich viel. Florent-Claude löst sein gegenwärtiges Leben auf: die beklemmende Beziehung, das Arbeitsverhältnis, seine Wohnung, er zieht in ein Hotel, später aufs Land zu seinem damaligen Freund aus Studienzeiten. In Serotonin wird mit dem herrschenden System abgerechnet, der Kapitalismus ist am Ende, Deregulierung und „der Markt wird‘s richten“ funktionieren nicht, mit Arbeit wird kein Geld verdient, wer reicht ist, wird reich bleiben, und irgendwie ist niemand so richtig glücklich. Eine großartige, spannende Erzählung, unverblümt, tragisch, authentisch, direkt. Es gibt so viele Gedanken über das Leben, die Liebe, den Tod, menschliche Verhaltensweisen, menschliche Abgründe - und seien sie auch nur gedacht - Verzweiflung, verpasste Chancen.

  • Bewertung

    5/5

    19.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Houellebecq beschreibt in sprachlicher...

    Houellebecq beschreibt in sprachlicher Hochform und gewohnt drastisch das Scheitern im Leben des Protagonisten und der Menschen um ihn herum- sehr menschlich und aktuell.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    07.01.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein guter Beobachter der Umstände

    In “Serotonin” erzählt Michel Houellebecq in seiner leicht ironíschen, aber sehr treffenden Art von der Vereinsamung und inneren Perspektivlosigkeit seines Helden, aber auch vom generellen Frust einer Gesellschaft, deren Lebensgrundlage immer mehr ins Wanken zu geraten scheint. Er beschreibt die kulturelle wie wirtschaftliche Verarmung der Provinz und schildert eine Demonstration von Landwirten, die an die Proteste der “Gelbwesten” im Herbst 2018 erinnert. Sein 46-jähriger, beruflich durchaus erfolgreicher Protagonist streift ziellos durch sein Leben, zieht Resümee, lässt seine Ex-Freundinnen Revue passieren und kann sich am Vergangenen ebensowenig wie am Jetzigen oder vielleicht noch Kommenden wirklich erfreuen. Und wie der Ich-Erzähler scheint auch die Gesellschaft als Ganzes mit den Zuständen zu hadern. Ja, wir sollen und wollen besser regional und saisonal statt global konsumieren, aber die übervollen Supermarktregale mit all den günstigen Produkten aus aller Welt haben auch Einiges für sich. Die Widersprüche zwischen Bewusstsein und Bedürfnis, Wunsch und komplexer Wirklichkeit lassen wenig klare Linie, aber viel Orientierungslosigkeit und auch Frust zurück. Michel Houellebecq ist ein guter Beobachter der Umstände, und das zeigt er auch wieder in “Serotonin”.

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Bewertungen (21)

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    Lisa Walz

    RavensBuch Osiander Ravensburg

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Serotonin

    In dieser Woche ist bereits der neue Roman von Michel Houellebecq erschienen: „Serotonin“. Hauptfigur ist Florent-Claude Labrouste, Mitte vierzig, ein Mann in der Krise, der mit der modernen Gesellschaft, der Wirtschaft, der Politik – und mit sich selbst - abrechnet. Das Medienecho ist schon jetzt groß.

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