Produktbild: Viktor
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Viktor

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.12.2021

Verlag

Urachhaus

Seitenzahl

415

Maße (L/B/H)

21,6/14,7/3,9 cm

Gewicht

674 g

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Eva Schweikart

Sprache

Deutsch

EAN

2710002795788

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.12.2021

Verlag

Urachhaus

Seitenzahl

415

Maße (L/B/H)

21,6/14,7/3,9 cm

Gewicht

674 g

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Eva Schweikart

Sprache

Deutsch

EAN

2710002795788

Herstelleradresse

Urachhaus/Geistesleben
Landhausstr. 82
70190 Stuttgart
DE

Email: info@urachhaus.com

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  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    08.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    So toll!

    „Das wir jüdisch waren, wusste ich von Kind an, nicht aber, was es bedeutete“. (S.17) Viktor Judith Fanto Die junge Geertje van den Berg lebt in Nijmegen, Niederlande, und studiert dort Jura. Ihre jüdischen Eltern und Großeltern flohen 1939 aus Wien nach Belgien, mussten sich dort jedoch bald vor den Nazis verstecken. Nach dem Krieg emigrierten sie in die Niederlande. Doch inzwischen ist die gesamte Familie katholisch, und sie bemüht sich, jegliche Spuren ihrer jüdischen Herkunft zu verwischen. Sobald Geertje Themen wie „Religion“ oder „Flucht vor den Nazis“ anspricht, reagiert ihre Familie mit Schweigen. Nur wenn sie besonders vorlaut ist, murmelt ihr Großvater: „Das muss sie von Viktor haben!“ Viktor - so viel hat Geertje herausgefunden - war der Bruder ihres Großvaters. Ein Betrüger, der sein Leben mit Glücksspiel, Pferdewetten und gefälschten Ausweisen verbrachte, ein Mann, der sich nicht um gesellschaftliche Konventionen scherte. Die Autorin schreibt ihr Buch auf zwei Zeitebenen: - 1994: Geertje versucht, die Vergangenheit ihrer Familie zu ergründen und sich gleichzeitig bewusst zum Judentum zu bekennen. - 1914: Die Familie Rosenbaum wird durch die Ereignisse des Ersten und Zweiten Weltkriegs begleitet, wobei Viktor im Mittelpunkt steht. Als „schwarzes Schaf“ der Familie muss er sich ständig die Vorwürfe seines Vaters anhören. Viktor ist ein fesselndes und äußerst lesenswertes Buch. Besonders beeindruckend sind die Dialoge zwischen Viktor und seinem Vater sowie seiner Schwester. Auch die Darstellung des jüdischen Lebens in Wien zur Zeit des Anschlusses an das Nazi-Deutschland - per Volksentscheid (!) - ist sehr aufschlussreich. Dank des Stammbaumes auf den ersten Seiten fällt der Einstieg in die Geschichte leicht. Judith Fanto erzählt hier nicht nur eindrucksvoll, sondern auch auf literarisch hohem Niveau ihre eigene Familiengeschichte - ein weiteres ergreifendes Schicksal aus der dunkelsten Epoche der deutschen Geschichte. Große Leseempfehlung! 4½/5

  • Bewertung

    aus Drensteinfurt

    5/5

    02.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Victors ergreifende Kindheit

    Herzergreifend zunächst die Geschichte wie Geertje beginnt ihr Judentum zu erfassen und zu begreifen, indem sie immer wieder auf Fragen um Viktor stößt. Ich bin begeistert von dem Cover und die Gestaltung wie sich mehrmals Das V aus Victor trifft. Judith Fanto schreibt sehr bewegt und sachlich in der Victor Kindheit im 20igsten Jahrhundert. Ergreifend wie ein neugieriger Junge Victor leider immer mehr vergisst wie viel Erziehung´s Vorbilder ihm nahegelegt wurden. Die neugierige Geertje kommt taktisch zu Victor´s Geschichte durch die Erzählungen der Großeltern. Die Figuren um beide in verschiedenen Epochen sind sehr authentisch. So erläuternd der Stammbaum auf der ersten Seite um David Rosenbaum mit Sascha Saphirstein und die Kinder bis zur Geburt um Victor. Toll zu lesen, zu begreifen und sich Seite um Seite beinahe endlos lesend leider eine tragisch verehrende episode zu begreifen. Sehr sehr sehr zu empfehlen. Es bereichert in dem man von 1914 Wien nach Nimwegen 1994 reist. Es ist elegant gelöst

  • Bewertung

    5/5

    21.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das schwarze Schaf...?

    Viktor ist frech, rebellisch, hat ein riesengroßes Herz, passt aber so gar nicht in seine Zeit. 1914. Auf der anderen Seite haben wir Geertje, die auf der Suche nach ihren jüdischen Wurzeln ist. 1994. In der Familie ist das Thema Judentum aber ein absolutes Tabu. Dieses Buch hat den Ton und die Gradwanderung zwischen Ernsthaftigkeit und Humor einfach perfekt getroffen. Eine Familiengeschichte über fast ein Jahrhundert, die einen absolut in den Bann zieht und bewegt, bei dem man aber auch hin und wieder sehr viel lachen darf. Absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Dettelbach

    5/5

    15.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschön

    Das Buch Victor erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie und spannt den historischen Bogen über ein Jahrhundert europäischer Geschichte. Zugleich taucht man tief in die Geschichte ein und der Auseinandersetzung mit der eigenen jüdischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese Ehrlichkeit fand ich sehr berührend und hat viel Nähe zu mir und den Protagonisten geschaffen. Ich habe mich als Teil dieser Familie gefühlt und habe mitgelitten, mitgehofft und mitgelacht... Mir hat das Buch Victor ausgezeichnet gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar, einnehmend und berührend. Man merkt, dass es ihr ein Herzensthema ist.Diese Nähe spürt man auf jeder Seite, in jedem einzelnen Satz. Ein absolutes Buch-Highlight in diesem Jahr. Das Buch hat es verdient auf den Bestsellerlisten zu landen. Fünf Sterne!

  • leseratte1310

    5/5

    14.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Auf der Suche nach den Wurzeln

    Wien, 1914. Viktor ist der Sohn einer wohlhabenden jüdischen Familie. Er ist kein angepasster Typ, aber er ist empathisch und fühlt nicht nur mit anderen, sondern setzt sich auch für sie ein. Allerdings interessiert er sich wenig dafür, etwas aus seinem Leben zu machen, wie es die Familie erwartet. Nimwegen, 1994. Geertje weiß nicht viel über ihre Vorfahren, doch sie möchte wissen, warum ihre Familie mit dem Judentum ihre Schwierigkeiten hat. Es ist ein Thema, über das nicht gesprochen wird. Doch Geertje will mehr über ihre Wurzeln erfahren. Je tiefer sie in die Vergangenheit eindringt, umso mehr verbindet sie mit ihren jüdischen Wurzeln und sie nennt sich fortan Judith. Die Autorin erzählt sehr feinfühlig und interessant, wobei sie durch ihre eigene Familiengeschichte inspiriert wurde. Auch wenn viele so leicht erzählt ist, gibt es doch auch immer wieder Abschnitte, die furchtbar sind. Was mit den jüdischen Menschen vor und während des zweiten Weltkrieges geschah, wissen wir alle zur Genüge. Das ist auch an Viktor und Geertjes Familie nicht vorbeigegegangen. Das Thema wird aber nicht nur totgeschwiegen, Geertjes Eltern praktizieren ihren Glauben nicht mehr. Doch Geertje kann so nicht leben, sie muss wissen, was geschehen ist, um zu sich selbst zu finden. Mehr noch aber hat mich Viktor beeindruckt, der früh erkannt hat, was auf die Juden zukommt und Widerstand geleistet hat. Da sein Aussehen so gar nicht jüdisch ist, nutzt er dies, um zu helfen. Er ist eine wirklich interessante Persönlichkeit, der mit einer unvergleichlichen Nonchalance seinen Weg geht. Es ist ein berührender, wundervoller Roman, der einen nicht so schnell loslässt.

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