Frühlings Erwachen Eine Kindertragödie (Band 69, Klassiker in neuer Rechtschreibung)
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Sprache:Deutsch
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Auflage:1. Auflage
14,80 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
23.01.2021
Herausgeber
Klara Neuhaus-RichterVerlag
BoD - Books on DemandSeitenzahl
72
Maße (L/B/H)
22,6/16/1,1 cm
Gewicht
276 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8478-4984-1
Frank Wedekind: Frühlings Erwachen. Eine Kindertragödie
Jugendliche Neugier und aufkeimende Sexualität passen nicht in die bürgerliche Moral des wilhelminischen Deutschlands, so wird das Stück zunächst verboten. Wedekind veröffentlicht den Text in Ermangelung eines mutigen Verlags selbst als Privatdruck. Heute steht sein Werk auf den Lehrplänen für eben die Altersgruppen, denen auch die Protagonisten angehören.
Entstanden 1890/91, Erstdruck: Zürich (Groß) 1891. Uraufführung am 20.11.1906 in Berlin.
Textgrundlage ist die Ausgabe:
Frank Wedekind: Werke in drei Bänden. Herausgegeben und eingeleitet von Manfred Hahn, Berlin und Weimar: Aufbau, 1969.
Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.
Neu herausgegeben und mit einer Biografie des Autors versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021.
Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott.
Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH
Über den Autor:
1864 in Hannover als zweites von fünf Kindern eines mit Immobilienspekulationen in den USA sehr vermögend gewordenen Arztes geboren, verbringt Benjamin Franklin Wedekind seine Jugend auf Schloss Lenzburg, das der Vater kauft, als die Familie 1872 aus Opposition gegen das soeben gegründete Deutsche Reich in die Schweiz emigriert. Er studiert Literatur in Lausanne und Jura in München, bricht beides ab und arbeitet unter anderem in der Werbeabteilung des Lebensmittelunternehmens Maggi und als Sekretär in einem Zirkus. Der Vater entzieht ihm die finanziellen Zuwendungen und zwingt ihn so zur Wiederaufnahme des Studiums der Rechtswissenschaften in Zürich. Nach dem Tod des Vaters 1888 bricht er auch dieses ab und erbt ein beträchtliches Vermögen. Er geht nach München, Paris, London und Berlin, ist Mitbegründer der Satirezeitschrift »Simplicissimus« und zeugt mit Frida Strindberg, der Ehefrau von August Strindberg, den kleinen Friedrich Strindberg. Ein satirisches Gedicht auf den Kaiser bringt ihm eine Verurteilung zu sechs Monaten Haft ein. 1910 macht ihn Max Reinhardts Inszenierung der »Wedekind Zyklen« am Deutschen Theater in Berlin zu einem sehr berühmten Autor. Am 9. März 1918 stirbt mit Frank Wedekind in München einer der meistgespielten Dramatiker seiner Epoche an den Folgen einer Blinddarmoperation.
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Jemand musste Josef K. verleumdet haben...
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Die Jugend von vorgestern hatte es halt auch nicht leicht...
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