Die Geschichte einer ungelebten Liebe – herzzerreißend und tröstlich zugleich1947: Emma ist überglücklich, dass ihr geliebter Fritz doch noch aus dem Krieg in ihr Heimatdorf zurückgekehrt ist. Schon lange sind sie ein Paar, nun fiebert Emma der Heirat entgegen. Doch der Krieg hat einen Schatten auf Fritz' Seele gelegt, gegen den nicht einmal Emma mit all ihrer Liebe ankommt. Und dann, in der Nacht, die eigentlich die glücklichste ihres Lebens sein sollte, geschieht etwas Schreckliches, das alles verändert.2019: Marie ist mit ihrem Mann neu nach Oberkirchbach gezogen und lernt nach und nach die Einwohner des Dörfchens kennen. Auch den 92-jährigen griesgrämigen Fritz und die ebenso alte Emma, die am entgegengesetzten Ende des Dorfes lebt. Marie erfährt, dass die beiden seit fast siebzig Jahren nicht miteinander gesprochen haben. Dabei wollten sie einst heiraten. Marie nimmt sich vor, Fritz und Emma wieder miteinander zu versöhnen, bevor es zu spät ist …
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Mayakoenigin
aus Flensburg
5/5
01.05.2021
Hörbuch-Download (MP3)
Mein erstes Hörspiel "Fritz und Emma"
Sehr gut erzählt von einer Erzählerin wird die Geschichte von Fritz und Emma: Eigentlich sind es zwei Liebesgeschichten. Die eine handelt in der Gegenwart von den Pfarrer Jakob und seiner Ehefrau Marie Eichendorf, Mitte 30, und die andere von Emma Jung und Fritz Draudt, beide in den Neunzigern. Fritz und Emma wurden am gleichen Tag in Oberkirchbach in der Pfalz geboren, waren als Kinder sehr gute Freunde und wurden als Jugendliche ein Liebespaar. Dann kam der zweite Weltkrieg. Fritz wurde eingezogen und hat Furchtbares in diesem Krieg miterlebt, er selbst hat als Soldat sich auch wehren und töten müssen. Die Albträume verfolgen ihn. Am 09.07.1947 kehrt er nach zwei Jahren Gefangenschaft aus dem Krieg nach Oberkirchbach zurück. Er baut das zerbombte Elternhaus wieder auf und er möchte Emma heiraten. Emma wird schwanger, jedoch die Albträume und die damit verbundenen Depressionen, denen Fritz ausgesetzt ist, sorgen dafür, dass Emma das Kind verliert. Seitdem gehen die Liebenden getrennte Wege und reden nicht mehr miteinander. Beide jedoch können, auch mit einem anderen Partner, die einstige große Liebe nicht vergessen. Anlässlich eines geplanten Dorffestes, Oberkirchbach wird 750 Jahre alt, versucht Marie die beiden, Fritz und Emma, miteinander zu versöhnen.
Der flüssig geschriebene und lebendige Roman spielt sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit. Es ist eine warmherzig geschriebene Erzählung über zwei Liebende, die sich am Ende ihres Lebens wieder versöhnlich annähern. Man wird als Leser gefesselt durch das sprühende Temperament der Marie, die lebenslustig durch eine bunte Dorfgemeinschaft wirbelt und einerseits versucht, Leben in das trostlose Dorf zu bringen und andererseits Emma und Fritz wieder anzunähern. Es macht Spaß, sowohl das Buch zu lesen als auch das Hörspiel zu hören, man taucht in die Handlung ein und fiebert bis zum Ende mit, ob die Liebenden wieder zusammenfinden.
Bewertung
aus Hamburg
2/5
03.10.2023
Hörbuch-Download (MP3)
Gutes Thema
Das Thema ist wirklich gut und kann nicht genug erzählt werden. Die Lyrik - naja manchmal etwas "flach spießig" - für mich leider keine große (Welt)Literatur - das Thema hätte es verdient.
Die Sterne für die Idee und das Thema , die fehlenden Sterne für die .... Lyrik.
schmoekerstunde
5/5
03.11.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein berührender und tiefgründi…
Ein berührender und tiefgründiger Roman, der die Schatten des Krieges und die psychologischen Narben zeigt, die ein Krieg hinterlässt. Der Schreibstil ist sehr einfühlsam, und die lebendigen Beschreibungen des Dorfbildes und der Charaktere machen das Buch zu einem interessanten Leseerlebnis. Die Handlung spielt in unterschiedlichen Zeitebenen, zwischen der Nachkriegszeit und 2018. Der Erzählstrang über den Pfarrer und seiner Frau Marie war mir etwas zu dominant. Die eigentliche Geschichte von Fritz und Emma lief dadurch etwas nebenher. Insgesamt ist "Fritz und Emma" nicht nur eine Geschichte über die Liebe, sondern auch über Verlust, Trauma und die Suche nach Vergebung.
Bewertung
5/5
19.09.2023
Buch (Taschenbuch)
Legt euch Taschentücher bereit – Emotionen pur
Worum geht’s?
1947: Nachdem Fritz den Krieg überlebt hat, möchten Emma und er heiraten. Doch plötzlich passiert etwas und die beiden reden nicht mehr miteinander. 70 Jahre später zieht Marie mit ihrem Mann nach Oberkirchbach, erfährt von der Geschichte der inzwischen 92jährigen und versucht alles, um die beiden doch noch miteinander zu versöhnen.
Meine Meinung:
„Fritz und Emma“ von Barbara Leciejewski ist ein wirklich großartiger Roman. Die Art, wie die Autorin Gefühle zu Papier bringt, ist einfach nur ergreifend. Auch die Erzählperspektiven sind spannend gewählt. Wir wechseln zwischen der Vergangenheit – angefangen in der Kindheit von Fritz und Emma – und der Gegenwart im Jahr 2019 hin und her.
In der Vergangenheit begleiten wir Fritz und Emma und erfahren nach und nach deren Schicksal. Dabei bringt die Autorin spannende historische Fakten wie nebenbei in die Geschichte mit ein. Und im weiteren Verlauf geht es noch um Fehlgeburten, um die Rolle der Frau in der Gesellschaft und um die Emanzipation. In der Gegenwart dürfen wir Marie, die Frau vom örtlichen Pfarrer, begleiten und miterleben, wie sie versucht, Fritz und Emma zusammenzubringen und zudem eine Dorfgemeinschaft entstehen zu lassen. Alle Charaktere, sowohl die genannten als auch die anderen Dorfbewohner und auch Sarah, Maries Schwester, sind liebevoll zum Leben erweckt. Manchmal empathisch, manchmal bissig, manchmal sarkastisch aber immer so liebevoll beschrieben, dass man am Liebsten nach Oberkirchbach ziehen und am Dorfleben teilhaben möchte.
Die Geschichte von Fritz und Emma hat mich wirklich beeindruckt. Mehrmals hatte ich Tränen der Rührung oder der Freude in den Augen. Die Autorin hat es geschafft, Vergangenheit und Gegenwart zu einer einzigartigen Geschichte einer großen Liebe und ganz viel Schicksal zu verbinden, die kitschig sein könnte, es aber kein bisschen ist. Im Gegenteil! Ich konnte nicht genug bekommen von beiden Erzählsträngen und habe mich mit allen mitgefreut, mit allen mitgefiebert, mit allen mitgetrauert und mitgelacht. Und wenn ein Roman das schafft, dann ist er einfach nur großartig! Aber ob Marie es schafft, ein Happy End herbeizuführen? Das müsst ihr schon selbst herausfinden. Auf jeden Fall eine ganz klare Leseempfehlung von mir und ich freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin, dass demnächst erscheint.
Fazit:
„Fritz und Emma“ ist wirklich ein emotionales Feuerwerk! Barbara Leciejewski hat mich absolut begeistert. Ich mochte die liebevoll gestalteten Charaktere, die langsame Heranführung an die Geschehnisse durch die Erzählperspektive aus der Vergangenheit und die Geschehnisse in der Gegenwart. Frau Leciejewski hat so viele wundervolle Momente innerhalb ihrer Erzählung geschaffen, dass ich mehrmals Wasser in den Augen hatte. Ich mochte alle, Marie, ihren Mann, Anja, Liesl und natürlich Fritz und Emma. Dieses Buch hat mich absolut gefangengenommen und erst auf der letzten Seite mit dem Wort „Ende“ wieder losgelassen.
Von Herzen kommende 5 Sterne von mir und ich freue mich bereits jetzt auf das nächste Buch der Autorin, das in wenigen Wochen erscheint!
Azyria Sun
5/5
19.09.2023
Buch (Taschenbuch)
Legt euch Taschentücher…
Legt euch Taschentücher bereit – Emotionen pur Worum geht’s? 1947: Nachdem Fritz den Krieg überlebt hat, möchten Emma und er heiraten. Doch plötzlich passiert etwas und die beiden reden nicht mehr miteinander. 70 Jahre später zieht Marie mit ihrem Mann nach Oberkirchbach, erfährt von der Geschichte der inzwischen 92jährigen und versucht alles, um die beiden doch noch miteinander zu versöhnen. Meine Meinung: „Fritz und Emma“ von Barbara Leciejewski ist ein wirklich großartiger Roman. Die Art, wie die Autorin Gefühle zu Papier bringt, ist einfach nur ergreifend. Auch die Erzählperspektiven sind spannend gewählt. Wir wechseln zwischen der Vergangenheit – angefangen in der Kindheit von Fritz und Emma – und der Gegenwart im Jahr 2019 hin und her. In der Vergangenheit begleiten wir Fritz und Emma und erfahren nach und nach deren Schicksal. Dabei bringt die Autorin spannende historische Fakten wie nebenbei in die Geschichte mit ein. Und im weiteren Verlauf geht es noch um Fehlgeburten, um die Rolle der Frau in der Gesellschaft und um die Emanzipation. In der Gegenwart dürfen wir Marie, die Frau vom örtlichen Pfarrer, begleiten und miterleben, wie sie versucht, Fritz und Emma zusammenzubringen und zudem eine Dorfgemeinschaft entstehen zu lassen. Alle Charaktere, sowohl die genannten als auch die anderen Dorfbewohner und auch Sarah, Maries Schwester, sind liebevoll zum Leben erweckt. Manchmal empathisch, manchmal bissig, manchmal sarkastisch aber immer so liebevoll beschrieben, dass man am Liebsten nach Oberkirchbach ziehen und am Dorfleben teilhaben möchte. Die Geschichte von Fritz und Emma hat mich wirklich beeindruckt. Mehrmals hatte ich Tränen der Rührung oder der Freude in den Augen. Die Autorin hat es geschafft, Vergangenheit und Gegenwart zu einer einzigartigen Geschichte einer großen Liebe und ganz viel Schicksal zu verbinden, die kitschig sein könnte, es aber kein bisschen ist. Im Gegenteil! Ich konnte nicht genug bekommen von beiden Erzählsträngen und habe mich mit allen mitgefreut, mit allen mitgefiebert, mit allen mitgetrauert und mitgelacht. Und wenn ein Roman das schafft, dann ist er einfach nur großartig! Aber ob Marie es schafft, ein Happy End herbeizuführen? Das müsst ihr schon selbst herausfinden. Auf jeden Fall eine ganz klare Leseempfehlung von mir und ich freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin, dass demnächst erscheint. Fazit: „Fritz und Emma“ ist wirklich ein emotionales Feuerwerk! Barbara Leciejewski hat mich absolut begeistert. Ich mochte die liebevoll gestalteten Charaktere, die langsame Heranführung an die Geschehnisse durch die Erzählperspektive aus der Vergangenheit und die Geschehnisse in der Gegenwart. Frau Leciejewski hat so viele wundervolle Momente innerhalb ihrer Erzählung geschaffen, dass ich mehrmals Wasser in den Augen hatte. Ich mochte alle, Marie, ihren Mann, Anja, Liesl und natürlich Fritz und Emma. Dieses Buch hat mich absolut gefangengenommen und erst auf der letzten Seite mit dem Wort „Ende“ wieder losgelassen. Von Herzen kommende 5 Sterne von mir und ich freue mich bereits jetzt auf das nächste Buch der Autorin, das in wenigen Wochen erscheint!
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5/5
21.06.2025
eBook (ePUB 3)
Ganz wunderbar
Fritz und Emma waren irgendwie immer füreinander bestimmt, doch der Krieg zerstört das junge Glück. Was danach passiert ist und warum die hochbetagten Senioren seit 70 Jahren kein Wort mehr miteinander gewechselt haben, erzählt Barbara Leciejewski sehr einfühlsam und vielschichtig. Ein ganz wunderbarer Roman!
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5/5
12.12.2021
Buch (Taschenbuch)
Fritz und Emma, was soll man dazu...
Fritz und Emma, was soll man dazu sagen! Das Lieblingsbuch von mir und meinen Kolleginnen! Wir waren alle durchweg total berührt von dieser schönen Geschichte, eine Zusammenführung von zwei Menschen die seit über 70 Jahren nicht mehr miteinander geredet haben! Unser Herzensbuch!
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5/5
06.10.2021
Buch (Taschenbuch)
Wundeschöne Liebes- und Lebensgeschichte
Fritz und Emma sind am selben Tag, zur selben Uhrzeit, im selben Ort geboren. Sie haben zusammen im Sandkasten gespielt und sich später ineinander verliebt. Jetzt sind sie 92 und leben immer noch im selben Ort, jeder am anderen Ende. Was da passiert ist? Lesen Sie diese herrliche Liebes- und Lebensgeschichte! Zum Lachen, zum Weinen - zum Mitfühlen!
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