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Max Roman

9

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.04.2020

Verlag

btb

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

18,6/11,5/3,8 cm

Gewicht

396 g

Farbe

Weiß / Ozeanblau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71650-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.04.2020

Verlag

btb

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

18,6/11,5/3,8 cm

Gewicht

396 g

Farbe

Weiß / Ozeanblau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71650-0

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    22.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Max Orths, Max

    Im Spiegel von sechs Frauenleben entfaltet sich ein Roman über das 20.Jahrhundert und einen seiner großen Künstler: Max Ernst. Es ist ein Panorama einer wahnwitzigen Zeit. Max Orths erzählt so lebendig und so mit Leidenschaft!

  • FrauSchafski

    5/5

    09.12.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Max, Max, Max!

    Kaum ein Buch hat mich in diesem Jahr so begeistert wie dieses. Da ich Kunstwissenschaft studiert habe und Surrealismus eines meiner Abschlussprüfungsthemen war, fühlte sich der Roman ein bisschen an wie Nachhausekommen - als würde ich überall auf alte Bekannte stoßen. Diesen Effekt hätte ich wohl nicht so deutlich verspürt, wenn Markus Orths seine Figuren nicht so unglaublich realistisch und absolut authentisch gestaltet hätte. Und so verfällt der Leser nach und nach Max Ernst. Er kann sich seinem Charme, seiner Anziehungskraft ebenso wenig entziehen wie die Frauen, die ihm im Laufe der Zeit begegnen. Dabei ist Max beileibe kein Heiliger, sondern exzentrisch, stur, trägt wahnhafte Züge, die aber für seine Kunst unabdingbar sind. Als Leser ist man live dabei, wie er zusammen mit anderen Künstlern den Surrealismus gebiert und zu einem der wichtigsten Künstler in diesem Genre wird. Das passiert vor der Hintergrund einer Zeitgeschichte, die nichts anderes als zerstörerisch ist. Die Mechanismen, die zur Machtübernahme der NSDAP führten, sowie die Gräuel des 2. Weltkrieges lassen den Leser einmal mehr fassungslos den Kopf schütteln. Und genau deswegen ist dieser Roman auch so aktuell wichtig, weil er, ohne mit dem erhobenen Finger zu drohen, aufzeigt, dass vor nicht einmal einem Jahrhundert nahezu ganz Europa auf der Flucht war. Zuletzt hat mich die Sprache tief beeindruck. Über große Strecken ist der Roman gut lesbar und doch gibt es immer wieder Stellen, die den Lesefluss aufbrechen und innehalten lassen. Dann strömen ungefilterte, wirr aneinander gereihte Gedanken des Künstlers und Surrealisten Max auf den Leser ein, die nur schwer zu verstehen oder gar nachvollziehen sind, dafür aber ganz wunderbar den Geist des Surrealismus literarisch transportieren. Fazit: Ein großer Roman über einen großen Künstler. Wahrscheinlich muss man eine gewisse Affinität zu Kunst - insbesondere der modernen - haben, um einen Zugang zu finden. Aber wem dies gelingt, wer offen und neugierig ist, den erwartet hier ein großartiges Leseerlebnis. Nicht weniger als 5 Sterne und ein Platz in meiner persönlicher Bücher-Bestenliste.

  • Tina Bauer

    aus Essingen

    5/5

    11.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Leben für die Kunst!

    Mit Markus Orths gehen wir als Leser auf eine wunderbare Reise. Max Ernst, ein Künstler, der die Freiheit über alles in der Welt liebte und schon in der Kindheit gegen sein Elternhaus rebellierte, wächst und gedeiht 1920 in Paris. Als verarmter, zwischen Wahnsinn und Kunstsinn schwankender junger Künstler trifft er auf Gleichgesinnte. Als der Krieg ausbricht und Hitler in Paris einmarschiert, ist Max schon auf der Flucht. Doch auch er wird von den Franzosen interniert, flieht mit mehr Glück als Verstand nach Portugal in sein finales Exil nach Amerika. Während all dieser kunstschaffenden Jahre wird er begleitet von mutigen und großartigen Frauen, die Max erst zu dem großartigen Künstler machten, die er immer zu hoffen wagte. Begleitet von seiner ersten Frau Lou, über eine dramatische Galapaul hinweg zu Marie-Berthe, die ihn so einiges lehrte. Mit Leonora findet er eine Gleichgesinnte und in Peggy findet er seine Rettung aus dem Exil, aber nur Dorothea hält ihn so lange am Leben. Orths Einblick in Max Ernst so kompliziertes und künstlerisches Leben ist nicht einfach, begleitet von Flucht, Verfolgung und dem inneren Drang, Kunst zu erschaffen, gelingt es ihm aber exzellent, ein eigenes und offenes Bild von dem Menschen Max Ernst zu zeichnen.

  • Aischa

    5/5

    08.12.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman über Max Ernst, ein…

    Ein Roman über Max Ernst, ein Buch über einen Künstler, über seine Frauen, über die Leidenschaft, über Liebe, Verzweiflung und immer wieder: über Kunst. Markus Orths ist ein außergewöhliches Buch gelungen, in ganz eigener Sprache nähert er sich dem Ausnahmetalent Max Ernst an. Die Geschichte, obgleich nicht immer einfach zu lesen, zieht von der ersten Seite an in ihren Bann. Der Protagonist ist nicht unbedingt ein Sympathieträger, sein "Verschleiß" an Frauen ist enorm, die Rolle als Ehemann und Familienvater definiert er sehr individuell. Manche Frau zerbricht an ihm, er ist ein Getriebener. Dabei rauscht der Roman förmlich durch die Jahrzehnte, der Leser erlebt den Irr-Witz des Dadaismus, den Irrsinn beider Weltkriege sowie Verfolgung und Flucht vor den Nationalsozialisten aus Sicht von Ernst und seinen Frauen. Die Geschichte ist voller Ecken und Kanten, immer fesselnd, aber durchaus auch schwere Kost. Über manches Sprachbild bin ich gestolpert, einige Dialoge oder Handlungen blieben auch nach wiederholtem Lesen unverständlich. Doch das ist gut so. Der Roman erzeugt große Emotionen, er fordert auf zu eigenen Interpretationen, er amüsiert, verwirrt, macht betroffen, stellt große Fragen. All das soll Kunst. "Max" ist ein Buch über einen Künstler, mit dem Markus Orths selbst ein Kunstwerk gelungen ist. Sehr zu empfehlen!

  • Aischa

    aus Kissing

    5/5

    08.12.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    außergewöhnliche Künstlerbiografie über einen außergewöhnlichen Künstler

    Ein Roman über Max Ernst, ein Buch über einen Künstler, über seine Frauen, über die Leidenschaft, über Liebe, Verzweiflung und immer wieder: über Kunst. Markus Orths ist ein außergewöhliches Buch gelungen, in ganz eigener Sprache nähert er sich dem Ausnahmetalent Max Ernst an. Die Geschichte, obgleich nicht immer einfach zu lesen, zieht von der ersten Seite an in ihren Bann. Der Protagonist ist nicht unbedingt ein Sympathieträger, sein "Verschleiß" an Frauen ist enorm, die Rolle als Ehemann und Familienvater definiert er sehr individuell. Manche Frau zerbricht an ihm, er ist ein Getriebener. Dabei rauscht der Roman förmlich durch die Jahrzehnte, der Leser erlebt den Irr-Witz des Dadaismus, den Irrsinn beider Weltkriege sowie Verfolgung und Flucht vor den Nationalsozialisten aus Sicht von Ernst und seinen Frauen. Die Geschichte ist voller Ecken und Kanten, immer fesselnd, aber durchaus auch schwere Kost. Über manches Sprachbild bin ich gestolpert, einige Dialoge oder Handlungen blieben auch nach wiederholtem Lesen unverständlich. Doch das ist gut so. Der Roman erzeugt große Emotionen, er fordert auf zu eigenen Interpretationen, er amüsiert, verwirrt, macht betroffen, stellt große Fragen. All das soll Kunst. "Max" ist ein Buch über einen Künstler, mit dem Markus Orths selbst ein Kunstwerk gelungen ist. Sehr zu empfehlen!

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Eva Seitz-Brückner

    Eva Seitz-Brückner

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Max

    In meinem Urlaub habe ich die 572 Seiten in zwei Tagen gelesen. Was für ein Buch! Für mich war es hochspannend, gut recherchiert und ein absoluter Genuss zum Lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Angela Rick

    Angela Rick

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein absolutes Lieblingsbuch in diesem Herbst! Hauptfigur dieses Romans ist der Maler Max Ernst bzw. die sechs Frauen, die sein Leben begleiteten. Diese waren genauso interessante Persönlickeiten der Kunstszene wie Ernst selbst, zum Beispiel die Malerinnen Leonora Carrington und Dorothea Tanning, die jüdische Journalistin Louise Straus und Peggy Guggenheim. Im Prinzip liefert dieser Roman eine Zeit- und Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, verpackt in einen grandios geschriebenen Roman. Ich habe gegen Ende des Buches immer langsamer gelesen, damit ich nicht so schnell damit fertig bin.

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