AUSGEZEICHNET MIT DEM LOS ANGELES TIMES BOOK PRIZE
NEW YORK TIMES 10 BEST BOOKS 2018
Chicago, 1985: Yale ist ein junger Kunstexperte, der mit Feuereifer nach Neuerwerbungen für seine Galerie sucht. Gerade ist er einer Gemäldesammlung auf der Spur, die seiner Karriere den entscheidenden Schub verleihen könnte. Er ahnt nicht, dass ein Virus, das gerade in Chicagos „Boys Town“ zu wüten begonnen hat, einen nach dem anderen seiner Freunde in den Abgrund reißen wird.
Paris, 2015: Fiona spürt ihrer Tochter nach, die sich offenbar nicht finden lassen will. Die Suche nach der Tochter gestaltet sich ebenso zu einer Reise in die eigene Vergangenheit, denn in Paris trifft sie auf alte Freunde aus Chicago, die sie an das Gefühlschaos der Achtzigerjahre erinnern und sie mit einem großen Schmerz von damals konfrontieren.
"Die Optimisten ist eine zutiefst bewegende Geschichte darüber, wie Liebe uns retten, aber ebenso vernichten kann, und wie uns traumatische Ereignisse ein Leben lang prägen können, bis Heilung möglich wird.
"Sehr liebevoll und schön geschrieben." Elke Heidenreich
"Toll geschrieben! Ein Buch, das einen nicht loslässt." NDR
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
aus Aachen
5/5
02.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Muss für jeden, der sich mit unserem Sein beschäftigt!
Selten hat mich ein Buch, in dem es um eine, mir gänzlich fremde Welt geht, so mitgerissen.
Die Geschichte vom homosexuellen Yale und seinen Freunden beginnt 1985 in Chicago.
AIDS verbreitet sich in Boystown und reißt einen jungen Menschen um den anderen, aus dem Leben.
Auch den Kunstexperten Yale selbst, der gerade auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen zu sein scheint.
Eines der ersten Opfer war sein Freund Nico.
Dessen Schwester Fiona reist 30 Jahre später nach Paris, um ihre Tochter zu suchen.
Warum diese untergetaucht ist und wie das in Zusammenhang mit Yale und den tausenden Opfern des todbringenden Virus steht, sollte man sich nicht entgehen lassen.
Denn auf stolzen 615 Seiten werden die verschiedenen Lebensgeschichten der Protagonisten so ein- und zeitgleich unaufdringlich erzählt, dass man meint, dabei gewesen zu sein.
Es sind Geschichten von Liebe und Verlust, von Tod und Leben und der tiefen Bedeutung allen Seins...
Ein Pageturner, dessen kunstvolles Ende mich zu Tränen gerührt hat, obwohl mir das sehr selten passiert. Geschrieben wie ein Filmabspann des Lebens vor dem inneren Auge...
Ich werde es wohl noch ein paar Tage nachhallen lassen müssen, um dem nächsten Buch wirklich gerecht zu werden.
Eins der wenigen Bücher, das bleiben dart, um den ein oder anderen Gedankenanstoss erneut aufzugreifen und es an so viele Menschen wie möglich zu verleihen, von denen ich denke, dass sie es unbedingt lesen müssen!!! Danke Eisele Verlag und Rebecca Makkai für dieses fantastische Buch, das man erst einmal schlucken und verkraften muss…
buch_akzente
5/5
10.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Mann oh Mann, was für ein…
Mann oh Mann, was für ein Roman!!! Der von Bettina Abarbanell ins Deutsche übersetzte Roman spielt auf zwei Zeitebenen, ab 1985 in Chicago und 2015 in Paris. Er nimmt uns mit in die Zeit, als der HIV-Virus in den USA bekannt wurde und die ersten, meist homosexuelle Männer, dahinraffte. Der Hauptprotagonist Yale, ein Kunstexperte und bei einer Galerie angestellt, und Fiona, Schwester von Yales bereits zu Beginn des Buches verstorbenem besten Freund, führen uns durch die damaligen Geschehnisse. In einem zweiten Erzählstrang in dieser Zeit wird die Kunstszene in Chicago beleuchtet und wir erleben mit Yale Höhen und Tiefen bei einem Austellungsprojekt, das ihm sehr am Herzen liegt. Im Jahr 2015 begleiten wir Fiona bei ihrer Suche nach ihrer Tochter, die vor vielen Jahren den Kontakt zu ihr abgebrochen hat.... Die Geschichte hat mich in jedem Moment mitgenommen. Obwohl nicht in der Ich-Form geschrieben, sondern als personaler Erzähler in der dritten Person, folgte ich vor allem Yale auf Schritt und Tritt, quasi als sein unsichtbarer Freund. Ich freute mich und litt mit ihm und ich hatte Angst um ihn. Ich lebte in Chicago. Kurz gesagt, ich war vollkommen in die Welt der Clique von Yale und Fiona integriert. So konnte ich z.B mitempfinden, was es hieß, zu dieser Zeit in Chicago schwul zu sein. Und mir wurden die Augen geöffnet, welchen Ungerechtigkeiten HIV-Infizierte und bereits Erkrankte in den USA augeliefert waren (aber bestimmt nicht nur dort). Immer wieder wird einem die Frage entgegengeworfen, was die Diskriminierung eines Familienangehörigen und die Trauer um geliebte Brüder, Freunde, Lebenspartner mit den Menschen macht, was für Folgen daraus entstehen und wie weitreichend sie sein können. Ein Roman, der sehr, sehr lange nachhallt, gefühlvoll, ergreifend, mitreißend und dabei niemals sentimental. Ein Roman über die Liebe, in all ihren Facetten und über die Kraft der Freundschaft. In meinen Augen ein Meisterwerk! Unbedingt lesen!!!
Bewertung
5/5
28.04.2022
Buch (Taschenbuch)
Was für ein großartiges Buch
Seitdem das Buch in der Verlagsvorschau angekündigt wurde, habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Aber auf Grund des Themas hatte ich auch Angst, es anzufangen. Doch die Neugier hat gesiegt, und ich habe mich herangewagt. Während des Lesens habe ich allerdings immer wieder einmal Pausen gebraucht, weil das Buch so intensiv ist. Rebecca Makkai hat eine ganz große Geschichte erzählt. Eine Geschichte, die es so in einem Publikumsverlag meines Wissens noch nicht gibt. Eine Geschichte, die unbedingt erzählt werden musste. Und ich glaube daran, dass die Zeit dafür jetzt reif ist!
Ich weiß jetzt gar nicht, ob ich Ihnen sagen soll, was eins der wesentlichen Themen des Romans ist? Die Inhaltsangabe hier umgeht das Thema ganz geschickt, ist aber ansonsten stimmig. Wenn man allerdings zwischen den Zeilen liest, kann man erkennen, was eins der Themen des Romans ist. Und ich wage es jetzt doch und hoffe, ich verliere sie damit nicht! Denn das Thema, was ich Ihnen jetzt verrate, ist das, was das Buch für mich so besonders wertvoll macht. Es geht um AIDS!
Rebecca Makkai erzählt im Prinzip drei Geschichten. Da ist zum einen die Geschichte, die ab 1985 in Chicago spielt. Hier ist Yale, Anfang dreißig, die Hauptperson. Er lebt bereits seit 1981 zusammen mit seinem Lebensgefährten Charlie in einer monogamen Beziehung. Aber damit sind sie schon etwas Besonderes in ihrem Freundeskreis, der u.a. aus dem sehr engagierten Anwalt Asher, dem Fotografen Richard, dem Schauspieler Julian und den Freunden Teddy, Terrence und Fiona besteht
Das Buch beginnt 1985, wo Yale und Charlie auf dem Weg zur Trauerfeier der Freunde des an AIDS verstorbenen Nico sind. Dort lernen wir den schwulen Freundeskreis kennen. Und Fiona, Nicos jüngere Schwester, die sich hingebungsvoll um ihren Bruder gekümmert hatte, der mit 15 Jahren von Zuhause ausgezogen ist, weil seine Eltern nicht damit zurechtkamen, dass ihr Sohn schwul ist. Erst als er zum Sterben verurteilt war, haben sie ihn zurück in die Familie geholt, aber gleichzeitig seine Freunde ausgeschlossen.
Dann springt die Geschichte ins Jahr 2015. Fiona reist nach Paris, wo sie nach ihrer verschwundenen Tochter Claire sucht. Sie steigt bei dem inzwischen berühmt gewordenen Fotografen Richard ab.
Und der dritte Handlungsstrang ergibt sich aus der Geschichte um die Bilder, die Yale vielleicht für die Brigg Gallery an Land ziehen kann. Fionas Großtante Nora war Anfang des 20. Jahrhunderts in Paris. Sie wollte selbst Kunst studieren, lernte einige Maler kennen und lieben und stand einigen Modell. Aus dieser Zeit hat sie einige Bilder und Skizzen von bekannten Malern wie u.a. Modigliani, die sie entgegen des Willens ihres Sohnes der Gallery überlassen möchte.
Und aus diesen drei Handlungseben ergibt sich ein sehr lesenswerter und bewegender Roman über Kunst, Liebe und Schuld. Wir verfolgen, wie Yale versucht, diese Kunstsammlung für die Galerie an Land zu ziehen. Wir verfolgen aber auch, wie AIDS langsam aber sicher immer mehr Freunde aus seinem Freundeskreis trifft. Es gibt bei dieser Krankheit anscheinend kein Entkommen. Und zu der Zeit – es war das Amerika Ronald Reagans – wurden die Schwulen noch als Aussätzige betrachtet, was sich auch in der Behandlung in den Krankenhäusern widerspiegelte. Fiona, die Schwester von Nico, hat nicht nur ihren Bruder bis zu seinem Tod begleitet, sondern auch dessen Freund und auch noch andere. Dies prägt ihr Leben so nachhaltig, dass sie ihrer Tochter nicht die Liebe entgegenbringen konnte, die diese verdient hätte.
In den letzten 35 Jahren hat sich viel bei diesem Thema getan. In der Zwischenzeit sind in den meisten Staaten der USA und auch in vielen Ländern der westlichen Welt Homosexuelle nichts Besonderes mehr. Aber jeder, der jetzt über 50 Jahre alt ist, erinnert sich noch an die Hysterie, die aufgekommen ist, als AIDS, die sogenannte Schwulenseuche ausgebrochen ist. Ich weiß noch, wie Bayern damals sogar überlegte, Schwule zu internieren. Wie schrecklich diese Krankheit ist, ist vielen wahrscheinlich erst durch den Film „Philadelphia“ mit dem großartigen Tom Hanks aus dem Jahr 1993 bewusst geworden. Und erst Anfang der 90er Jahre hat auch in den USA ein Umdenken stattgefunden, wie mit den Erkrankten umgegangen werden sollte. Dafür haben die Schwulen selbst gekämpft, obwohl sie zu dem Zeitpunkt häufig schon selbst infiziert waren.
Jeder, der sich für dieses Thema interessiert, dem empfehle ich zusätzlich zu diesem sehr berührenden Buch noch folgende Bücher und Filme, die z.T. nicht mehr wirklich einfach zu bekommen sind:
- „Freundschaft fürs Leben“ oder im Original „Longtime Compagnion“
- „Philadelphia“
- „… und das Leben geht weiter“
- „Common Threads – Stories from the Quilt“
- Elisabeth Brockmann „Weinen kannst du, wenn ich tot bin“
- Armistead Maupin „Stadtgeschichten“
Dieses Buch war vollkommen zu Recht auf der Shortlist des Pulitzer Prize. Die Autorin hat ein Thema aufgegriffen, was meiner Meinung nach viel zu schnell in Vergessenheit geraten ist. Sie beschreibt zum einen diese Zeit ausgesprochen fundiert und berührend. Und zum anderen zeigt sie auch auf, wie schwierig es für die Überlebenden war, weiterleben zu dürfen. Dies betraf sowohl die Erkrankten, die das Glück hatten, dass sie noch so lange lebten, dass sie in den Genuss der entwickelten Medikamente kamen, als auch der Menschen, die die Krankheit mit Verstorbenen bis zum bitteren Ende gegangen sind. All dies weiß heute kaum noch jemand. Und dementsprechend arglos wird in der Zwischenzeit auch wieder mit dem Thema umgegangen. Allerdings braucht man bei der Lektüre teilweise starke Nerven und sollte Taschentücher parat halten. Es ist ein Roman, der die der 80er und 90er Jahre wiederspiegelt. Und da gab es kaum ein Happy End!
hamburg.lesequeen
aus Bargfeld-Stegen
4/5
28.03.2022
Buch (Taschenbuch)
Wichtiges Thema
Die Optimisten
Rebecca Makkai
Übersetzerin: Bettina Abarbanell
Es hat fast 200 Seiten gebraucht bis es mich packte, ein paar Seiten später kamen mir zum ersten Mal die Tränen und dann ging es gemeinsam mit ihm, im freien Fall, nach unten, bis zum Grund.
Sein Name ist Yale und er ist Kunstexperte in Chicago. Er sieht gut aus, er ist gebildet und ich möchte diesen coolen, schwulen Typen zum besten Freund haben. Mit ihm reden, feiern und lachen, aber ich merke ganz schnell, dass es keine lustige Geschichte mit ihm wird: Er hört nicht auf mich, schreibt meine Warnungen in den Wind. Und so bewegen wir uns gemeinsam in eine Richtung. Wir laufen auf etwas ganz schlimmes zu, etwas, dass erst seit kurzem einen Namen hat: AIDS.
1985 erlebt Yale, wie sein ganzer Freundeskreis von einem Virus beherrscht wird.
Der zweite Erzählstrang spielt 2015: Fiona reist nach Paris um ihre Tochter Claire zu finden, die seit Jahren untergetaucht ist. Vor ein paar Jahren war sie noch Mitglied einer Sekte, aber auch dort ist sie unauffindbar.
„Wenn er nicht gestorben wäre, hätten unsere Wege sich bald getrennt. Er hätte ein Leben draußen in der Welt geführt, wäre mir aus dem Sinn geraten. Aber wenn jemand tot ist und niemand außer einem Selbst sein Andenken hauptsächlich bewahrt, dann wäre es doch eine Art Mord, ihn loszulassen, oder? Ich habe ihn so geliebt, selbst wenn es eine komplizierte Liebe war, und wo soll all diese Liebe hin? Er war tot, also konnte sie sich nicht verändern, sich nicht in Gleichgültigkeit verwandeln. Ich saß mit dieser Liebe fest.“ (S.463/464)
Fazit:
Das Buch spricht ein wichtiges Thema an, das auch in der heutigen Zeit nicht vergessen werden sollte. Es ist ein bewegendes und trauriges Buch, eines was einem mit gebrochenen Herzen zurücklässt. Es liest sich schnell und ist in einer angenehmen Sprache geschrieben. Insgesamt ein gutes Buch, dem 150 Seiten weniger gut gestanden hätten. 4 Sterne von mir.
An dieser Stelle möchte ich noch ein weiteres Buch zum Thema AIDS empfehlen, welches auch im @eiseleverlag erschienen ist: ’Sag den Wölfen, ich bin zu Hause’ von Carol Rifka Brunt ist für mich das beste Buch überhaupt.
Bewertung
5/5
20.01.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Optimisten
Ein brillanter und sehr bewegender Roman über die Liebe in schwierigen Zeiten. Chicago 1985, Yale ist ein junger Kunstexperte, der mit Feuereifer Neuerwerbungen für seine Galerie sucht. Er ahnt nicht, dass ein Virus in seiner “Boys Town” wütet, es zieht seinem Freundeskreis junger Männer den Boden unter den Füssen weg. Yale findet heraus, dass sein Partner ihn betrogen hat und nun positiv ist. Der 2. Handlungsstrang spielt 2015 in Paris, Fiona spürt ihrer Tochter nach, die sich nicht finden lassen will. Fiona trifft in Paris auf alte Freunde aus Chicago, die sie an den grossen Schmerz und das Gefühlschaos der Achzigerjahre erinnert.
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5/5
11.11.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Optimisten
Chicago 1985: der junge Kunstexperte Yale erlebt dort, wie der Ausbruch der Aids-Pandemie einem nach dem anderen seiner Freunde dahinrafft. Er selbst versucht gerade eine Galerie aufzubauen und ist auf eine Gemäldesammlung gestoßen, die ihn in die Kunstszene der 20er Jahre führt. An seiner Seite ist die junge Fiona, die von Yales Freundeskreis als eine Art Ziehtochter adoptiert wird. Nach einem Zeitsprung in das Jahr 2015 wird die Geschichte von Fiona erzählt. Als erwachsene Frau sucht sie nach ihrer verschwundenen Tochter, die in die Fänge einer Sekte geraten ist. Die Suche führt sie nach Paris, wo sie auf den berühmten Fotografen Richard Campo trifft und wird unversehens mit ihrer Chicagoer Vergangenheit konfrontiert. Die Autorin Rebecca Makkai erzählt mit so großer Empathie und Respekt, dass man als Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Man wird sowohl Zeuge von unendlichem Leid als auch von grenzenloser Liebe und Vergebung. Das Erzählte wirkt so echt, dass man sich vorstellen kann, dass Yale und seine Freunde tatsächlich gelebt haben. Ein Roman, der dem Leser einiges abverlangt, der erschüttert, irritiert, aber eben auch glücklich macht. Man sieht die Welt mit anderen Augen, wenn man das Buch wehmütig zuschlägt. Es ist gleichzeitig ein Roman von großer Aktualität. Der die Angst und Sorge vor Ansteckung und das Leben in schwierigen Zeiten abbildet- auch wenn die darin geschilderte Pandemie eine andere war. Für mich einer der bewegendsten Bücher des Jahres!
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5/5
06.10.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Chicago 1985. Kunstexperte Yale versucht für seinen Arbeitgeber eine bedeutende Kunstsammlung zu gewinnen - ein Glücksfund. Gleichzeitig wird seine Lebenswelt von ersten Toten des HI-Virus überschattet. Unsicherheit und Angst machen sich breit. Zeitsprung- Paris 2015. Fiona sucht ihre Tochter, dabei erfährt sie Hilfe von einem alten Freund, Erinnerungen an früher kommen hoch. Eine packende Handlung, authentische Charaktere und eine hoffnungsvolle Botschaft: Nie den Mut und die Zuversicht zu verlieren.
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5/5
06.10.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Erzählt wird die Geschichte der AIDS-Krise in Chicago in den frühen 90ern. Mittendrin befindet sich Fiona, deren Bruder früh verstirbt und die zur Freundin und Stütze einer ganzen Generation von Männern wird, die zwischen unbändigem Leben und schrecklichen Verlusten pendeln. Jahre später, 2015, treffen wir sie in Paris wieder, wo sie ihre Tochter sucht. Was noch? Eine geheime Kunstsammlung, innige Freundschaften, literarische Figuren, die berühren, Enttäuschungen und Hoffnung so nah beieinander. Dies ist ein gewaltiges Buch, ein Buch, das mich erschüttert, mitgerissen und lange nicht losgelassen hat.
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