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Die Ben-Neven-Krimis Band 1

Sommer bei Nacht

Roman

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Beschreibung


PREISTRÄGER des Radio Bremen Krimipreis 2020

Was geschieht, wenn das Unfassbare geschehen ist?

Ein Kind verschwindet. Dabei hat seine Mutter den Jungen nur für wenige Momente aus den Augen gelassen. Die Ermittlungen beginnen und schnell stößt die Polizei auf Verbindungen zu einem weiteren vermissten Jungen. Zum Auftakt seiner neuen Reihe erzählt Krimipreisträger Jan Costin Wagner eine spannungsgeladene Geschichte auf einmalig einfühlsame und literarisch meisterhafte Weise.

Die Ermittler Ben Neven und Christian Sandner machen sich auf die Suche nach dem fünfjährigen Jannis. Zeugen erinnern sich, dass ein Mann mit einem Teddybär auf dem Arm das Kind während des Flohmarkts in der Grundschule angesprochen hat. Schnell wird Ben und Christian klar, dass sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten. Und nicht nur das: es scheint einen direkten Zusammenhang mit der nie aufgeklärten Entführung eines weiteren Kindes in Österreich zu geben. Die beiden Polizisten stoßen auf finstere Abgründe.

Jan Costin Wagner verarbeitet gleich mehrere brisante gegenwärtige Themen und rührt dabei tief an in uns allen schlummernden Ängste. Doch das Wagnis gelingt – weil Wagner den Spagat zwischen Empathie und Zurückhaltung beherrscht und literarische Kriminalromane schreibt wie kaum jemand sonst.

"Jan Costin Wagner schreibt psychologische Romane, die auch noch spannende Krimis sind. Kein deutscher Autor kann das so gut wie er. Beneidenswert." Matthias Brandt zu "Sommer bei Nacht"

"Jan Costin Wagner schreibt Bücher nach meinem Geschmack. Ich bewundere schon lange, wie mühelos er es schafft, mich immer wieder in seine Geschichten hineinzuziehen. Seine Romane leben von den Figuren, die sich in einer melancholischen Grundhaltung gegen das Schicksal behaupten. Ich mag alle seine Bücher." Bjarne Mädel

Jan Costin Wagner ist zurück - endlich. Hochaktuell. Psychologisch. Beklemmend. ("3sat Kulturzeit")
Wagner gelingt es, mal lakonisch sachlich zu bleiben, wenn eigentlich Unfassbares geschieht, und dann wieder einfühlsam und ergreifend selbst vermeintliche Nebensächlichkeiten zu beschreiben. ("Siegener Zeitung")
Trauer, Verlust und Ängste - kaum jemand versteht es so gut wie Wagner, diese Gefühle literarisch abzuhandeln. ("Die Presse am Sonntag")
Ein psychologisches Meisterwerk . (...) Jeder hat da seine eigenen Abgründe und das macht diesen Krimi total fesselnd. Mit ganz kurzen Sätzen, ganz präzise. Wunderbar! Große Literatur. ("NDR1")
Wagner schreibt direkt aus dem Grauen. (...) Das ist beunruhigend und von äußerster Spannung. ("3sat Kulturzeit")
Es sind anrührende kleine Szenen, die Wagner schildert und für die im Krimi-Genre sonst kaum Platz ist. (...) Trauer, Verlust und Ängste – kaum jemand versteht es so gut wie Wagner, diese Gefühle literarisch abzuhandeln. ("Die Presse")
Wagners Stärke beruht darin, jede der ineinander geblendeten Perspektiven mit höchster psychischer Intensität, sprachlicher Sorgfalt und einer Fülle von Zwischentönen auszustatten. Virtuos lotet er die Ränder und die Unschärfen des Blicks auf den Missbrauch von Kindern aus, und daraus entwickelt er einen sehr besonderen Umgang mit einem Fall, der das Grauen schlechthin bedeutet. ("Bücher Magazin")
Schon der Anfang fährt einem beim Lesen in Mark und Bein. (...) Was bedeutet es für eine Gesellschaft, keine Vorstellung mehr von Unschuld zu haben? Das sind sehr interessante, sehr existenzielle Fragen, die Jan Costin Wagner hier aufwirft. (...) Eine Geschichte, die einem wirklich lange nicht mehr aus dem Kopf geht. ("radio eins Die Literaturagenten")
Der Krimipreisträger ist bekannt für seine literarische Qualität - nachdenklich und ausdrucksstark! ("Freundin")
Wagner bleibt seinem lakonischen Stil treu. In schnellen Schnitten geht es dabei von Figur zu Figur. ... Beeindruckend dabei der Effekt, den er damit auf den Leser erzeugt. ... Wagner will Fragen stellen und den Leser damit allein lassen. In diesem Fall eine hervorragende Methode, statt eines bloßen Krimis einen literarischen Kriminalroman zu schaffen. ("Deutschlandfunk Büchermarkt")

Jan Costin Wagner, Jahrgang 1972, lebt als Schriftsteller und Musiker bei Frankfurt am Main. Seine Romane wurden von der Presse gefeiert, vielfach ausgezeichnet (u. a. Deutscher Krimipreis, Nominierung zum Los Angeles Times Book Prize), in 14 Sprachen übersetzt und mehrfach verfilmt. Die Verfilmung von Tage des letzten Schnees war ein Ereignis und erreichte 6,5 Millionen Zuschauer, die Dreharbeiten zu Das Licht in einem dunklen Haus laufen gerade. 2020 erschien der Kriminalroman Sommer bei Nacht.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.02.2020

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.02.2020

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/3 cm

Gewicht

440 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-208-6

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Angedeutete Menschenabgründe

Nicole Korzonnek aus Hamburg am 26.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vorab: ich bin ein großer Fan von Jan Costin Wagner! Er gehört für mich zu den ganz wenigen hochliterarischen Krimischriftstellern, die wir hier in Deutschland haben. Seine poetische und doch ebenso schlichte wie eindringliche Sprache ist einfach beeindruckend. Eine Stilistik, die man sofort wiedererkennt. Im besten Sinne. Seine Kimmo-Joentaa-Reihe habe ich mit großer Freude verschlungen. Als echtes Fangirl hatte seine neue Reihe rund um die Ermittler Ben Neven und Christian Sandner also per se schon Vorschusslorbeeren von mir bekommen. Und ja, auch hier ist die Sprache wieder ganz groß. Doch das Thema ist eben noch größer, noch relevanter. Kindesentführung. Aber vor allem: Pädophilie. Was folgt, ist ein kleiner Spoiler. Ohne diesen geht es aber nicht. Denn es gibt da etwas, das die Handlung unterschwellig prägt und auch sehr früh thematisiert wird. Wenn auch nebenbei, was es noch härter und ungeheuerlicher macht. Aber fangen wir beim Fall selbst an. Der 5-jährige Jannis wurde von einem Mann entführt. Pädophilie als Tatmotiv liegt hier schnell auf der Hand. Ben Neven und Christian Sandner nehmen die Ermittlungen auf. Beide sind sie … nun ja … kaputt. Wenn auch auf sehr unterschiedlichen Ebenen. Wobei die dunklen Seiten von Ben Neven deutlich aufgrund der Thematik im Vordergrund stehen. Womit wir beim Spoiler wären. Wer das nicht hören will, sollte an dieser Stelle bitte aufhören zu lesen. Ben Neven, der Ermittler, der Jannis und den Pädophilen finden will, ist nämlich selbst pädophil. Genau das erzeugt ein sehr abgründiges Spannungsfeld. Neven steht also auch auf kleine Jungs, hat aber die unsagbare Grenze noch nie überschritten, holt sich zu kinderpornografischen Bildern, an die er vor allem durch seine Arbeit kommt, einen runter und vergeht anschließend in Schuldgefühlen, während seine Tochter (an die er ja zum Glück sexuell nicht interessiert ist) friedlich im Nebenzimmer schläft. Das ist schon ziemlich harter Tobak, der stark am Gemüt sägt und Unglaubliches nahbar macht. Allerdings belässt es Jan Costin Wagner oft nur bei Andeutungen, arbeitet das (noch) schlummernde Monster in Ben Neven kaum aus, tippt es aber immer mal wieder zaghaft an. Dieses Antippen gilt allerdings auch für alle anderen Figuren. Mit leichter Feder und viel Sensibilität. Da muss man oft schon genauer hinlesen, um die Tiefe in den Charakteren zu erkennen. Die Ansätze sind aber da. Bei aller stiller Sprachgewalt, bei allen schonungslosen Menschenabgründen geht Wagner hier äußerst behutsam, ja, fast schon verhalten vor. Er entblättert noch nicht alle Schichten. Was sie dann aber wiederum etwas vage macht und mich als Leserin ratlos zurücklässt. Das reicht natürlich bei mir trotzdem allemal für vier Sterne, aber ich hoffe sehr, dass Wagner im zweiten Teil der Reihe nochmal eine Schippe drauflegen wird.

Angedeutete Menschenabgründe

Nicole Korzonnek aus Hamburg am 26.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vorab: ich bin ein großer Fan von Jan Costin Wagner! Er gehört für mich zu den ganz wenigen hochliterarischen Krimischriftstellern, die wir hier in Deutschland haben. Seine poetische und doch ebenso schlichte wie eindringliche Sprache ist einfach beeindruckend. Eine Stilistik, die man sofort wiedererkennt. Im besten Sinne. Seine Kimmo-Joentaa-Reihe habe ich mit großer Freude verschlungen. Als echtes Fangirl hatte seine neue Reihe rund um die Ermittler Ben Neven und Christian Sandner also per se schon Vorschusslorbeeren von mir bekommen. Und ja, auch hier ist die Sprache wieder ganz groß. Doch das Thema ist eben noch größer, noch relevanter. Kindesentführung. Aber vor allem: Pädophilie. Was folgt, ist ein kleiner Spoiler. Ohne diesen geht es aber nicht. Denn es gibt da etwas, das die Handlung unterschwellig prägt und auch sehr früh thematisiert wird. Wenn auch nebenbei, was es noch härter und ungeheuerlicher macht. Aber fangen wir beim Fall selbst an. Der 5-jährige Jannis wurde von einem Mann entführt. Pädophilie als Tatmotiv liegt hier schnell auf der Hand. Ben Neven und Christian Sandner nehmen die Ermittlungen auf. Beide sind sie … nun ja … kaputt. Wenn auch auf sehr unterschiedlichen Ebenen. Wobei die dunklen Seiten von Ben Neven deutlich aufgrund der Thematik im Vordergrund stehen. Womit wir beim Spoiler wären. Wer das nicht hören will, sollte an dieser Stelle bitte aufhören zu lesen. Ben Neven, der Ermittler, der Jannis und den Pädophilen finden will, ist nämlich selbst pädophil. Genau das erzeugt ein sehr abgründiges Spannungsfeld. Neven steht also auch auf kleine Jungs, hat aber die unsagbare Grenze noch nie überschritten, holt sich zu kinderpornografischen Bildern, an die er vor allem durch seine Arbeit kommt, einen runter und vergeht anschließend in Schuldgefühlen, während seine Tochter (an die er ja zum Glück sexuell nicht interessiert ist) friedlich im Nebenzimmer schläft. Das ist schon ziemlich harter Tobak, der stark am Gemüt sägt und Unglaubliches nahbar macht. Allerdings belässt es Jan Costin Wagner oft nur bei Andeutungen, arbeitet das (noch) schlummernde Monster in Ben Neven kaum aus, tippt es aber immer mal wieder zaghaft an. Dieses Antippen gilt allerdings auch für alle anderen Figuren. Mit leichter Feder und viel Sensibilität. Da muss man oft schon genauer hinlesen, um die Tiefe in den Charakteren zu erkennen. Die Ansätze sind aber da. Bei aller stiller Sprachgewalt, bei allen schonungslosen Menschenabgründen geht Wagner hier äußerst behutsam, ja, fast schon verhalten vor. Er entblättert noch nicht alle Schichten. Was sie dann aber wiederum etwas vage macht und mich als Leserin ratlos zurücklässt. Das reicht natürlich bei mir trotzdem allemal für vier Sterne, aber ich hoffe sehr, dass Wagner im zweiten Teil der Reihe nochmal eine Schippe drauflegen wird.

Bewertung am 26.07.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Spannender Krimi in poetischer Sprache geschrieben - echtes Lesevergnügen für nicht völlig abgebrühte Krimi-Fans.

Bewertung am 26.07.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Spannender Krimi in poetischer Sprache geschrieben - echtes Lesevergnügen für nicht völlig abgebrühte Krimi-Fans.

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Nur einen kurzen Moment hat die Mutter auf dem Schulhof nicht aufgepasst. Jetzt ist ihr Sohn Jannis spurlos verschwunden. Und mehrere Zeugen erinnern sich, dass er von einem Mann mit einem Teddybären angesprochen wurde. Als die beiden Kommisare ihre Ermittlungen beginnen, entdecken sie Parallelen zu anderen Fällen vermisster Kinder. Der Frankfurter Autor Jan Costin Wagner ist ein blendender Erzähler. Der diese für die Eltern schreckliche Situation psychologisch einfühlsam beschreibt. Ein sehr spannender Krimi!
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Nur einen kurzen Moment hat die Mutter auf dem Schulhof nicht aufgepasst. Jetzt ist ihr Sohn Jannis spurlos verschwunden. Und mehrere Zeugen erinnern sich, dass er von einem Mann mit einem Teddybären angesprochen wurde. Als die beiden Kommisare ihre Ermittlungen beginnen, entdecken sie Parallelen zu anderen Fällen vermisster Kinder. Der Frankfurter Autor Jan Costin Wagner ist ein blendender Erzähler. Der diese für die Eltern schreckliche Situation psychologisch einfühlsam beschreibt. Ein sehr spannender Krimi!

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